Donnerstag, 14. April 2011

"Wieviele Divisionen hat der Zombie-Papst?"

Suchmaschinenoptimierer, Satanist und "Vergoogeler" Ralph Tegtmeier in Aktion

Zwei Wochen nachdem wir die Fragen am Ende dieses Beitrages gestellt hatten, erhalten wir auch schon Antworten auf diese. Auf seiner neuesten Seminar-Ankündigung propagiert Magier, Satanist, Buchautor und seit längerem auch Suchmaschinen-Optimierer Ralph Tegtmeier die "Blackhat-Suchmaschinenoptimierung", also so etwas wie die "Schlapphut"-Suchmaschinenoptimierung, also Techniken, mit denen man konkurrierende Seiten in der Google-Wertung drücken kann. Die Seite Interaktiv-net schrieb über dieses Thema schon vor zwei Jahren:

Es gibt keinen Bereich mit mehr unseriösen und zweifelhafteren Aktivitäten als den der “Suchmaschinenoptimierung” von Website's.

Ralph Tegtmeier nennt sein unseriöses und zweifelhaftes Thema auch "negative Suchmaschinenoptimierung" und das klingt dann so:

"Negative SEO"? Im Prinzip ganz einfach: Das Abschießen der guten Positionen der Konkurrenz.

Für einen Magier, der bisher immer schwarze von weißer Magie unterschieden hat, also bestimmt kein gänzliches Neuland, nun zwischen "Blackhat"- und "Whitehat"-SOE zu unterscheiden. Fragt er doch auch ganz unverhohlen: 

Wieviele Divisionen hat der Zombie-Papst?

also der Papst der Satanisten, als den er sich wohl sogar selbst ansieht. (Oder als dessen "auserwählter" Diener ...) Natürlich hat der Teufels-Papst bei solch eifrig dienenden Suchmaschinenoptimierern wie Ralph Tegtmeier unzählige Divisionen!  Aber hallo!

"Eine E-Mail aus der Hölle: Im Namen Googles"

Ein zwar unseriöses und zweifelhaftes, aber sicherlich ein "interessantes" Seminar. "Weltmacht Google" und das stumme Ringen von Lobbykräften im Hintergrund in Reinkultur. Und dann will Tegtmeier auch "Schmähkampagnen", also Rufschädigung, sowie Einschüchterungen im Netz thematisieren:

Blackhat SEO operiert mittlerweile nicht mehr allein auf technologischem Sektor: auch die zwischenmenschlichen Kommunikationsstrukturen sind davor nicht mehr sicher. Wozu auch komplizierte Skripte basteln, wenn ein einziger kurzer Anruf oft viel größere Wirkung zeitigen kann?
Und darum geht's:
(...)
- E-Mail from Hell: Was man im Namen Googles alles anrichten kann
- Juristen-Trick Nr. 1: Die falsche Beschuldigung der Markennamen-, Urheberrechts- und Patentverletzung
- Juristen-Trick Nr. 2: Die Abmahn-Mafia
- Juristen-Trick Nr. 3: Der Pfeil im Rücken, oder die feigen Provider
- Social Networks, schwarz gefärbt: Schmähkampagnen, Twitter-Wale und Mechanische Türken
- Spam-Tricks: E-Mail, Skype, IMs, Forum-Trolle

Na, da hat die "Fraternitas Saturnis", zu deren Ordensoberen sich auch Ralph Tegtmeier zählt, natürlich kompetente Berater, wenn sie uns Emails ("aus der Hölle"?) zuschickt und "Rechtswege" androht ...

Straftaten sind jedenfalls gaaaar nicht (!!!) beabsichtigt!

Und ein Ralph Tegtmeier wäre wohl kein Ralph Tegtmeier, wenn er nicht folgenden sehr kennzeichnenden, "tausendmaskigen" Haftungsausschluß ("Disclaimer") dazu setzen würde:

Zu keinem Zeitpunkt werden die Teilnehmer zur Begehung irgendwelcher Straftaten angehalten! Allerdings werden auch gängige kriminelle Aktivitäten erörtert und wie man sich wirksam davor schützen kann. 

Ralph Tegtmeier, ein einflußreicher Nachfolger von Aleister Crowley - und bestimmt kein Berater und Mitarbeiter von Geheimdiensten. Das wäre ja auch wirklich völlig aus der Reihe und aus der Rolle ... Bei dem eintätigen Seminar in Salzburg ist man mit 1.000 Euro dabei ... Wie man - auch daran - sieht: Eine Veranstaltung für Elitäre.

