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Freitag, 17. Juli 2015

Herrschaftsverhältnisse, die stabilisiert werden durch die Vertuschung von Pädokriminalität

Die schmutzige Fahne einer einst stolzen Nation ..... (Wiki)
Norman Tebbit, seinerzeit der engste Vertraute der verstorbenen Premierministerin Margaret Thatcher, sagte am 6. Juni 2014 vor laufender Kamera zu der Frage, warum in den 1980er Jahren ein einflußreicher Kinderschänderring im britischen Parlament - und darüber hinaus - nicht aufgedeckt worden ist (Yt2014):
Zu damaliger Zeit mögen die Leute gedacht haben, daß man das Establishment schützen muß, das System. Und falls da ein paar Dinge da und dort schief gegangen waren, war es wichtiger, das System zu schützen als zu tief nachzufragen.*)

Und dieser Mann ist nach dem Ende dieses Interviews nicht vom heulenden Mob auf der Straße gelyncht und zusammen geschlagen worden. Das sei an dieser Stelle festgehalten. Und es sei an dieser Stelle ebenfalls festgehalten: Welches Licht fällt durch diese Aussage des engsten Vertrauten von Margaret Thatcher auf Margaret Thatcher selbst?

Siehe zu demselben Thema auch den Artikel in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" vom 19. Dezember 2014 unter dem Titel: "Kindermord im Beisein mächtiger Männer" (FAZ2014). Solche Artikel können in großen Tageszeitungen erscheinen, ohne daß die Erde bebt in der gesamten westlichen Welt? Ohne daß es zur Destabilisierung des gesamten "Systems" kommt? Ohne daß es zum Aufruhr kommt? Ohne daß die doch so ungeheuer nahe liegende Parole ausgegeben wird "Macht kaputt was euch kaputt macht" - ?

Das System. Was ist das für ein System, das geschützt wird dadurch, daß ein einflußreicher Kinderschänderring in der Volksvertretung eines der bedeutendsten Kulturvölker dieser Erde nicht aufgedeckt wird? An diese Erkenntnisse und an die Erkenntnisse des letzten Blogartikels schließen sich grundlegendere Fragestellungen an.

Pädokriminalität ist Faschismus

Was ist das Wesen von Herrschaftsverhältnissen, die durch das Nichtaufdecken von pädokrimineller Verstrickung führender Politiker, Medienleute, Polizisten, Wirtschaftsführer stablisiert werden? Was charakterisiert sie? Was ist das Wesen pädokrimineller Herrschaftsverhältnisse? Die klare Unterscheidung von Tätern und "Opfern". Die klare Dichotomie, das klare Herrschaftsgefälle. Pädokriminelle wenden sich an die Hilflosesten in der Gesellschaft und degradieren sie zum "Opfer". So wie elitäre Pädokriminelle auf ihre Opfer sehen, so sehen sie auf nichtpädokriminelle Bereiche menschlicher Gesellschaften überhaupt.

Pädokriminalität ist Faschismus. Pädokriminalität ist Bolschewismus. Pädokriminalität ist Vergewaltigung, Brutalisierung ganzer Gesellschaften, Völker, ist das Drängen ganzer Gesellschaften, Völker in den Opferstatus, in die moralische, seelische Sklaverei, in die Unselbständigkeit, Handlungsunfähigkeit, Hilflosigkeit. In den Untergang. Pädokriminalität ist Untergang, Seelenmord. Pädokriminalität ist die Aufrecherhaltung tyrannischer, despotischer, schwer-manipulativer, seelenmordender Macht- und Herrschaftsverhältnisse inmitten - angeblich - freier, aufgeklärter, offener, demokratischer, selbstbestimmter, seelisch und kulturell - angeblich - lebendiger, tatsächlich aber scheinlebendiger, toter, geisterhafter, maschinenhaft fortexistierender Gesellschaften.

Die Kinder selbst schon werden in den Opferstatus gedrängt, werden als solche für das Erwachsenenalter lebensunfähig, insbesondere unfähig und unwillig zum Widerstand gegen ebensolche Macht- und Herrschaftsverhältnisse. Sie nehmen diese Herrschaftsverhältnisse willenlos hin. Was sonst soll ein Kind tun? Widerstand gegen solche Herrschaftsverhältnisse kostet den unmittelbar Betroffenen, Überlebenden solcher Herschaftsverhältnisse mehr Kraft, als jene, die Pädokriminalität unmittelbar und als selbst Betroffene nicht überleben mussten. Letztere sind fein raus. Oder glauben fein raus zu sein. Sie wissen gar nicht, wie sehr ihre eigenen Lebensverhältnisse, ihr eigenes Denken und Tun, ihre eigene Moral tief durchtränkt sind von der Tatsache, dass sie in Gesellschaften leben, deren Stabilität auf der Vertuschung von weit verzweigter Pädokriminalität in den Eliten des eigenen Landes beruht.

Sie wissen nicht, woher die weit verbreiteten zynischen Lebenseinstellungen ganzer Gesellschaften kommen. Wer ist "cool"? Wer pädokriminell ist. (Zumindest in den einschlägigen Kreisen.) Es darf gefragt werden, wie Gesellschaften dazu kommen, im "Cool-"Sein etwas Positives zu sehen. Nur einmal als Beispiel. Nur einmal als Andeutung, wie tief Pädokriminalität des Denken ganzer Gesellschaften verformen kann oder könnte.

Vielleicht werden die unmittelbar Überlebenden, Betroffenen auch Teil des "Systems" dadurch, dass sie sich vom Opfer zum Täter wandeln, ein Statuswandel, der ja oft schon in früher Kindheit und Jugend angebahnt wird, "erlernt" wird, wie wir aus Berichten Überlebender wissen. Sie werden von frühem Alter an zu Satanisten dressiert.

Die Vertuschung von weit verzweigter Pädokriminalität in den Eliten des eigenen Landes

Opfer von Pädokriminalität werden dadurch leichter als andere zu seelenlosen Bestien, zu seelenlosen Befehlsempfängern, zu willigen Vollstreckern fast jeden Verbrechens.

Und weiter: Indem Geheimdienste Minderjährigen-Bordelle unterhalten - nach Aussagen vieler spätestens schon in den 1930er und 1940er Jahren - in die sie jene Politiker, Journalisten, Wirtschaftsführer, Künstler verleiten, verführen zu gehen, die sie erpressbar machen und erhalten wollen, degenerieren sie die führenden Eliten zu erpressbaren Mitläufern, zu willigen Vollstreckern ihrer Pläne und Ziele. Gibt es eine totalere Unterwerfung unter die Wünsche und Ziele solcher Geheimdienste als die Erpressung durch das Mitschuldigmachen an Pädokriminalität?

Was für eine barbarische Gesellschaft, deren Stabilität auf einem solchen Mitschuldigmachen oder auf der Vertuschung von Mitwisserschaft beruht. Auf der Mitwissenschaft von Verbrechen von einer Dimension, wie sie von Christen bislang immer nur einem Nero zugesprochen worden sind.

