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Montag, 10. August 2020

§ 184b Strafgesetzbuch

Ein Sammelsurium von 19 kinderpornographischen Bilddateien ....

Einem Freund dieses Blogs ist das folgende passiert. Und er bittet uns, diese Sache öffentlich zu machen. Der eine oder andere unserer Leser wird seine Lehre daraus ziehen können. Dieser Freund - nennen wir ihn Klaus - wurde jüngst bei der Polizei als Zeuge in Sachen § 184b Strafgesetzbuch vernommen. Es handelte sich um folgende Geschehnisse: Vor etwa zehn Jahren hatte Klaus für seinen damals Zwei-, dann Dreipersonenhaushalt einen neuen Laptop bei Aldi gekauft (Medion). Das günstigste Angebot, das es damals gab. Mehr konnte sich Klaus' kleine Familie nicht leisten. Dieser Laptop lief prima. Dessen Bildschirm fiel aber kurz nach Ende der zweijährigen Garantiezeit aus. Als Klaus diesen Laptop in einem Computerladen zur Reparatur brachte, wurde ihm erklärt, daß dieses Phänomen bei "Medion" häufig auftreten würde, und daß sich die Reparatur des Bildschirms nicht lohnen würde, man könne sich lieber gleich einen neuen Laptop kaufen. Seither lag das Ding bei Klaus herum. Die auf dem Laptop vorhandenen Dateien - vornehmlich Familienfotos, persönliche Dinge und Manuskripte - hatte Klaus auf einer CD sichern lassen, die sich immer noch in seinem Besitz befindet. Er hatte die Dateien aber nicht zugleich auf dem Laptop selbst löschen lassen wollen, wohl mit dem Hintergedanken, daß er das Ding vielleicht noch einmal irgendwann doch wieder in Gang bringen könnte.

Diesen Laptop hat Klaus nun vor vielleicht zwei Jahren einer anderen Person geschenkt. Diese repariert in ihrer Freizeit gerne Computer. Und sie wollte noch einmal versuchen, diesen Laptop zu reparieren oder ihn ansonsten als Ersatzteillager zu nutzen. Diese andere Person - nennen wir sie Jürgen - erzählte Klaus später, daß sie mit einem kleinen, leicht auf Ebay zu bestellenden Ersatzteil den Bildschirm des Laptops wieder hatte zum Laufen bringen können und ihn nun gut nutzen könne. So viel zum Thema Rat aus dem PC-Fachhandel (meinte Klaus seither). Er bat Jürgen anläßlich dieser Gelegenheit erneut - wie schon bei der Übergabe des Laptops, alle noch vorhandenen persönlichen Dateien auf dem Laptop zu löschen, bevor Jürgen den Laptop weiter nutzen würde. Das hat Jürgen Klaus auch versprochen. Und damit glaubte Klaus, er hätte einen kaputten Laptop doch noch einer sinnvollen Weiternutzung zugeführt, auch wenn ihm selbst daraus kein Vorteil entstand.

Er rechnete ja nicht wirklich mit dem, was alles möglich ist in der Welt. Aber der Leser mag aus dem folgenden seine Lehren für sich ziehen.

Jürgen wurde nämlich von seinem vormaligen (?) Lebenspartner angezeigt wegen des Besitzes von Kinderpornographie. Die Polizei beschlagnahmte alle bei dieser Person vorhandenen digitalen Geräte, wobei es sich um eine ziemlich große Menge gehandelt haben soll. Darunter befand sich auch der alte Laptop von Klaus. Das Verfahren zog sich in die Länge. Irgendwann wurden Jürgen von der Staatsanwaltschaft alle übrigen Geräte zurück überstellt - außer einem: Dem alten Laptop von Klaus. Auf allen anderen Geräten hätten sich, so erzählte Jürgen Klaus, nichts Belastendes gefunden - außer auf dem alten Laptop von Klaus! Denn auf diesem habe man - wie offenbar überall - gelöschte Dateien wieder hergestellt und unter diesen etwas gefunden. (Offenbar ist es überhaupt schwer, Daten auf einem Speichermedium so zu löschen, daß diese garantiert nie wieder wiederhergestellt werden können, sollte Klaus wenig später erfahren.) Jedenfalls ist dies Klaus von Jürgen erzählt worden. Und Klaus hatte sich seither "freuen" dürfen, was da nun wohl noch auf ihn zu käme. Er dachte, als "Belastendes" könnten doch wohl nur Fotos seines Kindes auf dem Wickeltisch infrage kommen. Aber: Nichts davon.

Denn neulich wurde Klaus nun selbst als Zeuge bei der Polizei vernommen. Die vernehmende Beamtin hatte erst selbst nicht gewußt, so erzählte sie Klaus zwischendurch, ob Klaus als Zeuge oder als Belasteter vernommen werden sollte. Denn der eigentlich Belastete - Jürgen - war ja im Grunde nun kaum noch belastet. Die Staatsanwaltschaft hatte ihr aber zur Antwort gegeben, daß Klaus als Zeuge vernommen werden sollte. Darin liegt nun schon ein gewisser innerer Widerspruch. Denn die Beamtin erzählte Klaus auch: wenn Klaus als Belasteter vernommen hätte werden sollen, wäre man zuvor ganz anders vorgegangen, man hätte vorher in einem überraschenden Zugriff alle sonstigen digitalen Geräte von Klaus beschlagnahmt, um sie auf belastendes Material hin zu überprüfen. Das ist ja - wer weiß für wie lang? - bislang nicht geschehen. Die ursprünglich beschuldigt Person (Jürgen) wird nun zwar gar nicht mehr beschuldigt. Sondern das Verfahren gegen sie ist beendet worden. Alle Geräte wurden ihr zurück gegeben, auch der alte Laptop von Klaus - außer der darin vormals enthaltenen Festplatte.

Eine Verwarnung - wegen geringerer Verfehlungen - sei Jürgen durch die Ermittlungen selber ja schon gegeben worden, so meinte die Beamtin zu Klaus.

Zu der Person von Jürgen soll an dieser Stelle nicht allzu viel gesagt werden. So viel kann allerdings doch gesagt werden: Leitende Positionen in unserer Gesellschaft nimmt Jürgen nicht ein. Er befindet sich vielmehr am anderen Ende des gesellschaftlichen Spektrums. Und man darf sich zwischendurch schon fragen, ob Anzeigen solcher Art gegen Menschen in leitenden Personen mit ähnlichem aufgezeigten "Eifer" verfolgt werden wie in diesem Fall gegen die besagte Person (Jürgen). Aber das, wie gesagt, nur am Rande. War denn nicht immer wieder von Personalmangel bei der Polizei und bei den Staatsanwaltschaften die Rede? Sind sich nicht alle darüber klar, daß allzu viele Pädokriminelle allzu frei herumlaufen und sich in hohen Positionen befinden (1)? Trotz all der vielen eifrigen Ermittlungen? Man wird ja wohl mal fragen dürfen.

Nun jedenfalls weiter: Es ging bei der Zeugenvernehmung von Klaus nun noch nicht einmal um irgendwelche Babyfotos aus seiner Familie oder um sonstige etwaige Familienfotos (wie Klaus erwartet hatte). Nein. Als Zeuge wurde Klaus - flüchtig - ein Sammelsurium von 19 Bilddateien vorgehalten, bei denen es sich um Kinderpornographie handeln würde. Klaus hätte das sicher auf den ersten Blick als solches womöglich gar nicht erkannt. Aber Klaus hat sich mit dem Thema auch noch nie besonders beschäftigt. Es handelte sich jedenfalls - deutlich erkennbar - um ein echtes "Sammelsurium", so erzählte Klaus. Manches erschien ihm auf den ersten Blick "harmlos" (da er kaum in der Lage war zu erkennen, welchen Alters eine Person sein sollte, von der nur die Geschlechtsteile zu sehen waren). Bei anderen wäre Klaus schon vorstellbar, daß das als Kinderpornographie gelten könnte. Klaus ist wirklich kein Spezialist darin, wie man etwa "normale" Fotos von Kinderpornographie unterscheidet. Die vernehmende Polizistin wußte darüber aber sehr gut Bescheid und setzte eine solche Kenntnis geradezu voraus, so Klaus.

Jedenfalls: Ein solches Sammelsurium hat mit der Familie von Klaus überhaupt nichts zu tun. Sie sind von keinem Familienmitglied auf dem Laptop abgespeichert worden. Auch nicht das einzelne Foto eines nackten Mädchens, das sich darunter befand und das Klaus noch einmal besonders vorgehalten wurde.

Zum Thema Pädokriminalität recherchiert

Laß flattern deine schmutzige Fahne, Deutschland
Fotograf: NEUROtiker

All diese Dinge sind nun also von Klaus zu Protokoll gegeben worden. Klaus gab auch zu Protokoll, daß er seit mehr als zehn Jahren zum Thema Pädokriminalität recherchiert und sich auch mit dem Film "Operation Zucker - Jagdgesellschaft" sehr intensiv beschäftigt hat. (Nicht zuletzt ausgehend von unserem Blogartikel zum Thema: [1].). Klaus hat das dann mit der vernehmenden Beamtin noch wiederholt erörtert, so erzählt er: Auch die Beamtin glaubt nicht, daß die genannte, zuerst beschuldigte Person (Jürgen) pädophil ist und diese Bilddateien gespeichert hat. Außer Klaus und dieser Person (Jürgen) hatte diesen Laptop aber sonst nur noch - die Kriminalpolizei in der Kreisstadt Sonstwie in Besitz. Nämlich als untersuchende Stelle. Die Beamtin schloß kategorisch aus, so Klaus, daß es in der Kriminalpolizeistelle Sonstwie jemanden geben könne, der auf einem Laptop ein Sammelsurium von 19 Bilddateien speichert, damit ein Vorwand geschaffen würde, einen privat recherchierenden Menschen zum Thema Pädokriminalität - und sei es auch nur zu einem gegebenen Zeitpunkt - einschüchtern zu können, "belasten" zu können, in die Enge treiben zu können, "diskreditieren" zu können. Zuvor hatte sie, als sie mit Klaus über "Operation Zucker - Jagdgesellschaft" und ähnliche Themen sprach, noch freimütig eingeräumt: Wohin begeben sich Pädophile, wenn sie ihrem Trieb nachgehen wollen? Na, in Staatsanwaltschaften ...

Kraß, das so deutlich aus den Worten einer ermittelnden Beamtin zu hören.

Wie auch immer. Klaus möchte diese Sache so bald als möglich öffentlich gemacht haben. Was mit diesem Blogartikel geschehen soll. Er möchte nicht, daß ihm oder seiner Familie mit solchen Vorwürfen früher oder später irgend ein "Strick" - von welcher Seite auch immer - gedreht werden kann. Aber sollte hier irgend etwas bewußt gegen ihn oder seine Familie geschehen sein auf manipulativem Wege, so wäre man doch, so möchte man meinen, bislang vergleichsweise "halbherzig" vorgegangen. Mit einem Sammelsurium von 19 sonderbar zusammen gestoppelten Bilddateien? Wobei diese dann nicht zum Anfangsverdacht ausreichen, um überraschend Hausdurchsuchung bei Klaus vorzunehmen?

Aber eines hat man erreicht: Klaus sieht sich veranlaßt, uns diesen Blogartikel veröffentlichen zu lassen, damit wir seinen Fall öffentlich machen. Schweigen scheint ihm - und auch uns - in einem solchen Fall nicht der richtige Weg zu sein.

Und wir, lieber Leser, wollen uns das sowieso eine Lehre sein lassen. Welche auch immer. Wir sollten niemals alte digitale Geräte allzu leichtfertig weggeben. Wir wissen nie, auf welchem Wege das irgendwann noch einmal zu uns als Bumerang zurück kommen kann.

***

Nachbemerkung: Mit dem Thema Kinderpornographie haben wir uns hier auf dem Blog bislang nie besonders explizit beschäftigt. Unsere Behandlung des Themas elitäre Pädokriminalität hier auf dem Blog nimmt seit mehr als zehn Jahren ihren Ausgangspunkt von Aussagen von Überlebenden sexueller und ritueller Gewalt. Daß im Zusammenhang damit immer einmal wieder auch Bildmaterial eine Rolle spielt, das ja auch zu entsprechend teuren Preisen gehandelt werden soll, ist jedem, der sich mit der Thematik beschäftigt, sowieso klar.

