Freitag, 29. April 2011

Rudolf Steiner Zeuge satanistisch-ritueller Folterungen und Morde


Rudolf Steiner - Gegner oder Förderer der okkulten Kräfte innerhalb des Nationalsozialismus?

Davon, daß die deutschen Anthroposophen vor oder nach dem Jahr 1933 besonders entschieden den Nationalsozialismus bekämpft hätten, findet man wenig oder nichts im Schrifttum von Anhängern und Gegnern der Anthroposphie (s. Google). Im Gegenteil. Es gibt mancherlei Schrifttum, das den Anthroposophen vor wie nach 1945 eine allzu große Nähe zum Nationalsozialismus und seinem Rassegedanken vorwirft. Mit vielen guten Belegen. Wer magisch-okkult denkt, bei dem ist sowieso immer so gut wie "alles möglich". Der kann sich selbst als "den größten Gegner Adolf Hitlers" feiern und nur kurze Zeit später Adolf Hitler als ein "Wohl für die Menschheit" bezeichnen. Sie glauben nicht, daß das möglich ist? Aber es würde das genau jenem Satz entsprechen, den uns abtrünnige Logenmitglieder der satanistischen Okkultloge "Fraternitas Saturni" vor allerhand Wochen auf der inzwischen wieder aus dem Netz genommenen Internetseite Okkult.info anonym "ins Stammbuch" geschrieben haben, und der da so verräterisch lautete:
Sind nicht jene, die die Welt verderben, die Brüder der Tugendhaften?
Ja, ja. Adolf Hitler, Josef Stalin, Winston Churchill ... - "Brüder der Tugendhaften"! Aber gewiß! Und wem das nicht genügt als Beleg für diese Art von Denken, die in okkulten Kreisen vorherrschend sein kann, der lese doch einmal den Okkult-Roman "Speer des Schicksals" (1 - 3), der von seinem Autor quasi als ein Sachbuch "okkulter Wissenschaft" präsentiert wird. Dessen Autor aber in einem Augenblick nüchterner Klarheit erkannt zu haben scheint,  daß vorheriger Drogengenuß die kritiklose Aufnahme des Inhaltes seines Buches mehr als "erleichtern" könnte ...

Abb. 1: Rudolf Steiner
Zwar wurde die Anthroposophie - wie die Freimaurerei - in Deutschland 1935 verboten. Ähnlich wie die Freimaurerei aber nur sehr halbherzig. Viele Anthroposophen arrangierten sich mit dem NS-System erfolgreich. Rudolf Heß galt als "Protektor" der Anthroposophen. Das war bei ihnen nicht anders als bei den Freimaurern. Und viele fanden gute Überlebensbedingungen in diesem Staat. Und zwar besonders auch in der Nähe oder innerhalb deutsch- und germanentümelnder völkisch-okkulter Logen, die sich - zumindest äußerlich - in Gegensatz zur sogenannten internationalen "Entente-Freimaurerei" gestellt hatten.

Ihre "Geheime Lehre" vom untergegangenen Atlantis, einer "kommenden Rasse" und ähnlichen Dingen teilten die Anthroposophen nicht nur, sondern halfen sie verbreiten, wie wir im zweiten Teil noch hören werden.

Andererseits: Eingeweihte okkult-esoterische Kreise innerhalb der Anthroposophie vertreten noch in den 1970er Jahren dezidiert die Meinung, Rudolf Steiner und seine Freunde hätten die okkulten Nazionalsozialisten sehr zielgerichtet als vom Teufel stammend erkannt und als solche bekämpft (1 - 5). Und zwar insbesondere die okkulten Kreise der "Thule-Gesellschaft" um Adolf Hitler, darunter vor allem Personen wie: Rudolf von Sebottendorff, Dietrich Eckart, Alfred Rosenberg, Karl Haushofer, sowie Leute im "okkulten Büro" der SS, dem "Ahnenerbe" wie Wolfram Sievers oder der neuheidnische Religionsgründer Friedrich Hielscher.

Warum haben sich diese eingeweihten okkulten Kreise innerhalb der Anthroposophie dann aber noch nie mit diesem okkulten Widerstand gegen den okkulten Nationalsozialismus vor der Öffentlichkeit lautstark gebrüstet? Weil die Öffentlichkeit noch nicht genügend Drogen nimmt, damit sie die Glaubwürdigkeit des Berichteten kritiklos akzeptiert, wie sich Trevor Ravenscroft am Anfang seines Buches so freimütig wünscht? Warum behandeln sie diese ganze Thematik allein unter so kryptischen, wenig aussagereichen Buchtiteln wie "Speer des Schicksals"? Warum heißt genau dieses Buch nicht: "Der Widerstand Rudolf Steiners und seiner Anhänger gegen die okkulten Kräfte innerhalb des Nationalsozialismus". Denn genau dies ist es, was in diesem Buch zur Darstellung kommen soll.

Stillhalteabkommen zwischen konkurrierenden Geheimgesellschaften

Abb. 2: Walter Johannes Stein
Die Merkwürdigkeit, daß das bis heute nicht geschehen ist, läßt einen tiefergehende "Gesetzmäßigkeiten" erahnen: Okkulte Geheimgesellschaften haben sich alle auch dicht im Umkreis der SS und der NSDAP bewegt, und zwar sowohl in leitenden Positionen, als Mitläufer, als auch als Spitzel, als "Beobachter", als magisch-okkulte "Botschafter" und "Ratgeber". Diese okkulten Geheimgesellschaften waren: Freimaurer-Logen, katholische Geheimpriesterschaften (wie etwa der Jesuitenorden), tibetisch und budhistisch orientierte Priesterschaften und Geheimsekten und gerne auch die russisch-orthodoxe Priesterschaft unter dem Patriarchen von Moskau. Alle diese Priesterschaften konkurrieren seit Jahrhunderten weltweit miteinander im Schäfchenfang und in der Erweiterung von Einflußsphären. (Und natürlich umlagern und durchfilzen sie auch fast alle anderen staatlichen Machtzentren in der Welt als jene einflußreiche Lobbygruppen, die sie nun einmal sind, da Menschen nirgends so manipulierbar sind, wie auf dem Gebiet des Religiösen.)