Pädokriminalität ist schlimmer als "Stasi". Pädokriminalität ist die Weiterführung von KGB-, Gestapo- und CIA-Foltermethoden inmitten vorgeblich freier, offener, selbstbestimmter Gesellschaften und Demokratien. Pädokriminalität ist "Mind control". Pädokriminalität wird zur totalen Unterwerfung des menschlichen Bewusstseins des einzelnen "Opfers" und ganzer Gesellschaften durch Täter benutzt.

Wann stehen solche Sätze in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", im "Spiegel"? In der "Zeit"?

Indem Geheimdienste und satanistische Geheimorden Menschen der Elite dazu verleiten, verführen, Kindern und Jugendlichen Gewalt anzutun, ja bis dahin, Morde an Kindern und Jugendlichen zu verüben, erziehen sie die Angehörigen dieser Elite, die Überlebenden solcher brutaler Erziehung zu vollkommener Gefühlslosigkeit, Rohheit, Erbarmungslosigkeit, Brutalität gegenüber dem Rest der Gesellschaft. Zu Automaten in der Befehlserfüllung. Zu Scheinlebendigkeit, zu Scheinhumor, zu Scheinleutseligkeit, zu scheinbarer "Biederkeit". Zu dem Zeigen einer unglaublich heuchlerischen Maske. In den TV-Shows der westlichen Welt war und ist sie überall zu sehen, diese Maske des Biedermannes, der Heuchelei.

Und damit soll eine Humanisierung unserer modernen Gesellschaften erreicht werden? In den allseits von den Eliten so glorifizierten "mulitkulturellen Gesellschaften", die aber zugleich - nach dem berühmten Wort von Daniel Cohn-Bendit (in Die Zeit, 22.11.1991) "hart, schnell, grausam und wenig solidarisch" sein sollen? Also faschistisch. Woher weiß Daniel Cohn-Bendit von der Brutalität solcher Gesellschaften? Warum klingen Cohn-Bendit's Worte so deutlich an an Hitlers Worte darüber, die deutsche Jugend solle "schlank und rank sein, flink wie Windhunde, zäh wie Leder und hart wie Kruppstahl"?

Gesellschaftlicher Aufbruch - jetzt!

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*) Original: "At that time I think most people would have thought that the establishment, the system, was to be protected and if a few things had gone wrong here and there that it was more important to protect the system."

Mittwoch, 7. März 2012

Endlich! - Schließung der Jesuitenschulen gefordert!

Mindestens sechs Jahrzehnte lang hat die Schulaufsicht versagt. Nicht nur die Schulen müssen geschlossen werden, sondern die Psychosekte Jesuitenorden, diese jahrhundertelange Gewalttäterorganisation, muß insgesamt zu existieren aufhören

Das muß hier auf dem Blog festgehalten werden (Welt, 29.2.12) (Hervorhebungen nicht im Original):
Eine Duisburger Kanzlei reichte nach Angaben vom Dienstag für zwei ehemalige Schüler des Bonner Aloisiuskollegs Klage beim Verwaltungsgericht Köln gegen die Bezirksregierung Köln auf Schließung der Aloisiuskolleg GmbH wegen Unzuverlässigkeit ein. "In den Einrichtungen des Gewerbebetriebes sind in einem Zeitraum von mehr als sechs Jahrzehnten von den geistlichen und weltlichen Mitarbeitern Verbrechen an Schutzbefohlenen verübt worden", heißt es in der Klageschrift.
Die Kläger verweisen auf den Anfang 2011 von der Kölner Rechtsprofessorin Julia Zinsmeister vorgelegten Bericht der unabhängigen Aufklärungskommission, der zahlreiche Fälle sexueller Grenzüberschreitungen und Missbrauchs über Jahrzehnte am Bonner Jesuitenkolleg verzeichnet (siehe Info). Da diese Taten strafrechtlich nicht mehr zu ahnden seien, fordere man nun, die Einrichtung im Sinne der Kläger und als präventive Maßnahme zu schließen, um weitere Kinder zu schützen, sagte Heinz Josef Sehr, Rechtsbeistand der Duisburger Kanzlei. Als Zeugen über die "seinerzeit herrschende Stimmung" an der Schule werde Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) geladen, der 1972 am Kolleg Abitur machte.
Ein Opfer hatte zunächst im August 2011 einen Antrag auf Entzug der Ersatzschulgenehmigung des Jesuitenkollegs gestellt. Diesem Antrag hatte den Angaben nach die Bezirksregierung Anfang 2012 widersprochen. Die Behörde habe erklärt, der Wunsch nach einer gerechten Ahndung der Taten sei nicht mit der Aufhebung der Ersatzschulgenehmigung zu erreichen, "da weder die Leitung der Ersatzschule noch die Geschäftsführung des Schulträgers mehr von den damals Verantwortlichen wahrgenommen wird".
Auf die Frage, warum die Behörde als Schulaufsicht sechs Jahrzehnte nichts vom Missbrauch am Aloisiuskolleg bemerkt habe, soll die Bezirksregierung nicht eingegangen sein. Die Genehmigungsbehörde laufe Gefahr, das in der Vergangenheit "strafbare Treiben" am Kolleg nachträglich positiv zu sanktionieren, erläutert der Jurist Sehr in der Klageschrift. Die bis heute andauernden Folgen für seine Mandanten seien verheerend. Deshalb hätten sie die von den Jesuiten als Träger der Schule als Schadensersatz gebotenen 5000 Euro abgelehnt. Einer der Kläger sei depressiv, auch seine Brüder seien am Kolleg Opfer von Missbrauch geworden. "Ein Bruder hat aufgrund dessen vor einiger Zeit den Freitod gewählt", sagte Sehr.
Einer der Kläger befinde sich seit Jahrzehnten in tiefer Depression, berichtete Sehr. Er habe sich nie einem anderen Menschen zuwenden können und Unsummen für Therapien bezahlt, zumal er jetzt erfahren habe, dass auch seine Brüder am Ako Opfer geworden seien. "Ein Bruder hat deshalb vor einiger Zeit den Freitod gewählt."
Ako-Rektor Siebner bestätigte, dass Hintergrund der Klage "konkrete Vorfälle" in der Vergangenheit seien. "Das macht mich nach wie vor betroffen und bedrückt mich." Er wisse, dass die Bezirksregierung den Antrag der Kläger intensiv untersucht habe: "Ich habe dazu für das Kolleg ausführlich Stellung genommen."
Es wird dann auf einen neu entwickelten "Präventionsleitfaden" verwiesen (s. a. Bonner G-A, 29.2.12). Dabei sind die Vorwürfe von sechs Jahrzehnten Mißbrauchsgeschichte wahrscheinlich deutlich untertrieben, da die Forschungen des Historikers Hockerts in den 1960er Jahren, wie hier auf dem Blog schon berichtet, noch kaum ausgewertet worden sind über Mißbrauchvorfälle in kirchlichen Zusammenhängen in den 1930er Jahren. 

Schon damals - also spätestens in den 1960er Jahren - hätte man aus den Vorfällen aus den 1930er Jahren lernen können und deshalb lernen müssen. Auch damals haben alle Beteiligten versagt. Aus Gleichgültigkeit und aus dem Kuschen vor christ-katholischer Bigotterie und gegenüber allgegenwärtiger, kaum sichtbarer aber überall spürbarer christ-katholischer Lobbyarbeit. Mitunter ist sie auch unglaublich frech und unverfroren, wie Ex-Jesuitennovize Heiner Geißler demonstriert.

