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| Abb. 1: Mathilda Huss |
Noch mal zum Thema "Zergrübeln". In der geistesgeschichtlichen Lage des Jahres 2006 besteht für einen an Volkserhaltung interessierten Menschen keinerlei Anlaß mehr zum Zergrübeln. Das einzige, was er sich mit einem gewissen nachdrücklichen Ehrgeiz aneignen muß, sind flüssigere englischsprachige Lesekenntnisse. Und dann muß er sich den Inhalt folgender Werke reinziehen:
- "Human Evolutionary Genetics" von Mark Jobling und Mitarbeitern (2004)
- "Before the Dawn" von Nicholas Wade (2006)
- "Race Differences in Intelligence" von Richard Lynn (2006)
- "A People that Shall Dwell Alone" und die beiden Folgebände von Kevin MacDonald (1994, 1998)
Und wenn dieser Mensch dann Feuer gefangen haben sollte (oder auch schon vorher), braucht er nur noch regelmäßig auf dem Blog des Humangenetikers Razib Khan mitlesen. Wir stehen heute mitten in einem Paradigmenwechsel, den Charles Murray schon im Jahr 2000 vorausgesagt hat (in seinem Aufsatz "Deeper into the Brain"). Das heißt: mitten in einer geistesgeschichtlichen Revolution. Niemals zuvor gab es für konservative Intellektuelle so reiche Ernte. Für den, der sich damit befaßt, ist klar: Unsere Zeit kommt nicht, unsere Zeit ist da.
Das ist jetzt fast zwanzig Jahre her. Erik Ahrens hat recht: Schnellroda ist "Fake". Das ist Beschäftigungstherapie. Die volkserhaltenden Kräfte hätten schon lange - lange - viel weiter sein können.
Die Bezeichnung "Neue Rechte" selbst hatte von Anfang an Biopolitik impliziert. Das kann man in politikwissenschaftlichen Darstellungen zur Geschichte des Rechtskonservativismus viel besser dargestellt finden als bei Karlheinz Weißmann, der Desinformation betreibt. Weißmann und Alain de Benoist und Co. wissen, daß sie Hijacker sind.
Sie sind dazu da, den biopolitischen Diskurs aus dem politischen Diskurs heraus zu halten, anstatt ihn mit hinein zu nehmen. Einen anderen Sinn haben die gar nicht. Wer sich die Lebenserinnerungen von Alain de Benoist daraufhin sehr genau angeschaut, kommt zu genau diesem Urteil. Zu Beginn seines Wirkens hatte dieser Alain de Benoist nämlich voll auf der biopolitischen Linie gelegen hatte.
Die Torpedierung des biopolitischen Diskurses in Deutschland ist längst Teil der deutschen Geistesgeschichte, ist Teil der Ursachen dafür, daß die Deutschen die Massenzuwanderung ab 2015 überhaupt so widerstandslos zugelassen haben. Den maßgeblichsten Anteil daran haben die rechtskonservativen "Vordenker" in Schnellroda. Erik Ahrens sagt völlig richtig: Kubitschek und Kositza wollen zusammen mit ihrem Abt zurück ins Mittelalter.
"Der Zeitgeist diktiert Stillschweigen in einer sehr wichtigen Frage ..."
Dr. Mathilda (vormals Martina) Huss war zunächst bekannt geworden als Besitzerin der Potsdamer Adlon-Villa (Wiki), die sie 2011 mit ihrem damaligen Lebensgefährten Wilhelm Wilderink gekauft hat und die sie mit diesem gemeinsam offenbar bis heute betreibt. Dort hat 2023 eine Tagung stattgefunden, der in der Öffentlichkeit große Bedeutung zugesprochen worden ist, was dementsprechend viele Folgen nach sich gezogen hat (Wiki).
Außerdem ist bekannt geworden, daß Mathilda Huss zeitweise Lebensgefährtin des AfD-Politikers Maximilian Krah gewesen ist, mit dem zusammen sie offenbar auch ein Buch über Humangenetik und ihre Bedeutung für die Politik der heutigen Zeit hatte veröffentlichen wollen.
Vor einigen Tagen hat sie ein 3-stündiges Interview bei "Ben {ungeskriptet}" gegeben, das schon nach einem Tag 160.000 mal aufgerufen worden war (1). Dadurch wird die Aufmerksamkeit erstmals mehr auf ihre eigenen inhaltlichen Aussagen gerichtet, als nur auf ihre bislang bekannten äußeren Lebensumstände als Besitzerin einer Tagungs-Villa.
Schon in der Titelgebung dieses Interviews stellt sich der Interviewer Ben im Grunde innerlich auf Seiten der Mathilda Huss: "Verfassungsschutz jagt Biologin - die verbotene Wahrheit".*)
Wissenschaftliche Mitarbeiterin in Cambridge bis 2014
Diese Neurobiologin Mathilda Huss jedenfalls hat 17 Jahre lang als Studentin und Mitarbeiterin am "Laboratory of Molecular Biology" an der Universität Cambridge (Wiki) gearbeitet. Am dortigen "Centre for Neuroscience in Education" (CNE) hat sie auch promoviert. Vor dieser Zeit hat sie drei Jahre in Paris studiert, davor in Freiburg und Tübingen.