Keine dieser Geheimgesellschaften würde heute noch in der Form bestehen können, in der sie besteht und mit jener Macht, die sie heute noch - oder erst recht - besitzt, wenn sie in diesem Konkurrenzkampf gegeneinander die jeweils anderen, konkurrierenden Priesterschaften allzu deutlich vor der Öffentlichkeit bloßgestellt hätten. Zwar bespitzeln sie sich alle gegenseitig und versuchen sich gegenseitig zu unterwandern, bekämpfen einander aber in der Öffentlichkeit auffallend wenig oder wenn dann höchstens sehr ... "stilisiert".

Denn sie wissen: Wenn wir über die anderen Geheimgesellschaften Geheimnisse ausplaudern, plaudern die anderen Geheimnisse über uns aus. Daraus ergibt sich für alle diese okkulten Geheimpriesterschaften untereinander ein bestandserhaltendes Stillhalteabkommen, was Ausplauderei okkulter Geheimnisse und - oho, oho! - "Machtmittel" - natürlich magisch-okkult-ritueller Art - betrifft. (Natürlich gilt Paralleles auch für die angeblich "nationalstaatlich"-souveränen offiziellen "Geheim-" und "Staatssicherheitsdienste". Auch sie halten vor der Weltöffentlichkeit zusammen wie Pech und Schwefel. Nur selten einmal kommt es aufgrund von zu übereifriger Konkurrenz zwischen ihnen diesbezüglich zu "Pannen" ...)

Zusammenhalten vor der Öffentlichkeit wie Pech und Schwefel 

Abb. 3: Trevor Ravenscroft
Dieses Stillhalteabkommen mag dadurch bestärkt werden, daß sich alle diese Priesterschaften in den höheren Graden der gleichen okkulten Mittel bedienen. Nämlich der Magie, der Kabbalistik und der okkulten Verblödung. Das eigentliche Geheimnis bei all dieser Geheimnistuerei ist nur die Verblödung. Sie muß geheim gehalten werden, denn sonst würde man ja ausgelacht werden. Und kein "erhabener" Magier und Priester hat das besonders gern.


Wobei sich die Priesterschaften natürlich selbst jeweils als die "Weißmagier" ansehen und alle anderen konkurrierenden Priesterschaften als "Schwarzmagier". Und um die "Schwarzmagier" wirksam zu bekämpfen, muß man sich - leider, leider! - auch selbst immer wieder einmal der "schwarzen Magie" bedienen und sie deshalb natürlich auch beherrschen, bzw. an diesen Ritualen als Spitzel teilnehmen - und sei es auch nur - wie manche Steiner-Leute vorgeben - über Fernwahrnehmung. Dazu im zweiten Teil mehr. Wie also wäre man nicht selbst beschädigt, wenn man die okkulten "Herrschafts-Mittel" der anderen öffentlich bekannt machen und bloßstellen würde? Zumal man in den anderen selbst auch mit drinsitzt, sie unterwandert hat und zur eigenen Machtausübung "nutzt" oder zu nutzen versucht?

Brauchen nicht die Priester der großen Weltreligionen alle die "satanischen Kräfte"? Würde ohne sie nicht ihr Weltbild zusammen brechen? Also darf man sie auch nicht gar zu sehr verraten. Denn, wie gesagt, jene, die die Welt verderben, sind ja die Brüder der Tugendhaften. Gott kann ohne Satan gar nicht existieren. Gott benutzt Satan, Satan benutzt Gott.

Anzeichen dafür, daß sogar konkurrierende Geheimpriesterschaften der großen Weltreligionen einander zur Hilfe eilen können, um sich gegenseitig vor - alle zugleich beschädigender - Bloßstellung zu bewahren, meinten wir ja auch in den Vorgängen rund um die "schalkhaften" - und darum unglaubhaften - Unterstellungen freimaurerischen Satanismus' von Seiten des - durch den Jesuitenorden geförderten - antiklerikalen Freimaurers Léo Taxil erkennen zu können (siehe voriger Beitrag).

Von dieser Art der "Taktiererei" wird man sicherlich noch manches in den Beziehungen konkurrierender Geheimpriesterschaften zueinander entdecken, wenn man dies einmal genauer verfolgen würde. Wenn sich etwa ein Josef Ratzinger mit einem Jürgen Habermas 2004 zu einem freundlichen, philosophisch-religiösen Gedankenaustausch trifft, dann deutet auch das auf gewisse tiefergehende Gemeinsamkeiten zweier "Priesterschaften" hin, die gar nicht derart viel voneinander trennen mag, als wie ahnungslose Nicht-Eingeweihte immer "naiverweise" vorausgesetzt haben. (Viele Vordenker der Frankfurter Schule waren Rabbinersöhne ... und/oder fühlten sich mancher säkularen "Priesterschaft" verbunden, bzw. sicherlich auch als deren "Repräsentant" oder "Sprecher" ...)