Jesuitenorden ist seit seiner Gründung und bis heute gleichbedeutend mit Seelenmord. Das wurde von seinen Kritikern schon im 19. Jahrhundert nie infrage gestellt. Deshalb ist er auch schon lange vor dem 20. Jahrhundert in zahllosen Ländern verboten gewesen. Wer glaubt denn wirklich, daß der Jesuitenorden anders als mit "Schwarzer Pädagogik" und damit mit Seelenmord fortexistieren könnte?

Donnerstag, 10. Februar 2011

"Verzeihung, daß ich dich aufs Jesuiteninternat geschickt habe"

Eine Mutter auf dem Totenbett zu ihrem Sohn

Was die Opfer sexualisierter Gewalt des Jesuitenordens und der katholischen Kirche allgemein über den derzeitigen Stand der Auseinandersetzung dieser Institutionen mit ihren Opfern sagen, kann man unter anderem auf dem Blog "Eckiger Tisch" nachlesen. Das fängt schon mit solchen Banalitäten an wie der folgenden:
"All die Menschen, die sich an runden Tischen treffen, können ihre Fahrtkosten abrechnen und diese Arbeit in ihrer bezahlten Arbeitszeit erledigen. ..."
... Oh, wie hochgradig peinlich. Wieder etwas dumm gelaufen. Wieder nicht weit genug gedacht. Wieder mehr an sich selbst gedacht als an die Opfer. Die Opfer nicht. Sie müssen ihre Fahrtkosten selbst bezahlen. Bis heute. Oh, was für ein Elend, ein würdeloses. 

Abb.: Am Bett eines Sterbenden
(aus dem Film "Menschen, die vorüberziehn" [1942])
(Quelle)
Und wer hat an die Angehörigen der Opfer gedacht? Wieder niemand. Das ist die Ego-Gesellschaft, vor der uns kein Jesuitenorden jemals geschützt hat. (vgl.: "Im Namen der Angehörigen"). 

Oder noch ein Schlaglicht: Ein Opfer berichtet über das, was ihm seine Mutter auf dem Totenbett sagte:
“Lieber …(Kindername), ich möchte Dich jetzt noch um Verzeihung bitten, daß wir Dich nach St. Blasien geschickt haben.”
Nach St. Blasien, auf die Eliteschule der Jesuiten im Schwarzwald (Eckiger Tisch, 8.2.11, Kommentar von Willi Kramer). Wo derzeit übrigens ein "beliebter" neuer Schulrektor eingestellt wird unter allgemeiner Anteilnahme der örtlichen Pressse (a, b). Unser Kommentar auf dem Blog "Eckiger Tisch", der immer noch lange nicht die Publizität eines "Spreeblick" hat, welcher letzterer langsam in geradezu empörender Weise verstummt ist zu dieser Thematik:
Der Jesuitenorden sollte Konkurs anmelden und das gesamte verbliebene Vermögen für die Therapiekosten verwenden. Dann mag er meinetwegen von vorn anfangen. Gilt auch für die Odenwaldschule. Wie kann man Institutionen mit einem derart elitären Anspruch bei gleichzeitig so viel Versagen noch eine Existenzgarantie geben?

Das Konzept der Gewissensrechenschaft im Jesuitenorden


[27.3.2011]  Es mag Sinn machen, hier im Blogbeitrag zu ergänzen, was ich unten in den Kommentaren geschrieben hatte und sei es nur, um den Suchmaschinen mehr Futter zu geben: Das Konzept der Gewissensrechenschaft, das ja im Jesuitenorden sehr wesentlich ist, läßt so gut wie keinen Zweifel daran, daß die Ordensoberen darüber informiert sind, wenn es irgendwo im Orden einen Jesuiten gibt, der Gewalt an Kindern übt. Erstens MUSS der einzelne Jesuit selbst darüber Rechenschaft ablegen und er würde sicherlich schwerste Sanktionen erfahren, wenn die Oberen erfahren würden, daß er nicht vollständig Rechenschaft abgelegt hat. Zweitens aber muß jeder Jesuit über jeden anderen Rechenschaft ablegen mit den kleinsten Details - das berühmte gegenseitige "Bespitzelungssystem". WENN es also IRGENDWO im Orden Jahre langen Mißbrauch gegeben hat, dann ist der von den Ordensoberen so "vorgesehen".

Es ist ja auch schon durchgesickert, daß in vielen Fällen es den Mitbrüdern bekannt war, was da ihr Kollege so treibt. Diesen Eindruck hatten auch Eltern im Gymnasium in Bad Godesberg, als sie glaubten, dem Rektor etwas ganz Wesentliches mitzuteilen, was ihnen ihr Sohn erzählt hatte: Diese Eltern hatten den Eindruck, daß sie dem Rektor nichts Neues erzählen, daß das eine altbekannte Sache wäre.

Solche Jesuiten sind immer nur dann - endlich - versetzt worden (z.B. in Indianerreservate in den USA - gerne auch von Deutschland nach SÜDamerika!!!!), wenn zu VIEL an die Öffentlichkeit durchgesickert war, und wenn man es vermeiden mußte, Aufsehen zu erregen. Ich vertrete mit anderen Kritikern die Meinung, daß Gewalt gegen Kinder im Jesuitenorden "System" hat. Es folgt dem Prinzip der "Schwarzen Pädagogik", das auch so - äußerlich - harmlosen Jesuitenschülern wie dem Herrn Bueb vorgeworfen worden ist (s. Wiki), der höchstwahrscheinlich übrigens auch - wie viele - an der Odenwaldschule in Hessen von der Gewalt gegen Kinder wußte, was er natürlich heute abstreitet. 

Ich wiederhole, was ich schon mehrmals gesagt habe hier auf dem Blog: Der Jesuitenorden ist eine kriminelle Vereinigung. Ebenso wie die katholische Kirche. Obere des Jesuitenordens müssen ebenso wie der Papst vor Gericht gestellt und abgeurteilt werden. Das Vermögen des Ordens muß eingezogen werden, um die Opfer und ihre Angehörigen umfassend zu entschädigen, und um künftige Schwarze Pädagogik in Deutschland und der Welt zu vermeiden.

Donnerstag, 15. Juli 2010

Bröckchenweise Wahrheit: Der Jesuitenorden

In dem soeben erschienenen Bericht der "unabhängigen" Beauftragten zur Aufarbeitung der Mißbrauchsfälle im Jesuitenorden, Andrea Fischer (Jesuiten.org), fällt u.a. auf einen gewissen "Provinzial" P. Pfahl, als den ranghöchsten Jesuiten in Deutschland in den 1980er Jahren, ein recht bezeichnendes Licht. So soll dieser noch lebende Herr in den 1980er Jahren an einen mit schweren Verbrechen belasteten Jesuitenpater, der sich sogar gegen eine bloße Versetzung derenthalben empörte, als Begründung geschrieben haben, daß die Versetzung in den
"gegen Dich geäußerten Vorwürfen"
gründen würde,
"über die wir nicht nur einmal sprachen"
(!!!). Er muß also sehr gut über diese Vorwürfe Bescheid gewußt haben. Und dann führt er im nächsten Brief an diesen aus,
"daß ein grundsätzliches Bestreiten aller erhobenen Vorwürfen weder möglich noch sinnvoll ist". (S. 3f)
Jesuiten unter sich

Diese Formulierung ist doch irgendwie sehr - - - "jesuitisch". Da darüber mehr als einmal gesprochen worden war, wußte der "Provinzial" also Bescheid. Wenn er sich so ausdrückte wie das hier zitiert wird, konnte das doch nur heißen: Wenn das Bestreiten (Vertuschen) "möglich" wäre, dann wäre es auch "sinnvoll".

