Dienstag, 15. März 2011

Helmut Schmidt - Teilnehmer elitärer, okkult-esoterischer Rituale?


Die Weltelite trifft sich im "Bohemian Grove" in Nordkalifornien

Okkultes Ritual im Bohemian Grove
Helmut Schmidt als Teilnehmer elitärer, okkult-esoterischer Rituale? Das glaubt man nicht! Hallo? Dieser nüchterne Mann? Der den "deutschen Herbst" von 1977 - angeblich - so souverän "gemeistert" hat? (... Freilich, unter einigen Verlusten ..., menschlichen Enttäuschungen, den entführten Hans Martin Schleyer kaufte er - entgegen dessen sicheren Erwartungen [wie einer seiner Entführer, Peter-Jürgen Boock, berichtete] - nicht frei, ... man mußte halt "Opfer" bringen ...) ... Nein. ... Ja. - Aber es steht so in seinem eigenen Buch "Menschen und Mächte" von 1987 drin. Nach einer Amazon-Kundenrezension:
Auf Seite 267 kann man nachlesen, wie er im Waldstück von Bohemian Grove mit anderen Würdenträgern der globalen Machtelite aus Politk und Öffentlichkeit Treffen abhält - - naturlich nur informell - - und eine Eule anbetet, sowie okkulte, satanische Rituale abhält. Wird natürlich nicht als solches beschrieben. Wie, das kann man leicht ansehen in einem Film, den ein US-Aktivist - - Alex Jones www.infowars.com - - mit versteckter Kamera gedreht hat.  
Und wieder einmal: ... - - - "Uff." - - -

Helmut Schmidt im "Bohemian Grove"
Nun gut, im einzelnen: In Deutschland gibt es einen Alexander Benesch, der Infokrieg.TV betreibt, und der offenbar all den esoterischen Quatsch, mit dem heutige Eliten politischen Einfluß gewinnen und aufrechterhalten, einigermaßen klar durchschaut und deutlich genug anprangert. Ein solcher Mensch also, wie wir ihn uns hier schon seit längerem wünschen. Und Alexander Benesch arbeitet parallel zu dem erwähnten Alex Jones in den USA, der Infowars.com betreibt.

Alexander Benesch und Infokrieg.TV

Und auch Alexander Benesch informiert über das Thema "Bohemian Grove" (21.7.2010) (Wikp. dt., engl.), über das wir selbst erstmals etwas - ungläubig - bei Cathy O'Brien gelesen hatten. Wenn man nun den erwähnten Film von Alex Jones über "Bohemian Grove" sieht (Youtube, Video Google) ...
... dann hat man - sehr überraschend - fast so etwas wie eine Zusammenfassung all der Zusammenhänge, denen wir hier seit vielen Wochen auf dem Blog nachgehen. Unumwunden wird dort angesprochen, was wir kaum zu denken gewagt hatten bislang, geschweige denn, gewagt hatten auszusprechen. Dieser Film scheint auch eine Rundum-Bestätigung all dessen zu sein, an was sich die CIA-Sklavin Cathy O'Brien erinnert.

Es finden hier klar Rituale statt, die das Opfern von Menschen - zumindest! - versinnbildlichen, simulieren sollen. Was für Spinner regieren unsere Welt? Was für Spinner? Nur Männer sind zugelassen in diesem Club. Im Jahr 2011. ...

Viel - - - "Spaß" beim Ansehen!

Ronald Reagan, Richard Nixon und so ... im "Bohemian Grove"

Schwärmerei für die "Knabenromantik" des Bohemian Grove

Ergänzung 16.3.11: Wie sich die Schwärmerei des Helmut Schmidt für die "Knabenromantik" des Bohemian Grove, zu der er vom damaligen Finanzminister unter Nixon, George Shultz, eingeladen worden war, im Originalton anhört (1), wollen wir der Vollständigkeit halber hier noch im Ganzen zitieren.