"Die Führer der westlich-okkulten Logen schwiegen über den Okkultismus des Nationalsozialismus"

Aber Trevor Ravenscroft (bzw. Walter Johannes Stein) spricht genau die von uns hier unterstellten Zusammenhänge auch selbst recht offen aus, wenn er von den "Führern der westlich-okkulten Logen" spricht, die etwas über die okkulten Hintergründe des Nationalsozialismus wußten und sogar etwas "mit der westlichen Machtpolitik zu tun hatten" (2, S. 265):
Diejenigen, die etwas wußten, schwiegen. Die Führer der okkulten Logen und geheimen Gesellschaften, die irgendwie mit der westlichen Machtpolitik zu tun hatten,
- wie etwa Walter Johannes Stein, der Berater Winston Churchills, wie etwa Aleister Crowley, der Mitarbeiter des britischen Geheimdienstes, wie jene okkult-informierten Geheimdienstmitarbeiter, die Rudolf Heß nach England lotsten ...
konnten ja nichts gewinnen, wenn sie die teuflische Natur des Nationalsozialismus bloßstellten. 
Es wäre ja dann Adolf Hitler nicht weiter zum "Wohl der Menschheit" - siehe zweiter Teil - an der Macht geblieben und man hätte nicht seine eigenen "Machtspielchen" mit ihm treiben und die Welt in einen Zweiten Weltkrieg stürzen können - zum "Wohle der Menschheit" und Europas. Wie auch sonst hätte man denn so einfach einen Rudolf Heß am "Narrenseil des Okkultismus" durch die Welt führen können. Und sicherlich auf ähnliche Weise noch so manchen anderen okkult verblödeten Politiker in Deutschland und der Welt? Ravenscroft (bzw. Walter Johannes Stein) weiter:
Eine ernsthafte öffentliche Untersuchung der okkulten Riten und übersinnlichen Erkenntnisse hätte geistige Tatbestände enthüllen können, die unter allen Umständen vor den breiten Massen geheimgehalten werden sollten.
Auf die genauere Erläuterung der Gründe dafür verzichtet der Autor Ravenscroft. Er rechnet ja mit okkult verblödeten Lesern, die die Dinge nicht hinterfragen. Er denkt selbst in den Kategorien von elitärem Geheimwissen, das vor den "dummen", "breiten Massen" geheimgehalten werden muß. Denn sonst wäre ja mit all den Okkult-Verbrechen sehr bald Schluß. Übrigens ist hier von nichts geringerem die Rede als von der Vertuschung von Verbrechen.

Westlich-freimaurerische Kräfte fördern die Mordlust des Nationalsozialismus

Abb. 4: Churchill und Eden auf dem Weg zum Parlament am 3.9.1939
Daß westlich-freimaurerische Kräfte den mordlüsternen Nationalsozialismus gefördert haben, behauptet jedoch Stein-Ravenscroft dann ebenso unverhüllt. Und zwar, als die Rede auf den sogenannten Röhm-Putsch kommt (2, S. 307):
Und nun - während der Krise des Jahres 1934 - kam Anthony Eden, der englische Außenminister, der die Tradition der konservativen Partei fortsetzte, Freimaurerei mit machtpolitischen Fragen zu vermengen
- was Karl Heise ja in "Entente-Freimaurerei" und "Okkultes Logentum" ständig kritisiert mit der Rückendeckung von Rudolf Steiner -
zu Beratungen mit Adolf Hitler nach Berlin. Er war mit der besonderen Aufgabe nach Deutschland geschickt worden, durchzusetzen, daß die nominelle Stärke der SA um zwei Drittel herabgesetzt würde. Wir wollen hier keineswegs andeuten, daß eine Art freimaurererischer Verschwörung stattgefunden habe
- was sonst will der Autor damit tun?:
sondern ganz einfach zu zeigen versuchen, wie das Gesetz des Karma auch auf internationaler Ebene wirksam wurde.
Aber hallo! Und das "Gesetz des Karma" ist ja ganz etwas anderes als eine "freimaurerische Verschwörung", von der somit auch Walther Johannes Stein ebenso wie Karl Heise und Rudolf Steiner wußte, und in die er - ebenso wie jene - in der einen oder anderen Weise involviert gewesen ist. Und sei es auch nur in der Weise, wie es durch das Buch "Speer des Schicksals" dargestellt werden sollte. Nämlich als Gralsritter des 20. Jahrhunderts, die im Geiste und über ihren "Astralleib" die satanistischen Rituale rund um Adolf Hitler "überwachten" und dennoch vor der Öffentlichkeit darüber schwiegen!

Abb. 5: Eden und Churchill unter ihresgleichen: "Prost!"
Der Genauigkeit halber sei angefügt, daß Eden 1934 Minister für den Völkerbund war. Und wer die Kriegszielpolitik Großbritanniens in den Jahren 1939 bis 1942 anhand der Akten des Foreign Office in London studiert (10), weiß, wie sehr Anthony Eden und alle seine Mitarbeiter vor Haß trieften nicht nur gegenüber dem Nationalsozialismus, sondern gegenüber "dem Deutschen" an sich. Denen sie deshalb auch nichts so sehr an den Hals wünschten als den Völkermörder Josef Stalin: "Und Prost! Auf unseren Sieg!" (siehe Foto).

Steiner-Priester gegen Thule-Priester

All das sagen wir deshalb: Bei genauerem Studium des okkulten Buches "Speer des Schicksals" von Trevor Ravenscroft (englisch 1972, deutsch 1974), bzw. des darin vor allem behandelten Wiener Anthroposophen und Churchill-Beraters Walter Johannes Stein wird uns bewußt, daß dieses Buch sich geradezu wie ein Pendant, ein Gegenstück liest zu dem ein Jahr zuvor erschienen Okkult-Roman "Götzen gegen Thule" des vormaligen Wiener SS-Offiziers und Okkultisten Wilhelm Landig (6 - 9). Das erstgenannte Buch liest sich wie eine (okkulte) Antwort auf das letztgenannte.

