Sonntag, 10. April 2011

"Breeding farms", Freimaurerei, Satanismus und SS - Überlebende ritueller Gewalt wissen viel zu berichten

Das "Schwarzbuch Satanismus" der Brüder Grandt von 1995

Hansruedi Giger - eines seiner harmloseren ... "Kunstwerke"
Das "Schwarzbuch Satanismus" der Brüder Grandt (1) ist sicherlich eine sehr gute Zusammenschau dessen, was an Kritischem über den Satanismus im Jahr 1995 schon zusammen getragen werden konnte. Und dabei haben die Brüder Grandt mit diesem Buch sicherlich Pionierarbeit geleistet. Da die meisten Inhalte ihres "Schwarzbuches Satanismus" in späteren Büchern zum Thema nur höchstens bruchstückhaft referiert werden, geht eigentlich kein Weg auch an diesem Buch vorbei, wenn man sich umfassend über diese Thematik informieren will.
Zur Abbildung links: Von satanistischen Vorstellungswelten - und entsprechenden technokratischen Mind control-Vorstellungwelten - aus Tätersicht  kann man sich auch gut ein "Bild" machen über die "Kunstwerke" des Schweizer "Künstlers" Hansruedi Giger.
Auf Amazon werden die Bücher der Brüder Grandt über Satanismus überraschend grottenschlecht rezensiert, selbst noch in den letzten Jahren. Obwohl man doch heute schon so viel mehr weiß, als vor 15 Jahren. Und dann denkt man sich: Wenn so viele Leute zugleich ähnliches schreiben, muß doch etwas Wahres daran sein. Nimmt man diese Bücher aber dann doch irgendwann einmal selbst in die Hand, wird klar: Nein. Gar nichts ist wahr daran. So ist - z.B. - auch das Grandt-Buch "Satanismus" aus dem Jahr 2000 keine "Neuauflage" des Grandt-Buches "Schwarzbuch Satanismus" aus dem Jahr 1995. Beide ergänzen sich vielmehr hervorragend. Und ersetzen einander in keiner Weise. Es wiederholt sich fast nichts.

Für das Buch aus dem Jahr 2000 haben die Grandt-Brüder nur sehr viel über multiple Persönlichkeitsstörung hinzugelernt und referieren das.

"Wie viele Generationen vor ihr schon den Teufel anbeteten, weiß Irene nicht."

Im folgenden sollen einige der wichtigsten der vielfältigen und auch recht disparaten Inhalte des Buches "Schwarzbuch Satanismus" referiert werden. (Anderes Wichtige aus diesem Buch ist schon in einem früheren Beitrag zitiert worden: "Was halten Sie von Menschenopfern?") Es kommen sechs Opfer satanistischen Wahns und ritueller Gewalt zu Wort:

- Britta K., eine süddeutsche Geschichtsstudentin, die Erfahrungen mit Satanismus in Turin gesammelt hat, und der von der Turiner Sekte auch in Deutschland nachgestellt worden ist (1, S. 21 - 27).
- Melanie S., die als 13-Jährige über Gläserrücken für 2 Jahre in ein satanistisches Wahnsystem hineingerutscht ist (1, S. 27 - 31).
- Die 16-jährige K.R., wohnhaft zwischen Hannover und Bremen, die mit 13 Jahren ebenfalls über das Interesse an Gläserrücken von einem Satans-Kult rekrutiert worden ist: "Die Kinder seien sorgfältig für den Kult ausgewählt worden. Viele kämen aus zerrütteten Familien." Von diesem Umstand hört man immer wieder. Sie sei aus dem Kult geflohen, als sie Gespräche der "Priester" mithörte, nach denen sie selbst  als nächstes Opfer auserkoren sei (1, S. 31 - 39).
- Die Aufzeichnungen des jugendlichen Roland W., der sich bei einer Sektenberatungsstelle meldete, und die von dem Innenleben eines vollkommenen ohnmächtig, perspektiv- und abwehrlos gemachten Menschen Kunde geben, für den alles Leben aufgrund seiner Kultmitgliedschaft zur "Fassade" geworden ist (1, S. 39 - 43).
-  Irene, die erst ihre eigene Katze, später dann ihr eigenes Baby opfern mußte, weil sie in eine Satanssekte in den Niederlanden hineingeboren wurde, deren Verwandte alle Satanisten sind, und die sich erst mit 21 Jahren aus dem Kult lösen konnte: "Wie viele Generationen vor ihr schon den Teufel anbeteten, weiß Irene nicht." (1, S. 86 - 88)

Der Großvater, ein Alt-Nazi im Hamburger Raum, schrieb selbst Bücher über Geheimbünde und machte eine Zeitschrift für den Nationalsozialismus

