Ein Freund und Leser empfahl uns das Buch "Schwarze Forschungen" von Helmut und Marion Lammer (1999). Und das war eine sehr gute Empfehlung (1). (Besonders zum dritten Kapitel bekommt jemand schneller Zugang, der sich zuvor schon mit rituellem Mißbrauch beschäftigt hat. Da das seriös gearbeitet ist, bekommt man Vertrauen und arbeitet sich zum zweiten vor, das ebenfalls seriös gearbeitet ist. Vertrauen ist bei den hier behandelten Themen wichtig, denn man kommt von einem "abstrusen" Sachverhalt zum nächsten und denkt zunächst, hier wird wieder einmal nur über "Schrott" berichtet.)
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| H. U. Gresch |
Einer der wesentlichsten Hinweise, die man dem Buch entnehmen kann, ist der auf das deutsche "Mind Control"-Opfer Hans Ulrich Gresch, von dem dieses Jahr auch ein Buch zum Thema "Mind control" erschienen ist, dessen ältere Fassung aber schon länger frei im Netz einsehbar ist (2, 3). (Man beachte bitte zum folgenden auch den korrigierenden Kommentar zu diesem unserem Beitrag von Herrn Gresch selbst.) Aber in diesem Buch und auch sonst scheint Gresch kaum so unverhüllt von seinen eigenen Erfahrungen zu sprechen, wie er dies gegenüber dem Ehepaar Lammer getan hat, das nämlich berichtet (1, S. 105):
"Er schließt nicht aus, daß er von der CIA, dem israelischen Geheimdienst Mossad, für den Bundesnachrichtendienst (BND) oder den Verfassungsschutz (VS) ausgebildet und für Remote Viewing-Aufträge eingesetzt wurde."
Achtung, genau lesen: "von" - "für" ...! "Remote Viewing" heißt "Fernwahrnehmung". (Und das ist nun z.B. ein solches Thema dieses Buches, zu dem man nicht so schnell Zugang findet. Gresch behandelt das aber auch nicht ganz ohne Überzeugungskraft in seinem Buch, da er sich hier auch auf Michaela Huber bezieht. Gresch meint, Multiple wären zu so etwas besonders befähigt. Ob das stimmt? Und wenn Okkultgläubige das nur glauben, daß Multiple zu so etwas besonders befähigt wären? Die Fachfrau Michaela Huber ist da viel zurückhaltender im Urteil, erwähnt aber solche Beobachtungen zumindest auch.*)) - Aber dann kommt der wichtige Hinweis zu Hans Ulrich Gresch:
"Während der siebziger Jahre sollte er in deutsche Terrororganisationen infiltriert werden, damit seine Auftraggeber über deren Aktivitäten auf dem laufenden gehalten würden."
Das paßt natürlich auffallend genau zu dem, was wir auf unserem Blog hier und auf dem Michael Buback-Blog zu Verena Becker schon an Vermutungen geäußert hatten, und was auch von anderen "Kennern der Szene" zumindest nicht für unplausibel gehalten worden ist (4 - 6). Nämlich daß der RAF-Mord an Siegfried Buback ein irgendwie satanistisch-geheimdienstlich mitbeeinflußter, mitgestalteter gewesen sein könnte.
Ein Nazi, Gestapo-, CIA- und BKA-Verbindungsmann in der Schweiz unterstützt den Linksterrorismus - ha, ha, ha ...
Übrigens findet sich dort auf dem Buback-Blog, auf dem es zum Teil heiß her geht, neuerdings auch ein wichtiger Hinweis auf den Schweizer Nazi François Genoud, der die RAF finanziell unterstützt hat, und der guten Kontakt z.B. zum Gründer und ersten Leiter des BND, Paul Dickopf, einen ehemaligen Gestapo-Offizier im Dienste des CIA hatte. (Siehe zu beider Kontakt übrigens auch "Die braunen Wurzeln des BKA".) Genau so stellt man sich diese Leute vor! Leuten, denen es völlig egal ist, ob RAF oder NSDAP (... ob Gestapo oder CIA oder BND): Hauptsache Krieg, Hauptsache Terror. Hauptsache satanistische Geschichtegestaltung.
Verblüfft war man außerdem über die Angaben in "Schwarze Forschungen" zu dem Psychiater Morton Prince (1, S. 85ff, 12f), der schon vor dem Ersten Weltkrieg als anerkannter Fachmann für Multiple Persönlichkeitsstörung galt (gest. 1929), viel darüber auch populärwissenschaftlich publiziert hat, und dessen Schüler George Estabrooks (gest. 1973) dann in den bekannten "Mind control"-Projekten der US-Regierung tätig war.