Auch ist uns - wie anderen - ja schon seit vielen Jahren bekannt, daß Geheimdienste - wie der CIA - (also der "tiefe Staat") Foto- und Video-Aufnahmen von pädokriminellem Geschehen als Erpressungsmaterial benutzen, um Politiker, Geschäftsleute, Medienleute "steuern" zu können, um sie in der Hand zu haben, um sie jene formelhaften Phrasen dreschen zu lassen, mit denen wir nun schon seit Jahrzehnten zugemüllt werden, und mit denen freiheitliche, fortschrittliche Gesellschaften bewußt gegen die Wand gefahren werden. Nichts anderes ist ja auch der Hintergrund von allen so unendlich ekelhaften Vorgängen wie jenen etwa rund um Jeffrey Epstein (Wiki) in den USA oder denen, die von Cathy O'Brien erzählt werden völlig in Übereinstimmung mit dem, was nun auch in "Operation Zucker - Jagdgesellschaft" der Gesellschaft als Tatsächlichkeit übermittelt worden ist (1). - Aber wie ist eigentlich jetzt konkreter das Thema Kinderpornographie für sich zu bewerten? Wir haben hier auf dem Blog dazu noch kein abschließendes Urteil. 

_________________
  1. Bading, Ingo: Der Fernsehfilm "Operation Zucker - Jagdgesellschaft" - 2016 wurde er ausgestrahlt - Hat er eine grundlegende Wende herbei geführt? 11. August 2017, https://studgenpol.blogspot.com/2017/08/staatsraison-in-deutschland.html; auch als Gastbeitrag auf dem Blog des Journalisten Guido Grandt, 8.4.2020, https://www.guidograndt.de/2020/04/08/gastbeitrag-kinderjagd-taeterschutzland-elitaere-paedokriminalitaet-teil-1/

Donnerstag, 6. August 2015

Ist "American Pie" ein Lied auf Jimmy Savile?

Wer sind die Gaukler, Hofnarren in Don McLean's "American Pie"?
Abb.: Jimmy Savile im Stadion
(Vorschaubild auf Youtube)

In unserem Blogartikel von vor drei Wochen ("Herrschaftsverhältnisse, die stabilisiert werden durch die Vertuschung von Pädokriminalität") war die Rede davon, daß die Gesellschaften der Nordhalbkugel aufgrund der Herrschaftsverhältnisse nur angeblich frei, aufgeklärt, offen, demokratisch, selbstbestimmt, sowie seelisch und kulturell lebendig sind.

Tatsächlich aber existieren sie nur noch scheinlebendig, tot, geisterhaft und maschinenhaft fort.

Es handelt sich um Gesellschaften, so soll im vorliegenden Blogartikel ergänzt werden, in denen in Jimmy Savile-Shows "Leben", "Lebendigkeit" nur vorgegaukelt wird. Und bei dem Wort "vorgegaukelt" kommt einem in den Sinn jener Begriff "jester" aus dem Lied "American Pie" (der heimlichen zweiten Nationalhymne der USA).

Vorgegaukelt also von einem der vielen "jester", "Gaukler", wie sie etwa in dem Lied "American Pie" besungen werden, das schon vor einem Jahr hier auf dem Blog in seinem Bezug zu Satanismus untersucht worden ist. Und indem man diesen Gedanken nur kurz am Originaltext erläutern will, wird einem erst deutlich, um was für einen doppelbödigen Text es sich bei diesem insgesamt handeln könnte und wie gut er zu passen scheint zu der Szenerie der Nachkriegsjahrzehnte in England (und womöglich auch den USA). Man darf im folgenden beim Lesen gerne mitsummen, um noch mehr in die Stimmung dieses Liedes hineinzukommen:

When the jester sang for the King and Queen
In a coat he borrowed from James Dean
And a voice that came from you and me
Oh, and while the King was looking down
The jester stole his thorny crown
The courtroom was adjourned,
No verdict was returned.

Zu Deutsch:

Das Gericht wurde vertagt, ein Urteil wurde nicht gesprochen.

Was also sagen diese Zeilen? Sollen wir sagen: Der Hofnarr stahl der britischen Königin die "Krone der Bekanntheit", setzte sich mit dieser zugleich nicht nur an ihre Stelle, sondern an die von Jesus selbst mit seiner Dornenkrone der Pädokriminalität und wurde, da der Gerichtsherr wegsieht, nicht verurteilt. - ?

Und da merkt man dann, dass noch mehr Zeilen aus "American Pie" fast faustgenau auf die Szenerie rund um Jimmy Savile passen, wenn man etwa an Fotos denkt, wo er in Fußball-Stadien unterwegs war (s. Abb.):

The players tried for a forward pass
With the jester on the sidelines in a cast
Now the halftime air was sweet perfume
While sergeants played a marching tune.

Die Halbzeitluft war also vom Duft süßen Parfüms erfüllt für den "Jester", den Hofnarr unter irgendwelchen Tribünen, während die Polizeisergeanten eine laute Marschmusik darüber bliesen, damit niemand die Verbrechen hörte, die unten unter dem Duft süßen Parfüms geschahen ... - ? Und so geht es weiter (ist Jack = Jimmy?, der Hofnarr mit der Dornenkrone, der sich an die Stelle von Jesus setzte - ?):

And there we were all in one place
A generation lost in space
With no time left to start again
So come on Jack be nimble Jack be quick
Jack Flash sat on a candlestick
'Cause fire is the devil's only friend
And as I watched him on the stage
My hands were clenched in fists of rage
No angel born in hell
Could break that satan's spell
And as the flames climbed high into the night
To light the sacrificial rite
I saw satan laughing with delight
The day the music died.

Don McLean hatte also die Fäuste vor Zorn geballt beim Anblick des satanistischen Rituals dieser Jimmy Savile-Show's, die jedes mal aufs Neue "den Tag" markierten, "an dem die Musik starb" - ? Aber selbst nicht ein Engel, der in dieser Hölle geboren worden ist, selbst nicht ein Engel könnte den Satansfluch brechen, der über diesen Show's liegt - ? Und für die Generation von Don McLean wäre "keine Zeit mehr übrig geblieben", um noch einmal "von vorne" beginnen zu können - sprich, ohne diese satanische Hölle? Er fuhr seinen Wagen ("Chevee") zum Schutzdamm vor der Flut von Pädokriminalität, aber dieser Schutzdamm war - noch - "trocken", da diese Flut von Pädokriminalität noch nicht öffentlich bekannt war? Sondern nur den Eingeweihten? Und besingt er hier eines der von Leuten wie Jimmy Savile missbrauchten Mädchen:

I met a girl who sang the blues
And I asked her for some happy news
But she just smiled and turned away.

- Und der christlich aufgewachsene (?) Don McLean singt von den zerbrochenen Kirchenglocken angesichts der missbrauchten, schreienden Kinder in den Strassen und er singt von den Liebenden, die ebenfalls weinen, weil sie früher missbraucht worden sind und deshalb gar nicht mehr lieben können - ? Und die Dichter können nur noch "träumen", da sie nichts sagen dürfen, ohne dasselbe Schicksal zu erleiden, wie jene drei, die 1959 mit dem Flugzeug abgestürzt sind:

And in the streets the children screamed
The lovers cried and the poets dreamed
But not a word was spoken
The church bells all were broken.

Hat Don McLean ebenfalls ein Mädchen geliebt, das als Kind oder Jugendliche missbraucht wurde? Wenn er singt über einen Mädchen-Tanzsaal, in dem sich - natürlich - bevorzugt auch Hofnarren wie Jimmy Savile hätten bewegen können:

Well I know you're in love with him
'Cause I saw you dancing in the gym
You both kicked off your shoes
Man, I dig those rhythm 'n' blues
I was a lonely teenage broncin' buck
With a pink carnation and a pickup truck
But I knew that I was out of luck.

Aber er wußte, daß er ohne Glück war - wenn ein Jimmy Savile mit jenem Mädchen nach einem Blues tanzte, das er liebte? Ist dieses Lied "American Pie" dann also eine Art Trostlied auf seine eigene enttäuschte Liebe und womöglich auch für all die 5 % Mißbrauchten einer Generation, womöglich von einem Jimmy Savile auch psychisch Abhängigen, für all jene, denen sexuelle Gewalt angetan worden ist, die darüber aber nicht sprechen dürfen - "denn der Schutzdamm ist" - noch - "trocken"?

Man findet gerade keinen einzigen Artikel im Internet, der eine Beziehung zwischen "American Pie" und Jimmy Savile herstellen würde, so wie das hier auf dem Blog schon vor einem Jahr vermutungsweise geäußert worden war. Aber an die Stelle von Jimmy Savile läßt sich ja womöglich auch leicht irgend ein US-amerikanischer, durch pädokriminelle Rundfunk- und Fernsehanstalten gut bekannt gemachter pädokrimineller Gaukler und Hofnarr setzen.

Freitag, 17. Juli 2015

Herrschaftsverhältnisse, die stabilisiert werden durch die Vertuschung von Pädokriminalität

Die schmutzige Fahne einer einst stolzen Nation ..... (Wiki)
Norman Tebbit, seinerzeit der engste Vertraute der verstorbenen Premierministerin Margaret Thatcher, sagte am 6. Juni 2014 vor laufender Kamera zu der Frage, warum in den 1980er Jahren ein einflußreicher Kinderschänderring im britischen Parlament - und darüber hinaus - nicht aufgedeckt worden ist (Yt2014):
Zu damaliger Zeit mögen die Leute gedacht haben, daß man das Establishment schützen muß, das System. Und falls da ein paar Dinge da und dort schief gegangen waren, war es wichtiger, das System zu schützen als zu tief nachzufragen.*)

Und dieser Mann ist nach dem Ende dieses Interviews nicht vom heulenden Mob auf der Straße gelyncht und zusammen geschlagen worden. Das sei an dieser Stelle festgehalten. Und es sei an dieser Stelle ebenfalls festgehalten: Welches Licht fällt durch diese Aussage des engsten Vertrauten von Margaret Thatcher auf Margaret Thatcher selbst?

Siehe zu demselben Thema auch den Artikel in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" vom 19. Dezember 2014 unter dem Titel: "Kindermord im Beisein mächtiger Männer" (FAZ2014). Solche Artikel können in großen Tageszeitungen erscheinen, ohne daß die Erde bebt in der gesamten westlichen Welt? Ohne daß es zur Destabilisierung des gesamten "Systems" kommt? Ohne daß es zum Aufruhr kommt? Ohne daß die doch so ungeheuer nahe liegende Parole ausgegeben wird "Macht kaputt was euch kaputt macht" - ?

Das System. Was ist das für ein System, das geschützt wird dadurch, daß ein einflußreicher Kinderschänderring in der Volksvertretung eines der bedeutendsten Kulturvölker dieser Erde nicht aufgedeckt wird? An diese Erkenntnisse und an die Erkenntnisse des letzten Blogartikels schließen sich grundlegendere Fragestellungen an.

Pädokriminalität ist Faschismus

Was ist das Wesen von Herrschaftsverhältnissen, die durch das Nichtaufdecken von pädokrimineller Verstrickung führender Politiker, Medienleute, Polizisten, Wirtschaftsführer stablisiert werden? Was charakterisiert sie? Was ist das Wesen pädokrimineller Herrschaftsverhältnisse? Die klare Unterscheidung von Tätern und "Opfern". Die klare Dichotomie, das klare Herrschaftsgefälle. Pädokriminelle wenden sich an die Hilflosesten in der Gesellschaft und degradieren sie zum "Opfer". So wie elitäre Pädokriminelle auf ihre Opfer sehen, so sehen sie auf nichtpädokriminelle Bereiche menschlicher Gesellschaften überhaupt.