Ist das nicht die seit Jahrhunderten kritisierte, ja verabscheute Jesuitenmoral? In Reinkultur? In den 1980er Jahren des letzten Jahrhunderts, als die Generation des Schreibers dieser Zeilen Abitur machte?

Greulich. Abscheulich.

Oder diese Stelle (S. 7):
"... Allerdings waren im gesamten Orden Gerüchte über Pater Anton im Umlauf, auch über ein 'schmuddeliges' Verhalten gegenüber Kindern und Jugendlichen. ..."
"Schmuddelig"

Ein Orden, in dem so etwas "allgemein" bekannt ist, in dem Gerüchte über Verbrechen durch den ganzen Orden gehen, und der dagegen Jahrzehnte lang nichts tut, der also selbst dadurch insgesamt, so kann man es doch nicht anders nennen, "schmuddelig" wird - wie kann der jemals noch etwas mit Kinder- und Jugenderziehung zu tun haben wollen? Wie kann der sich mit so etwas überhaupt noch versuchen zu brüsten und zu rühmen? Der ist eine verbrecherische Vereinigung. Was sollte er sonst noch sein?

Auch sonst kommt einem dieser schon genannte Jesuitenpater Pfahl noch heute sehr verlogen vor (s. etwa S. 9). Oder man nehme die S. 10 zu einem Vorgang im Jahr 1990 (!):
"Seitens des Generaloberen der Jesuiten, damals Pater Peter-Hans Kolvenbach"
- also des sogenannten ... hm, hm, hm! ... "Jesuitengenerals" ... -
"und auch seitens der zuständigen vatikanischen Kongregation"
- also des allseits beliebten Herrn Josef Ratzinger -
"erfolgt keine Reaktion auf die in der Laisierungsakte enthaltenen Informationen über vielfachen sexuellen Mißbrauch."
Auf S. 19 wird ausgeführt, daß sowohl der Jesuitenorden wie die katholische Kirche immer noch Akten zurückhalten, die Informationen über Verbrechen enthalten. Und es wird gefragt, ob dieses weiterhin praktizierte Zurückhalten der richtige Weg ist.

Dienstag, 29. Juni 2010

Der Heuchler Josef Ratzinger ...

... und seine "frühkindlichen Bildungssysteme"

Die Debatte über die Fälle sexueller Gewalt an Kindern und Jugendlichen und über ignatianische "Schwarze Pädagogik" an jesutischen, katholischen und Reform-Schulen und volkspädagogisch weit darüber hinaus in die deutsche und internationale Medienlandschaft hinein wäre es wert, noch wesentlich genauer und detaillierter verfolgt zu werden, als das aktuell hier auf dem Blog geschieht und geschehen kann. *)

Es gilt da viele subtile und subkutane Dinge ganz neu wahrzunehmen, lernt man doch erst hierdurch den ungeheuer großen Einfluß der katholischen Kirche auf die Meinungsbildung der Gegenwart in seinem ganzen Umfang einzuschätzen. Einen Einfluß, den man noch vor wenigen Jahren für ganz und gar unerheblich angesehen hatte. Aber heute, seit der humangenetischen, kopernikanischen, naturalistischen Wende im Menschenbild machte es einem die weitgehende Nichtbehandlung ihrer politischen und weltanschaulichen Implikationen über die gesamte Medienlandschaft von ganz links bis ganz rechts hinweg erst wieder bewußt, wie stark supernaturalistisch denkende Lobby-Gruppen noch heute in Deutschland sind. Lobby-Gruppen, die noch heute allzu gerne ein naturalistisches Menschen- und Weltbild als reduziert "materialistisch" verunglimpfen möchten.

Die Bertelsmann-Stiftung auf christ-katholischen Bahnen

Man könnte hier auch einmal die offenbar stark christlich-katholisch beeinflußte Bertelsmann-Stiftung in den Blick nehmen, die in diesen Tagen nicht nur die Zunahme von Kinderkrippen in Deutschland bejubelt - sie nennt diese Form der Kollektiv-Erziehung "Frühkindliche Bildungssysteme" (!) (was für ein Wahnsinn, was für ein neues Unwort, 21 Jahre nach dem Tod von Konrad Lorenz, dem Entdecker des Phänomens der frühkindlichen Prägung und der Bedeutung des allein in familiärer Umgebung zu gewinnenden Urvertrauens) -, sondern sie, diese einflußreiche und gut dotierte Bertelsmann-Stiftung macht sich auch viele Gedanken darüber, wie man das "Perception management", na, von wem wohl? - - - der katholischen Kirche (!!!) verbessern könne. Da scheinen also bei der Bertelsmann-Stiftung, von der auch Monotheist und CDU-Frontmann Michael Blume so viel zu halten scheint, die richtigen Leute beisammen zu hocken (1, 2, 3).

Aber wichtige Texte über den abartig unnatürlich, weil "super"naturalistisch denkenden Jesuitenorden und den derzeitigen Papst sind soeben auch von dem Mißbrauchsopfer Robert Knickenberg veröffentlicht worden (Eckiger Tisch 1, 2).

"Frühkindliche Bildungssysteme" ...

Insbesondere auch die Kritik Knickenbergs an dem Heuchler Josef Ratzinger und die von ihm dazu angeführte Literatur kann man für sehr wesentlich halten. Wie schon so oft zeigt sich auch hier wieder, daß Mißbrauchsopfer einen schärferen, durchdringenderen, nachhaltigeren Blick auf christ-katholische Zustände haben, als selbst noch die scharfsinnigsten sonstigen Kirchenkritiker. Deshalb sucht man sie ständig auszugrenzen. Warum wohl sonst?

Man kann ihnen nicht genug zuhören. Und es ist deshalb dreifach und vierfach zu bedauern, oder: bemerkenswert, daß sich der Blog "Spreeblick" des ehemaligen Jesuitenschülers Johnny Häusler nicht in der Lage sah und sieht, diesen Stimmen die ihnen gebührende Öffentlichkeit zu verschaffen, bzw. die Auseinandersetzung über diese Thematik an öffentlichkeitswirksamer Stelle zu moderieren. Die Schließung der dortigen Diskussion hat also sicherlich "gaaaar nichts" mit dem allseits wirksamen "Perception management" des Jesuitenordens zu tun. Johnny Häusler muß gaaar nicht damit rechnen, Sanktionen zu erfahren, hätte er die Diskussionen auf seinem Blog weiter so vorbildlich moderiert wie er das anfangs tat.