Schmidt schreibt (1) (Hervorhebungen nicht im Original):
Bei einem dieser Besuche in Kalifornien im Juli 1979 lud mich George Shultz ein, während des traditionellen alljährlichen Sommerlagers sein Gast im Bohemian Grove zu sein. Dieses Wochenende brachte mir eine der erstaunlichsten Erfahrungen, die ich je in den USA gemacht habe. Später bin ich noch ein zweites Mal im Bohemian Grove gewesen, und meine Eindrücke haben sich noch vertieft.

Die Landschaft, in der sich das »encampment« vollzieht, ist von ungewöhnlicher Schönheit. Es handelt sich um ein wenige hundert Meter breites und mehrere Kilometer langes Tal, das an beiden Hängen und auf der Talsohle von ehrwürdigen, tausendjährigen Sequoien bewachsen ist. Zwischen den locker gruppierten Wipfeln kann man zwar den Himmel ausmachen, nicht aber den Horizont Es herrscht große Ruhe, von keinem Auto gestört; nur von Zeit zu Zeit dringt von irgendwoher Musik. Einige Pfade durchziehen das Tal, ebenso ein Bach, der das Wasser aus einem kleinen See in den Russian River am Fuß des Tales leitet (der Name des Flusses erinnert an die Zeit, als Alaska zu Rußland gehörte und russische Jäger und Siedler nach Süden fast bis in die Mitte Kaliforniens vorgestoßen sind). Von früheren Besuchen in Kalifornien kannte ich die Sequoia-Bestände der Muir Woods nördlich der Golden Gate Bridge; sie hatten mich immer fasziniert. Das Bohemian Grove ist demgegenüber ein kleiner Bezirk; aber allein die Schönheit der Natur lohnt die lange Autofahrt.

Interessanter noch ist die Zusammenkunft der Männer (Frauen sind nicht zugelassen) in diesem Böhmischen Wäldchen; es hat seinen Namen übrigens von dem exklusiven Bohemian Club in San Francisco, dessen Mitgliedschaft man nur nach langer Wartezeit erwerben kann. Man lebt im Grove nicht in einem großen gemeinsamen Lager; die etwa zweitausend Männer, die gemeinsam jenes Wochenende dort verbrachten, wohnten vielmehr in fünf oder sechs Dutzend kleiner, weitgehend von Bäumen und Büschen verdeckter Camps, die verstreut an den Hängen liegen. Einige Camps bestehen aus Blockhäusern, andere aus Holzhütten, wieder andere waren Zelllager; es gibt elektrisches Licht und fließendes Wasser. Die Mahlzeiten sind einfach und deftig, aber gut zubereitet. Fast alle tragen bunte, zum Teil himmelschreiend karierte Hemden und Hosen - so wie sich Amerikaner anziehen, wenn sie in die grüne Natur gehen. Die Bewohner der Camps besuchen sich gegenseitig, sei es der musikalischen Darbietungen wegen (einige spielen sehr guten Dixieland, andere klassisches Quartett), sei es aus Gründen der Geselligkeit oder für einen kleinen Schwatz. Überall herrscht eine ungezwungene und fröhliche Atmosphäre.

Im Juli 1979 gab es auch zwei oder drei gemeinsame Veranstaltungen am Ufer des Sees und in kleinen Freilichttheatern, die in den bewaldeten Hang hineingebettet sind. Am Ufer des Sees findet der »Lakeside speech« statt, eine Rede meist politischen oder wirtschaftlichen Inhalts, gehalten von einem der prominenten Mitglieder oder einem der Gäste (auch mir wurde einmal diese Ehre zuteil), der von einem anderen Lagerteilnehmer eingeführt wird. Die Zuhörer sitzen auf dem Gras, mit dem Blick auf das Wasser; viele von ihnen sind auf dem jeweiligen Felde durchaus sachkundig und keineswegs unkritisch. Aber die ganze Veranstaltung vollzieht sich zwanglos, mit einem Anflug von Knabenromantik und mit dem Flair eines Westerns im Femsehen.