Pädokriminalität ist Faschismus. Pädokriminalität ist Bolschewismus. Pädokriminalität ist Vergewaltigung, Brutalisierung ganzer Gesellschaften, Völker, ist das Drängen ganzer Gesellschaften, Völker in den Opferstatus, in die moralische, seelische Sklaverei, in die Unselbständigkeit, Handlungsunfähigkeit, Hilflosigkeit. In den Untergang. Pädokriminalität ist Untergang, Seelenmord. Pädokriminalität ist die Aufrecherhaltung tyrannischer, despotischer, schwer-manipulativer, seelenmordender Macht- und Herrschaftsverhältnisse inmitten - angeblich - freier, aufgeklärter, offener, demokratischer, selbstbestimmter, seelisch und kulturell - angeblich - lebendiger, tatsächlich aber scheinlebendiger, toter, geisterhafter, maschinenhaft fortexistierender Gesellschaften.

Die Kinder selbst schon werden in den Opferstatus gedrängt, werden als solche für das Erwachsenenalter lebensunfähig, insbesondere unfähig und unwillig zum Widerstand gegen ebensolche Macht- und Herrschaftsverhältnisse. Sie nehmen diese Herrschaftsverhältnisse willenlos hin. Was sonst soll ein Kind tun? Widerstand gegen solche Herrschaftsverhältnisse kostet den unmittelbar Betroffenen, Überlebenden solcher Herschaftsverhältnisse mehr Kraft, als jene, die Pädokriminalität unmittelbar und als selbst Betroffene nicht überleben mussten. Letztere sind fein raus. Oder glauben fein raus zu sein. Sie wissen gar nicht, wie sehr ihre eigenen Lebensverhältnisse, ihr eigenes Denken und Tun, ihre eigene Moral tief durchtränkt sind von der Tatsache, dass sie in Gesellschaften leben, deren Stabilität auf der Vertuschung von weit verzweigter Pädokriminalität in den Eliten des eigenen Landes beruht.

Sie wissen nicht, woher die weit verbreiteten zynischen Lebenseinstellungen ganzer Gesellschaften kommen. Wer ist "cool"? Wer pädokriminell ist. (Zumindest in den einschlägigen Kreisen.) Es darf gefragt werden, wie Gesellschaften dazu kommen, im "Cool-"Sein etwas Positives zu sehen. Nur einmal als Beispiel. Nur einmal als Andeutung, wie tief Pädokriminalität des Denken ganzer Gesellschaften verformen kann oder könnte.

Vielleicht werden die unmittelbar Überlebenden, Betroffenen auch Teil des "Systems" dadurch, dass sie sich vom Opfer zum Täter wandeln, ein Statuswandel, der ja oft schon in früher Kindheit und Jugend angebahnt wird, "erlernt" wird, wie wir aus Berichten Überlebender wissen. Sie werden von frühem Alter an zu Satanisten dressiert.

Die Vertuschung von weit verzweigter Pädokriminalität in den Eliten des eigenen Landes

Opfer von Pädokriminalität werden dadurch leichter als andere zu seelenlosen Bestien, zu seelenlosen Befehlsempfängern, zu willigen Vollstreckern fast jeden Verbrechens.

Und weiter: Indem Geheimdienste Minderjährigen-Bordelle unterhalten - nach Aussagen vieler spätestens schon in den 1930er und 1940er Jahren - in die sie jene Politiker, Journalisten, Wirtschaftsführer, Künstler verleiten, verführen zu gehen, die sie erpressbar machen und erhalten wollen, degenerieren sie die führenden Eliten zu erpressbaren Mitläufern, zu willigen Vollstreckern ihrer Pläne und Ziele. Gibt es eine totalere Unterwerfung unter die Wünsche und Ziele solcher Geheimdienste als die Erpressung durch das Mitschuldigmachen an Pädokriminalität?

Was für eine barbarische Gesellschaft, deren Stabilität auf einem solchen Mitschuldigmachen oder auf der Vertuschung von Mitwisserschaft beruht. Auf der Mitwissenschaft von Verbrechen von einer Dimension, wie sie von Christen bislang immer nur einem Nero zugesprochen worden sind.

Pädokriminalität ist schlimmer als "Stasi". Pädokriminalität ist die Weiterführung von KGB-, Gestapo- und CIA-Foltermethoden inmitten vorgeblich freier, offener, selbstbestimmter Gesellschaften und Demokratien. Pädokriminalität ist "Mind control". Pädokriminalität wird zur totalen Unterwerfung des menschlichen Bewusstseins des einzelnen "Opfers" und ganzer Gesellschaften durch Täter benutzt.

Wann stehen solche Sätze in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", im "Spiegel"? In der "Zeit"?

Indem Geheimdienste und satanistische Geheimorden Menschen der Elite dazu verleiten, verführen, Kindern und Jugendlichen Gewalt anzutun, ja bis dahin, Morde an Kindern und Jugendlichen zu verüben, erziehen sie die Angehörigen dieser Elite, die Überlebenden solcher brutaler Erziehung zu vollkommener Gefühlslosigkeit, Rohheit, Erbarmungslosigkeit, Brutalität gegenüber dem Rest der Gesellschaft. Zu Automaten in der Befehlserfüllung. Zu Scheinlebendigkeit, zu Scheinhumor, zu Scheinleutseligkeit, zu scheinbarer "Biederkeit". Zu dem Zeigen einer unglaublich heuchlerischen Maske. In den TV-Shows der westlichen Welt war und ist sie überall zu sehen, diese Maske des Biedermannes, der Heuchelei.

Und damit soll eine Humanisierung unserer modernen Gesellschaften erreicht werden? In den allseits von den Eliten so glorifizierten "mulitkulturellen Gesellschaften", die aber zugleich - nach dem berühmten Wort von Daniel Cohn-Bendit (in Die Zeit, 22.11.1991) "hart, schnell, grausam und wenig solidarisch" sein sollen? Also faschistisch. Woher weiß Daniel Cohn-Bendit von der Brutalität solcher Gesellschaften? Warum klingen Cohn-Bendit's Worte so deutlich an an Hitlers Worte darüber, die deutsche Jugend solle "schlank und rank sein, flink wie Windhunde, zäh wie Leder und hart wie Kruppstahl"?

Gesellschaftlicher Aufbruch - jetzt!

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*) Original: "At that time I think most people would have thought that the establishment, the system, was to be protected and if a few things had gone wrong here and there that it was more important to protect the system."

Montag, 29. Dezember 2014

Elitäre Pädokriminelle vergriffen sich an der ältesten Enkeltochter des Dirigenten Karl Böhm

Angesichts des unglaublich schweren Schicksals, das soeben in der Presse bekannt wird, nämlich das der ältesten Enkeltochter des Dirigenten Karl Böhm (1894-1981) (Bild, RP-Online, Focus), soll in diesem Beitrag auch an ihn erinnert werden, an diesen großen deutschen Dirigenten Karl Böhm.

Fast mutet es ja so an, als würden sich Satanisten und satanismusnahe Freimaurer oder Jesuiten, in deren moralische Bereiche Karl Böhms Sohn Karlheinz Böhm (1928-2014) (Wiki, Freimr.-Wiki) womöglich schon in jenen Internaten gezogen wurde, in die er ab dem 12. Lebensjahr geschickt wurde, besonders gerne mit großen Musikern "befassen". Auf ihre Weise befassen. Um an die Stelle ihrer zutiefst menschlichen Musik Satansmusik zu setzen.

Karl Böhm

Und so wäre es womöglich noch zu klären, wann Karlheinz Böhm Freimaurer wurde (Bild).*) 

1952 spielte er mit in dem Film "Alraune" nach einem einstmals sehr populären Satanismusroman des Satanisten Hanns Heinz Ewers. 

1960 spielte Karlheinz Böhm einen satanistischen Serienmörder. 

Haben diese Rollen auch etwas mit seinem sonstigen Leben und Privatleben zu tun?

Seine älteste Tochter Sissy Böhm (geb. 1955) berichtet nun in einem Buch, das im Januar erscheint, daß ihr Vater in erster Ehe mit einer bulgarischen (s.u.) Stewardess verheiratet war (Elisabeth Zonewa, entstammend unter anderem der Familie der Fürsten Lichnowsky). Und diese habe ihr ab dem fünften Lebensjahr, also ab 1960 sexuelle Gewalt angetan. 

Und diese hat sie dann Jahre lang an Pädokriminelle Münchens prostituiert. Und das alles unter der Mitwisserschaft ihres Vaters:

Er wußte alles. Er konnte mir nie in die Augen schauen, er wollte sich nie meiner Geschichte stellen. Eigentlich tut er mir leid.

Karlheinz Böhm - gefeierter Schauspieler süßlicher Sissi-Verfilmungen, Afrika-Helfer und -"Wohltäter" nach außen - - - und Mitwisser - und damit Mitschuldiger - an der Pädokriminalität, die an der eigenen Tochter begangen wurde. 

Geht es eigentlich noch ekelhafter? - ??? 

Sissy Böhm berichtet sogar von Anflügen ihres Vaters, sich an der Pädokriminalität, die ihr angetan wurde, zu beteiligen.

Karlheinz Böhm wurde anläßlich seines Begräbnisses als Freimaurer groß gefeiert (Bild). Damit liegt ein neuer Hinweis vor zu so vielen übrigen zu einer bestehenden Melange zwischen Freimaurerei, Pädokriminalität und Satanismus … 

In München übrigens war in jenen Jahren auch jener Herr Josef Ratzinger Erzbischof, der nachmals in zehntausenden von Fällen Pädokriminalität innerhalb der katholischen Kirche vertuschen und damit ermöglichen sollte. Und der den zutiefst korrupten Franz-Josef Strauß bei dessen Beerdigung als eine "Eiche des Glaubens" (oder ähnlich) bejubeln sollte.

Glauben Satanisten, auch den Kindern und Enkelkindern großer Kulturvermittler Gewalt antun zu müssen, sie verführen zu müssen, um sich an diesen zu "rächen", sozusagen "bis ins dritte Glied", um - quasi rituell - das sich in Musik ausdrückende seelenvolle Leben ganzer Völker abzuwürgen? Fühlt man sich nicht - ... "irgendwie" - an die Ermordung von Wolfgang Amadeus Mozart erinnert, die heute wohl fast die Mehrheit der Mozartforschung annimmt, eines Komponisten, der gerade von Sissy Böhm's Großvater Karl Böhm so geliebt worden ist, und für dessen Verständnis sich gerade dieser Karl Böhm so persönlich engagiert eingesetzt hat? 

Siehe dazu obiges Video "Karl Böhm spricht über Mozart", das Sehnsucht weckt, Mozarts Musik - wie etwa sein Requiem, dirigiert von Böhm - vollständig zu hören.

Zur Herkunft der Mutter von Sissy Böhm

Folgende Präzisierungen nach Lektüre des Buches selbst (20.9.15): Bulgarisch als Herkunftsbezeichnung für die Mutter von Sissy Böhm trifft es nicht ganz. Der leibliche Vater derselben trug den biederen deutschen Namen Werner Büchner und war Unternehmer aus Berlin (1, S. 40f). Ihre Mutter Margarethe Ulmer war die Tochter aus der Schauspieler-Ehe eines Schweizers mit einer Wienerin (1, S. 35f). Sie stammte also von beiden Elternseiten her aus deutschsprachigen Familien.

Da die genannte Schauspieler-Ehe bald nach ihrer Geburt geschieden worden ist, hatte Margarethe Ulmer in ihrer Jugend nur wenig familiäre Anbindung. Deshalb konnte sich der genannte Berliner Unternehmer in ihrem 16. Lebensjahr 1931 an ihr vergehen. 

Da Werner Büchner die hierbei entstandene Tochter Lieselotte-Alice im ersten Lebensjahr nach Berlin entführte, ist der Familie nicht ganz klar, was in dieser Zeit mit der Tochter geschehen ist. Sissy Böhm drückt sich zurückhaltend aus (1, S. 43f):

Ich denke heute, daß Dinge geschehen sein müssen, die diesem Kind so im Unterbewußtsein geblieben sind, daß es nachhaltige Schäden in seinem Gefühlsleben davongetragen hat.