Christ-katholische intellektuelle Vordenker

Denn auch dort konnten “Ex-Jesuiten” allzu auffällig und gar zu plump nur mit geistigen Fußtritten und nur mit dem Schleudern von Dreck ihren ("ehemaligen" - ha, ha!) Orden verteidigen. (Siehe frühere Beiträge hier auf dem Blog.) Knickenburg behandelt nun unter anderem den obersten aller christ-katholischen Oberheuchler, unseren lieben Herrn intellektuellen Vordenker und moralischen Vor- bzw. strafrechtlich relevanten Danebenleber Josef Ratzinger, wobei sein gutes Einverständnis seit 2004 mit unserem lieben Herrn Vordenker Jürgen Habermas einmal aufs Neue wie blitzartig die intellektuelle und moralische Landschaft von heute erleuchtet:

(...)

In seinem Buch „Werte in Zeiten des Umbruchs“ fordert Josef Ratzinger „Grundwerte“, die dem demokratischen Diskurs vorangehen und ihm nicht unterliegen sollen. Diese „Grundwerte“ werden von denen dekretiert, die sich im Alleinbesitz der „Göttlichen Wahrheit“ glauben. Zu solchen „Grundwerten“ erklärt Josef Ratzinger explizit: Die Fragen der sexuellen Moral, die moralischen Fragen im Zusammenhang mit der modernen Reproduktionsbiologie, den staatlichen Schutz der Kirche vor Kritik.

Mit anderen Worten: Hier beansprucht die katholische Kirche das Deutungsmonopol, jede Kritik daran ist verboten; der Staat soll es mit seinen Machtmitteln sicherstellen. Das, denke ich, sollten wir uns als demokratische, säkulare, pluralistische Gesellschaft nicht bieten lassen. Wie das in der Praxis aussähe, führen uns ja solche Lichtgestalten wie die Herren Meisner, Mixa, Müller, Zollitsch und andere plastisch vor Augen. Ein gutes Beispiel ist auch der Umgang des spanischen Klerus mit der demokratisch gewählten Regierung Zapatero. Nicht wenige christdemokratische und christsoziale Bundestagsabgeordnete echauffieren sich darüber, dass die deutsche Bundeskanzlerin ein klärendes Wort einfordert, wenn „Seine Heiligkeit“ rechtsextreme Holocaustleugner ohne jede Not rehabilitiert und in den „Schoß der Kirche“ zurück holt. Wie dichtete Paul Celan: Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch. Aber den Papst kritisiert man nicht.

1933, 1941, 1945, 1949ff: Totalitäre, jubelnde katholische Pfaffen sind immer dabei

Ja. Man sollte nie vergessen: Der Katholik Adolf Hitler wäre ohne die Hilfe der katholischen Kirche und der Katholiken in Deutschland 1933 nie an die Macht gekommen. Er versprach ihnen dafür sein "Reichskonkordat" von 1934: Totalitäre unter sich. 1941 begann er seinen katholischen Missionskrieg gegen Rußland mit dem Segen christ-katholischer Priester und mit Hilfe vieler katholischer Cliquen innerhalb des Staatsapparates und der SS, dieses schwarzen "Ordens unter dem Totenkopf". Millionen Menschen mußten sterben für die Pfaffen.

Und diese christ-katholischen Priester segneten es wiederum, als sie 1945 gleich mehrere deutsche Provinzen und Kernländer des Protestantismus östlich der Oder zurück in den Schoß der katholischen Kirche führen konnten und als sie dann mit Konrad Adenauer gegen den Sozialreformer Gerhard Mackenroth die herrliche christ-katholische Familienpolitik für die Restprotestanten und traditionell papstkritischen Katholiken in Deutschland beginnen konnten, die erst jüngst wieder mit Ursula von der Leyen ihre immer noch herrlich zu preisende christ-katholische Fortsetzung gefunden hat. Ja, das kann gar nicht genug betont werden: Dieser Schoß ist fruchtbar noch, aus dem all das kroch.

Schon 2002 erschien der Film „The Magdalene Sisters“ (Deutsch: „Die unbarmherzigen Schwestern“), der die unfassbaren Grausamkeiten in von Nonnen geleiteten, irischen Mädchenheimen zum Thema hatte. Der Vatikan hat sich seinerzeit bemüht, die Aufführung dieses Films zu verhindern. Das ist die Vorstellung des höheren katholischen Klerus von „lückenloser Aufklärung“.... Und was in Irland so abging, das erfahren wir ja jetzt erst in seinem ganzen Umfang. Die vatikanischen Krokodilstränen sind der Inbegriff zynischer Heuchelei.

"Vatikanische Krokodilstränen"

Und abschließend:

Nein, die katholische Kirche ist nicht harmlos. Und solange sie sich anheischig macht, unser aller Leben bestimmen zu wollen, muss man wachsam sein und ihr kritisch auf die Finger schauen.
Dieser Meinungsäußerung kann sich dieser Blog nur aus ganzem Herzen anschließen.

__________

*) Der Bloginhaber hat keine einflußreichen christkatholischen Freunde, die ausgerechnet seine Blog-, Öffentlichkeits- und Medienarbeit freudig finanziell fördern und unterstützen würden. Er möchte das hier einmal mit aller Deutlichkeit, Unverfrorenheit und mit der diesem Umstand gegenüber gebotenen Humorlosigkeit feststellen: Ein nichtatheistisches, naturalistisches, humanistisches, die Erhaltung der biologischen und (damit) seelischen Eigenart der Völker befürwortendes, gegenüber Geheimpolitik "cheater detection" betreibendes Menschen-, Familien- und Weltbild hat heute keine Lobby in Deutschland. Keine.

Freitag, 14. Mai 2010

Jesuitenschüler sprechen

Die Stimmen von schon im Keim, in der Jugend zerstörten Leben

Ganz richtig heißt es auf einem Internetblog von Überlebenden sexueller Gewalt:
Nichts, absolut nichts, hilft mehr als die Herstellung von Öffentlichkeit, Bruch des Schweigegebotes, Verständigung über das Vorgefallene.
Dementsprechend gibt es inzwischen schon mehrere, sehr ausführliche Internetblogs von Seiten der Mißbrauchsopfer selbst, abgesehen von der Internet-Seite von Norbert Denef:
- "Eckiger Tisch" (Jesuiten allgemein)
- Freinberg (Jesuiteninternat und -schule in Linz/Oberösterreich, Klaus Knoll)
- Kremsmünster I (Benediktiner in Österreich)
- Kremsmünster II
- Betroffen.at (Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt)
- ...
Die großen Medien weisen nicht mehr sehr häufig auf diese Blogs hin. Sie schießen sich auf Bischof Mixa ein, da brauchen sie sich - so denken sie vielleicht - mit allem anderen nicht mehr so stark beschäftigen ...