Dann aber vor allem Heike, die heute in Sydney, Australien lebt. Sie ist sicherlich eine der wichtigsten Überlebenden und Zeugen ritueller Gewalt (1, S. 90 - 97).
Bereits im Alter von zweieinhalb Jahren hat sie ihr Vater zu diversen Kinderpornogruppen in und um Hamburg mitgenommen. Manchmal war auch ihr fünfjähriger Bruder dabei. Heike erinnert sich noch ganz genau an die Lagerhalle in der Nähe des Hafens, in der sadomasochistische Filme mit Kindern gedreht wurden, an die Fotografen, die Bilder machten, während sie sexuelle Handlungen mit ihrem Bruder ausüben mußte. Auch andere Gebäude sind ihr in Erinnerung, in denen Männer unter Hakenkreuzfahnen und in gestellten Verhörräumen Kinder mißbrauchten. (...)
Plötzlich erzählt sie von ihrem Großvater, einem eifernden Alt-Nazi, der Hitlers Propaganda mit einer Zeitschrift unterstützte und selbst Bücher über Geheimbünde schrieb. Der arisch-okkulte Thule-Orden ist Heike ein Begriff. (...)
"Die Mutter meines Vaters muß (...) persönlichkeitsgespalten gewesen sein, weil sie sich manchmal wie ein dreijähriges Mädchen verhalten hat."
Dann kommt Heike auf den "Magischen Zirkel" zu sprechen, dem ihr Vater als "Hobbyzauberer" angehörte. Sie vermutet, daß dies lediglich ein Vorwand für okkulte Betätigungen war. (...)
Heike erinnert sich an einen Bauernhof, der von Verwandten bewirtschaftet wurde. 
Auch auf diesem Bauernhof ist Kindern schwere Gewalt angetan worden. Es wäre übrigens schon gut, wenn die Überlebenden ritueller Gewalt irgendwann auch einmal die vollen Namen der Täter nennen würden. Dann würden viele Zusammenhänge gleich viel offensichtlicher werden. Auch hat die Geschichtswissenschaft allen Anlaß, sich mit diesen Zeitzeugen sehr gründlich zu beschäftigen. Wann wird das "Institut für Zeitgeschichte" in München oder andere für diese dringend notwendige Arbeit eine Arbeitsgruppe zusammenstellen? - Heike weiter:
"Ich war bei der Verbrennung eines dreijährigen Mädchens dabei. (...) Eine abgelegene Baracke in einem Fichtenwald bei Hamburg. (...) Auf dem Gelände waren auch viele Kinder, ich war damals fünf Jahre alt. (...) Auf dem Grundstück war eine Art Galgen aufgebaut, unter dem ein Feuer brannte. An diesem Holzgestell hing ein Kind mit dem Kopf nach unten in den Flammen. Ich habe es gekannt, denn ich mußte oft auf es aufpassen. ..."
(...) Auch sie sei gezwungen worden, (...) "ein Stück verbrannten Fleisches von dem toten Mädchen zu essen" (...)
Heute leitet sie zusammen mit einer Freundin in Australien die "Ritualistic Abuse Consultance".


Ist der Satanismus die Grundidee hinter dem SS-Projekt "Lebensborn"?

"Lebensborn"
Als solche hat sie offenbar auch eine Tonbandkassette herausgebracht (2).
Heike erzählt von einer Satansloge in Sydney, die an die dreißig Grundstücke und Gebäude in der Stadt und auf dem Land besitzen soll. Sie erzählt von einer Frau, die sieben- oder achtmal schwanger gewesen ist und jedesmal von Ärzten, die der Loge nahestanden, krankgeschrieben wurde, ehe man die Schwangerschaft bemerkte. Die Geburten wurden dann künstlich eingeleitet. (...)
"Außerdem haben die Kulte sogenannte 'breeding farms', Orte, Häuser, Baracken, wo Frauen heimlich gebären." Zumeist sind es abgelegene Plätze auf riesigen Grundstücken." Heike weiß zudem von Kindern australisischer Satanisten, die unregistriert sind und die Nachfolge von Hohepriestern eines Teufelskults antreten: "Die kommen mit gefälschten Papieren nach Deutschland, um irgendwo irgendwelche Nachfolgen anzutreten."
Das ganze Phänomen "Lebensborn" mit seinen Aufforderungen zum Zeugen unehelicher Kinder, die dann in Lebensborn-Heimen geboren werden konnten, mit seinen Kinderverschleppungen und so vielem anderen mehr (Wikip.) bekommt aus der Pespektive, daß Satanisten in der SS tätig waren, daß möglicherweise Heinrich Himmler selbst Satanist war, einen ganz neuen Anstrich. Auch in den Mythen und Legenden, die sich um den "Lebensborn" rankten, und von denen es heute heißt, sie seien ebensolche gewesen, könnten sich dennoch die eigentlichen, noch weitergehenden Absichten der Satanisten innnerhalb der SS wiederspiegeln, die sie mit dem "Lebensborn" noch weiter geplant hatten.