Von Sigmund Freud nimmt die Forschung heute an, daß er die eigentlichen Ursachen der MPS ebenfalls kannte und verheimlichte und damit die ganze Forschung auf breiter Front in die Irre leitete (siehe etwa Michaela Huber). Wahrscheinlich haben auf dieser Linie noch mehr Psychiater "Desinformation" betrieben. Es wäre interessant, der Frage nachzugehen, wie in diesen Interpretationsrahmen Morton Prince einzuordnen ist.
Da man übrigens - immer wieder überraschend - eine ganze Menge UFO-Gläubige unter seinen Bekannten und auch unter Lesern dieses Blogs vorfindet, kann man dieses Buch "Schwarze Forschungen" gerade auch diesem Personenkreis nur sehr empfehlen. Es zeigt auf, daß Leute, die "UFO-Entführungserlebnisse" hatten, das gleiche erlebten wie Opfer rituellen Mißbrauchs und "Mind control"-Opfer, daß also diese ganze UFO-Hysterie von Geheimdiensten und satanistischen Geheimgesellschaften offenbar zu großen Teilen nur als ein weiteres Mittel benutzt wird, um Menschen ("magisch") suggestibel und beeinflußbar zu machen, um sie leichter auf "Phantasiereisen" gehen zu lassen, diesmal halt "UFO-Reisen". Davon berichtet ja auch die überlebende US-Regierungssklavin Cathy O'Brien ebenso wie Hans Ulrich Gresch.
1955: Nazi-Eltern verkaufen ihr Kind an einen Geheimdienst
Am Ende seines Buches gibt Gresch ein "fiktives Beispiel" für das von ihm entwickelte (aber im Grunde nur allgemein heute auch sonst bekanntes Wissen referierende) "Modell der Bewußtseinskontrolle durch Persönlichkeitsspaltung" (2, S. 237ff; s.a. 7). Gresch schreibt dabei etwas geheimnistuerisch:
Das Wissen stammt aus Quellen, die ich für überaus zuverlässig halte, die ich aber aus vielleicht nachvollziehbaren Gründen geheim halten muss. Die im folgenden Beispiel erwähnten Namen und ausschmückenden Details sind dabei nicht wesentlich; sie sollen nur die Lektüre erleichtern.
Es ist mehr als naheliegend, daß Gresch in diesem "fiktiven Beispiel" seine eigene Biographie als Vorlage gewählt hat. Gresch wurde 1951 in Lünen in Westfalen geboren., "Mitte der fünfziger Jahre" (siehe gleich) war er also wie der Junge seines "fiktiven Beispiels" ebenfalls vier Jahre alt. Aber man kann dieses "fiktive Beispiel" natürlich gerne auch als eine hypothetische Biographie einer Terroristin wie etwa Verena Becker lesen. (Verena Becker wurde 1952 in Berlin-Wilmersdorf geboren.) Insbesondere, weil hier offenbar doch sehr konkrete Erfahrungen berichtet werden, wollen wir aus diesem "fiktiven Bericht" noch einige Auszüge bringen:
Die Organisation der Bewusstseinskontrolleure nenne ich in diesem fiktiven Beispiel „Human Robots“. Human Robots erhielt Mitte der fünfziger Jahre den Auftrag, in Deutschland bewusstseinskontrollierte Attentäter zu produzieren. Aus diesen Attentätern sollte eine Spezialeinheit gebildet werden, die Bestandteil einer Partisaneneinheit sein sollte. Die mental versklavten Attentäter sollten ihre Anschläge, falls erforderlich, ohne Rücksicht auf ihr eigenes Leben realisieren. Die politischen Hintergründe der Aktivität von Human Robots ...
... will Gresch allerdings in diesem Buch, wie er hier wiederholt betont, ausblenden.
Ein sadistischer, wegen Nazi-Vergangenheit erpreßbarer, aber bieder und rechtschaffen wirkender Vater
Auf der Internetseite von Hans Ulrich Gresch steht aber:
Zur Zeit schreibt er an einem neuen Sachbuch über Bewusstseinskontrolle im Kalten Krieg.
