Samstag, 24. Oktober 2020

"Antes-Kurve" versus "Adolf-Kurve"

Deutschland und Kroatien im Vergleich bezüglich der Häufigkeit der Vergabe des Vornamens seines faschistischen Führers bis 1945 und seit 1970

Eine neue Vornamen-Studie

Eine positive Erinnerung der Teilnahme Kroatiens im Zweiten Weltkrieg an der Seite Deutschlands unter dem klerikalfaschistischen Ustascha-Regime (Wiki) blieb in Kroatien immer viel stärker erhalten, auch in der kommunistischen Zeit als dies bis heute für Deutschland der Fall geblieben ist.

Es zeigt sich dies - auch - daran, daß die Kroaten ab den 1970er Jahren ihren Kindern wieder verstärkt den Vornamen "Antes" gegeben haben, sowie Vornamen weiterer, vormals führender kroatischer Generäle des Zweiten Weltkrieges (1). Ante Pavelić war der Staatsführer des von den Deutschen im April 1941 in Kroatien errichteten Ustascha-Staates.

Abb. 1: Klerikalfaschismus - wieder und wieder geht er in der Geschichte mit der Unterdrückung Andersdenkender einher. In Deutschland gingen die Kircheneintrittszahlen 1933 bis 1935 in die Höhe, in Kroatien kam es nach 1941 zu Zwangskonversionen von orthodoxen Serben zum Katholizismus (Wiki) - Hier in Mikleuš (Slawonien), durchgeführt vom Priester Vlaho Martić. (http://znaci.net/damjan/fotogalerija.php?slika_po_strani=50&fraza=&stranica=86, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=36994619)

Eine statistische Auswertung von Menschen mit solchem Vornamen nach Teilnahme und Tod während des kroatisch-serbischen Krieges 1991 bis 1995 und nach sonstigem Wahlverhalten (politischer Einstellung) zeigt, daß mit der Vergabe dieser Vornamen auch Einstellungen von den Eltern auf die Söhne weiter gegeben worden waren (1). Interessanterweise geschah dies in ländlichen Regionen Kroatiens häufiger als anderwärts in Kroatien und im Umfeld von vormaligen Konzentrationslagern seltener als anderswärts in Kroatien (1, Fig. 4).

Dazu muß man wissen, daß sich - schon - während des Zweiten Weltkrieges der Hauptkampf des kroatischen Staates gegen die Serben, insbesondere gegen die Tito-Partisanen, gerichtet hatte. Serben wurden als größte Gruppe - zusammen mit anderen "oppositionellen Gruppen" - in Konzentrationslagern ermordet, sie wurden auch zum Katholizismus zwangsmissioniert (Abb. 1). Es herrschte also eine Stimmung vor, wie sie häufiger aus der Geschichte überliefert wird: Tod oder Taufe. Man wird schon sehr katholisch gewesen sein müssen, wenn man ab den 1970er Jahren seinem neugeborenen Sohn immer noch den Vornamen Antes gegeben hat.

Aber insgesamt ist das natürlich so, wie wenn in Deutschland Geburtsjahrgängen zwischen 1970 und 1980 von den Eltern wieder Vornamen gegeben worden wären wie "Adolf". Oder auch Vornamen, die auf andere legendäre deutsche Militärs des Zweiten Weltkrieges verweisen könnten, sagen wir etwa "Erwin" (nach Erwin Rommel) oder meinetwegen "Heinz" (nach Heinz Guderian). Aber so etwas hat es - unserer Kenntnis nach - weder links noch rechts der Elbe in Deutschland ab den 1970er Jahren gegeben. Schweigen, aller größtes Schweigen zu den eigenen, etwaig positiven, nationalen Erinnerungen an die Zeit vor 1945 im Kernland Europas, hier auch ablesbar an den seither vergebenen Vornamen.*)

Von den 480.000 kroatischen Soldaten, die 1991 bis 1995 - freiwillig oder regulär eingezogen - an dem blutigen Krieg gegen Serbien teilnahmen, kamen 6060 ums Leben. Das waren 1,6 Prozent (1). Die meisten von ihnen sind schon gleich bei Beginn dieses Krieges 1991 ums Leben gekommen, weitere folgten dann noch einmal 1995 (1, Fig. 2). Von diesen 480.000 Soldaten waren aber nur 74 % katholisch und können darum noch heute als ethnische Kroaten identifiziert werden (vielleicht waren auch Abkömmlinge von Zwangsmissionierten dabei?). Jedenfalls sind das 350.000 Soldaten. Die anderen waren ethnische Serben (griechisch-orthodox, bzw. muslimisch). Von diesen 350.000 Soldaten nun trugen 8000 den Vornamen Antes, also 2,3 %. 26 % der Soldaten trugen weitere Vornamen, die von militärischen Führern des Ustascha-Regimes abgeleitet waren. 