Auch Margarethe Ulmer hat zeitlebens zu ihrer Tochter Lieselotte/Elisabeth/Ly ein sehr schwieriges Verhältnis behalten. Sie heiratete 1934 einen bulgarischen Rechtsanwalt serbisch-orthodoxen Glaubens mit Namen Zonewa. Diesen hatte sie auf einer Zugfahrt kennengelernt. Sie zog zu ihm nach Sofia, wo die Tochter bis 1944 auch aufwuchs, adoptiert von ihrem Stiefvater, zu dem sie ein gutes Verhältnis hatte. 1944 flüchtete die Familie nach Wien und Lieselotte machte eine Ausbildung als Stewardess. Dabei lernte sie dann Karlheinz Böhm kennen.

Ob das schon die ausreichende Erklärung ist dafür, daß die Mutter von Sissy Böhm ab deren fünften Lebensjahr ihrer Tochter gegenüber - zumeist unter Alkoholeinfluß - pädokriminell wurde, muß einstweilen scheinbar dahin stehen. In dem Buch wird ja klar, daß sie in ihrem Münchner Schicky-Micky-Bekanntenkreis nicht die einzige war, die sich so Kindern gegenüber verhielt. Und ebenso ist klar, daß sich auch Karlheinz Böhm so verhalten konnte, ebenso der von ihm bewunderte Roman Polanski.

[Ergänzung 19.9.2015:] 

Ein Bericht über Verbrechen im Plauderton

Auf Amazon habe ich gerade folgende Leser-Rezension des Buches von Sissy Böhm eingestellt: 

Ich wollte auf das Schreiben einer Rezension verzichten. Denn das Buch hat mich tief traurig gemacht. Und ich wußte nicht, wie man diesen Eindruck angemessen übermitteln kann, ohne der Autorin noch ein weiteres mal weh zu tun. Aber die beiden hier schon erschienenen, reichlich verharmlosenden Leser-Kommentare können doch nicht das einzige sein, was über dieses Buch gesagt wird. Ich bitte also zu entschuldigen, wenn ich hier meinen ersten, unmittelbaren Lese-Eindruck festhalte. Ich hatte mir notiert:  

Das Buch liest sich in etwa so: Plauder, Plauder, Plauder - Selbstmordversuch. Plauder, Plauder, Plauder - Selbstmordversuch. Plauder, Plauder, Plauder - Selbstmordversuch. Geschlossene Psychiatrie. Plauder, Plauder, Plauder - Inzest als 5-Jährige. Plauder, Plauder, Plauder - Kinderprostituierte auf Wollen der Mutter in der Münchner Schicky-Micky-Szene. 

(Die Thurn und Taxis gehören zum Bekanntenkreis, die Bentheims.) 

Plauder, Plauder, Plauder - Abtreibung. Plauder, Plauder, Plauder - Scheidung (vier mal oder so). Plauder, Plauder, Plauder - Roman Polanski (seine erste Frau, so berichtet Sissy Böhm, war von ihren kinderreichen Eltern nach Warschau "verkauft" worden. - Hä? - - - Sissy Böhm's Vater bewunderte Roman Polanski - - - - und verhielt sich wie Roman Polanski - muß man denken). 

Aber weiter: Plauder, Plauder, Plauder - Sehnsucht nach Familie. Karlheinz Böhm nennt seine Tochter wiederholt "lamoryant", wenn sie ihm diese Sehnsucht zum Ausdruck bringt. Bis zu seinem Lebensende ändert er diese offenbar vollkommen gleichgültige Einstellung seiner ältesten Tochter gegenüber nicht. Das ist fast der erschreckendste Umstand in diesem ganzen Buch.

Frank Elstner scheint ihm wichtiger zu sein. Leute wie Frank Elstner und Roman Polanski scheinen ihm wichtiger zu sein als seine älteste Tochter. Physische Verhungernde in Äthiopien scheinen ihm wichtiger zu sein als die wiederholten Selbstmordversuche seiner eigenen Tochter, weil sie emotional verhungert, weil Verbrechen an ihr begangen werden.

Möchte man noch etwas von Schönlingen, Medienstars und Talkshow-Stars wissen, wenn man diese Biographie gelesen hat und sich daran erinnert, daß zur gleichen Zeit der bekannteste Talkshow-Star in Großbritannien Jimmy Savile hieß? 

Was ich sehr bedaure, ist, daß sogar auf den Dirigenten Karl Böhm nicht mehr ein so gutes Licht fällt, wie man es sich eigentlich gewünscht hatte. Er hatte, so schreibt Sissy Böhm, ebenso wie seine Frau zahlreiche außereheliche Affären. Da kann man es besser verstehen, daß beide ihren Sohn in ein Internat gegeben haben und ihm ebenfalls seine zahlreichen Affären nachgesehen haben. Da scheinen dann eigene Kinder schon leicht einmal auf der Strecke zu bleiben.

Romy Schneider ...

Romy Schneider war die erste Erwachsene, die sich die Mißbrauchsgeschichte von Sissy Böhm angehört hat. Das spricht für sie. 

Andererseits: Ist sie nicht eigentlich - wie andere - kriminell geworden dadurch, daß sie diesselbe nicht an die Behörden weiter gemeldet hat? Ist eigentlich dem Leser klar, daß er in diesem Buch ständig von kriminellen Taten liest? Von Kindesmißbrauch und von Mitwisserschaft bezüglich Kindesmißbrauchs? Warum hat Romy Schneider ihr Wissen nicht öffentlich gemacht? Weil sie eine riesige Angst vor der Presse hatte, wie Sissy Böhm schreibt (1): 

"Romy fürchtete die Presse wie kaum etwas sonst. 'Ich brauche sie, Sissy,' sagte sie über die Journalisten immer zu mir, 'aber ich habe Angst vor ihnen.' Am Ende kamen wir überein zu schweigen."  

Ich lese das grade noch einmal genauer nach: Vielleicht machte sich Romy Schneider auch dem Gesetz nach nicht strafbar, da Sissy Böhm 1973, als ihr Gespräch darüber stattfand, gerade 18 Jahre alt geworden war. Hat dieser Umstand dazu beigetragen, daß Sissy Böhm und ihre Lektoren dieses Gespräch überhaupt mitgeteilt haben? 

Man sollte vielleicht auch genauer auf all das achten, was in diesem Buch NICHT mitgeteilt wird. Etwa die Namen der zahlreichen Pädokriminellen in Sissy Böhm's Leben, die nicht ihre beiden eigenen Eltern waren. Ausdrücklich schreibt Sissy Böhm (1, S. 289), daß dieses Buch nur einen TEIL der Erfahrungen enthält, die sie in ihrem Leben gemacht hat. Lauter kaputte Existenzen. Und sie werden uns immer noch als die Idole unserer Zeit vorgeführt.  Über Romy Schneider etwa schreibt Sissy Böhm:

"Sie schlief mit jedem, der ihr über den Weg lief, Schauspielerkollegen, Regisseure, Produzenten, ganz egal. Sie wollte alles ausprobieren, wie das damals in den Sechzigern und Siebzigern gang und gäbe war. Man versuchte, Tabus zu brechen und alle bürgerlichen Schranken niederzureißen. Nur, Romy tat dies immer freiwillig, aus Übermut oder Neugierde, nicht wie ich in einer elenden Weise gezwungen."

Ich möchte also an diesem Buch kritisieren, daß der Plauderton desselben über den Ernst seines Inhaltes hinweg täuscht. Das geht jedenfalls auch deutlich genug aus den beiden bisherigen Leser-Kommentaren hier auf Amazon hervor.  

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*)  Ergänzung 11.12.2021: Ende der 1960er Jahre, so steht es inzwischen auf: Freimr.-Wiki.

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  1. Böhm, Sissy: Im Schatten des Lichts. Bekenntnisse einer Tochter aus gutem Hause. Aufgezeichnet von Maria Seifert. Seifert Verlag, Wien 2015 (Amaz) (Achtung! Käufe bei Amazon schaden der Gesellschaft! Dieser Blog fordert die Verstaatlichung aller Internet-Giganten.)

Donnerstag, 28. November 2013

Der "Thomas Gottschalk Großbritanniens" - ein pädokriminelles Monster

Aktive Vertuschung und Einschüchterung der Opfer durch Polizei und Staatsanwaltschaft

Pädokrimineller Jimmy Savile (1964)
Durch einen Leser werden wir auf den aktuellen Fall des Rockmusikers Ian Watkins in Großbritannien hingewiesen, in dessen Zusammenhang auch auf den im Januar bekannt gewordenen Fall des "Thomas Gottschalk von Großbritannien" Jimmy Savile hingewiesen wird. Jimmy Savile ist - wie so viele "Entertainer" der letzten Jahrzehnte - Katholik gewesen. (Seiner Generation nach - Jahrgang 1925 - ist er wohl besser als der "Hans Rosenthal Großbritanniens" zu bezeichnen - oder ähnlich.)

Doch zunächst zu dem aktuellen Fall des Rockmusikers Ian Watkins (Welt, 27.11.13):
Knapp anderthalb Monate nach dem Ende seiner Band muß sich Ian Watkins nun in seiner walisischen Heimat Cardiff vor Gericht verantworten. Die Taten, die ihm vorgeworfen werden, sind erschreckend: Der 36-Jährige ist wegen zehn Fällen von Kindesmißbrauch angeklagt, dazu kommt der versuchte sexuelle Mißbrauch eines Babys sowie der gemeinsam mit der Mutter des Kindes vorgenommene Mißbrauchs eines anderen Säuglings. (...) "Er hat zugegeben, ein entschlossener und überzeugter Pädophiler zu sein", sagte der Anklagevertreter nüchtern. (...)

Auch im Fall von Watkins hat es, zumindest in Teilen, wohl ein Versagen von Polizei und Staatsanwaltschaft gegeben.
Nein, schon diese Worte sind verlogen wie wir gleich unten noch sehen werden. Es handelt sich nicht um "Versagen", sondern um aktives Vertuschen. "Die Welt" lügt. Weiter:
Demnach haben sich nach Medienberichten schon im Jahr 2010 Fans der Band an die Polizei gewandt, weil sie eine von offenbar Watkins aufgesetzte Website mit kinderpornografischem Material entdeckt hatten. Offizielle Ermittlungen erfolgten aber nicht, auch nicht, als sich eine ehemalige Freundin des Künstlers meldete.
So etwas ist doch nicht "Versagen". Das ist doch lächerlich. Weiter:
Der "Mirror" zitierte die Frau namens Joanne mit der Aussage, sie habe sich 2008 an die walisischen Behörden gewandt, nachdem ihr Watkins gestanden hatte, daß er Sex mit Kindern plane. Auch dieser Hinweis blieb ohne Folgen, ...
- "Versagen"? Lächerlich! - 
... vielleleicht, ...
- ha ha: "vielleicht" -
... weil sie nicht als verläßliche Zeugin galt, so die 38-Jährige, die zeitweilig als Callgirl ihr Geld verdiente.
Das ist zu lächerlich, als daß man das selbst der "Welt" durchgehen lassen könnte. Immerhin wären Hinweisen von "Callgirls" von Seiten der Polizei sogar besonders nachzugehen. Wir wollen den Namen notieren. Die Verfasserin des Welt-Artikels heißt: Kerstin Rottmann. Auf diese Weise gewöhnen wir uns an alles, Frau Rottmann. An alles. Sie schreibt weiter:
"Frau A" und "Frau B" boten ihre Kinder an. Aber auch andere Menschen im Umfeld der Band meldeten sich mit verstörenden Beobachtungen zu Wort. Denn Watkins unternahm offensichtlich kaum Anstrengungen, seine Neigungen zu vertuschen, sondern ging offensiv damit um.  

Unter anderem soll Watkins in E-Mails an einige jugendliche Fans damit geprotzt haben, daß er ein fünfjähriges Mädchen vergewaltigt habe. Und er hatte Mitwisser und Mittäter: In dem Prozeß in Cardiff wird auch gegen "Frau A" und "Frau B" ermittelt. Die beiden weiblichen Fans des Rockstars haben ihm, so glauben die Ermittler, ihre Babys – eines davon wird als damals elf Monate alt beschrieben – zum Mißbrauch "zur Verfügung" gestellt. Watkins und die jeweilige Mutter hätten sexuelle Handlungen an den Säuglingen vorgenommen und sich dabei in mindestens einem Fall auch gefilmt, so die Staatsanwaltschaft.  Beiden Frauen droht ebenfalls eine Haftstrafe. 
Im Grunde erübrigt sich jeder Kommentar. Doch in diesem Artikel wird Bezug genommen auf einen wohl noch viel krasseren Fall.