Vielleicht wird er ja in diesem die politischen Hintergründe noch etwas ausführlicher erörtern, als er dies gegenüber dem Ehepaar Lammer (s.a. 7) schon getan hat. Gresch jedenfalls in seinem Buch (2) weiter:
Es kam also nicht nur darauf an, ein Kind im richtigen Alter zu finden, dessen Persönlichkeit leicht zu spalten war und das sich gut dressieren ließ. Es kam auch darauf an, kooperationswillige Eltern zu finden – Eltern, deren Kooperationsbereitschaft auf Jahre gesichert war. Diese Eltern mussten im vollen Bewusstsein der Tatsache kooperieren, dass ihr Kind grausam gequält wurde, um es in einen mentalen Roboter zu verwandeln. Human Robots wusste, dass für diese Aufgabe nur Eltern in Frage kamen, die sadistisch und erpressbar waren.Dank exzellenter Kontakte zu Stellen, die so etwas zu arrangieren wissen, ...
natürlich ist hier von einem großen Geheimdienst die Rede - wovon sonst?
... fand Human Robots schließlich einen Mann, den sie mit belastendem Material aus der Nazizeit unter Druck setzen konnte. Vor Gericht hätte dieses Material lebenslänglich bedeutet. Seine Frau war eine psychisch Kranke mit soziopathischen Zügen und pädosexuellen Neigungen. Wer sich vornehmer Zurückhaltung bei der Wortwahl enthält, könnte dieses Paar als „Abschaum“ bezeichnen. Aber sie waren genau das, was Human Robots suchte und brauchte.
Es wird schon spürbar, daß Gresch hier von persönlichen Erlebnissen spricht. Gresch weiter:
Sie hatten noch einen weiteren Vorzug, den Human Robots sehr schätzte: Sie verstanden es, sich hinter einer Fassade aus Biederkeit, Rechtschaffenheit und Servilität zu verstecken.
All das erinnert sehr an die familiären Verhältnisse in "Vater unser in der Hölle", ein Buch übrigens, mit dem sich Gresch sehr gründlich befaßt hat.
Die Charaktereigenschaften, Motive und Lebensbedingungen dieses fiktiven Paares, Anne und Otto Knapp, sind allerdings nicht weiter von Belang (...). Das Kind, Heinz Knapp, war zum Zeitpunkt des Beginns der „Behandlung“ gerade vier Jahre alt geworden. Dies ist relativ spät, die meisten Bewusstseinskontrollbehandlungen starten offenbar früher. (...) Und so bricht das Unheil in meinem Modell über Heinz Knapp erst zu Beginn seines fünften Lebensjahres herein. (...)Im Auftrag von Human Robot übernahmen zwei Spezialisten die Betreuung der Knapps, nämlich Klaus und Petra Müller, ein Ehepaar. Die beiden waren entweder Psychiater oder Psychologen. Die Fachrichtung ist nicht wesentlich. Entscheidend war, dass sie die Methoden und die Strategie der Bewusstseinskontrolle durch Persönlichkeitsspaltung beherrschten. Den Müllers stand ein Team zur Verfügung, dass mit allen Wassern konspirativer Arbeit gewaschen war.
Ein Geheimdienst-Team dressiert 1955 in Deutschland einen fünfjährigen Jungen zum Sklaven
Also wessen Team wohl?
Das Team war für die Überwachung der Knapps sowie für die Logistik zuständig, leistete technische Hilfen und garantierte den reibungslosen Ablauf der langwierigen Behandlung.Dazu gehörte bei Bedarf natürlich auch die Manipulation des Umfelds der Knapps. Das Team griff ein, wenn Nachbarn, Lehrer oder auch das Jugendamt misstrauisch wurden, wenn evtl. sogar Anzeige wegen Verdachts auf Kindesmisshandlung bei der Polizei erstattet wurde usw.
Wieder alles sehr ähnlich zu dem Bericht "Vater unser in der Hölle", der durch die Worte von Gresch noch etwas illustriert wird.
Wie es dem Team gelang, diese Störfelder auszuschalten und welche Beziehungen es dabei nutzte, spielt für unser Modell der Bewusstseinskontrolle durch Persönlichkeitsspaltung keine Rolle. Einscheidend ist, dass es dem Team gelang, eine Beeinträchtigung der Arbeit des Ehepaares Müller von außen zu verhindern. (...) Dennoch konnte das Team diese Aufgabe nur erfolgreich bewältigen, weil Human Robot beste Beziehungen zu Menschen mit sehr großem Einfluss pflegte.
Märchen von Wilhelm Hauff wurden zur Programmierung benutzt
Auch das paßt zu vielem, was wir hier auf dem Blog schon erörtert haben.