Denn die Hauptfigur des Okkultbuches "Speer des Schicksals", der jüdische Anthroposoph, Waldorf-Schulen-Lehrer und Freund Rudolf Steiners, Walter Johannes Stein, spricht den okkult-esoterischen Kreisen innerhalb des Nationalsozialismus und der SS, die von Tibet aus gesteuert wären, ebenso große geschichtliche Bedeutung zu wie Wilhelm Landig. Er stellt ihre geschichtliche Bedeutung - ebenso wie Wilhelm Landig - nicht als lächerlich hin. Sondern ganz im Gegenteil. Nur daß er sie - im Gegensatz zu Landig - nicht als "weißmagisch" kennzeichnet, sondern als satanisch, luziferisch und damit "schwarzmagisch". Andererseits: Ist es nicht Wilhelm Landig, der am Ende eines seiner beiden Folgebände zu "Götzen gegen Thule" umgekehrt Rudolf Steiner als schwarzmagisch und satanisch kennzeichnet - eben als einen jener "Götzen gegen Thule" - und dagegen die esoterischen Kreise in der SS, die "Thule" verteidigen, als weißmagisch?

Abb. 6: Wilhelm Landig
Zwei Okkult-Priesterschaften wider einander! Was für ein herrlicher Schlagabtausch zwischen diesen beiden Okkultgruppierungen, einerseits die traditionell als  westlich, "jüdisch-freimaurerisch"(-anthroposophisch) gekennzeichnete und andererseits eine arisch-tibetische! Und beide sind in völlig der gleichen Denkungsart befangen, den gleichen Gedankenkonstrukten, im gleichen Gedankengebräu. Beide halten sich gegenseitig keineswegs für verblödet, sondern nur im Bann der "falschen" Mächte. (- Und wenn sie ganz eingeweiht sind, halten sie sich auch wieder für "Brüder" ... Siehe oben.) Und die eine überwacht die andere. Walter Johannes Stein scheint sich - wie auch Rudolf Steiner - geradezu deshalb in den tibetischen Okkultismus eingearbeitet zu haben, und ihn sogar selbst zu vertreten, um ihn um so besser verstehen und kontrollieren, bzw. auch beeinflussen zu können. Er arbeitet eben genauso wie das ein ordentlicher Geheimdienstmann und Okkultist tun soll. Er kann jederzeit in die Rolle des Erforschten, Ausgespähten schlüpfen.

Nur stilisierter Kampf gegeneinander vor der Öffentlichkeit

Aber was ist nun zusätzlich das Merkwürdige sowohl dieser okkulten Anhänger und Verteidiger des "Dritten Reiches" wie der okkulten Gegner desselben? Beide hier genannten Veröffentlichungen gehen außerordentlich sparsam mit dem Preisgeben von okkultem Wissen und Hintergrundwissen um. Ja, sie dienen sogar eher der Vertuschung desselben, der Irreführung über dasselbe, als zu seiner Enthüllung.  All das geschieht mindestens ebenso sparsam und "orakelhaft"-andeutend wie dies in einem solchen Bestseller wie "Das schwarze Reich" geschieht. Auch in ihm wird über viele hundert Seiten ständig über okkulte Hintergründe der Zeitgeschichte gesprochen, ohne daß es jemals irgendwo wirklich 100-prozentig konkret werden würde.

Vielleicht sagt Landig alles, was er weiß, weil er gar nicht einmal besonders viel mehr weiß. (- Vielleicht!). Er kommt einem auf den ersten Blick vor wie jemand, der vor 1945 von manchem etwas mitbekommen hat. Und der sich dann als vorgeblicher Anhänger der Ludendorff-Bewegung, als den er sich in seinem Altersinterview darstellt, dann vieles weitere zusammengereimt hat, glaubte zusammenreimen zu können. Der aber nach 1945 den Zugang zu diesem vorherigen Wissen ganz verloren hat. Der also irgendwie kein wirklich dauerhaftes Hochgradmitglied einer der invovierten völkischen Okkultlogen gewesen zu sein scheint.