Das pädokriminelle Monster Jimmy Savile - geschützt durch Polizei und Staatsanwaltschaft Großbritanniens

Savile, 2006
Schon im Januar wurde in Großbritannien über noch einen krasseren Fall berichtet (Wiki):
Nach Angaben der Ermittlungsbehörden seien nie zuvor in der britischen Kriminalgeschichte so viele Anschuldigungen sexuellen Missbrauchs gegenüber einer einzelnen Person erhoben worden
Es handelt sich um den Fall des landesweit bekannten "Entertainers" der BBC Jimmy Savile, der letztes Jahr unbehelligt im neunten Lebensjahrzehnt starb (s. Wiki). Also nach dem "Thomas Gottschalk Portugals" (Wiki) jetzt offenbar der "Thomas Gottschalk Großbritanniens" der 1960er und 1970er Jahre. Da ist es ja nur noch eine Frage der Zeit, wann die "Harald Schmidts" und "Thomas Gottschalks" anderer Länder ins Rampenlicht geraten bezüglich solcher Verbrechen. Im Grunde sollte man diese Gruppen allmählich unter Generalverdacht stellen. Ich hätte nichts dagegen. Denn daß in diesen "Szenen" jemand Jahrzehnte lang unentdeckt bleibt, muß doch auch an diesen "Szenen" überhaupt liegen. Und somit wären viele unter Verdacht zu stellen, zumindest unter den Verdacht der Mitwisserschaft. (Deshalb sind übrigens in letzter Zeit einige maßgebliche Persönlichkeiten beim BBC zurückgetreten ...)

Auffallend ist auch, daß Jimmy Savile mit einem päpstlichen Orden geschmückt wurde. Zumal es neuerdings Gerüchte gibt, daß der vorige Papst Ratzinger selbst Kinder gemordet haben soll, worüber wir auch noch einen Artikel veröffentlichen wollen. Wegen seiner "sozialen Ader" (!!!) wurde Savile der britische Adelstitel verliehen. Und die Polizei und Staatsanwaltschaft haben - wieder einmal - geradezu mit Gewalt "weggesehen", nein, richtiger vertuscht (Welt, 14.1.13):
"Savile brachte jede Minute des Tages damit zu, über nächste Schritte nachzudenken, und wenn sich die Gelegenheit bot, griff er zu. Er war einfach so programmiert und suchte sich immer nur die Verletzbarsten der Altersgruppe aus, auf die er abzielte. Ich glaube, er war clever genug, um zu wissen, daß dort die geringste Gefahr bestand, daß man gegen ihn aussagen würde."
Von Seiten der Polizei wurde aktiv vertuscht:
Die Polizei der Grafschaft Surrey untersuchte noch zwischen 2007 und 2009 gezielte Beschwerden dreier Frauen, von denen jede bewußt in Unkenntnis gehalten wurde über die Existenz der zwei anderen Anzeigen, so daß die einzelne Klägerin ihren Mut, allein gegen Savile aussagen zu müssen, verlor und die Nachforschungen fallengelassen wurden.
Polizeibehörden in Sussex warnten 2008 eine Klägerin, daß ein Mann wie Jimmy Saville sich die teuersten Anwälte leisten könnte, die sie, die Klägerin, im Gerichtssaal "zu Hackfleisch" machen würden, woraufhin die Frau ihre Aussage zurückzog.
Viele, die sich seit den 80er-Jahren in der Causa Savile meldeten, wurden gezielt von den Ermittlern getäuscht, indem man ihnen suggerierte, sie könnten nicht anonym bleiben; Anonymität der Opfer aber mache jeden Sexualprozess unmöglich. Das war eine Irreführung – eine Gerichtsverhandlung hätte auch unter Geheimhaltung der Identität stattfinden können.
Lieber Leser: Sie glauben doch nicht, daß aus solchen "Nebensächlichkeiten", auf die man in allen Ländern der westlichen Welt trifft, nachhaltige Konsequenzen gezogen würden? Wie auch? Wenn man dieser Krake an einer Stelle die Krallen stutzen würde, würden sie doch an anderer Stelle sofort wieder nachwachsen. Also lassen wir es doch gleich bleiben. Wir werden uns einfach damit abzufinden haben, daß wir es mit Monstern zu tun haben. Im Fernsehen, in der Unterhaltungsindustrie, auch in jener genannt "Politik". Nicht wahr?

Jimmy Savile war übrigens auch ein guter Freund und - - - "Eheberater" des Prinzen Charles. Wenn es die Prinzessin Diana mit solchen "Eheberatern" zu tun hatte, versteht man vielleicht noch ein bischen besser, warum sie in diese Gesellschaft nicht paßte. Ob es eine inzestuöse Beziehung zu seiner Mutter gegeben hat und ob er selbst vom Opfer zum Täter wurde? Auf Wiki heißt es über ihn:
Er blieb sein Leben lang unverheiratet und gab an, zwar sehr viele flüchtige Liebesabenteuer gehabt zu haben, jedoch weder eine einzige Partnerbeziehung aufgebaut noch eine einzige komplette Liebesnacht mit einer seiner Liebschaften verbracht zu haben.
Übrigens gibt es auf Wikipedia eine sicherlich sinnvolle neue Kategorie: "Person (Sexueller Mißbrauch)". Da wäre wohl noch viel einzutragen. Und zu studieren.

Sonntag, 24. November 2013

Pädokriminalität und Stadtverwaltung in Marburg

Ein Fall von inzestuöser und sonstiger pädokrimineller Gewalt an Kindern in Mittelhessen - mit etwaigen Verbindungen in örtliche politische Spitzenpositionen

Abb. 1: Marburg, Dominikanerkloster/Alte Universität
Die Mutter von sieben Kindern aus Marburg ist vor zwei Wochen wegen sexueller und sonstiger Gewalt an sechs von ihren sieben Kindern, bzw. wegen Mitwisserschaft verurteilt worden. Zu einer Bewährungsstrafe. Ihr Ehemann, der Haupttäter, ist schon 2010 wegen dieser Taten zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden mit anschließender Sicherungsverwahrung (Welt 13.11.2013, Radio FFH 13.11.13, Oberhessische Presse, 13.11.2013). Zu dem aktuellen Urteil heißt es:
Zwischen 2005 und 2010 soll Sabine K. ihrem Ehemann Hans-Joachim-Dieter K. in mindestens 17 Fällen beim Mißbrauch der sieben Kinder - alle weit unter 18 Jahren - geholfen und in einigen Fällen mitgemacht, von allen Taten gewußt haben. Vor allem die älteste Tochter litt laut Anklageschrift Qualen. (...) Die Angeklagte schilderte der Kammer unter Vorsitz von Richter Dr. Thomas Wolf von ihrer schwierigen Kindheit, von der ersten Schwangerschaft mit 15 Jahren und das Verhältnis zu ihrem Ehemann, der 2010 zu zwölf Jahren Gefängnis verurteilt worden ist.
Der Vater war am 15. Juni 2010 festgenommen worden (Ältere Presseberichte: OP, 13.4.2010, OP, 22.4.2010, OP, 23.4.2010):
Das Mädchen habe panische Angst vor dem Vater gehabt, von Schlägen mit der Hand, der Faust, mit Schöpfkellen und einer Kehrrichtschaufel berichtet.
Was nun in der Presse nicht berichtet wird, was aber unter Personen, die mit dem Fall schon seit 2007 persönlich in Berührung gekommen sind, bekannt ist, ist der Umstand, daß es ein gutes persönliches Verhältnis des Haupttäters Hans-Joachim-Dieter K. mit Menschen an der obersten Spitze der Stadtverwaltung von Marburg gegeben hat. Eine der Töchter berichtete gelegentlich, daß eine Person aus diesem Bereich, 
den sie beim Vornamen nannte, bei der Familie zu Gast war. Er kam öfter vorbei, hatte früher selbst in dem Stadtteil gewohnt und kannte ihren Vater aus alten Zeiten.
Offenbar handelte es sich - zumindest - um eine langjährige Kneipenbekanntschaft. Diese Person hatte
versprochen, der Familie ein Haus zu besorgen, damit sie endlich aus diesen beengten Wohnverhältnissen herauskommen. Sieben Kinder und drei Erwachsene - die Eltern und die Tante - in einer Fünfzimmerwohnung war auf die Dauer unerträglich.
Der inzwischen verurteilte Vater hatte Lehrer seiner Kinder, die ihn seit 2007 wiederholt auf ihre Vermutungen bezüglich des Mißbrauchs hin ansprachen, mit vehementer Androhung von Gewalt einzuschüchtern versucht. Er hatte dabei unter anderem gesagt:
Er habe einflußreiche Freunde, z.B.
eine Person aus dem genannten Personenkreis:
Und auch gute Anwälte. Bisher sei er noch aus jedem Rechtsstreit als Sieger hervorgegangen.
Das Marburger Jugendamt war bereits 2007 auf die Vermutungen hingewiesen worden, war aber bis Juni 2009 nicht tätig geworden. Zu diesem Zeitpunkt wurde der Mißbrauch bekannt, nachdem die 14-jährige Tochter in einer Jugendgruppe die Befürchtung geäußert hatte, vom Vater schwanger zu sein. Der die Kinder behandelnde Kinderarzt gab vor Gericht an, er hätte von dem Mißbrauch nichts gemerkt, da zu allen von ihm behandelten Verletzungen glaubwürdige Erklärungen gegeben worden waren.

Von der Hausdurchsuchung durch die Polizei wurde auch bekannt, daß sich in dem Mehrfamilienhaus, in dem die Familie wohnte, ein „Studio“ befunden hat, das mit Kameras und jeder nur denkbaren Ausrüstung für geschlechtliche Praktiken ausgestattet war.

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Ja, unsere Welt wird von Satanisten regiert

Joël van der Reijden - "Beyond the Dutroux Affair" (2007)

Dieser Blog hatte die Aussage des Titels dieses Blogbeitrages bislang immer nur als platt empfunden. Und er hatte sie deshalb bislang auch nie in dieser Form ausgesprochen. Die Belege für eine solche Feststellung schienen nicht ausreichend. Isoliert für sich genommen weiß man nicht, was man von dem Buch von Cathy O'Brien, der US-Regierungsprostituierten, halten soll (das wir hier auf dem Blog schon behandelt haben). Auch dann, wenn man es mit dem Buch von Ulla Fröhling "Vater unser in der Hölle", mit Büchern der Brüder Grandt und vergleichbaren Veröffentlichungen abgleicht. Oder auch mit den Erlebnisberichten von Jessie Marsson.

Abb.: Rembrandt - Abraham opfert seinen Sohn Isaak (1635)

Aber dieser Blog hat schon vor einiger Zeit nach und nach einige gute Freundinnen und Freunde gefunden, die sich für seine Themen interessieren. Diese schreiben zwar zumeist keine Kommentare auf dem Blog selbst (im Gegensatz zu vielen Leuten, die mit Freimaurerei und Satanismus sympathisieren). Aber sie weisen den Bloginhaber immer einmal wieder in privaten Zuschriften - geradezu hartnäckig - auf weitergehende Erkenntnisse hin. Trotz längeren Sträubens hat der Bloginhaber sich also jetzt endlich einmal - nach mehrfachen Hinweisen - den niederländischen Journalisten Joël van der Reijden ausgedruckt und gelesen (1) (hier seine Internetseite).

Aus seiner Veröffentlichung aus dem Jahr 2007 (1) geht hervor, daß das, was Cathy O'Brien für die USA berichtet hat, kein Einzelfall ist. Etwa zehn Überlebende pädokrimineller, satanistischer Verbrechen in Belgien hatten im Zuge der Dutroux-Affäre den Mut gefaßt und sich bei Polizeidienststellen gemeldet. Unter ihnen Regina Louf (geb. 1969), Natalie C. (geb. 1969), Chantal S. (geb. 1968) und andere mehr. Und ihre Aussagen wurden ausführlich aufgenommen. Die Mehrheit dieser Zeuginnen stammen - wie die Hauptperson in "Vater unser in der Hölle" und wie Cathy O'Brien - aus Familien mit generationenübergreifender satanistsicher Horror-Pädokriminalität (Ekeltraining, Folter, Vergwaltigung, Mord ... das ganze Programm halt).

