Samstag, 21. November 2009

Der Papst redet von Schönheit

Der Papst redet von Schönheit ...

Von der Schönheit ...
... der Kathedralen. (--> Yt.)

Dieses Ausführungen befriedigen nicht. Nicht wirklich. Sind es denn nur die Kathedralen, schwer und steinig, die man als ein Papst der Christenheit insbesondere in das Licht der Aufmerksamkeit stellen kann und sollte? Und die man den Künstlern unserer Zeit insbesondere als Vorbild hinstellen könnte? Und andere Kunstwerke Gottes, das heißt der Evolution und des Menschen eher weniger?

So sollen diese Ausführungen als ein Anlaß erachtet werden, einmal wieder auf eines der Lieblingskunstwerke von "Studium generale" aufmerksam zu machen. Auf Raffael's Bilderzyklus "Amor und Psyche" aus der Villa Farnesina in Rom (s. St. gen. a, b). Es handelt sich dabei um jene Kunstwerke Raffael's, die auffälligerweise am wenigsten von ihm bekannt sind. Aber auch von einem solchen Bilderzyklus sollte ein Papst doch sagen können:
Wenn Glaube und Kunst zusammentreffen, entsteht ein tiefer Gleichklang, weil beide von Gott reden können und wollen, (weil beide) das Sichtbare mit dem Unsichtbaren verbinden.
Kann das der Papst nicht? Kann er tatsächlich so nur von ... Kathedralen sprechen?! Gibt es sie also? Und wirkt sie fort? Nicht nur eine mosaische Unterscheidung zwischen Wahr und Falsch, sondern auch eine solche zwischen Schön und Häßlich? ... Wer wollte daran noch Zweifel haben, wenn der Papst wieder einmal - immer noch - typisch "päpstliche" Verlautbarungen macht?

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