Viel mehr Hintergrundwissen vorhanden, als preisgegeben wird

Von dem Anthroposophen Walter Johannes Stein hinwiederum, der in der geistigen Tradition von Rudolf Steiner und Karl Heise steht, können wir mit großer Bestimmtheit sagen, daß er wesentlich mehr weiß, als er sagt (bzw. als er Trevor Ravenscroft gesagt haben mag). Das wurde uns ja schon blitzartig deutlich anhand des im vorletzten Beitrag gebrachten Zitates aus dem Jahr 1921, das wir an dieser Stelle noch einmal wiederholen wollen (aus Karl Heise, Okkultes Logentum, 1921, S. 88):
Im Ordo Templi Orientis wird der Christusimpuls verwaschen bis zur Unkenntlichkeit, der Artus- und Gralskult wird verfälscht, die Heilige Lanze des Longinus wird "als Phallus-Lingam" oder sexuelles Symbolum zu gänzlicher Geistlosigkeit entehrt, der Heilige Kelch wird zur Yoni oder zum Menstruationsorgan entweiht und das Kreuz ebenfalls aller Heiligkeit entkleidet, dabei aber damit brilliert, daß man ein Johanneisches Christentum verbreite, das aber, obschon es den Mithraskult an Stelle des Christusimpulses zu setzen sich bemüht, - selbst von den Mithrasmysterien nicht die leiseste Spur weiß.
Aus diesem Zitat geht hervor, daß im Umkreis von Rudolf Steiner, Karl Heise, des Ordo Templi Orientis und noch mancher anderen völkischen Okkult-Loge schon im Jahr 1921 der Kult um den "Speer des Schicksals" und den ganzen anderen Quark, der Walter Johannes Stein wichtig ist - und wie in "Speer des Schicksals" berichtet, viel früher schon Rudolf Steiner -, "gängige Münze" war. Das war nichts, was Walter Johannes Stein in jenen Jahren - in phantastischer, erfaselter, einsamer "Zwiesprache" sowohl mit Adolf Hitler und sich selbst - erst nach und nach über okkulte "Erkenntnis"-Wege erkennen mußte. Dazu mußte Stein nur ein paar Abende gesprächsweise mit Leuten wie Rudolf Steiner oder Karl Heise verbringen, dazu mußte er nur Mitglied des O.T.O. oder ähnlicher Okkultlogen werden, dann konnte er dieses ganze Gedankenbräu schon in sich hineinsaugen, als wäre er ein nasser Schwamm. Und am nächsten Tag konnte er dann in den nächsthöheren Grad der gemeinsamen Okkultloge, irgendeiner Abspaltung vom O.T.O., einer "verbessererten Version" desselben, aufsteigen.

Aber warum sagt er dies dann nicht auch so klar, wie uns dies anhand dieses einen Zitates klar werden muß? Nun, er hat ja auch einen Verschwiegenheits-Eid geleistet. Wie alle oder viele dieser orakelnden Okkult-Autoren.

Einzelpersonen statt Okkultorganisationen werden in den Vordergrund gestellt

Dieser eine Satz aus einer Schrift aus dem Jahr 1921 stellt das Buch "Speer des Schicksals" als etwas "Gemachtes", "Vorgemachtes" bloß. Stein weiß alles viel besser, als er es sagt. Er könnte gewiß auch noch viel mehr Literatur nennen, aus der er sein okkultes "Geheimwissen" über magische Speere, Lanzen, Kelche, Tische, Steine und viele andere Reliquien und "Reinkarnationen" ihrer Besitzer gewonnen hat. (Von magischen Kamelen und der abgeschnittenen Vorhaut Jesu Christi' ganz zu schweigen.) Er nennt sie aber nicht, sondern schreibt nur (2, S. 129):
Der Speer des Longinus spielte während der ersten beiden Jahrzehnte des zwanzigsten Jahrhunderts außer in Adolf Hitlers und Walter Johannes Steins Leben eine zentrale Rolle im Leben dreier Männer.
Abb. 7: Prinz-Albrecht-Str., Berlin
Und er nennt dann: Houston Steward Chamberlain, Kaiser Wilhelm II. (aber hallo!) und General Helmut von Moltke. Es scheint, als stünden für den Okkult-Verblödeten W. J. Stein diese Personen jeweils vornehmlich "stellvertretend" als Repräsentanten für bestimmte geschichtliche Einflußkräfte. Als historische Tatsache kann diese Angabe - wie so vieles andere zumindest des ersten Drittels dieses Buches - nicht genommen werden. Es macht nicht - was anstelle dessen viel naheliegender wäre - darauf aufmerksam, daß hier eine breite, okkulte, geistige, größtenteils geheime Strömung abgehandelt wird, der dann natürlich auch die genannten Personen zugehören müßten - ebenso wie ihre "Gegner". Sondern es wird immer nur von wenigen "repräsentativen" Einzelpersonen gesprochen und vergleichsweise zurückhaltend über etwaig dahinter stehende Geheimorganisationen. - Und warum?

Sexualmagie mit Speeren - von Parzifal bis Hitler?

Sogar von der "phallischen Entweihung" jenes Speeres, der - nach der Beschneidung Christi - während der Kreuzigung Christi ein weiteres (magisch-rituell gedeutetes) "Blutopfer Christi" brachte, wissen Stein und Ravenscroft - wie Heise und sicherlich Steiner (2, S. 193):
Mit genialer dramatischer Intuition schuf Richard Wagner aus der Klingsorfigur einen Zauberer der schwarzen Kunst, der den Schicksalsspeer als mächtigen phallischen Stab schwang.
In "Speer des Schicksals" finden sich weitere auffällige "Stilisierungen". Fast alle okkulten Vorgänge, die nach Stein (und auch nach Landig!) entscheidend mit dem Dritten Reich zu tun haben, werden rund um die Person Adolf Hitler gruppiert. Nach Stein kreist fast alles um diesen "dämonischen", satanischen Führer. Die SS und Heinrich Himmler werden nur als eine NS-Gruppierung unter mehreren behandelt. Wo sich uns doch schon längst die Vermutung aufgedrängt hat, daß die eigentliche Okkultleitung des Dritten Reiches in ihrem Kern - so sie tatsächlich vorhanden war - gar nicht unbedingt im engeren Umfeld von Adolf Hitler gesucht werden braucht. Sondern vor allem innerhalb des Reichssicherheitshauptamtes der Gestapo und der SS. Diese sind ja auch nach 1945 so auffällig von Strafverfolgung verschont geblieben.

Saß die Okkultleitung des Dritten Reiches im Reichssicherheitshauptamt?