Einige Camps veranstalten Kurzvortrage mit anschließender Diskussion. Ich erinnere einen Nachmittag in einem Nachbarcamp, bei dem gleich drei der damaligen »presidential hopefuls« anwesend waren, nämlich George Bush, Alexander Haig und Ronald Reagan. Ich weiß nicht mehr, ob sie ihre Absicht, als Präsidentschaftskandidat aufgestellt zu werden, damals schon bekanntgegeben hatten; in der außenpolitischen Diskussion, die durch den Singapurer Premierminister Lee Kuan Yew, durch Henry Kissinger und mich eingeleitet wurde, verhielten sie sich jedenfalls vorsichtig zurückhaltend.

Dieses Wochenende ermöglichte einen illustrativen Einblick in die Westküstenelite. Die anwesenden Politiker waren meist Gäste eines der Klubmitglieder; diese aber waren Künstler (ich lernte dort Isaak Stern kennen), Schriftsteller (zum Beispiel Herman Wouk), Ärzte, Rechtsanwälte, Bankiers wie Peter Peterson und Industrielle wie David Packard, den ich zehn Jahre zuvor als stellvertretenden Verteidigungsminister unter Melvin Laird kennengelernt hatte und der jetzt Mitinhaber der Weltfirma Hewlett-Packard war, oder die beiden Steve Bechtel, Senior und Junior, die mit meinem Gastgeber George Shultz eine andere Weltfirma in San Francisco leiteten. Gewiß kamen manche der Teilnehmer auch aus dem Osten, dem Mittelwesten und dem Süden; aber insgesamt konnte ich mir keinen größeren Kontrast zu der ein wenig kühlen und stilvollen Neuenglandatmosphäre im Council on Foreign Relations oder im River Club zu New York vorstellen. Hier im Grave war man eher hemdsärmelig, direkt, aufgeräumt, unbeschwert - aber bei alledem nicht oberflächlich. Dies war zweifellös auch Establishment, aber von einem sehr andersartigen Temperament. Der Unterschied war weitaus größer als derjenige zwischen Oberbayern und den norddeutschen Hafenstädten.

(...) Derartige Veranstaltungen sind nicht nur nützlich, sondern angesichts der zunehmenden Zersplitterung der politischen Klasse auch notwendig, wenn ein breiter politischer und außenpolitischer Konsens in den USA wiederhergestellt werden soll.
Genau. Und damit es gleich klar ist: Zur Herstellung dieses Konsens ist die Anwesenheit von Frauen "zunächst" nicht notwendig. Und Helmut Schmidt ist begeistert! Er wird an solche frauenlosen Gesellschaften und ihre "Knabenromantik" wohl auch sonst schon so sehr gewöhnt gewesen sein, daß ihm dieser ungewöhnliche Umstand - wie auch sonst - keinerlei Kritik entlocken konnte. Und natürlich bleibt bei diesem Text offen, ob Helmut Schmidt tatsächlich auch an der "Knabenromantik" okkult-esoterischer Rituale mit Menschenopfer(-Simulatio)n teilgenommen hat. - Das kann er doch nicht unter "hemdsärmelige", "erstaunliche" "Westernromantik" mit angesprochen haben? Aber diese Komponente des "Bohemian Grove" kann ihm unmöglich entgangen sein.

Wie bei so vielem anderen, was er im US- oder SU-Establishment so alles erlebt haben mag, und worüber er - natürlich - nicht spricht. Schmidt redet schon sehr kühl-arrogant-schnöselig über seine vielfältigen Kontakte zur - - - "Weltelite". Er hat sich offenbar inmitten dieser Weltelite sehr wohl gefühlt ...
____________________________
  1. Schmidt, Helmut: Menschen und Mächte. Siedler-Verlag, Berlin 1987, S. 269 - 273 (Scribd.com)

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Mann du hast ja nicht mehr alle. Das ist ein Hoax.