Ein seelisch Überlebender sexueller Gewalt, die ihm während seiner Schulzeit an einem Jesuitengymnasium offenbar in Linz in Oberösterreich zugefügt worden ist (in Freinberg), schreibt anläßlich der derzeitigen öffentlichen Debatten über seine eigenen Erfahrungen mit den Jesuiten (Presse, 20.3.10):
Elias Canetti versteht das am besten: töten, um zu überleben, und erst wenn er seinen Fuß auf den Körper des Untergebenen setzt, weiß der Präfekt, dass er wirklich lebt, weil jeder Zögling eine Bedrohung seines Überlebens ist, so wie ich die ihre bin jetzt: die lebende, lebendige, frei herumspazierende Bedrohung des Systems Schuld, Sühne und Vergebung und was sich sonst noch an Schwachsinn zusammenbraut in einem Jesuitengehirn, das aus selbstverschuldeter tausendjähriger Nacht nicht herausfindet. Hitler, Stalin, Lubicek*. Und wenn man erst einmal angefangen hat mit dem Umbringen, da gibt's natürlich kein Aufhören.

(* Name von der Red. geändert)
"Die lebende, lebendige, frei herumspazierende Bedrohung des Systems Schuld, Sühne und Vergebung"

Und:
Dass ich überlebt habe, verdanke ich wesentlich und zuallererst der Liebe meiner Mutter. Der starken, klaren, geraden Liebe meiner Mutter. (...)

Schon mit zwanzig wusste ich, dass ich mich in autoritären Systemen nicht aufhalten kann. Ich wusste das ganz sicher, auf eine komische Art, so wie man weiß, dass man Hämorrhoiden hat oder ein Magengeschwür. Man weiß das durch beharrliches Wegschauen. So, wie ich wusste, was sie mir angetan haben. An-ge-tan, schönes Distanzierungsvokabel.
"Mit dem Umbringen aber unbedingt zuwarten ..."

Und er fragt:
Was ich wirklich wissen möcht von ihnen: Was haben sie sich dabei gedacht? (...) Wie viel und welche Arten Lüge, Vorwand, Verleugnung es braucht, bis ein halbwegs erwachsener Mensch so was tut, das hätt ich gern aus ihrem Mund gehört. Im Großen ist es eh klar: Heide, Klassenfeind, Untermensch, Dreinhauen, Wegnehmen, Umbringen, in dieser Reihenfolge, das Instrumentarium der Eskalation. Einschränken zuerst und Benachteiligen, wo's nur geht, dann ein bisserl Unterdrücken, Schlagen, Enteignen, mit dem Umbringen aber unbedingt zuwarten, bis zumindest das Einsperren allgemein akzeptierter Brauch ist. Das war ja bei ihnen auch so, Hosentaschen zuerst, Zuckerlkontrolle (...)

Dann wollt ich noch wissen, ob sie meine Beschädigung beabsichtigt haben oder bloß billigend in Kauf genommen.
Und er schreibt unter anderem über sein seitheriges Leben, 40 Jahre lang als "Überlebender":
Es hat auch nicht geholfen, dass ich den Leuten nicht in die Augen schauen konnte, die ganze Zeit. Sagt sich so leicht, schließt aber drei Ehefrauen mit ein, nur schnell beispielshalber. Wie lebt, liebt, werkt man vierzig Jahre ohne Augenkontakt? Was hätt ich mir alles ersparen können, welche Wahrheiten sind mir entgangen?
Das sind ungeheuerliche Verbrechen. Und die Medien scheinen sich darauf geeinigt zu haben, erst einmal wieder allerhand "Schweigeminuten" einzulegen, damit der Jesuitenorden "Atem schöpfen" kann. Ob er damit durchkommt, der Jesuitenorden, dessen Mißbrauch System hatte, wie inzwischen nur allzu deutlich klar geworden ist. Dessen Mißbrauch den Prinzipien Schwarzer Pädagogik folgte?

"Da war System drin"

Auch ein weiterer Überlebender sexueller Gewalt, ausgeübt von Jesuiten, Gernot Lucas, Architekt und Architekturprofessor, sagt (KStA, 5.5.10):
Den aktuellen Forderungen der bundesweiten Opfergruppe „Eckiger Tisch“ an die Jesuitenzentrale hat Lucas sich dieser Tage angeschlossen. (...) Nachts verfolgten ihn diese Erinnerungen sein Leben lang, meint Lucas. „Dann gehe ich diesen Weg immer wieder und werde von dem Pater reingeholt.“ Der sexuelle Missbrauch sei ganz sicher von den anderen Patres gedeckt worden, so der Professor. „Die wussten doch untereinander Bescheid. Da war System drin.“ (...)

Dem Ako, den Jesuiten oder der Kirche könne er sich aber keineswegs anvertrauen. „Das lehne ich strikt ab. Mit denen will ich nichts mehr zu tun haben.“ (...) „Ich will zwar keine Rache, aber die sollen bluten. Und anders verstehen die das nicht“, erregt sich Professor Lucas. Den in den USA und Irland schon gezahlten Summen entsprechend, müssten ihm 100 000 Euro zustehen.
Der Jesuitenorden hat das Geld, keine Sorge. Er steht in allerbestem Kontakt zur Finanzwelt. Ist nicht auch Josef Ackermann ein Jesuitenschüler. Also finanziell bluten lassen wird man sie schon dürfen, ohne gar zu "ausbeueterisch" daher zu kommen.

Lebt der monotheistische Totalitarismus fort?


Am 20.3. heißt es auf dem Kremsmünster Blog I über die Benediktiner, die nach allem, was man hört, nur wenig besser waren als die Jesuiten:
Hier haben erwachsene gebildete Leute – aus welchen Gründen auch immer – tatenlos zugesehen und ermöglicht, wie Jugendliche unter Ausnutzung ihrer schwachen Position JAHRELANG!!! misshandelt und gedemütigt wurden. (...)

Hattet ihr euch eventuell alle untereinander bereits zuvor abgesprochen was ihr da letztlich mit kleinen Bubis in den nächsten 4 Jahren vorhabt's? (...)
Diese Blogs muß man alle noch gründlich durchsehen, um zu lernen, wie Totalitarismus funktioniert. Noch heute. Und um zu lernen, auf welchen leicht zu durchschauenden Wegen noch heute Totalitarismus in der Öffentlichkeit verbrämt wird, verharmlost wird, gedeckt wird - zuletzt dann wohl wieder einmal an Runden statt Eckigen Tischen ...

Wie werden christliche Priester noch heute von den öffentlich-rechtlichen Medien bevorzugt. Wie kann das sein? Ständig hört man Morgenandachten im Radio. Wie kann das sein? Welche monotheistische Interessenwirtschaft herrscht dort vor?

Freitag, 30. April 2010

Schwarze Pädagogik aus monotheistischem Geist?

Die Odenwaldschule, der Jesuitenorden und der ganze Rest

Der Jesuitenorden eiert weiter herum. Genauso wie die derzeitige Leitung der Odenwaldschule. Ein Zeitungsartikel gibt über ersteren neuerlich unglaublich "erhellende" "Einblicke" (Süddt. 23.4.10):
(...) Dies ist ein Orden der Widersprüche. Unbedingte Loyalität zum Papst und kaum verhohlener Widerspruch zu ihm, exzessive Freiheit des Denkens und rigoroser Gehorsam – es gibt kaum ein Extrem, das diese Armee Gottes in den 500 Jahren ihrer Existenz nicht schon repräsentierte. Doch zuletzt stand die "Gesellschaft Jesu" vor allem für eins in der Kritik: ihr Schweigen.