Sie hat in Cambridge über den Hörprozeß von Legastheniker-Kindern geforscht. Dementsprechend war sie zwischen 2009 und 2021, soweit erkennbar, Mitautorin zahlreicher wissenschaftlicher Studien, die an diesem Institut entstanden sind (Publ, Resg).**)
2014 ist Mathilda Huss, so erzählt sie, nach Deutschland zurück gekommen. Sie hat aktuell zwei minderjährige Kinder.
Der dänische Intelligenz-Forscher Emil O. W. Kirkegaard (DK, X) hat längere Zeit bei ihr zur Miete gewohnt und der Youtuber Erik Ahrens (Wiki) sagt neuerdings, daß er sein eigenes "rechtes" Weltbild vor allem durch Gespräche mit Mathilde Huss und Emil Kirkegaard erworben hätte.
In einem ebenfalls im Oktober 2025 veröffentlichten Vortrag setzt sich Mathilde Huss unter anderem mit Parallelen zwischen der Hegel'schen Weltdeutung und einer denkbaren modernen naturwissenschaftlichen Weltdeutung auseinander. Sie macht sich Gedanken über die Willensfreiheit vor dem Hintergrund des modernen, naturwissenschaftlichen Weltbildes (2).
Von jenen vielfältigen Themen, die Mathilda Huss aufwirft, ist in den vergangenen Jahren vergleichsweise selten die Rede gewesen, und zwar ebenso wenig in der Mainstream-Öffentlichkeit als auch in einer politisch wie auch immer ausgerichteten alternativen Öffentlichkeit. Dabei sind das alles Themen, die für den Fortbestand von Völkern und Kulturen weltweit von größter Bedeutung sind. Dementsprechend sind diese Themen auch diesem Blog schon seit 15 Jahren wichtig.
Der Anthropologischer Paradigmenwechsel seit dem Jahr 2000
Schon im September 2024 hat Mathilde Huss als Preprint einen Aufsatz veröffentlicht mit dem Titel "Anthropologischer Paradigmenwechsel" (Resg). Unter diesem Schlagwort haben wir hier auf dem Blog schon seit 2008 Blogartikel verschlagwortet (GAj!), die diesen Paradigmenwechsel ins Auge fassen, bzw. hatten wir 2007 auch ein umfangreiches Buchprojekt zu diesem Thema vorgestellt (Resg).
Mathilda Huss ist in ihrem Denken aktuell - wie wir auf unseren Blogs - vor allem von den Forschungen rund um den "Polygenic Score" geleitet. Sie bezieht sich unter anderem auf die auch für uns wesentlichen Bücher "Blue Print" von Robert Plomin aus dem Jahr 2018 und "The Genetic Lottery" von Kathryn Paige Harden (Wiki) aus dem Jahr 2021.
In diesen Büchern sind jene naturwissenschaftlichen Erkenntnissen enthalten, die als Voraussetzung für ein modernes Menschenbild, für Kultur-, Politik- und Lebensgestaltung, sowie auch Pädagogik in Rechnung zu stellen sind (Stg2018).
Mathilda Huss bringt ihre Gedanken in Einklang mit einem offenbar ziemlich katholischen Weltbild und kulturellen Hintergrund, aus dem heraus sie nach eigenen Angaben sogar auch noch ziemlich große Probleme mit dem Protestantismus hat. (Warum sie solche abstrusen Probleme hat, ist uns noch nicht ganz klar geworden, wird aber an ihrem Katholizismus liegen ....)
In dem Interview erzählt sie auch, daß sie in ihrer Kindheit zeitweise auf dem Nachbargrundstück von Konrad Lorenz in Altenberg bei Wien gelebt hat.
Wir haben das Interview selbst noch gar nicht vollständig genug angesehen. Dieser Artikel könnte deshalb künftig noch vervollständigt werden.
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Forschungstag, St. John's College, Cambridge15.03.07 – „Rhythmus- und Leseprojekt“. Mitglieder des MRC-Projektteams hielten Vorträge vor einem geladenen Publikum von Schulleitern, Lehrkräften und Hilfspersonal, Eltern der teilnehmenden Kinder und den Kindern selbst. Professor Usha Goswami gab einen Überblick über das Projekt, während Dr. Mathilda (ehemals Martina) Huss (Abteilung für Psychologie, Universität Cambridge) und Dr. Tim Fosker erklärten, wie die verschiedenen Aufgaben entwickelt werden und welche Ergebnisse zu erwarten sind.Research Day, St John's College, Cambridge15/03/07 - "Rhythm and Reading Project". Members of the MRC Project Team gave presentations to an invited audience of headteachers, teachers and support staff, parents of participant children and the children themselves. Professor Usha Goswami provided a background to and overview of the project while Dr. Mathilda (formerly Martina) Huss (Department of Psychology, University of Cambridge) and Dr. Tim Fosker explain how the different tasks are developed and what outcomes might be anticipated.
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- Verfassungsschutz jagt Biologin - die verbotene Wahrheit. Interview mit Mathilda Huss, {ungeskriptet} by Ben, 543.000 Abonnenten, 162.904 Aufrufe, aufgenommen am 9.9.25, veröffentlicht am 22.10.2025 (Yt2025)
- Mathilda Huss: Naturwissenschaft, Gott und die Sinnfrage. Vortrag auf dem "Thing IX" vom 10. bis 12. Oktober 2025 unter dem Leitmotto: "Die Rechte und die Religion", Videokanal des Steuerberaters Michael Dangel, 17.10.2025 (Yt2025)