Nur noch ergänzend dazu unser unerheblicher Beitrag von vor zwei Wochen (1.4.11):

Thema Satanismus erhöht die Leserzahlen hier auf dem Blog auf 3.200 Besucher pro Monat - wer nennt das schon viel?

In unregelmäßigen Abständen beobachten wir die Besucherzahlen auf unseren Blogs (s.a. Stud. gen.). Unregelmäßig deshalb, weil man eigentlich als Laie nicht so recht weiß, was sie einem sagen oder sagen sollen.

Jedenfalls stellen wir da fest, daß die Zahl von 3.000 monatlichen Besuchern hier auf dem Blog erstmals im letzten Monat März übertroffen worden ist (siehe Grafik).

Unsere letzte monatliche Höchstleserzahl von 2.600 hatten wir im September 2010 - aus Anlaß der Sarrazin-Debatte. Nun also im März 2011 eine neue monatliche Höchstleserzahl von 3.200.

Im Februar 2010 waren es übrigens die Beiträge zum Jesuitenorden, die ebenfalls einen Ausschlag nach oben ausgelöst haben.

"Vergoogelt und veräppelt?"

Von einem auf den anderen Monat kann sich also die Leserzahl hier auf dem Blog durchaus verdoppeln oder um die Hälfte vermindern.

Wieviel oder wie wenig all das besagt, weiß man allerdings erst, wenn man wüßte, wie sehr man  "vergoogelt und veräppelt" wird, wenn es um solche Themen wie Suchmaschinen - und damit Besucherzahlen auf einem Blog - geht. 

Ist es eine diesbezüglich vertrauenserweckende Nachricht, wenn man erfährt, daß auf dem Gebiet der Suchmaschinen-Optimierung auch ein solcher Magier, Satanist und Buchautor wie "Fantomaster" Ralph Tegtmeier sein Unwesen treibt?

Müßten wir nicht eigentlich längst bei 30.000 Besuchern pro Monat sein ... ?

/ Der zweite Teil dieses Beitrages 
erschien ursprünglich schon am 1.4.2011. /

Sonntag, 10. April 2011

Die Gebrüder Grimm am Potsdamer Platz in Berlin

In unmittelbarer Umgebung des heutigen Potsdamer Platzes in Berlin gibt es eine "Brüder-Grimm-Gasse". Sie mutet einem immer etwas merkwürdig, fremdartig, "deplaziert" an, wenn man durch die heutigen Straßenschluchten rund um den Potsdamer Platz wandert. Denn diese geben einem ja doch eher das Gefühl von New York und Manhatten, als von dem beschaulichen, gemütvollen Leben der naturverbundenen Gebrüder Grimm.  Jener Brüder, von denen so gut bekannt ist, wie naturverbunden sie in der Residenz Kassel gelebt hatten (1). Und doch haben hier am Potsdamer Platz die Gebrüder Grimm die längste Zeit ihrer Berliner Jahre gelebt, nämlich die letzten 12, bzw. 16 Jahre ihres Lebens, von 1847 bis 1859 (Wilhelm), bzw. 1863 (Jacob).


Sie zogen 1847 in ein gerade erst fertiggestelltes Haus in der Linkstraße 7 (Wik.). Und im Sommer 2001 brachte die Forschung darüber Neues zutage:
Mitglieder der Arbeitsstelle Grimm-Briefwechsel an der Humboldt-Universität zu Berlin fanden vor einigen Tagen in der Universitäts- und Landesbibliothek Münster eine Grundriß-Skizze der letzten Wohnung der Brüder Grimm. Die Wohnung lag in der Berliner Linkstraße am Rand des Tiergartens. Die ältere Bebauung dieser Gegend wurde während des Zweiten Weltkriegs und in den folgenden Jahrzehnten nahezu völlig zerstört. Heute befinden sich dort die Bauten der DaimlerChrysler AG. (...)

Die Wohnung in der Linkstraße war die dritte Wohnung der Brüder Grimm in Berlin. 1841-1846 wohnten sie in der Lennéstraße 8, 1846-1847 in der Dorotheenstraße 47 und 1847-1863 schließlich in der Linkstraße 7. (...) Das Haus, in das sie dann 1847 in der Linkstraße zogen, grenzte mit seiner Rückseite an die Gleisanlagen des Potsdamer Bahnhofs. Es fuhren damals allerdings nicht mehr als höchstens drei Züge pro Stunde ...
Von der Linkstraße ist man in fünf bis zehn Minuten im Tiergarten zum Spaziergehen. Aber nach dem Tod seines Bruders Wilhelm wird Jacob Grimm auch oft den Weg Richtung Süden vor die Tore der Stadt eingeschlagen haben, zu dem Friedhof in der heutigen Großgörschenstraße 12 - 14 (Alter St.-Matthäus-Kirchhof), drei Kilometer südlich des Potsdamer Platzes.