Offiziell wird etwa ab 2004 von allen diesen Überlebenden behauptet, sie wären unglaubwürdige Zeugen. Wie das überhaupt in dem Umfang hat möglich sein können, habe ich bisher nicht voll verstanden. Schon in einer französischen Fernsehdokumentation, die im Internet abrufbar ist, werden ja mehrere solcher Überlebender und ihre Aussagen behandelt. Und auch dort wird schon darauf hingewiesen, daß sie sich im Zuge der Dutroux-Affäre gemeldet hätten, aber schließlich als unglaubwürdig zurückgewiesen worden wären. Auch durch die Überlebenden des Kinderbordells in Leipzig wird ja jetzt bekannt, daß sie innerhalb der Strafverfolgungsbehörden immer wieder auf ihnen selbst persönlich bekannte Täter gestoßen sind. Unter anderem in der Richterschaft. Was auch Jessie Marsson sagt. Und van der Reijden gibt auch diesbezüglich viele Hinweise. Dies wird schon ein größerer Teil der Erklärung selbst sein. Das erklärt aber noch nicht die allgemeine Zurückhaltung der Presse.

Über das, was von deren Aussagen bislang an die Öffentlichkeit gedrungen ist, gibt es unter anderem das Buch "The X Dossiers" aus dem Jahr 1999, das nur noch schwer erhältlich sein soll, wie van der Reijden schreibt. Aber auch beispielsweise der "Spiegel" hat im Jahr 2001 recht ausführlich über die Zeugenaussagen dieser Überlebenden berichtet (Alexander Smoltczyk im Spiegel, 15.10.2001). Dieser Spiegel-Artikel ist - wie ähnliche deutschsprachige Artikel - ein merkwürdiges Konstrukt, wenn man sich mit dem Thema auskennt und van der Reijden gelesen hat. Er sagt eigentlich sehr viel. Und doch wird über die eigentlichen politischen Implikationen und die politische Tragweite fast nichts gesagt. Um die zu verstehen, muß man dann eben van der Reijden lesen.

Seit zehn Jahren keine brauchbaren Übersetzungen ins Deutsche

Woran erkennbar wird: Ein Problem mit diesen belgischen Fällen ist das Sprachproblem. Von der überlebenden Zeugin Regina Louf gibt es inzwischen sogar ein eigenes Buch - aber nur auf Französisch (2006 und 2010 erschienen). Ebenso sind im Netz Interviews mit ihr auf Französisch oder Niederländisch abrufbar. Aber kaum etwas in anderen Sprachen. Man bleibt also auch noch zehn Jahre nach diesen ersten Veröffentlichungen auf Joël van der Reijden angewiesen. (Weitere deutsche Artikel übrigens: Zeit, 26.2.2004, Die Welt, 1.3.2004, und 4.2.1998 - sie geben Einblicke - aber auch hier bleibt alles ungenüngend, verglichen mit Joël van der Reijden.)

Was für ungeheuerliche, tiefe Einblicke in die elitäre Welt des Satanismus. Das belgische Königshaus besteht seit Generationen aus abscheulichsten Satanisten, Pädophilen und rituellen Mördern von Kindern und Jugendlichen. Die Wirtschaftselite Belgiens, gruppiert um mehrere einflußreiche, meist adlige Familien ebenfalls. Was also Cathy O'Brien für die USA berichtet hat - und was ich, ehrlich gesagt, nicht glauben wollte (wer will das auch glauben?) - es findet mitten in Belgien statt. Alles. Das ganze Programm. Sogar Jagd auf nackte Mädchen mit Jagdgewehren (wie es so ganz unglaublich Cathy O'Brien erzählt hatte).

Wenn in der Welt der organisierten Kriminalität ein Vertrag abgeschlossen wird, geht man anschließend ins Kinderbordell und fotografiert sich gegenseitig. So hat man sich beidseitig "in der Hand". (... Klar, daß solche "Männerfreundschaften" halten. All diese Dinge sind bestens dazu angetan, eine Elite hermetisch von der sonstigen Gesellschaft abzuschließen und sie nach Eigengesetzlichkeit agieren zu lassen, auf Kosten und zum allergrößten Schaden der Restgesellschaft.)

Das belgische Königshaus, die Wirtschaftselite Belgiens: Satanisten ...

Nach dieser Lektüre fällt es mir schwer, die Aussage des Titels dieses Blogartikels noch platt zu nennen. Das Buch von Cathy O'Brien erhält fast seinem ganzen Umfang nach eine Untermauerung von fast zehn verschiedenen Zeugenaussagen in Belgien. Diese berichten übrigens auch, daß viele Opus Dei-Mitglieder zu den Tätern gehörten. Was dann zu weiteren Beiträgen von Joël van der Reijden führt über ein europaweites Vatikan-Paneuropa-Netzwerk, das die europäische Einigung seit 1945 vorantreibt (Le Cercle), und dessen führende deutsche Köpfe Coudenhove-Calergi, Otto von Habsburg, Konrad Adenauer und Franz-Josef Strauß gewesen sind (neben vielen anderen).  Das es ein "lockeres" Leben des Franz-Josef Strauß, des Edmund Stoiber mit Prosituierten gegeben hat, ist ja inzwischen in vielen Büchern nachzulesen.

Und  Joël van der Reijden zitiert DeChamp's Buch "Franklin Cover-Up", dessen Lektüre ebenfalls die gesamte Bandbreite dessen, was hier möglich ist, abdeckt und ebenfalls die Aussage des Blogtitels erhärtet. Beim Dutroux- und Franklin Cover-Up handelt es sich um die bislang bedeutsamsten Staatsaffären in der Geschichte der westlichen Welt der letzten 200 Jahre.

Es bleibt festzuhalten nach der Lektüre dieser beiden Autoren: nein, es ist so, wie vielfach so ganz platt anmutend behauptet wird: Unsere Welt wird von Satanisten regiert. Belgien ist überall. Dutroux ist überall. Sonst hätte die weltweite Empörung über die Fälle in Belgien, über Cathy O'Brien's Bericht, über den Franklin Cover-Up von Nebraska im Mittleren Westen der USA ja viel nachhaltiger sein müssen.

Viele Fragen schließen sich an

Natürlich schließen sich viele Fragen an. So könnte man fragen, seit wann das so ist. Und wie sich das entwickelt hat. Man fragt sich ja dann eher schon, wer von den heute oder früher Regierenden nicht mitmacht oder mitgemacht hat. Und zwar niemals in seinem Leben. Er muß dann dennoch einer sein, der verschweigt und vertuscht. Und von dieser Seite erhalten die gnadenlosen Bagatellisierungs- und Verharmlosungsversuche schon von "einfacherer" Pädokriminalität in den letzten Jahren durch unsere Eliten ein ganz neues Licht. - Jedenfalls: Man kann nach Details des Gesamtbildes fragen. Das Gesamtbild selbst verschiebt sich dadurch nicht mehr wesentlich. Was in Belgien möglich ist, in den USA möglich ist, in Augsburg möglich ist, in Leipzig, was Renate Rennenbach von allen Parteien des deutschen Bundestages berichtet, was Ulla Fröhling von Berlin-Schöneberg berichtet, was aus Hamburger Lagerhallen berichtet wird - das ist überall möglich.

Auch der pädokriminelle Musiklehrer der Odenwaldschule nahm seine Schüler an Wochenenden mit zu "Herrenabenden" mit Männern, die diesen Schülern ganz fremd waren. Auch um die Odenwaldschule gruppiert sich die Elite unseres Landes. Und vertuschte Jahre lang. Und macht es noch heute. Überall das gleiche Bild.

Der CIA hatte, so berichtet van der Reijden nach DeChamp, eigens Leute abgestellt, die dafür zuständig waren, nicht spurende Politiker mit Minderjährigen männlichen oder weiblichen Geschlechts zu verführen, zu fotografieren oder zu filmen, um sie damit zu erpressen und wieder in die Spur zu bringen. Welch ein Wahnsinn. Und wer als Politiker dennoch auszusteigen versucht, wird auf offener Straße erschossen (mitunter von staatlich gelenkten "Terroristen"), stürzt mit dem Fallschirm oder mit dem Flugzeug ab, hat einen Autounfall, ertrinkt in der Badewanne oder findet sich aufgehängt unter Londoner Themsebrücken wieder ...

Blutorgie Französische Revolution

Schon am Hof Ludwigs XIV., so kann man in Geschichten zum Satanismus nachlesen, waren weite Kreise der Hocharistokratie in satanistische Rituale verwickelt. Schon ein enger Mitstreiter der Jeanne d'Arc war Satanist. War womöglich schon die Französische Revolution eine Blutorgie, veranstaltet von Satanisten? Für den Dreißigjährigen Krieg oder die Bartholomäusnacht ist ja längst bekannt, daß das inszeniert wurde aus dem Gotteswahn des satanistischen Alten Testaments heraus. Daß jedenfalls eine Welt, die von Satanisten regiert wird, im 20. Jahrhundert zwei Weltkriege in Szene gesetzt hat - und noch allerhand mehr -, scheint ja dann wirklich nicht mehr als unpassend empfunden werden zu können. Und man möchte doch vermuten, daß es, wie schon Karl Marx sagte, "Krieg und Revolution" waren, also damit auch insbesondere diese beiden Weltkriege, die sozusagen entscheidend zur quasi Alleinherrschaft dieser satanistischen Netzwerke von heute und weltweit beigetragen haben werden.

Nicht alle Königshäuser werden vor 1914 schon weltweit so tief drin gesteckt haben im Satanismus wie das belgische oder wie - sicherlich - auch das britische. (Man vergleiche nur die Jack-the-Ripper-Morde von 1888 - nach dem Autor Stephen Knight und anderen klassische Freimaurermorde unter Mitwisserschaft der Königin Viktoria und aus deren dekadenter Umgebung heraus begangen.) Nicht alle Familien des Hochadels werden es gewesen sein so wie die belgischen von heute. Nicht alle. Aber wer? Die erzkatholische Familie von Thurn und Taxis? Ein im achten Lebensjahrzehnt stehender Blogleser schreibt mir gerade:

Hier ein Gerücht, das ich vor vielen Jahrzehnten von einer Studienfreundin mitgekriegt habe, die selbst aus sehr reichen Vehältnissen stammte und deren Familie Verbindungen zum großen Geldadel hatte: Einer der Thurn & Taxis-Aristokraten würde auf seinen Schlössern Party's feiern, bei denen nackte Knaben auf Silbertabletten serviert, von der Dienerschaft hereingetragen würden. Sie sagte mir auch, Thurn & Taxis-Aristokraten seien juristisch unnahbar, weil von einer Kohorte von besten Anwälten gegenüber allen Anschuldigungen abgeschirmt.

Vielleicht wird einem mit einer solchen Nachricht der Stimmungsgehalt besser verständlich, der einem entgegenschlägt aus Büchern wie denen von Bernt Engelmann "Meine Freunde, die Geldgiganten. Die Macht am Rhein: Der alte Reichtum" aus dem Jahr 1972. Den Thurn und Taxis ist in diesem Buch ein ganzes Kapitel gewidmet.


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  1. van der Reijden, Joël: Beyond the Dutroux Affair. The reality of protected child abuse and snuff networks. 25.7.2007. Auf: https://wikispooks.com/ISGP/dutroux/Belgian_X_dossiers_of_the_Dutroux_affair.htm; auch auf: Scribd) (etwa 120 Din-A-Seiten im Ausdruck)

Samstag, 14. September 2013

"Operation Zucker" - Jessie Marsson hat recht

Zumindest in einigen seiner sehr konkreten und ungewöhnlichen Behauptungen

Der folgende Blogartikel ist im Entwurf schon am 20. Februar 2011 geschrieben worden, kurz nach unserer ersten Begegnung mit dem Thema Elitärer Satanismus überhaupt. Zwischen den anderen Artikeln blieb er wie mancher andere liegen, da wir von dem auffindbaren Material förmlich erschlagen waren und gar nicht alles auf einmal verarbeiten konnten. Heute weist uns unser "Google Alert" zum Suchwort "Jessie Marsson" auf das folgende Youtube-Video hin ...