Ante als Vorname - ebenso andere Vornamen des Ustascha-Regmies - waren bis 1945 sehr beliebt, sanken dann in ihrer Beliebtheit bis 1970 stark ab, um von diesem Tiefpunkt bis 1995 allmählich zu einem neuen Höhepunkt in der Häufigkeit der Vergabe anzusteigen (1, Fig. 3). Am Anfang des Krieges dann, im Jahr 1991, war die Wahrscheinlichkeit, als Soldat ums Leben zu kommen, für Soldaten mit dem Vornamen "Antes" gegenüber anderen Soldaten erhöht (1). Ein solcher Name "verpflichtete" also womöglich. Aber damit sind bis hier nur einige grobe Ergebnisse dieser neuen Namensstudie referiert (1).

... Und in Deutschland?  

Eine solche Studie läßt die Frage aufkommen, welches eigentlich die bekanntesten und beliebtesten deutschen Politiker und Militärs bis 1945 und/oder nach 1945 waren, nach denen Menschen - womöglich - gerne ihre Kinder benannt haben. Könnten dazu nicht auch Namen von "Fliegerassen" gehören wie Hans-Ulrich Rudel, Werner Mölders, Erich Hartmann (Wiki)? Es steht zu vermuten, daß es dazu schon wissenschaftliche Studien gibt. Diese wären noch einmal herauszusuchen.

Bei den häufigsten Vornamen der Jahre 1940 bis 1945 in Deutschland sind solche Vornamen nicht zu finden (2). Adolf kommt unter den 35 beliebtesten deutschen Vornamen jener Zeit gar nicht vor (2), auch nicht in dem Jahr der - vielleicht - größten "Beliebtheit" des "Friedens-Reichskanzlers" Adolf Hitler, also auch nicht im Jahr 1938 (3). An "Zeitgeistigem" ist in der Namensvergabe in Deutschland auf den ersten Blick das folgende zu erkennen (4):

So stieg während der Zeit des Nationalsozialmus der Anteil an germanischen Vornamen an. So waren in der Zeit zwischen 1930 die beliebtesten Frauennamen Helga, Ursula, Ingrid, Gisela, Christa, Inge, Renate, Karin, Erika und Gerda. Bei den Männern führte Hans vor Günter, Horst, Klaus, Karl, Werner, Peter, Heinz, Gerhard und Jürgen. 

Aber auch der Vorname Antes gehörte ja - offenbar - nie zu den beliebtesten vergebenen Vornamen in Kroatien, sondern bewegte sich in der Häufigkeit weit unter 10 Prozent. So auch der Vorname Adolf. Immerhin läßt sich aber auch in diesem geringen Prozent-Bereich eine Kurve der Häufigkeit über die Jahre hinweg erstellen und an dieser etwas über die Beliebtheit - womöglich Adolf Hitlers und des Nationalsozialismus - in Deutschland ablesen. Der Historiker Götz Aly spricht diesbezüglich jedenfalls von einer "Adolf-Kurve". Diese Kurve sinkt aber schon seit 1890 kontinuierlich ab (5). Immerhin, aus dieser Kurve (4) wird das folgende heraus gelesen (4):