Ingo Bading hat gesagt…

Toller Kommentar. - Argumente?

Anonym hat gesagt…

Ich bin entsetzt, wie schon lange nicht mehr.
Sagen sie mir, dass das nicht wahr ist.
Wenn doch, dann bleibt nur noch Abscheu vor diesen Leuten.
Von wem werden wir denn regiert?
Das kann doch nicht wahr sein.
Ich bin fassungslos.

Ingo Bading hat gesagt…

Na, hoffentlich meinen Sie es mit Ihrer Fassungslosigkeit auch ernst und kriegen sich wieder ein.

Anonym hat gesagt…

Nein, das ist KEIN hoax auch wenn es noch so unglaublich klingt. Es ist bekannt, dass Helmut Schmidt bei den okkulten Ritualen im Bohemian Grove mitgemacht hat. Wundern tut uns das gar nicht. Das kommt alles davon weil die christlichen Werte mit Fuessen getreten werden. Schaut Euch mal die Sendungen von Alex Jones an. NWO

Ingo Bading hat gesagt…

Über Helmut Schmidts Verhältnis zum Christentum weiß ich nix. Ich kann mir nicht denken, daß er Bundeskanzler hätte werden können, wenn er sich nicht auf guten Fuß gestellt hätte mit der christlichen Lobby in Deutschland und weltweit.

Bitte genauer erläutern.

Anonym hat gesagt…

Dieser Herr sagt bis heute, er habe nichts von der Progromnacht mitbekommen. Dass es Konzentrationslager gegeben hat, ist, nach Eigenaussage, an ihm vorbeigegangen, obgleich er bei Prozessen von Ronald Freisler anwesend war, aber welch Zufall, dann vor wesentlichen Aussagen den Gerichtsraum verließ. Achtung vor meinem Großvater, der mir vom Krieg und den Verbrechen erzählt hat, und seine Kosequenzen hinsichtlich jener, die Waffen auch noch heute segnen und Kofmich-Politikern gezogen hat. Schmidt, gut befreundet mit dem Kriegsverbrecher Kissinger, ist nichts anderes als ein Systemiker und Profiteur. Sein satanisches wirken, wir erst bald sichtbar werden, die Abkehr vom Goldstandard, die Privatisierung des Geldmonopols, wird noch Millionen in die Verarmung bringen. Wer hat uns verraten ? Die Sozialdemokraten ! Schmidt steht in der Kontinuität mir Herren wie Maunz oder von Weizsäcker. Liebe Mitmenschen macht euch endlich schlau, es bleibt kaum noch Zeit !

Ingo Bading hat gesagt…

Stimme im Großen und Ganzen zu. Wenn ich mich recht erinnerte, sagte er nicht, dass er nichts von KZ gewusst hätte, sondern davon, dass dort ein Massenmord stattgefunden hat. Nun, das scheint ja eine Geschichtswahrheit zu sein, die strafrechtlich geschützt werden muss, damit nicht noch mehr Leute wie Helmut Schmidt daher kommen.

Das würde ich dem Helmut Schmidt dann schon erst mal so glauben.

Bei den anderen Dingen meine Zustimmung. Seine ganze Rolle während der Hochzeiten des RAF-Terrors ist doch hochgradig dubios.

Er hat ja selbst inzwischen irgendwo von "Staatsterrorismus" gesprochen. Und ist damit - soweit ich sehe - weiter gegangen als seine einstigen politischen Gegner Otto Schily, Hans Christian Ströbele (?) und Horst Mahler, die doch eigentlich viel EHER hätten Anlass nehmen können, davon zu sprechen ...

Das scheint eine Soße zu sein. Herbert Wehner soll ja bei der Vereidigung des Benno Ohnesorg-Mörders in Ostberlin dabei gewesen sein.

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