Wir hatten uns schon vor zwei Jahren mit Jessie Marsson gründlicher beschäftigt (6 - 8) und dabei natürlich auch dieses Video gesehen. Wir hatten das Video für sich schon damals für größtenteils glaubwürdig gehalten. Wir waren uns nur nicht sicher genug, ob es wirklich glaubwürdig genug ist. Jessie Marsson macht "auch sonst" viele merkwürdige Dinge und er wird auch - wie hier auf dem Blog schon behandelt - zum Teil ganz ungerechtfertigt angegriffen. (Im April 2011 hatten wir geschrieben: "derzeit noch schwer zu beurteilen, wie die Gesamtheit des von Jessie Marsson Berichteten einzuordnen ist".) Jetzt ist also dasselbe Video erneut eingestellt worden. Und zwar mit dem folgenden Begleittext von Jo Conrad (Hervorhebung nicht im Original):

Mittlerweile ist es bewiesen, daß die hier veröffentlichten Aussagen der Wahrheit entsprechen. Wir empfehlen die ARD-Dokumentation "Operation Zucker". (...)
Wattwil (SG) den 11.09.2013

Von dieser ARD-Dokumentation "Operation Zucker" (Wiki) erfahren wir damit zum ersten mal. Wikipedia und ARD versorgen einen mit den Einzelheiten. Insbesondere dann in der dazugehörigen Sendung von "report München" wird nun (siehe Sendeminute 1'25) ausdrücklich von demselben berichtet, wovon auch Jessie Marsson in dem obigen Video berichtet. Nämlich daß "Handzeichen und bestimmte Farbmerkmale an der Kleidung" als Zeichen dienen zur Vermittlung von Kindern und Jugendlichen - in aller Öffentlichkeit!

Damit kann man meines Erachtens nun diese Aussagen von Jessie Marsson nicht mehr so wegwischen, wie das bisher viele offenbar noch glaubten, tun zu können. Und damit ordnen sich auch andere Ergebnisse, die wir schon vor zwei Jahren recherchiert haben, "passender" ein. Es folgt der vor zwei Jahren verfaßte Blogartikel.

Ist Portugal überall? - Politiker und Showmaster als Vergewaltiger von Kindern 

Die Erlebnisberichte von Überlebenden jahrzehntelanger pädophiler, sexueller Gewalt (1-3) sind so aufwühlend, nehmen einen so mit, daß man sie nicht "in einem Zug" durchlesen kann. Man muß Pausen machen. Und in diesen Pausen kommt einem die Frage danach, ob das alles wirklich wahr sein kann. Und wie man sich die Täter eigentlich bildlich vorstellen kann. Und wenn man dann Zeitungsmeldungen nur der letzten Monate zu solchen Themen durchsieht, bekommt man plötzlich einen ganz anderen Blick auf dieselben. Man versteht plötzlich, wie viel an kindlichem, menschlichem Leid dahintersteht. Aber auch, was für ein Irrsinn und Wahnsinn auf Seiten der Täter.

Hier auf dem Blog hatten wir bislang immer wie selbstverständlich geglaubt, Berichte über Kinderschänder und Kinderschänderringe, über Kinderprostitution, Kinderpornographie, Kinderentführungen, über Pädophilen-Netzwerke Zeitungen und Blogs mit Bild-Zeitungs-Niveau überlassen zu können. Oder Parteien wie der Außenstelle des bundesdeutschen Verfassungsschutzes, genannt NPD, die damit ja viel "Populismus" betreibt. (Total dumme Nebenfrage: Warum gerade sie ...? Har, har, har ...) Solche Abartigkeiten herauszustellen, beruht doch nur auf Sensationshascherei. So dachten wir. Und bedient die Sensationsgier des Publikums. Und hatten deshalb nicht das geringste Interesse dafür. (Deshalb müssen wir derzeit hier auf dem Blog auch so viel nachholen.)

Bis wir vor einigen Wochen anfingen, uns hier auf dem Blog mit dem Thema Satanismus und ritueller Gewalt zu beschäftigen, hier auf dem Blog gesammelt unter anderem unter dem Stichwort "Zombifizierung". Und zwar nur deshalb, weil wir wissen wollten, wer der Autor des implikationsreichen Bestsellers "Das schwarze Reich" eigentlich ist. Und hier wurde dann schnell klar, daß nicht nur hinter den Fällen sexueller Gewalt in der katholischen Kirche und insbesondere im Jesuitenorden (aufgrund seines verinnerlichten Prinzips der regelmäßigen Gewissensrechenschaft jedes einzelnen Ordensangehörigen) "System" dahinter steckt (nämlich unter anderem das Denken in Kategorien von "Schwarzer Pädagogik"), sondern auch bezüglich einer großen Zahl von Fällen von Kindesentführung, Gewalt gegen Kinder, Morden, Prostitution und so weiter.

Aber beschäftigt man sich nur ein wenig mit diesem Thema, wird schnell klar, daß das ein hochpolitisches Thema ist. Und kein randständiges. 

  • Letztes Jahr wurde der SPD-Bundestagsabgeordnete Jörg Tauss wegen des Besitzes von kinderpornographischem Material - und zwar keines, das auch nur ansatzweise harmlos genannt werden könnte - räusper: zu einem Jahr auf Bewährung verurteilt. Räusper. Immerhin. Und der Revisionsantrag wurde sogar abgewiesen. (Bericht siehe unten.)
  • Im letzten Jahr wurden in Portugal ein bekannter Showmaster (deutscher Herkunft), ein ehemaliger Botschafter, ein Arzt und ein ehemaliger Ministerpräsident verurteilt wegen der Vergewaltigung von Minderjährigen eines Waisenheimes im Zentrum von Lissabon. (Bericht siehe unten.)
  • In Kinderentführungsfällen wie dem von Maddie McCann, einer Engländerin, entführt ebenfalls in Portugal im Jahr 2007 und bis heute nicht wieder aufgetaucht, geht man in Geheimdienstkreisen ganz selbstverständlich davon aus, daß sie entführt wurde von Kinderschänder-Ringen mit Verbindungen zur Polizei und Justiz.

So liest man Pressemeldungen wie die folgende plötzlich mit ganz anderer Aufmerksamkeit (RTL, 9.9.2010; Hervorhebung nicht im Original):

Kinderschänder-Ring: Es waren Akademiker und angesehene Männer
Auch Babys vergewaltigt
Der Mammutprozess um einen aufgeflogenen Kinderporno-Ring schockiert Deutschland. Neun Männer sind seit Donnerstag in Darmstadt angeklagt, Kinder sexuell mißbraucht zu haben und über 100.000 Dateien über eine eigens aufgebaute Internet-Börse ausgetauscht zu haben. Die mutmaßlichen Kinderschänder stammen aber nicht aus den sozialen Schichten, die man erwarten würde - sie sind Ingenieure, Geophysiker mit Doktortitel ...

- "mit Doktortitel" hat heute, zwei Jahre später schon wieder einen ganz anderen Nebenklang. Und man sollte ihm hinterherhören ... -

... oder Oberfeldwebel. Der mutmaßliche Drahtzieher ist Versicherungsfachwirt - für ihn will die Staatsanwaltschaft neben einer Haftstrafe eine Sicherungsverwahrung beantragen.
Die beschlagnahmten Bilder und Videos zeigen laut Anklage ein abscheuliches Geschehen. Kinder wurden gefesselt und vergewaltigt, auch Säuglinge sollen dabei gewesen sein. Die Bande habe sich im Netz vollkommen abgeschottet, sagte die Staatsanwaltschaft zum Prozessauftakt vor dem Landgericht.
Tauschbörse: 500 Nutzer beteiligt
"Die Treffpunkte konnten selbst mit Suchmaschinen wie Google nicht gefunden werden", sagte Oberstaatsanwalt Rainer Franosch beim Verlesen der Anklage. Für die Treffs seien Bezeichnungen wie "Zauberwald" und "Sonneninsel" gewählt worden. Teilnehmer hätten sich Spitznamen wie "Waldmeister" und "Lumpi" zugelegt. Wer dazugehören wollte, habe erst einmal eine Art Aufnahmeprüfung bestehen müssen.
Rund 500 Nutzer sollen beteiligt gewesen sein, etwa 140 von ihnen wurden ermittelt. Gegen sie liefen gesonderte Verfahren, hieß es.
Die Pädophilen waren nach umfangreichen Ermittlungen des Bundeskriminalamtes (BKA) entdeckt worden. Allein bei einem der Angeklagten entdeckten die Fahnder während einer großangelegten Razzia fast 16.000 Dateien. Die Ermittlungen des BKA hatten im Januar 2009 eingesetzt. Als die Beamten dann vor einem Jahr zuschlugen, durchsuchten sie zeitgleich über 160 Objekte in ganz Deutschland. Rund 800 Polizisten waren im Einsatz.

Man fragt sich, ob und wie sehr dieser "merkwürdige" Geist, diese "merkwürdig" weit verbreitete, abartige Moral in den gesellschaftlichen Eliten der westlichen Welt auf den Geist der Freimaurerei zurückzuführen ist, sowie auf gezieltes Arbeiten von Geheimdiensten.

Unübersehbar satanistische Züge im Freimaurertum

Um so mehr man sich nämlich auch mit dem engeren Thema Satanismus beschäftigt, um so mehr kommt man dazu, die Freimaurerei selbst als eine satanistische Einrichtung zu betrachten. Auch bei den Ritualen der Freimaurer wird versucht, die Aufzunehmenden mit Psychotechniken zu bearbeiten, sie zu verängstigen, sie zu hypnotisieren, ihnen Suggestionen einzuflößen. Es werdem immer wieder Andeutungen von Todesdrohungen gemacht ganz ebenso wie in den satanistischen Okkultlogen. Und diese Todesdrohungen bleiben nicht reine Fiktion, wie die Vorgänge rund um die P2 in Italien haben deutlich werden lassen, wenn man schon andere Zeugnisse diesbezüglich zunächst einmal übergehen will.

In den Ritualen werden die Brüder beispielsweise in einen Sarg gelegt. Der Galgen spielt eine Rolle. Auf das Andreaskreuz als Zeichen der Andreaslogen wiesen wir schon hin. Totenköpfe spielen eine Rolle. Blut wird vermischt und getrunken. Wie kann man da eigentlich sagen, die Freimaurerei wäre nicht satanistisch? Zumal es weiterhin viele Zeugnisse dafür gibt, daß viele Freimaurer okkultgläubig sind bis zur totalen Verblödung und daß sie ihren Okkultismus in den Logen und Logenzeitschriften lehren und praktizieren.

Die satanistischen Züge der Freimaurerei wurden sicherlich früher vielen Menschen deshalb nicht bewußt, weil für sie Satanismus selbst kein Thema war. Weil das selten an der Öffentlichkeit thematisiert worden ist. Das ändert sich heute, weil es immer mehr Überlebende satanistischer Gewalt gibt, die ihren Therapeuten und Journalisten von ihren Erlebnissen berichten.

Satanismus am Königshof Ludwigs XIV.

Und dann stößt man auf noch etwas Erstaunliches: So lange wie es die Freimaurerei gibt, so lange gibt es auch historische Zeugnisse für Satanismus. Und zwar eigentlich immer auch in den Zentren freimaurerischer Aktivität, also zum Beispiel in Paris oder London des 17. und 18. Jahrhunderts (1, 2). Ja, lange bevor die offizielle Freimaurerei gegründet wurde, also zu Zeiten, als es Vorgänger-Organisationen der Freimaurerei gab wie die Rosenkreuzer oder den Templerorden (der schon in seinem Namen wie die Freimaurerei an der Wiedererichtung des Tempels Salomos in Jerusalem arbeitete), gibt es historische Zeugnisse für Satanismus.