Abb. 8: Prinz-Albrecht-Str., Berlin
Vom Reichssicherheitshauptamt aus wurden - wahrscheinlich - viele der wichtigeren politischen Entscheidungen des Dritten Reiches - natürlich dann immer auch auf dem "Umweg" über den von den Okkultlogen dafür rekrutierten "Führer" - angebahnt. Und dies geschah gerne auch in Abstimmung mit ausländischen Geheimdiensten. (Von den vielen nicht nur von Landig, sondern auch von Ravenscroft behaupteten ausländischen Besuchern ritueller Versammlungen in völkischen Okkultlogen in Berlin werden wir im zweiten Teil dieses Beitrages noch erfahren.)

Sei es die Finzanzierung der NSDAP durch internationale Banken und Unternehmensgruppen, sei es der Röhm-Putsch, sei es die Blomberg-Fritsch-Krise, sei es die "Peace in our time"-Reise Chamberlains nach Berchtesgaden und dabei das Ausbremsen des deutschen militärischen Widerstandes, sei es der Einsatz der Einsatzgruppen im osteuropäischen Ausland während des Krieges, sei es der Englandflug von Rudolf Heß 1941, sei es die "Regie" des Kriegsablaufes über die "Abwehr West" (Alexis von Roenne, General Speidel) und die "Abwehr Ost" (General Gehlen), sei es die Unterwanderung des deutschen Widerstandes vor und nach dem 20. Juli 1944 durch Leute wie den neuheidnischen Gesprächspartner Martin Bubers und des Jesuitenpaters Friedrich Muckermann Friedrich Hielscher (11).

Bei all diesen Ereignissen war Hitler zumeist viel mehr der Geschobene, als die von sich aus selbst antreibende Kraft. Adolf Hitler in das Zentrum der Okkultkräfte des Dritten Reiches zu stellen, so wie es Stein gar zu auffällig tut mit allen möglichen phantastischen, allzu deutlich erfaselten, erfundenen Geschichten  - und zusammen mit Dietrich Eckart, Haushofer, Rosenberg, Göring - ist der Kern der Stein'schen Strategie des Verdeckens und Irreführens. Da sind Stein und Ravenscroft bestimmt nicht die ersten, die alle Schuld "dem Führer" zuschanzen wollen.

Immer noch werden also die okkulten Kräfte im Reichssicherheitshauptamt und im Gruppeleitersaal der Wewelsburg, von denen ja im Jahr 1972 auch noch viele lebten, ohne jemals vor einem deutschen Gericht gestanden zu sein, von Stein, bzw. Ravenscroft "gedeckt". Immer noch vertuschen sie Verbrecher und Verbrechen. Die Aufmerksamkeit wird auf den toten Hitler abgezogen, anstatt klar auf das Reichssicherheitshauptamt und die "Abwehr" hingelenkt.

Winston Churchill, der "Einiger Europas" in der Nachfolge Karls des Großen

Was sollte man von dem Anthroposophen Walter Johannes Stein anderes erwarten? Der sich in seiner erfaselten - oder tatsächlichen - anthroposophischen Okkultverblödung als eine "Wiedergeburt" des nächsten politischen und religiösen Beraters Karls des Großen ansah, eines im Antagonismus zur katholischen Hierarchie stehenden "Gralsritters" (sprich der sich selbst als "Wiedergeburt" eines führenden "theosophischen Freimaurers" des Frühmittelsalters deutete). Und der von sich behauptete, den Karlspreis-Träger Winston Churchill über die dämonisch-satanischen Okkultkräfte des Dritten Reiches aufgeklärt zu haben.

Abb. 9: Der "Speer des Schicksals"
Jenes Winston Churchill, der angeblich - wie Karl der Große - Kriege zur "Einigung Europas" unter der Fahne des "gottgefälligen" Christentums führte und der dann schließlich den "Speer des Schicksals" ebenso wie die Atombombe in seine Macht bekam. (Heute übrigens auch für 300 Euro als gut gearbeitete Replik zu haben, siehe rechts!)

Im Literaturverzeichnis dieses Buches finden sich nur wenige Buchtitel zu den Themen Magie und Satanismus (12 - 15). Karl Heise oder vergleichbare Bücher sind nirgendwo zitiert. Zumindest im Text des Buches gibt es nirgendwo einen Hinweis darauf, daß der "Speer des Schicksals" schon in den frühen 1920er Jahren in Okkultlogen als eine vielgenannte Okkult-Reliquie angesprochen worden war. Das soll also eher verborgen als aufgedeckt werden. Und auch Wilhelm Landig stellt seine "Enthüllungen" nur in Andeutungen in die konkreten Zusammenhänge des zeitgenössischen Okkultismus seit 1900.

Glanzlichter der "emanzipatorischen" Anthroposophie

Dadurch schweben beide "Tatsachen-Romane" steril im luftleeren Raum und sollen viel mehr dafür werben, sich mit einer der beiden einander befehdenden "mysteriösen", "dunklen", "geheimnisvollen", "einflußreichen" Geschichtskräfte zu identifizieren, selbst in diesen geschichtlichen, okkulten Auseinandersetzungen "Partei zu ergreifen", anstatt schlicht über das Abstoßende, Entmenschlichende von Okkultverblödung, wo immer sie auftritt aufzuklären. Sei sie nun äußerlich Pro oder Kontra Nationalsozialismus, bzw. Totalitarismus.

Abb. 10: Dokumentation (2009)
Daß übrigens gerade Okkultverblödung besonders geeignet wäre, eine echte, freie, aufgeklärte, offene, demokratische und einwandfrei rechtsstaatliche Gesellschaft herbeizuführen - anstatt die bestehende "gelenkte" und "manipulierte Demokratie" unter verdeckter Priester- und Geheimdienstherrschaft -, das zu behaupten, werden heute sowieso nur noch die wenigsten Menschen die Stirn haben. Bekannte Leute im Umkreis der Anthroposophie wie etwa die drei RAF-Anwälte Otto Schily, Horst Mahler und Hans-Christian Ströbele*) könnten zur Bestätigung einer solchen These jedenfalls nicht herangezogen werden.