Nach einer schönen und harmonischen Geburtstagsfeier sagte Anne Knapp plötzlich nd unerwartet mit kaltem Blick zu ihrem Sohn Heinz: „Du wurdest aus der Familie ausgeschlossen. Du gehörst jetzt anderen Leuten. Wir haben dich verkauft. Du wirst bei uns wohnen bleiben. Aber andere Leute bestimmen jetzt über dich. Papi und Mami sind nicht mehr deine Eltern. Du wohnst noch bei uns, aber wir lieben dich nicht mehr.“Heinz war völlig verwirrt und natürlich unfähig, den Sinn dieser Worte zu verstehen. Er wurde nach dieser Ankündigung sofort zu Bett geschickt. Am anderen Morgen sprachen die Knapps nicht mehr darüber, und Heinz wagte nicht zu fragen; vielleicht hatte er auch vergessen, was ihm gesagt worden war. Das Kind suchte nach seinen Geburtstagsgeschenken, fand sie aber nicht mehr. Als es danach fragte, wurde es brutal verprügelt und ermahnt, ja niemals wieder danach zu fragen. Ansonsten verhielten sich die Knapps normal zu ihrem Sohn, als sei nichts geschehen.Dies war ein wohlgesetzter und gut berechneter Schlag gegen die kindliche Seele. Die Idee dazu stammte natürlich nicht von den Knapps, sondern natürlich von den Müllers, und diese wieder hielten sich an das Manual zur Bewusstseinskontrolle, das von den Wissenschaftlern der Human Robots entwickelt worden war. (...)Nachdem Petra Müller, einige Wochen nach der Geburtstagsfeier, die vollständige hypnotische Kontrolle über Heinz erlangt hatte, begann eine Phase, in der die grundlegende Spaltung der Persönlichkeit des Kindes angestrebt wurde. Die Ziel war die Erzeugung eines Tag- und eines Nachtkindes, die voneinander nichts wissen durften. Am Abend wurde das Kind von Anne Knapp hinterrücks chloroformiert. Wenn Heinz wieder aufwachte, fand er sich in seinem Bett wieder. Er war an Händen und Füßen gefesselt und in seine Harnröhre war eine Elektrode gesteckt, durch die Strom gejagt werden konnte. Ein Knebel hinderte ihn daran zu schreien.
Zur Bewußtseinskontrolle von Heinz wurden auch Märchen von Wilhelm Hauff benutzt, so wie bei der US-Regierungssklavin Cathy O'Brien zahlreiche Märchen und phantastische Geschichten aus dem anglo-amerikanischen Kulturbereich zur Bewußtseinsbeeinflussung benutzt wurden. Gresch dazu noch:
Das Opfer einer Bewusstseinskontrolle durch Persönlichkeitsspaltung ist also kein Roboter im technischen, sondern nur im fiktiven Sinn. Es unterwirft sich der Fiktion, ein Roboter zu sein, weil dies subjektiv die einzige Möglichkeit war, lebenslänglicher Folter zu entgehen.
All das sind wesentliche Ergänzungen zu vielen Angaben in der übrigen Literatur, die wir in den letzten Monaten zu diesem Themenbereich hier auf dem Blog behandelt, oder auf die wir hingewiesen haben.
- Lammer, Helmut; Lammer, Marion: Schwarze Forschungen. Geheime Versuche unter Ausschluß der Öffentlichkeit. F.A. Herbig, München 1999
- Gresch, Hans Ulrich: Unsichtbare Ketten. Der Mißbrauch der Hypnose und anderer Trance-Techniken durch Kriminelle, Sekten und Geheimdienste. 2003 (freies pdf.).
- Gresch, Hans Ulrich: Hypnose Bewusstseinskontrolle Manipulation. Bewusstseinskontrolle durch Persönlichkeitsspaltung. Elitär Verlag, 2010
; aktualisierte und erweiterte Fassung von "2.", die neue Aspekte enthält. Internetseite zum Buch: http://www.psy-knowhow.de/
- Bading, Ingo: "Was halten Sie von Menschenopfern?" .... GA-j!, 10.2.2011
- Bading, Ingo: Ein Ex-Logenmitglied schreibt uns. GA-j!, 16.2.2011
- Bading, Ingo u.a.: Kommentare zu: Stammheim: Verena-Becker-Prozess - Michael Buback bloggt. 22. Verhandlungstag (11. Februar 2011)
- Winkler, Willy: Der Schattenmann: Von Goebbels zu Carlos: Das mysteriöse Leben des François Genoud. Rohwolt, Berlin 2011
- Lammer, Helmut: Monarch-Projekt: Opfer in Deutschland. Interview mit Hans Ulrich Gresch. Auf: Mindcontrol-Blog, 18.5.2004