... Nachdem Hitler an die Macht gekommen war, nahm der Name aber nochmals einen großen Aufschwung. Das gilt besonders für die Jahre 1933/34 und 1937. Im zweiten Halbjahr 1933, also wenige Monate nach Hitlers "Machtergreifung", bekamen mehr als drei Prozent aller damals geborenen deutschen Jungen den Vornamen des "Führers" verpaßt. Das lag wahrscheinlich an der Anfangseuphorie oder dem Opportunismus vieler Deutscher nach Hitlers "Machtergreifung". Der Schub von 1937 könnte auch aus Hitlers großer Beliebtheit im Jahr zuvor rühren, als er, unter anderem durch die Olympischen Spiele in Berlin, sein Ansehen nochmals hoch schrauben konnte. In den folgenden Monaten und Jahren gab es zwar Schwankungen, aber insgesamt hielt sich die Beliebtheit des Namens auf recht hohem Niveau. Die häufige Vergabe dieses Vornamens war so ein deutlicher Hinweis auf die große Beliebtheit Hitlers in weiten Teilen des Volkes. Bis 1942. In diesem Jahr schwante immer mehr Deutschen, daß der von Hitler vom Zaun gebrochene Krieg in einer Katastrophe enden könnte. Mit Folgen für die Namensgebung der Neugeborenen: Von nun an stürzte der Anteil Adolfs an allen Jungens-Vornamen ständig ab. Im zweiten Halbjahr 1945, also unmittelbar nach dem Kriegsende, lag er bei etwa 0,2 Prozent. Zurecht spricht daher der Historiker Götz Aly von der "Adolf-Kurve" - umso größer das Ansehen Hitlers war, umso häufiger wurde auch sein Vorname verwendet. Und umgekehrt.

Die "Adolf-Kurve" ist hier veranschaulicht (5, 6)**), wobei "Der Spiegel" bezeichnenderweise die Adolf-Kurve erst ab 1933 zur Darstellung bringt, was natürlich hochgradig fehlerhaft ist, wenn man in einer vollständigeren Adolf-Kurve sieht, daß die Beliebtheit des Vornamens Adolf in Deutschland 1890 am höchsten war und auch 1933 nicht mehr erreicht worden ist (5). Was sicher sein dürfte: Ein so starker Abfall der Adolf-Kurve nach 1942 kann nicht anders erklärt werden als daß die Deutschen merkten, bewußter oder unbewußter, daß sie einem Hijacking auf den Leim gegangen waren, einem mehr als folgenreichen. Aber die Deutschen merken das ja auch heute meistens noch viel zu spät. Viel zu spät, viel zu spät. Sie sind noch nicht wirklich klüger geworden.

Immerhin - sie merken sie es nicht ganz so spät wie die bäuerlichen Familien im ländlichen Kroatien der 1970er Jahre ..... Wenn man sich deshalb auf die Schultern klopfen möchte - bitteschön!

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*) Nun gut, um das vielleicht etwas "plumper" zu veranschaulichen: Björn Höcke heißt eben Björn Höcke und nicht Adolf Höcke. Vielleicht heißt er Björn, vielleicht - Hypothese!, Verschwörungstheorie! - weil er nach dem damals populären Tennisspieler Björn Borg benannt wurde. (Hm, Björn Höcke wurde am 1. April 1972 geboren, genau in dem Jahr, in dem Björn Borg anfing, international bekannt zu werden. - Der Autor dieser Zeilen weiß immerhin, wovon er spricht. In seiner Kindheit wollte er beim Federball-Spielen immer Aufschläge wie "Björn Borg" machen. Dieser Name ist tief in seinem Gehirn verankert. Spätschäden von seelisch krankmachendem und verblödendem Fernsehkonsum in der Kindheit ...)

**) Am häufigsten wurde der Vorname Adolf - nach dem Telefonbuch von 1998 - in Bayern vergeben, sowie in Süddeutschland, Rheinland-Pfalz und Westfalen, also vorwiegend in katholischen Gegenden (5). Auffällig ist, daß er "punktgenau" in den neuen Bundesländern nur sehr selten vertreten war 1998. Es darf vermutet werden, daß sich hier viele nach 1945 selbst andere Vornamen gegeben haben, um sich nicht verdächtig zu machen.

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  1. Jurajda, Š., & Kovač, D. (2020). Names and behavior in a war. Journal of Population Economics. Volume 34, Issue 1, Oktober 2020, doi:10.1007/s00148-020-00782-6 
  2. https://www.beliebte-vornamen.de/jahrgang/j1940
  3. https://www.beliebte-vornamen.de/jahrgang/j1938
  4. Armin Fuhrer: Vornamen im Dritten Reich, 23.11.2018, https://www.zeitklicks.de/nationalsozialismus/zeitklicks/zeit/81/4/welche-vornamen-tragen-die-kinder-zwischen-1933-und-1945/
  5. https://www.nameadolf.de/die-statistiken/
  6. https://www.spiegel.de/panorama/zeitgeschichte/hitler-und-die-deutschen-passive-mitlaeufer-mit-schlechtem-gewissen-a-454213.html

