Mittwoch, 14. September 2011

Wir sind "Top Paperblogger" ...

Das Blogportal "Paperblog" verdoppelt unsere Leserzahlen (- ?)

Vor über einem Jahr, im Juni 2010, erhielten wir die freundliche Einladung der Redaktion des Blogportals "Paperblog" zum Mitmachen. Probeweise nahmen wir diese Einladung einmal an. Und heute schauen wir uns zum ersten mal die Besucherstatistiken an. Die Statistik von Paperblog behauptet für "Studium generale": "Seit Beginn des Monats wurde Ihr Artikel" - soll wohl heißen Blog - "559 mal gelesen, davon 80 über Ihr Blog und 479 mal  via Paperblog." Und für "GA-j!": "Seit Beginn des Monats wurde Ihr Artikel" - sprich Blog - "1444 mal gelesen, davon 393 über Ihr Blog und 1051 mal via Paperblog." "Sitmeter", unser Blog-eigener Besucherzähler, zählt nur für die Blogs selbst je monatliche Besucherzahlen zwischen 1000 und 3000. Je nachdem, welche Angaben nun richtig sind, würde Paperblog also unsere Leserzahlen entweder grob verdoppeln (lt. Sitemeter-Statistik) oder verdreifachen (lt. Paperblog-Statistik).

Der Firmensitz des Blogportals Paperblog ist Paris. Es ist eigentlich ein großer "Gemischtwarenhandel". Äußerlich kommt es einem zunächst so vor wie das Internetportal einer Frauen-Illustrierten. Hat doch auch das "Logo" mancherlei Ähnlichkeit mit dem einer Kosmetikfirma. Entsprechende Werbung ist dort auch nicht zu übersehen.

Wenn man sich dort aber die einzelnen ernsthafteren "Ressorts" (sprich Rubriken) heraussucht, in die jeweils die eigenen Artikel einsortiert werden (ohne unser Zutun), dann wird es vielleicht schon etwas interessanter.

"Top Paperblogger" im "Ressort Geschichte und Philosophie"

Jeder Autor von Paperblog wird mit Wertungspunkten bewertet. Wie die zustande kommen, ist noch nicht so recht klar geworden. Die Punkte kommen wohl hauptsächlich aufgrund von Seitenaufrufen durch die Leserschaft zustande. Unsere Blogs haben dort derzeit jedenfalls immerhin schon einmal 18.362 solcher Punkte gesammelt.

Und mit diesen 18.000 Punkten rangieren wir derzeit im Ressort Geschichte und Philosophie als "der" "Top Paperblogger"! - Na, wenn das nichts ist!? Der nachfolgende Autor mit seinen derzeitigen 5.900 Punkten muß sich dort offenbar noch ziemlich anstrengen, bis er uns "eingeholt" hat!

--- TOP PAPERBLOGGER      Ingo Bading 18362 pt -----

Unter den "Top Paperbloggern" im Ressort Meinung stehen wir mit der genannten Punktzahl immerhin an vierter Stelle. An erster Stelle steht der schätzenswerte Blog "Nics Bloghaus" (betrieben von Frank Navissi, der auch für den Humanistischen Pressedienst schreibt) mit 41.000 Punkten. Frank Navissi arbeitet für den Humanistischen Pressedienst, die Giordano Bruno-Stiftung und ist Mitglied der Piratenpartei. Also nicht die "schlechteste Gesellschaft".

Nun warten wir eigentlich nur noch auf die Begeisterungsstürme - von wem auch immer ...

Im Ressort Wissen steht "Nics Bloghaus" von Frank Navissi ebenfalls an erster Stelle, gefolgt von dem Wissenschaftsautor Ernst Probst ("urzeit") mit 25.700 Punkten. - Wir rangieren dort derzeit nicht unter den ersten vier "Top Paperbloggern". Nun, Paperblog hat ja - auch dort - keinen naturwissenschaftlichen Schwerpunkt. Deshalb ist dieser Umstand wenig zu verwundern. Diesen Umstand berücksichtigt, kann man sich in der Punktwertung durch die Leserschaft eigentlich einigermaßen angemessen behandelt fühlen.