(Im zweiten Teil wird vieles von dem in diesem ersten Teil Behaupteten, Angedeuteten anhand von  Auszügen und Zitaten aus "Speer des Schicksals" weitergehend belegt und erläutert.) 

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*) Der erstere stammt mit seinem Bruder aus einer  einflußreichen Familie unter den Anthroposophen. Horst Mahler war eng mit dem Anthroposophen-Priester Werner Haverbeck und dessen noch lebender Frau befreundet, jenes ehemaligen Nationalsozialisten, der das Buch "Steiner - Anwalt für Deutschland" herausgebracht hat und der bis an sein Lebensende an einen "arischen Jesus" geglaubt hat. Mahler selbst ist von der Dialektik Hegels fasziniert, von der auch viele Okkultgläubige fasziniert sind, weil ja Satan und Gott ebenfalls so herrlich "dialektisch" aufeinander bezogen sind. Und Hans-Christian Ströbele hat eine anthroposophische Mutter, unterstützt Homöopathie und ist freundlicher Vertrauensmann der Geheimdienste im deutschen Bundestag. Alle drei auch sonst gesellschaftlich-emanzipatorische Glanzlichter  der deutschen Nachkriegsgeschichte vom wirklich Allerfeinsten, die schon als RAF-Gründer oder -Anwälte wesentlich mehr über die Machenschaften von Geheimdiensten erfahren haben müssen, als man jemals aus ihrem Mund kritisierenderweise gehört hätte. Auch ihre "emanzipatorische" Hauptleistung ist: Schweigen über das Wesentlichste, während man über vieles weniger Wesentliche gerne viel und weitschweifig reden kann.
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1. Bading, Ingo: Das Dritte Reich - gesteuert von einem "geheimen Orden globaler Satanisten"? Zum Buch von Trevor Ravenscroft "Der Speer des Schicksals" (1972). Auf: GA-j!, 4.3.2011
2. Ravenscroft, Trevor: Der Speer des Schicksals. Das Symbol für dämonische Kräfte von Christus bis Hitler. Edition Sven Erik Bergh. 1974 (Englische Erstausgabe 1972; Google Bücher)
3.  Ravenscroft, Trevor: Die heilige Lanze. Der Speer von Golgatha. Universitas Verlag, 1988, 3. Aufl., 1996

4. Wagner, Arfst: Nationalokkultismus  Über die Spiritualität des rechten Untergrunds. Lohengrin-Verlag    
5. Trimondi: Buddha - Hitler ... 
6. Landig, Wilhelm: Götzen gegen Thule. Ein Roman voller Wirklichkeiten. Hans Pfeiffer Verlag, Hannover 1971 (frei zugänglich auf Scribd)
7. Landig, Wilhelm: Wolfszeit um Thule. Volkstum-Verlag, Wien 1980
8. Landig, Wilhelm: Rebellen für Thule. Das Erbe von Atlantis. Volkstum-Verlag, Wien 1991
9. Wilhelm Landig Interview - Ein Zeitzeuge berichtet (Google Video) (aufgenommen vor 1997, veröffentlicht 2008)

10. Bading Ingo: Wie kam Stalin in die Mitte Europas? - Kriegsziele der westlichen Demokratien seit 1941. Magisterarbeit, Mainz 1993
11. Ina Schmidt, Der Herr des Feuers. Friedrich Hielscher und sein Kreis zwischen Heidentum, neuem Nationalismus und Widerstand gegen den Nationalsozialismus. SH-Verlag, Köln 2004 (s.a. --> Netzseite)
12. Michelet, J. Satanismus and Witchcraft. London 1928
13. Summers, M.: Witchcraft and Black Magic. 1946
14. King, Francis: Ritual Magic in England. Spearman 1970
15. King, Francis: Sexuality, Magic & Perversion. Spearman 1971

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Also junger Mann, wenn ich ihre Sachen so lese dann muss ich unwillkürlich an die Ausführungen auf der Seite: staatsfeind.net denken mit folgendem Auszug:

Der breiten Offentlichkeit ist dieses Dokument erst 1875 zugänglich gemacht worden, als ein Kurier der bayerischen Illuminaten auf seinem Ritt von Frankfurt nach Paris vom Blitz getroffen wurde und dabei ein Teil dieser Informationen einer weltweiten Verschwörung sichergestellt werden konnten.

Darin heißt es:

Das erste Geheimnis, die Menschen zu lenken, die Beherrschung der öffentlichen Meinung sei, indem man solange Zwietracht, Zweifel und widersprüchliche Ansichten säen soll, bis sich die Menschen in diesem Wirrsal nicht mehr zurechtfinden und überzeugt sind, daß es besser sei, in staatsrechtlichen Dingen keine persönliche Meinung zu haben. Volksleidenschaften müssen entflammt und ein geistloses, schmutziges und widerwärtiges Schrifttum geschaffen werden. Weiterhin sei es die Aufgabe der Presse, die Unfähigkeit der Nicht-Illuminierten auf allen Gebieten des staatlichen wie religiösen Lebens zu erweisen.

Das zweite Geheimnis bestehe darin, die Schwächen der Menschen, alle schlechten Gewohnheiten, Leidenschaften und Fehler, auf die Spitze zu treiben, bis sie sich untereinander nicht mehr verstehen.