Sonntag, 11. Oktober 2020

Deutschlands Zukunft: Lenzen an der Elbe - Verfall und Leerstand

Eine Stadtbesichtigung

Ich war in Lenzen an der Elbe, einem schönen, stolzen, alten deutschen Bürgerstädtchen in der Prignitz im Norden des Landes Brandenburg. Ein Bekannter, der dort eine Radtour gemacht hatte (also genauer gesagt: mein Zahnarzt), hatte mir schon erzählt, was für einen heruntergekommenen, ausgestorbenen Eindruck Lenzen auf ihn machte, wie in seiner Absteige die Tapeten herunter hingen, wie es dort nach 18 Uhr keine Möglichkeit mehr gibt, irgendwo außerhalb der Wohnung unter Menschen zu kommen, wie es nur einen Supermarkt im Ort gibt.

 


 

Aber diese Erzählung hatte mich nicht vorbereitet auf das, was ich sah, als ich plötzlich selbst mitten auf dem Marktplatz von Lenzen stand. Auf Schildern zuvor war immer auf die Altstadt von Lenzen als einer Sehenswürdigkeit hingewiesen worden. Nun stand ich auf diesem uralten deutschen Marktplatz. Und was sah ich? Verfallene Häuser. Leerstand. Fast die Hälfte der Häuser stand leer, waren dem Verfall preisgegeben. Das war so etwas von schockierend, daß ich es erst gar nicht verarbeiten konnte.

Ich machte dann ein paar Videoaufnahmen davon. Aber in ihnen läßt sich der Eindruck dieser verlassenen Stadt nicht wirklich einfangen. Oder das müßte noch einmal gründlicher bildlich aufgearbeitet werden. Auf den ersten Blick finde ich niemanden, der das auf Youtube schon einmal getan hat, von den öffentlich-rechtlichen Medien zu schweigen. 

2008 priesen sie einmal die kostenaufwendige Restaurierung eines der Fachwerkhäuser in der Altstadt an (1). Aber nur dezent im Hintergrund sieht man dabei die Leerstände und den Verfall ringsherum. Sie waren damals nicht zum Thema gemacht worden - und scheinbar auch bis heute nicht. Immerhin, eine schriftliche Bestandsaufnahme aus dem Jahr 2019 findet sich (2):

"Lenzen war eine blühende Stadt. Da vorne war ein Friseur, hier eine Kneipe, da hinten ein Gemischtwarenladen. Klamottengeschäfte, Schuhläden, hier gab es alles." (...) Einzelhandel eben. Und heute? Auch Einzelhandel, aber im wahrsten Sinne des Wortes: Deutschs Laden ist als Einziger in der Straße übrig geblieben, hier bekommt man mittlerweile notgedrungen fast alles. "Seit im vergangenen Jahr der Spirituosenladen zumachen mußte, sind wir auch eine Lotto-Annahmestelle, und die Post sowieso."

Machen wir uns es einfach klar: Das ist die Zukunft Deutschlands. Wie soll sie sonst aussehen bei der jetzigen Geburtenrate der Deutschen, bei der sich die einheimische Bevölkerung Deutschlands pro Generation halbiert? Das sind nach einer Generation die Hälfte, nach zwei Generationen ein Viertel, nach drei Generationen ein Achtel und am Ende dieses Jahrhunderts ist von einem Deutschland wie wir es heute noch kennen, nichts mehr übrig. Nur Städte wie heute schon Lenzen an der Elbe. 

Immerhin scheinbar ein guter Ort, für ... (2) ...

ältere Menschen, die ihren Lebensabend hier in der idyllischen Elbtalaue verbringen wollen, wo die Lebenshaltungskosten unschlagbar niedrig sind.

Ja, mit einer HartzIV-Rente halt. Deutschland, stirb mit HartzIV-Rente. - Immerhin wird in Lenzen an der Elbe im Barockgarten des dortigen Barockschlosses an einige schöne deutsche Barockgedichte erinnert (3).

________________

  1. Lenzen. RBB aktuell, 2008, https://youtu.be/xmvec6eqyN0.
  2. Julian Vetten, Lenzen (Elbe): Lenzen, wie es leibt und stirbt - Porträt, Wahlreise durch Brandenburg, NTV, 18. August 2019, https://www.n-tv.de/politik/Lenzen-wie-es-leibt-und-stirbt-article21206624.html.
  3. Bading, Ingo: Gedichte - In Lenzen an der Elbe, 2020, https://youtu.be/G0Etd53z4bA.