Nic Frank übrigens (also Frank Navissi) steht außerdem im Ressort Religion an erster Stelle.*) - Unter den ernsthaften Paperbloggern ist er wohl der wichtigste und bedeutendste. - Gut und schön das alles. Aber damit wir mit unseren Blogs das erreichen, was wir mit ihnen erreichen wollen, dazu muß wohl erst der "Spiegel" in einer Titelstory über uns berichten! ...

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*) Ergänzung 20.10.2011: Der Blogger Andreas Müller vom Blog "Feuerbringer 2.0", ebenfalls Mitglied der Giordano-Bruno-Stiftung, scheint "Nics Bloghaus" schon länger als wir zu lesen und schreibt (im Zusammenhang mit dem aufgewirbelten Staub rund um die Facebook-Seite "Generation Giordano"): "Im Grunde ist Frank Navissi ja nur irgendein Typ, ein Blogger und hpd-Redakteur, der ausschließlich linkes Standardzeug schreibt und niemals irgendwelche neuen Ideen und Perspektiven anbietet." (Wenn wir neue Ideen und Perspektiven bei ihm finden, werden wir darauf hinweisen. Und wer bei ihm welche findet, bitte bei uns melden, damit wir ihn nicht ungerecht behandeln.)

Montag, 12. September 2011

Die vierte Macht im Staate: Das Internet!

Sie wird gefürchtet: die Macht des Internets

Wenn es auch nur um die blöde "Piratenpartei" geht, so ...*)
Im Zusammenhang mit der "Piratenpartei" hat der Cicero mit ein paar kleinen Worten einmal ein paar große Wahrheiten ausgesprochen:
Die Generation Internet ist politisch mobilisierungsfähig, das hat sie in den letzten Jahren vielfach unter Beweis gestellt. So rebellierten sie beispielsweise gegen Vorratsdatenspeicherung und Internetsperren, gegen Urheberrechte oder Kopierschutz. Hunderttausende Unterzeichner mobilisierten die Gegner der Internetsperren 2009 innerhalb weniger Tage für eine Online-Petition und brachten das Gesetz schließlich zu Fall. Zehntausende schlossen sich einer schließlich erfolgreichen Verfassungsklage gegen die Vorratsdatenspeicherung an. Dabei blickt die traditionelle Politik genauso verständnislos auf die neue Protestbewegung wie einst auf die rebellierenden Studenten oder demonstrierende Atomkraftgegner.
Schöner Vergleich! Viele, die schon seit Jahrzehnten die Gesellschaft verändern wollen und schon fast daran verzweifelt sind, daß Protestbewegungen immer wieder von "Realpolitikern" aufgesogen worden sind, können es noch gar nicht so recht glauben, daß nicht mehr die gelenkten Medien, sondern daß das schwer "steuerbare" Internet zur "vierten Macht" im Staate gedeiht. Und das kann einer echten Demokratie wohl nur gut tun. Aber man merkt es an den nervösen Reaktionen der alten Lobbymächte, wie sehr sie diese Macht fürchten. 

"Die Generation Internet ist politisch mobilisierungsfähig ..."

Daß der Guttenberg durch das Internet gestürzt werden konnte, haben sie bis heute nicht verschmerzt und lecken an den Wunden. Wenn man ein bischen systematischer suchen würde, würde man wohl noch haufenweise Äußerungen und Indizien dafür zusammen tragen können, wie ungeheuer den alten Lobbymächten diese neue Macht ist.

Unser Blog tut alles, was er kann, um sie darüber nicht zur Ruhe kommen zu lassen ...
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*) Änderung: 22.09.2011 ;-) - Immerhin fordert die Piratenpartei das "bedingungslose Grundeinkommen", gesetzlichen Mindestlohn, die strikte Trennung von Staat und Kirche. Sie fordert ... "Transparenz" - und erntet juristische Verwarnungen. Ideologen wie die Feminist/Innen sind gegen sie. ... Ihr Motto lautet "Freiheit schützt man nicht, indem man sie abschafft." (vgl. "Unsere Ziele".)