Vor allem müsse die Macht der Persönlichkeit bekämpft werden, da es nichts gefährlicheres als sie gebe. Wenn diese mit schöpferischen Geisteskräften ausgestattet ist, vermag sie mehr auszurichten als Millionen von Menschen.

Durch Neid, Haß, Streit und Krieg, durch Entbehrungen, Hunger und Verbreitung von Seuchen (z.B. AIDS, d. Verf) sollen alle Völker derart zermürbt werden, daß sie keinen Ausweg mehr sehen, als sich vollständig der Herrschaft der Illuminaten zu unterwerfen.

Man müsse in Europa persönliche und völkische Gegensätze, Rassen- und Glaubenshaß schüren, damit ein unüberbrückbarer Zwiespalt entsteht, so daß kein christlicher Staat Unterstützung mehr findet, weil jeder andere Staat befürchten muß, ein Bündnis gegen die Illuminaten sei nicht vorteilhaft..

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Auf der einen Seite informieren Sie gut, auf der anderen, nämlich auf der rechten Seite, wollen Sie die völlig überholten und haltlosen Theorien von Darwin, als Neo Human Evolutionstheorie verkaufen.

Merken Sie denn nicht das die sogenannten "Wissenschaftler" Darwin, Freud und Einstein Satanisten per se waren und eine destruktivere Theorie nach der anderen verbreitet haben, und damit gezeigt haben das der eine gottferner ist als der andere.

Auch in ihrem Nachem verrät das IN, in BadINg ihre jüdische Herkunft.

Sicherlich werden Sie gut bezahlt, denn den Blog aufzubauen kostet viel Arbeit und wenn Sie das alles wirklich gut recherchiert haben, dann braucht das seine Zeit, und von irgendetwas müssen Sie ja leben.

Am besten fand ich noch den Satz, das der Eden zu Beratungen mit Adolf Hitler nach Berlin gekommen war. Er war mit der besonderen Aufgabe nach Deutschland geschickt worden, durchzusetzen, daß die nominelle Stärke der SA um zwei Drittel herabgesetzt würde.

Woher Sie wohl derart difizile Kenntnisse der freimaurerisch zionistischen Rothschild Dynastie haben, wenn nicht gleich von denen selbst, oder glauben Sie die Engländer würden über ihre Aussenpolitik so einfach plaudern ?

Wie dem auch sei, ein paar interssante Sachen waren dabei und mein Denkapparat schafft es noch das kritisch zu betrachten.

Mit freundlichen Grüßen

Garabandal

Ingo Bading hat gesagt…

Danke für die Komplimente. Immerhin mal wieder der Versuch eines zum wenigsten teilweise geistreichen Blogkommentars.

Daß Sigmund Freud Satanist war, das deutet sich an in der Tatsache, die hier irgendwo auf dem Blog auch schon erwähnt wurde, die auch Michaela Huber erwähnt, daß ihm offenbar Fälle von "multipler Persönlichkeitsstörung" bekannt gewesen waren, und daß er seine Psychoanalyse nicht zuletzt aus der Motivation heraus entwickelt haben könnte, betroffene Kreise unter seinen Patienten zu "decken". Ich bin dieser These bisher nie genauer nachgegangen. Es wäre sicherlich Wert, derselben nachzugehen.

Daß seine Theorie eine destruktive war, steht für mich außer Frage und ist in diesem Sinne auch breit vom Evolutionären Humanisten Kevin MacDonald behandelt worden ("A Culture of Critique").

Albert Einstein hat mit dazu beigetragen, den Anstoß zum Manhattan-Projekt zu geben (wie andere bedeutende Physiker). Das war keine Heldentat und ob das noch auf weitere Hintergründe deutet, stehe dahin. (Immerhin hat er in öffentlichen Äußerungen klar gemacht, daß er nicht mehr an den satanistischen Gott des Alten Testamentes glaubt. Das rechne ich ihm hoch an.)

Warum Charles Darwin ein bewußter Satanist gewesen sein soll, entzieht sich meiner Kenntnis. Vielleicht waren für Sie Kopernikus G. Bruno, Johannes Kepler, G. Galilei, Isaak Newton etc. pp. auch Satanisten? Und haben "destruktive Theorien" verbreitet? Warum ist die Evolutionstheorie von Darwin eine "destruktive" Theorie? Nein, im Gegenteil, der evolutionäre Humanismus und das naturalistische Denken sind die EINZIGE Kraft, die den völkerzerstörenden Kräften noch entgegengesetzt werden kann und gegenüber der sie machtlos sind (wie sie auch wissen - und wie offenbar auch SIE [!!!] wissen). Die vor allem auch destruktive Theorien in ihrer evolutionären Rationalität erklären kann.

Seriöse Wissenschaftler zu Satanisten zu erklären, SCHEINT ja noch nicht einmal der gegenwärtige Papst mehr zu tun. Aber es gibt, wie man immer wieder feststellen kann, heute VIELE, die päpstlicher sind, als der Papst ...

Danke auch für die Ehre, die sie mir erweisen, indem sie meine Zugehörigkeit zum jüdischen Volk entdecken. Und ich dachte schon, sie sollte immer unentdeckt bleiben ;)

An der Bezahlung übrigens läßt sich noch was machen ;)

Tja, meine "diffizilen" Kenntnisse aus der Rothschild-Dynastie. Ich weiß nicht, ob ich mir wünschen soll, daß sie noch "diffiziler" wären ... - aber über sie ist auch mir noch längst nicht genug bekannt.

Kritisch freilich soll man immer bleiben. Sehr erfreulich, wenn sich das auch unter Leuten, die mitunter päpstlicher sind als der Papst, herumsprechen sollte.

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