"An die Jesuiten in Deutschland" ist der Brief überschrieben, den sieben Männer namentlich unterzeichnet haben, die als Kinder alle Missbrauchsopfer an Einrichtungen der Jesuiten geworden sind. Worte der Entschuldigung genügen ihnen nicht mehr, aus ihren Zeilen spricht Zorn. "Bisher verweigern Sie sich einer direkten Auseinandersetzung mit den Opfern", schreiben sie. "Stattdessen verweisen Sie auf die Missbrauchsbeauftragte des Ordens. Die Fragen, die wir an Sie haben, können uns jedoch durch keine Ombudsfrau beantwortet werden." Es folgen sieben Fragen, die sieben Anklagen sind: "Sind Sie bereit anzuerkennen, dass…?" – "Ist Ihnen bewusst, dass…?" – "Verstehen Sie, dass…?"
Und indem man nach dem ganzen Text dieses Briefes im Internet sucht, findet man - nicht ganz einfach! - den schon am 10. März 2010 (!) gegründeten Blog "Eckiger Tisch - Das Blog für Geschädigte an deutschen Jesuiten-Einrichtungen". Erste Erkenntnis: Der Blog Spreeblick ist in der Berichterstattung der Medien erwähnt worden - dieser bislang nicht!!! Selbst ein allgemeiner Google-Alert "Jesuiten" wies einen bislang auf diesen Blog nicht hin. Daran kann man gut erkennen, daß hier "Perception Management" stattfindet, wie das jüngst ein Leser dieses Blogs nannte. Sauber, sauber, diese Lobby's, die jetzt auch Bundespräsident Köhler anfängt anzugreifen, diese monotheistischen.

Immer schön wohldosiert alles, schön veteilen, die Berichte von Mißbrauchsopfern (etwa isoliert im "Stern" bringen), damit ja nicht zu viel auf einmal hochkocht.

Ein Mißbrauchsopfer-Blog - gut verborgen gehalten im Netz-Gebüsch

Am 10. März wurde also auf dem der großen Öffentlichkeit bisher verschwiegenen Geschädigten-Blog folgendes "Willkommen" veröffentlicht:

Nachdem die Missbrauchsvorwürfe am Canisius-Kolleg Berlin bekannt geworden waren, hat Johnny Haeusler, ein ehemaliger Schüler des CKs, in seinem Blog Spreeblick als Erster über die damaligen Vorfälle berichtet. Zugleich öffnete er damit dankenswerterweise ein Forum, in dem sich Betroffene, Nicht-Betroffene, Ehemalige anderer Jesuiten-Einrichtungen, jetzige Schüler und Interessierte lebhaft miteinander austauschen konnten. Für einige Wochen wurde so sein Blog die wohl wichtigste Stelle zur Aufklärung der schlimmen Ereignisse an den Jesuitenschulen aber darüberhinaus auch Erkenntnis- und vielleicht sogar Therapiehilfe.

Seit Schließung des Forums sind einige ereignisreiche Wochen vergangen, andere katholische Schulen und Internate sind in das Blickfeld der Öffentlichkeit geraten. Für viele von uns Betroffenen aber ist weiterhin der Wille die Vorfälle an den Einrichtungen der Jesuiten aufzuklären, Verantwortliche, Mitwisser und Mittäter zu benennen und unsere Forderungen an die “Täterorganisation” öffentlich zu machen bestimmend. Darüberhinaus wünschen wir uns eine Plattform um uns ähnlich wie auf der Spreeblickseite austauschen zu können. Dazu soll dieses Blog dienen.

Und auf diesem Blog sind schon seit März "Offene Briefe", "Presseerklärungen", "Stellungnahmen" veröffentlicht, von denen man bislang in der "großen Presse" nie etwas las, und die man sich noch einmal in Ruhe alle anschauen muß. (Auch ein --> Forum gibt es.) Und hier findet man dann endlich, endlich, endlich - unter dem 13.4. - den Volltext dieses Briefes. Was heißt "man" findet ihn: Nur der unermüdliche Rechercheur findet ihn, so gut hat man ihn bislang vor der Öffentlichkeit versteckt:

An die Jesuiten in Deutschland

Da Sie in diesen Tagen zusammengekommen sind, um im Vorfeld des Osterfestes wohl auch über die Ereignisse der letzten acht Wochen nachzudenken, schreiben wir Ihnen diesen Brief.

Bisher verweigern Sie sich aus unserer Sicht einer direkten Auseinandersetzung mit den Opfern an den Jesuiten-Einrichtungen in Deutschland. Stattdessen verweisen Sie auf die Missbrauchsbeauftragte des Ordens.

Die Fragen, die wir an Sie haben, können uns jedoch durch keine Ombudsfrau beantwortet werden.

Wir fragen Sie konkret:

  1. Sind Sie bereit anzuerkennen, dass nicht nur einzelne aus Ihrer Gemeinschaft als unmittelbare Täter an uns schuldig geworden sind, sondern dass sie als Institution versagt haben und Schuld auf sich geladen haben?
  2. Erkennen Sie an, dass die Oberen Ihres Ordens, die über Jahre und Jahrzehnte Täter von einer Einrichtung zur nächsten weitergereicht haben, selbst wiederum eingebunden waren und als Teil eines Systems handelten, dass nur an den Interessen der Täter ausgerichtet war?
  3. Sehen Sie den größeren Rahmen, in dem Taten und Vertuschungsmaßnahmen standen, und der mit dem Begriff „kirchliche Sexualmoral“ umschrieben werden kann? Denn erst diese konkreten Rahmenbedingungen ermöglichten so ausgedehnte Taten.
  4. Ist Ihnen bewußt, dass für ihre Institution nicht nur in den 50er, 60er, 70er und 80er Jahren, sondern auch in den Jahrzehnten danach immer nur das Interesse der Täter von Bedeutung war und sie die Opfer dabei völlig vergessen haben?
  5. Erkennen Sie an, dass viele − wenn nicht die meisten von uns − nicht zu Opfern hätten werden müssen, wenn ihre Institutionen und die handelnden Personen nicht so schmählich versagt hätten?
  6. Verstehen Sie, dass es uns schmerzt, wenn jetzt sofort an die Prävention gedacht wird, und die konkreten Menschen, die den Mut gefasst haben, sich dem Leid in ihrem Leben zu stellen, wieder vergessen werden?
  7. Die Jesuiten folgen bei ihrer Arbeit einer Option für die Armen: Wollen sie die konkreten Betroffenen vor Ihren Türen betteln und bitten lassen?

Wenn Sie diese Fragen für sich beantwortet haben, dann sind wir gewiss, dass Sie bereit sein werden, auf unsere Forderungen einzugehen:

  • Öffnen Sie ihre Archive, gestatten Sie unabhängigen Personen die Nachforschung, um Taten, Täter und Unterstützer zu benennen und die Strukturen offenzulegen, in denen die Taten geschahen! Wirken Sie an der Aufklärung mit und erlauben Sie Aufklärung!
  • Bieten Sie uns heute konkrete Unterstützung an. Erklären Sie sich bereit, die Kosten für eventuelle Behandlungen und Therapien zu übernehmen.
  • Und schließlich: Wir erwarten ein Angebot für eine angemessenes finanzielle Genugtuung. Überzeugen Sie uns, dass ihre Bitten um Vergebung ernst gemeint sind. Bußwerke können kein Unrecht ungeschehen machen, sie können nur beitragen, die Wunden zu heilen.