Im Jahr 2006 erschien ein Buch über Menschenopfer am Hof des französischen Königs Ludwigs XIV. (1).  Eine Pariser Zauberin des 17. Jahrhunderts hat nach Angaben vor Gericht während ihres Lebens für ihre Kunden 2.500 Kinder "verbraucht" für Satansmessen und/oder Zaubertränke (2, S. 80). Der französische Königshof war direkt betroffen, der König unterschlug Ermittlungen, weil zu viele Angehörige des Hofes involviert waren. Marquis de Sade war Satanist. ... Natürlich.

"Das Luziferische im Dichtertum Franz Werfels"

Und während man auf einen Titel eines Erzählbandes von Franz Werfel stößt - "Die Schwarze Messe" -, wird einem mit einem mal klar: Dieser unter anderem von Martin Buber inspierierte Schriftsteller hat sich also auch, auch - und vielleicht nicht nur theoretisch - mit Satanismus beschäftigt. Es gibt zu viele satanistische Züge in seinem Leben und seinem Werk, wie einem nun bewußt wird. Ja, auch die ganze Stimmung und Atmosphäre eines Buches wie "Gog und Magok" von Martin Buber würde einem aus dieser Sicht her noch am ehesten verständlich und einordbar werden. Auch diesen beiden Autoren wird man bezüglich dieses Themas noch einmal genauer nachgehen müssen. Schon verschiedene Szenen aus dem Zusammenleben von Franz Werfel mit Alma Mahler, die man in Erinnerung hat, deuten in diese Richtung, ebenso Werfel's Theaterstück "Bocksgesang" aus dem Jahr 1921, das man einmal gesehen hat, und das in den aufgewühlten Jahren nach der Revolution von 1918 entstanden ist, und das man bislang nie richtig hatte einordnen können. Auch gibt es von Werfel eine "Magische Trilogie". Und wie heißt es in einer jüngst erschienenen Dissertation über Franz Werfel im Kapitel "Die Welt als Magie" (3, S. 35; Hervorhebung nicht im Original):

Wie umfassend sich Werfel dem magischen Banne der Dinge ausgesetzt fühlte, wie fest er selbst an die Macht der magischen Wirkung glaubte, zeigt sich vor allem in seinem Gedichtband "Beschwörungen", wo sich der Dichter von der zauberischen Überwältigung des Geheimnisvollen in der Welt zu befreien versucht, indem er ihm selbst wieder magisch begegnet: durch Formel, Nennung und Beschwörung. Auch Werfels ausgeprägter Hang zum Okkulten und Parapsychologischen, der sich bis zum "Stern der Ungeborenen" verfolgen läßt ...

Dieses Thema des "Magischen" zieht sich durch diese ganze Dissertation. Ein Unterkapitel heißt sogar "Das Messianische und das Luziferische im frühen Dichtertum Werfels". In der Überschrift des dazugehörigen Hauptkapitels ist die Rede von der Tragödie des "schönen" Erlösers. So klingt immer auch alles, wenn man sich mit der Gedankenwelt von okkulten Geheimlogen beschäftigt. Oder ein Kapitel wie "Entzauberung und Entmythisierung der Frau" ...

Zu Multiplen "programmierte" Überlebende satanistischer Gewalt

Eine Multiple kann mit 30 Jahren in sich noch die Sehnsüchte und Hoffnungen auf das Leben erleben, die sie einmal mit 8 oder mit 13 Jahren hatte. Sie kann sogar Briefe schreiben, als wäre sie eine 8-Jährige. Und sie kann, wenn sie nach und nach durch die Therapie geheilt wird, auch richtiggehend traurig werden darüber, daß all die Hoffnungen und Träume, die sie als 8- oder 13-Jährige hatte, nie Erfüllung gefunden haben und nie Erfüllung finden werden.

Wie Kinderschänderringe arbeiten, kann man aus ganz normalen Presseberichten erfahren. Im folgenden ein paar Ergebnisse über das Google-Suchwort "Kinderschänderring" (natürlich nicht wiedergegeben nach Guttenberg-Art, sondern immer mit Nachweis ...). Zum Kinderentführungsfall Maddie McCann (Portugal, Mai 2007) heißt es aktuell in der Presse (Bild, 18.2.11):

Wurde das Mädchen von einem einflussreichen Kinderschänder-Ring verschleppt und in die USA gebracht? Ein Privatdetektiv behauptet: „Ich weiß, wer sie entführt hat!“  (...) Die Bande operiere von der portugiesischen Agarve aus, jage dort Kinder und schmuggle sie ins Ausland.  Italiano zufolge ist der Kinderschänder-Ring in den Orten Faro und Albufeira beheimatet, hat Kontakte zur portugiesischen und britischen Justiz.  Der Detektiv ist überzeugt: „Die Bande hat mehr als ein Dutzend Kinder entführt. Sie schnappen sich die Schwachen und Verletzlichen und kommen damit durch!“

Nach einem Hinweis eines Informanten von Scotland Yard wird berichtet (Fr. Rdsch., 7.8.2008):

Drei Tage vor dem Verschwinden des Mädchens soll demnach ein Mittelsmann eines Kinderschänderrings ein Foto von Madeleine an ihrem portugiesischen Urlaubsort gemacht und es an einen "Kunden" in Belgien geschickt haben, wie britische Medien mit Blick auf die Ermittlungsakten berichten."Der Kunde fand das Mädchen passend, dann wurde Maddie mitgenommen", heißt es in dem Tipp.

In der Presse wurde über den Prozeß des SPD-Bundestagsabgeordneten Jörg Tauss (Wikip.) berichtet, in dem er auch nach Revision für schuldig befunden wurde (Stuttg. Nachr., 18.5.2010):

Es ist eine Litanei der Perversionen. Anderthalb Stunden betet Staatsanwältin Stephanie Egerer-Uhrig die Liste der Kinderpornobilder herunter, die auf dem Handy von Jörg Tauss gespeichert waren. "9.42 Uhr, Speicherkarte: Bilddatei, die ein sechs bis acht Jahre altes männliches Kind bei der Vornahme von Masturbationshandlungen zeigt", liest die blonde Frau aus ihrer Anklageschrift vor und verzieht dabei keine Miene. So, als zitiere sie aus einer Gebrauchsanweisung.
Es ist ein bizarrer Kontrast. Denn die Auflistung, die im Schwurgerichtssaal des Karlsruher Landgerichts scheinbar seelenlos heruntergespult wird, ist ja zu Bildern geronnenes menschliches Leid. Ein Protokoll der Verführung und der Penetration Hunderter von Kindern, Jungen zumeist, zwischen sechs und 14 Jahren. Ein Protokoll auch, das Einblick gibt in eine düstere Welt sexueller Verirrungen. "31. Dezember 2008, 18.58 Uhr, Speicherkarte: Video, das Anal- und Oralverkehr von zwei acht- bis zehnjährigen Jungen zeigt", fährt Egerer-Uhrig fort. Datei für Datei, anderthalb Stunden lang. Nur selten macht sie eine Pause, nimmt einen Schluck Wasser. (...)
Tauss bestreitet nicht, daß er besessen hat, was die Staatsanwältin aufzählt. Daß er von Mai 2007 bis Januar 2009 unter dem Decknamen "Werner" Hunderte von Bild- und Videodateien bezogen hat. Mal von einem Sascha Hesse, mal von einem Thomas Raab. Mal aus Bremerhaven, mal aus Essen, mal aus Nürnberg. Mal auf der Karte, mal im Gerätespeicher seines Handys abgelegt. Mal mit Oral-, mal mit Anal-, mal mit Masturbationsszenen. Mal mit allen drei "Handlungen" gleichzeitig, wie die Staatsanwältin nüchtern sagt.

Naja, soll man ein solches Zitat überhaupt bringen? Und nun im folgenden ein in mehrerlei Hinsicht "interessantes" Interview mit - Jörg Tauss! Man glaubt es kaum.

Es ist interessant, wie China das Internet kontrolliert. Wir wollen nicht politische oder sonstige Bevormundung in irgeneiner Hinsicht. Aber das Verhindern von Straftaten über das Internet kann von dieser "Freiheit" nicht berührt sein. Dann den schon angesprochenen Fall "Casa Pia" in Portugal (Wikip.) (Dradio.de, 2.9.10):

Das Kinderheim Casa Pia liegt in Belém, einem der feinsten Viertel Lissabons, in unmittelbarer Nähe des Jeronimos-Klosters. Für mindestens 32 Kinder und Jugendliche war das staatliche Heim die Hölle, sie wurden jahrelang missbraucht. Das hält die Staatsanwaltschaft für erwiesen. Die Täter: Der ehemalige Heimangestellte und Hauptangeklagte Carlos Silvino sowie weitere sechs Angeklagte. Unter ihnen Portugals damals beliebtester Fernseh-Showmaster Carlos Cruz, ein prominenter Arzt und ein ehemaliger Botschafter. Alle eigentlich ehrenwerte Angehörige der portugiesischen High Society. (...)
Diese Kinder, die Opfer, hatten ausgesagt, auch ein Ex-Minister und ein weiterer Fernsehstar hätten sie vergewaltigt. Die höchsten Kreise der portugiesischen Gesellschaft schienen in den Skandal verwickelt zu sein.

Siehe auch ein kurzer Fernsehbericht vom gleichen Tag. Soweit, wie dieser Blogartikel entworfen war vor zwei Jahren.

"Operation Zucker" und die Folgen

Und nun also, nach "Operation Zucker", stellt sich natürlich verschärft die Frage, was dran ist an Kinderprostitution in der unmittelbaren Nähe des Rathauses und des Bischofssitzes von Augsburg (Wiki). Wo ja zwischen 2005 und 2010 niemand geringerer residierte, als der wegen vielfacher Vorwürfe 2010 zurückgetretene Bischof Walter Mixa (geb. 1941) (Wiki). Der auch öfter von Kardinal Ratzinger besucht worden war. Welcher letzterer ebenfalls zurücktrat und nach Meinung vieler Menschen schon seit langem vor Gericht gestellt gehört. Marsson geht aber nun noch weiter und sagt in dem Video zum Beispiel auch (3'00):

Also hier in Augsburg habe ich mindestens fünfzehn Kinder sterben sehen.
Sterben? - - - Die Seite Psiram behandelt die Angaben und Aktivitäten von Jessie Marsson (Psiram) insgesamt mit großer Skepsis. Wir möchten es nicht für ausgeschlossen halten, daß einiges oder viel von dem, was Marsson sagt, nicht stimmt und ebenso viel stimmt. - "Operation Zucker" ist jedenfalls nicht dazu angetan, die Zweifel über das, was Marsson zu vielem sagt, zu erhöhen.
______________________________________
  1. Sommerset, Anne: Die Giftaffäre. Mord, Menschenopfer und Schwarze Messen am Hof Ludwig XIV. Magnus. Essen 2006
  2. Werner, Helmut: Die Schwarze Messe. Teufelskult und Hexensabbat. Tosa im Verlag Carl Ueberreuter, Wien 2008 
  3. Arnold, Martin: Franz Werfel. Des Dichters Welt und Weg zwischen Lyrik und Drama. Sein frühes Verhältnis zur Zeit. Diss. Freiburg (Schweiz) 2008 (Google Bücher
  4. Fröhling, Ulla: Vater unser in der Hölle. Durch Inzest und den Mißbrauch in einer satanischen Sekte zerbrach Angelas Seele. Zuerst erschienen 1996. Bastei Lübbe Taschenbuch, 7. Auflage Köln 2010 (6. Aufl. 2009: Google Bücher). (s.a. die Internetseite zu diesem Buch.)
  5. Marsson, Jessie: Baphomet auf dem deutschen Personalausweis. (Yt. 10.4.2009; hier Kritik; Yt., März 2009)
  6. Bading, Ingo: Ritualmorde an Kindern - heute - In Deutschland. GA-j!, 2. Februar 2011
  7. Bading, Ingo: Jessie Marsson vor Gericht in Augsburg Wann gibt es endlich Eckige Tische für Opfer ritueller Gewalt?, GA-j!, 14. März 2011 
  8. Bading, Ingo: "Womit nichts gegen Jo Conrad gesagt sei ..." Denn bei bei ihm ist man - so, so: "voll im Lot". GA-j!, 9. Juni 2011  

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