Donnerstag, 8. September 2011

Den Papst in Untersuchungshaft nehmen!

Und die christ-katholische Eurodiktatur verhindern!
- Eine kleine Presseschau

Auf daß die Euro-Plutokraten Schäuble & Co. das "Ruder" weiterhin "fest" in die Hand nehmen in Berlin und anderswo und Deutschland und allen europäischen Ländern die christ-katholische Eurodiktatur aufzwingen, kommt Papst Ratzinger nach Deutschland, um ihnen den Rücken zu stärken und sie den Kniefall vor dem "Heiligen Stuhl" mitten in Berlin vornehmen zu lassen. Und gleichzeitig fordern führende Priester, daß Regierungen das Ruder "fest in die Hand nehmen" sollen - gegenüber der: "Facebook-Demokratie" ...

Irland: Der Volkszorn gegen den Papst schlägt hohe Wellen ...
 
Aber was ist zur gleichen Zeit in Irland los (1)! Hier hat die christ-katholische Regierung das Volk nicht mehr im Griff. Das einzige Land, das wirklich Widerstand leistet? In Irland, im tief katholischen Irland ist man viel weniger Papst-freundlich als derzeit im atheistischen und protestantischen Norden Deutschlands ...

In Irland können sich die Politiker angesichts des Volkeszornes derzeit keine so blasierte Haltung gegenüber dem Papst erlauben wie in Deutschland. Der FAZ-Artikel ist wie eine Brandfackel und beleuchtet auch das Nichthandeln so vieler anderer Regierungen, die genauso betroffen sind wie die irische. Etwa die deutsche. Die den Papst - ebenso wie schon die englische - wahrscheinlich anläßlich seines Besuches nicht, wie es geboten wäre, einfach in Untersuchungshaft nimmt. Sondern die diesem absoluten Monarchen ein Forum im Bundestag, im Olympiastadion und wo sonst überall noch gibt. Verbrechensvertuscher unter sich, rutscht es einem da heraus!

Aber auch in Irland wird die Papst-kritische Welle schon wieder abflauen, keine Sorge. Der Vatikan denkt in Jahrhunderten ...

Göttingen: Kindergottesdienst ausgeführt von einem Mißbrauchsmitwisser ...

Und was für ein Hohn zur gleichen Zeit in Göttingen, einer der protestantischsten Universitätsstädte Deutschlands. In Göttingen ist ein eingestandener "Mißbrauchsmitwisser" einer eingestandenen Gewalt-"Täterorganisation", in der sexuelle Gewalt an Kindern eingestandenermaßen "systematisch" ausgeübt worden ist, nämlich ein Jesuit des Jesuitenordens, und nun höre gut zu, lieber Leser: während eines Kindergottesdienstes (!!!!!) wiederum in ein neues Gemeinde-Priesteramt eingeführt worden (2). Während eines Kindergottesdienstes.  Das Kirchenvolk in Göttingen hat diesen Priester auch noch verteidigt, wo sogar jesuitischen Mitbrüder in Göttingen sich distanzierter geben und auf ihre Unterwürfigkeit gegenüber Ordensbefehlen verweisen (2). Hat der Wahnsinn noch Grenzen? Hat er noch Grenzen? Wie atmet man auf, daß sich dort Widerstand gebildet hat. Wird es auch nur eine "Welle" sein, die verläuft?

Österreich: Katholische Elitenschulen prosperieren ...