Um Ihre Antworten zu hören, werden wir Sie in den kommenden Wochen zu einem Gespräch an einen Tisch einladen, der allerdings nicht rund sein wird.

Ostern 2010

Gut. Und somit nun endlich umfassend informiert, können wir auch der Berichterstattung in der "Süddt. Ztg." weiter folgen, ohne uns von dieser Zeitung gar zu sehr veräppelt vorzukommen dadurch daß sie die Inhalte dieses Offenen Briefes gar nicht nannte. Sie stellt über diesen Orden die Frage:

Exzellent im Guten wie im Bösen, sind das die Jesuiten?

Man fühlt sich an Exzellenz-Initiativen in der deutschen Wissenschaftsförderung erinnert.

Die jesuitische Institution der "Gewissensrechenschaft" macht aus den Mißbrauchsfällen "System"

Und dann will man die Archive nicht öffnen. Man eiert herum. Dieser Pater hat diese Ausrede, jener Pater hat jene Ausrede. Und nun wird klar, was hier auf dem Blog schon als Vermutung ausgesprochen worden war, nämlich daß die innerhalb des Ordens institutionalisierte regelmäßige "Gewissenschaftsrechenschaft" solche geschehenen Mißbräuche ganz klar zum "System" machen, ja, richtiggehend zur Methodik "ignatianischer Pädagogik":

In festgesetzten Abständen berichten je vier Jesuiten über einen Mitbruder an die Ordensleitung. In der "Gewissensrechenschaft" soll sich jeder Ordensmann einmal im Jahr dem Pater Provinzial, dem deutschen Oberen, rückhaltlos offenbaren. Das Reden nach innen und das Schweigen nach außen sind mehr als ein Organisationsprinzip – die Jesuiten sehen es als Teil ihres spirituellen Wegs: Vor sich selbst, vor seinen Oberen und letztlich vor Gott soll ein Jesuit zu lesen sein wie ein offenes Buch. Doch wozu die völlige Geheimhaltung nach außen, wenn sie ihren Zweck nach innen so dramatisch verfehlt hat? Wenn die geforderte Offenheit innerhalb des Ordens den Missbrauch nicht aufdecken half? "Ich bin ein Täter", sagt Pater Stefan Dartmann, der seit sechs Jahren Pater Provinzial ist.

Völlig naiv fragt der Journalist, warum Geheimhaltung nach außen. Was für eine naive Frage! Eine der klassischsten Formen von Geheimgesellschaft, nämlich der Jesuitenorden, gerät in den größtmöglichen Sußer-Gau: Er soll - - - "offen" nach außen sein. Gegenüber den Ketzern und Kirchenkritikern. Glasnost pur. Das ist ein Widerspruch in sich! Wir brauchen - als Schutz - einen neuen Putin! Wir brauchen einen neuen ablenkenden Tschetschenien-Krieg! Zum Glück haben wir Afghanistan. Schnell, schnell Panzerhaubitzen liefern! Die Finanzkrise vorantreiben. Sonst kommen die Leute noch auf dumme Gedanken!

Wurde Rudi Dutschke im Jesuitenorden früher gehört als anderswo?!?

Und dann wird von einer "Wende" ausgerechnet im Jahr 1968 innerhalb des Jesuitenordens gefaselt. Jetzt sollte Rudi Dutschke innerhalb des Jesuitenordens mit seinem "Marsch durch die Institutionen" schneller vorangekommen sein als überall sonst? Was für eine lächerliche Faselei. So viele kluge Männer (!) - Betonung: Männer - sitzen da zusammen und ihnen fällt nichts Besseres ein als diese plumpe Ausrede? Oh, armes Jesulein! Von was für strammen Maxen mußt Du Dich verteidigen lassen! Ja, es ist ein einziger Hohn, auch als von einem der Mißbrauchs-Pater die Rede ist:

(...) Und wie zum Hohn bestätigt der Orden auf seiner Klausur: Im Rahmen seiner Ausbildung habe der Pater einige Zeit an der Odenwaldschule zugebracht. Damit ist die letzte Mauer zwischen beiden Skandalen durchbrochen, die zwischen konfessionell-katholisch und reformerisch-kulturprotestantisch: Es gab eine Verbindung zwischen beiden Welten des Missbrauchs, sie hieß Pater S., ein Jesuit.

Ja, und wir glauben auch gaaaar nicht, daß diese "letzte Mauer" "durchbrochen" werden mußte, daß der Jesuitenorden im Bereich Reformpädagogik nicht Missionsaufgaben gesehen hätte. Nein, das glauben wir gaaaaaar nicht.

Denn, noch ein weiterer Hohn: Der Jesuitenschüler und katholische Theologe Bernhard Bueb, es sei wiederholt: Bernhard Bueb, hat auch, auch, auch an der Odenwaldschule unterrichtet und wurde dann Leiter des Eliteinternats Salem und gilt manchen (siehe Wikipedia) - - - als Vertreter "Schwarzer Pädagogik". Noch Fragen? Noch Fragen? Dieser großkotzige Erziehungsratgeber unter Rechtskonservativen (mit primitivsten, billigsten, pädagogischen Lehren, soweit man das bislang übersehen konnte), war also auch, auch, auch - - - Jesuitenschüler. Und selbst die Familienministerin glaubt ihm bei Maybritt Illner (37. Sendeminute) nicht, als er nichts mitbekommen haben will von den Mißbrauchsfällen an der Odenwaldschule (!).

Schwarze Pädagogik aus monotheistischem Geist?

- Heraus mit der Sprache: Wo überall verbirgt sich heute hinter den Machenschaften in den Schulen, an den Universitäten, in der Politik, in der Geheimpolitik und in den Medien Schwarze Pädagogik? Die Geheimdienste benutzen für solche volkspädagogischen Absichten gerne auch den Begriff: Strategie der Spannung (siehe diverse frühere Beiträge hier auf dem Blog). Heißer Krieg, Kalter Krieg, egal: Hauptsache Krieg. - Und nächste Frage: Ist Schwarze Pädagogik und Strategie der Spannung nicht letztlich vor allem ein Ausfluß von Monotheismus? Es will einem so scheinen, wenn man die Feindvernichtungsgebete im Alten Testament liest (behandelt auch von Peter Sloterdijk in "Zorn und Zeit") und versucht zu verstehen, daß es noch heute Interessengruppen in der Welt geben könnte, die diese sehr, sehr ernst, religiös ernst nehmen könnten.

Geheimpolitik und Schwarze Pädagogik scheinen jedenfalls genau so strukturiert zu sein: Die Ketzer und Kirchenkritiker und Geheimdienstkritiker mögen vernichtet werden. Gerne ihre Körper, etwa in Badewannen. Aber: Vor allem auch ihre Seelen. Letzteres ist noch viel effektiver.

Beliebte Posts (*darunter finden sich leider selten neuere Beiträge*)

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