Zeitgenössischer Stadtplan - der Potsdamer Platz links unten
Wer sich dem Leben und dem Lebenswerk Jacob und Wilhelm Grimms verbunden fühlt, geht gewiß mit einem anderen Gefühl durch die heutigen betriebsamen Straßenschluchten des Potsdamer Platzes, als er es ohne dieses Wissen tun würde.
Das Arbeitszimmer Wilhelm Grimms in der Linkstraße
Und er hat einmal erneut Anlaß, sich mit der beständig fortschreitenden Sicherstellung und Erforschung des umfangreichen, kulturgeschichtlich bedeutsamen Briefwechsels der Brüder Grimm zu beschäftigen (Grimmnetz.de).

Das Gesellschaftszimmer der Familie Grimm, in der Linkstraße


Die Gräber der Familie Grimm, Großgörschenstraße 12 - 14 (Alter St.-Matthäus-Kirchhof)


______________________________________________

  1. Bading, Ingo: Unbekannte Photographien der Gebrüder Grimm. Studium generale, 1.3.2008
  2. Friemel, Berthold: Skizze der letzten Grimm-Wohnung. Auf: Grimmnetz, Sommer 2001

"Breeding farms", Freimaurerei, Satanismus und SS - Überlebende ritueller Gewalt wissen viel zu berichten

Das "Schwarzbuch Satanismus" der Brüder Grandt von 1995

Hansruedi Giger - eines seiner harmloseren ... "Kunstwerke"
Das "Schwarzbuch Satanismus" der Brüder Grandt (1) ist sicherlich eine sehr gute Zusammenschau dessen, was an Kritischem über den Satanismus im Jahr 1995 schon zusammen getragen werden konnte. Und dabei haben die Brüder Grandt mit diesem Buch sicherlich Pionierarbeit geleistet. Da die meisten Inhalte ihres "Schwarzbuches Satanismus" in späteren Büchern zum Thema nur höchstens bruchstückhaft referiert werden, geht eigentlich kein Weg auch an diesem Buch vorbei, wenn man sich umfassend über diese Thematik informieren will.
Zur Abbildung links: Von satanistischen Vorstellungswelten - und entsprechenden technokratischen Mind control-Vorstellungwelten - aus Tätersicht  kann man sich auch gut ein "Bild" machen über die "Kunstwerke" des Schweizer "Künstlers" Hansruedi Giger.
Auf Amazon werden die Bücher der Brüder Grandt über Satanismus überraschend grottenschlecht rezensiert, selbst noch in den letzten Jahren. Obwohl man doch heute schon so viel mehr weiß, als vor 15 Jahren. Und dann denkt man sich: Wenn so viele Leute zugleich ähnliches schreiben, muß doch etwas Wahres daran sein. Nimmt man diese Bücher aber dann doch irgendwann einmal selbst in die Hand, wird klar: Nein. Gar nichts ist wahr daran. So ist - z.B. - auch das Grandt-Buch "Satanismus" aus dem Jahr 2000 keine "Neuauflage" des Grandt-Buches "Schwarzbuch Satanismus" aus dem Jahr 1995. Beide ergänzen sich vielmehr hervorragend. Und ersetzen einander in keiner Weise. Es wiederholt sich fast nichts.

Für das Buch aus dem Jahr 2000 haben die Grandt-Brüder nur sehr viel über multiple Persönlichkeitsstörung hinzugelernt und referieren das.

"Wie viele Generationen vor ihr schon den Teufel anbeteten, weiß Irene nicht."

Im folgenden sollen einige der wichtigsten der vielfältigen und auch recht disparaten Inhalte des Buches "Schwarzbuch Satanismus" referiert werden. (Anderes Wichtige aus diesem Buch ist schon in einem früheren Beitrag zitiert worden: "Was halten Sie von Menschenopfern?") Es kommen sechs Opfer satanistischen Wahns und ritueller Gewalt zu Wort:

- Britta K., eine süddeutsche Geschichtsstudentin, die Erfahrungen mit Satanismus in Turin gesammelt hat, und der von der Turiner Sekte auch in Deutschland nachgestellt worden ist (1, S. 21 - 27).
- Melanie S., die als 13-Jährige über Gläserrücken für 2 Jahre in ein satanistisches Wahnsystem hineingerutscht ist (1, S. 27 - 31).
- Die 16-jährige K.R., wohnhaft zwischen Hannover und Bremen, die mit 13 Jahren ebenfalls über das Interesse an Gläserrücken von einem Satans-Kult rekrutiert worden ist: "Die Kinder seien sorgfältig für den Kult ausgewählt worden. Viele kämen aus zerrütteten Familien." Von diesem Umstand hört man immer wieder. Sie sei aus dem Kult geflohen, als sie Gespräche der "Priester" mithörte, nach denen sie selbst  als nächstes Opfer auserkoren sei (1, S. 31 - 39).
- Die Aufzeichnungen des jugendlichen Roland W., der sich bei einer Sektenberatungsstelle meldete, und die von dem Innenleben eines vollkommenen ohnmächtig, perspektiv- und abwehrlos gemachten Menschen Kunde geben, für den alles Leben aufgrund seiner Kultmitgliedschaft zur "Fassade" geworden ist (1, S. 39 - 43).
-  Irene, die erst ihre eigene Katze, später dann ihr eigenes Baby opfern mußte, weil sie in eine Satanssekte in den Niederlanden hineingeboren wurde, deren Verwandte alle Satanisten sind, und die sich erst mit 21 Jahren aus dem Kult lösen konnte: "Wie viele Generationen vor ihr schon den Teufel anbeteten, weiß Irene nicht." (1, S. 86 - 88)

Der Großvater, ein Alt-Nazi im Hamburger Raum, schrieb selbst Bücher über Geheimbünde und machte eine Zeitschrift für den Nationalsozialismus

Dann aber vor allem Heike, die heute in Sydney, Australien lebt. Sie ist sicherlich eine der wichtigsten Überlebenden und Zeugen ritueller Gewalt (1, S. 90 - 97).
Bereits im Alter von zweieinhalb Jahren hat sie ihr Vater zu diversen Kinderpornogruppen in und um Hamburg mitgenommen. Manchmal war auch ihr fünfjähriger Bruder dabei. Heike erinnert sich noch ganz genau an die Lagerhalle in der Nähe des Hafens, in der sadomasochistische Filme mit Kindern gedreht wurden, an die Fotografen, die Bilder machten, während sie sexuelle Handlungen mit ihrem Bruder ausüben mußte. Auch andere Gebäude sind ihr in Erinnerung, in denen Männer unter Hakenkreuzfahnen und in gestellten Verhörräumen Kinder mißbrauchten. (...)
Plötzlich erzählt sie von ihrem Großvater, einem eifernden Alt-Nazi, der Hitlers Propaganda mit einer Zeitschrift unterstützte und selbst Bücher über Geheimbünde schrieb. Der arisch-okkulte Thule-Orden ist Heike ein Begriff. (...)
"Die Mutter meines Vaters muß (...) persönlichkeitsgespalten gewesen sein, weil sie sich manchmal wie ein dreijähriges Mädchen verhalten hat."
Dann kommt Heike auf den "Magischen Zirkel" zu sprechen, dem ihr Vater als "Hobbyzauberer" angehörte. Sie vermutet, daß dies lediglich ein Vorwand für okkulte Betätigungen war. (...)
Heike erinnert sich an einen Bauernhof, der von Verwandten bewirtschaftet wurde. 
Auch auf diesem Bauernhof ist Kindern schwere Gewalt angetan worden. Es wäre übrigens schon gut, wenn die Überlebenden ritueller Gewalt irgendwann auch einmal die vollen Namen der Täter nennen würden. Dann würden viele Zusammenhänge gleich viel offensichtlicher werden. Auch hat die Geschichtswissenschaft allen Anlaß, sich mit diesen Zeitzeugen sehr gründlich zu beschäftigen. Wann wird das "Institut für Zeitgeschichte" in München oder andere für diese dringend notwendige Arbeit eine Arbeitsgruppe zusammenstellen? - Heike weiter:
"Ich war bei der Verbrennung eines dreijährigen Mädchens dabei. (...) Eine abgelegene Baracke in einem Fichtenwald bei Hamburg. (...) Auf dem Gelände waren auch viele Kinder, ich war damals fünf Jahre alt. (...) Auf dem Grundstück war eine Art Galgen aufgebaut, unter dem ein Feuer brannte. An diesem Holzgestell hing ein Kind mit dem Kopf nach unten in den Flammen. Ich habe es gekannt, denn ich mußte oft auf es aufpassen. ..."
(...) Auch sie sei gezwungen worden, (...) "ein Stück verbrannten Fleisches von dem toten Mädchen zu essen" (...)
Heute leitet sie zusammen mit einer Freundin in Australien die "Ritualistic Abuse Consultance".

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