Che Guevara unterm Aluhut

Jürgen Elsässer, der Einpeitscher

Ein Artikel über den jüngst statt gehabten Kongreß der Antideutschen in Potsdam auf "Telepolis" könnte so manche Augen öffnen. Er liest sich nämlich recht amüsant (1).

Die aus diesem Artikel hervor gehende Intensität, mit der noch die HEUTIGEN "Antideutschen" (übrigens ein sehr "toller" Begriff) ihrem früheren, heroischen Vorkämpfer Jürgen Elsässer hinter her trauern, nunja, darf man da nicht sagen: "LUSTIGK!!! LUSSSTIGK!!!!!" - ?

Daß die dort aber IMMER noch nicht die wirkliche Strategie ihres genialen Vorkämpfers verstanden haben. Che Guevara, der sich den Aluhut aufgesetzt hat. Leute, seid doch nicht so dumm, schaut doch mal richtig hin.

Die echtesten und genialsten Vorkämpfer UNTERWANDERN den Gegner. Das hat doch auch so schön geklappt - neulich - beim "Sturm auf den Reichstag". Das klappt wunderbar mit dem Wendler, mit dem Koch (dem veganen), mit der Merkel, mit dem Adenauer und allen, allen anderen.

Der Einpeitscher (der Antideutschen) läuft auf die Gegenseite über. Oder soll man böse sein und sagen: Ilya Ehrenburg wechselt die Seiten - ? Wo doch eine viel zitierte Parole der Antideutschen lautete und lautet: "Bomber Harris - do it again!" Dazu würde dann ja auch passen: "Ilya Ehrenburg - do it again!" - Ähm, klingt sehr boshaft. Aber was ist im Umfeld dieses Themas eigentlich nicht boshaft? .....

 

Zoris Trömm / CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0) (Wiki)


Hübsch sind immerhin auch allerhand Kommentare unter dem Tagungsbericht. Es seien hier nur mit den Überschriften die hübschesten Perlen mit genommen: "Elsässer agiert auch heute noch antideutsch". (Ähm ....: ja! Genau, anders ist dieser Artikel psychologisch kaum zu lesen.)

"Der Elsässer fehlt halt". (Glucks!!!, That's it, boy.)

"Gehören die Antideutschen auch zur Atlantikbrücke?" (Oh, du dummes Huhn, du dummes. Warum fragst du noch so blöd?! ... )

"Ist die Suizidrate unter Antideutschen höher als in der restl. Bevölkerung?" (Lieblingskommentar)

"Die Spaltung der einstmals großen linken- und Friedensbewegung ist vollzogen." (Wer darüber noch lachen kann - bitteschön.)

"antideutsch - oder von der Kunst, ein totes Pferd zu reiten" (ohne Worte)

"Saturierte Erbschuldgeneration diesmal endgültig auf der Suche nach Erlösung" (ähm, ja)

Ein "Trumpelstilzchen" schreibt:

"Also ich bin stolz auf meine Vorfahren...  ...die es damals geschafft haben, das römische Imperium durch die Eroberung von Rom zu Fall zu bringen (die darauf folgenden 1000 Jahre dunkles Mittelalter mal außen vor gelassen). Sowas ist heute undenkbar."

Und "Der Guido" fragt auch sehr schön und erläutert das dann ausführlicher, sprich in lesenswerter Weise: "Wie schrieb Könng Friedrich II., der, der Preußen erst groß gemacht hat?" - - - Ebend. ...

Was für ein zerfahrenes Deutschland.

Immerhin: Arme Jutta Ditfurth, nicht alle sind ihrer Meinung ....

Rubrik: Lauter Weite Wege.

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*) Der hier vorliegende Artikel wird eigentlich nur eingestellt, weil der Bloginhaber sich die Erstformulierungs-Rechte für die Artikelüberschrift sichern will: "Che Guevara unterm Aluhut". Diese Formulierung kam mir gerade, als ich den genannten Bericht (1) las.

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  1. "Was hat Dich nur so ruiniert?" 07. Oktober 2020 Peter Nowak, https://www.heise.de/tp/features/Was-hat-Dich-nur-so-ruiniert-4922655.html.

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