Und ansonsten: Was lassen Priester und Priesterhörige in unseren Zeiten wieder alles vom Stapel ... Sie fühlen Oberwasser, ohne Frage ... Denn auch in den österreichischen Ordensschulen, sprich Privat- und Eliteschulen ist der Zustrom ungebrochen ..., nachdem die katholische Lobby das Niveau der staatlichen Schulen vielfach durch ungeregelte Einwanderung drastisch verändert hat, so daß das Bildungsbürgertum seine Kinder lieber auf Privatschulen schickt. An "Gewaltprävention" wird, so verlautbart, gearbeitet ... (3) - Wer kann Eltern noch verstehen, die ihre Kinder in die Hand von katholischen Priestern geben? Wer? Sie machen sich selber mitschuldig. Die elterliche Gleichgültigkeit bei der Nutzunge von christ-katholischer oder reformpädagogischer Kollektiverziehung wird derzeit auch in der Diskussion rund um die Odenwaldschule erörtert (siehe "Spiegel"-Ausgabe von neulich mit Interview eines Autors und Überlebenden zum Thema).

Aber es kommt noch viel doller: Der Oberste Benediktiner Österreichs fordert Regierungen, die "das Ruder kräftig in die Hand nehmen" und warnt vor ... "Facebook-Demokratie" (4). Die Macht des Internets, da hört man es einmal erneut heraus, ist den Lobbymächten unheimlich. Und damit wissen wir ja jetzt auch, warum der Papst nach England und nach Deutschland reisen muß: Um diesen "kräftigen" christ-katholischen Regierungen den Rücken zu stärken bei der derzeitigen Überführung ihrer jeweiligen Länder in die christ-katholische Eurodiktatur.

England: "Die EU ein Mittel des Papstes ..."

"Die EU ist ein Mittel, um die Reformation rückgängig zu machen und den Herrschaftsbereich des Papstes auf Großbritannien auszudehnen", schrieb der Religionslehrer Adrian Hilton am 30. August 2003 in einem Beitrag für die erzkonservative britische Wochenzeitung "The Spectator" (5). Er erntete damals Hohn und Spott in den Medien. Und Thomas Grüter handelte den damaligen Skandal im "Spiegel" unter "Verschwörungstheorie" ab. Ob sich diese Medien und ob das Thomas Grüter in der Weise heute noch so sagen würden?

Deutschland: Seelenmord auf katholisch ...

Und was macht unser lieber ehemaliger RAF-Anwalt Ströbele? Er redet auffällig "tolerant" dem Papst gegenüber (6). Ebenso auffällig tolerant, wie er auffällig tolerant dem Treiben der Geheimdienste gegenüber steht. Man kann diesen Ströbele für einen der größten Schönfärber unserer gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse erachten.

Und zur gleichen Zeit erscheint ein neuer Film in den Kinos: "Wenn einer von uns stirbt, geh ich nach Paris" (7). Dieser Dokumentarfilm handelt von dem Selbstmord einer 57-jährigen Frau, die als Kind von einem Jesuitenpriester mißbraucht worden ist und dem Sohn, einem Journalisten, alle Dokumente hinterlassen hat, damit er ihren Selbstmord versteht: Seelenmord auf katholisch.

Wie schrieb ein Jesuitenschüler auf dem Blog "Spreeblick": "Die Jesuiten mögen mir auf Knien danken dafür, daß ich kein Terrorist geworden bin." Sie werden ebenso wie der Papst viel zu glimpflich behandelt in Deutschland. Schon mehrere Mißbrauchsopfer haben, bevor sie Selbstmord begangen haben, versucht, ihre Mißbraucher zu töten. Wären die Täter nach Aufhebungen der Verjährungsfrist in Untersuchungshaft, dann wären sie - ebenso wie ihre mit Recht rachsüchtigen Opfer - am ehesten vor Kurzschlußhandlungen beschützt.
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1. Katholische Kirche in Irland: Der Vorhang ist zerrissen - Papstbesuch - Politik - FAZ.NET, www.faz.net
In den Oppositionsfraktionen gibt es Kritik an der geplanten Rede, Keine Rede vom Papst im Bundestags Link
7. Das Schweigen brechen - Ein Dokumentarfilm zum Thema Missbrauch, www.3sat.de, ‎3sat.online - anders Internet

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