Man kann wohl davon ausgehen, daß fast alle Autoren des völkischen Okkultismus, die etwas über "Runenmagie" veröffentlicht haben, sich auch für den Rasse-Züchtungsgedanken jenseits der bürgerlichen Ehe ausgesprochen haben, der ja ein Satanist wie Eugen Grosche sowieso sehr distanziert gegenüber steht. Da ist dann die Rede von "Züchtungsehen" und ähnlichem, siehe Okkult-Autoren wie Paul Köthner und Kurt Pahlke (genannt Weisshaar) (3, S. 78f), Rudolf John Gorsleben (siehe hier auf dem Blog) und dann ja schließlich auch Heinrich Himmler. Es wäre sicherlich wertvoll, sich darüber einmal einen systematischeren Überblick zu verschaffen.

"Innerhalb der Freimaurerei gibt es eine Gruppe, die sich 'Magische Freimaurer' nennt."

Weiter die Grandts:
Heike deutet Verbindungen zwischen deutschen, britischen und australischen Satanisten an, nennt Namen und Herkunftsorte (auch von deutschen) Teufelsanbetern, die an Halloween nach Australien gefolgen sind, um satanische Feste zu feiern, darunter ein britischer Medienboß.
"Der Kreis der Satanisten ist sehr groß! Selbst Wirtschaft und Politik sind davon nicht ausgenommen. In Sydney sind mir drei Polizeibeamte, ein Landtagsabgeordneter und der Manager eines großen Automobilunternehmens bekannt." (...)
"In Australien werden Kinder von Satanologen daraufhin gedrillt, später einmal sozialtherapeutisch zu arbeiten. Solche Szene-Therapeuten werden dann im Fall von rituellem Mißbrauch die Faktizität leugnen und die Entscheidungen wichtiger Leute beeinflussen. (...)"
Uns fällt auf, wie nachdrücklich Heike auf die Verbindungen gewisser Freimaurergruppen mit dem Kindersatanismus hinweist. Auf unsere verwunderte Nachfrage, beharrt sie darauf: Etwa fünfzehn Prozent der Opfer, die sie in Sydney betreut, verweisen bei Angabe des Tat-Umfeldes auf freimaurerische Bezüge. "Innerhalb der Freimaurerei gibt es eine Gruppe, die sich 'Magische Freimaurer' nennt. Und die arbeitet rituell mit Kindern. Eine 21-Jährige, die ich betreue, behauptet, daß ihr Vater sie in einem Freimaurertempel mißbrauchte."
Hier ist natürlich mit wenigen Worten viel gesagt. All den Implikationen dieser Worte nachzugehen, ist nicht Aufgabe dieses Beitrages.

Ein Insider sagt: Satanismus ist "den höheren" (Freimaurer-)"Graden vorbehalten."

Aber auch das Telefoninterview der Grandts mit dem Inhaber eines Verlages und Versandes esoterischer Bücher in der Nähe von Frankfurt am Main unter der Vorgabe, sie gehörten selbst einer satanistischen Gruppierung an und suchten Kontakt zu Gruppen, die rituelle mit Kinder "arbeiten" würden, ist außerordentlich erhellend (1, S. 149 - 166). Der Verleger ist offensichtlich - trotz seines Psychologie-Studiums - echt-okkultgläubig. Und er äußert an keiner Stelle der Telefonate Befremden über das Ansinnen, rituell mit Kindern arbeiten zu wollen. 

Aus dem Interview geht aber vor allem hervor, wie stark sich die Satanismus praktizierenden Orden und Logen, bzw. deren "Hochgrade" abgesichert haben. An Ritualen, in denen Sexualität vorkommt, und in denen mit Kindern "gearbeitet" wird, so geht aus diesem Interview hervor, darf auch ein Logen- oder Ordensmitglied selbst erst teilnehmen, wenn es mindestens den "achten Meistergrad" erreicht hat. Das wird auch der Grund sein, warum sich dort so viele "gut situierte Leute" ansammeln: Natürlich läßt man vor allem die "Elite" aufsteigen, schließlich kann der Aufstieg auch mit Geld erkauft werden, wie es an anderer Stelle heißt.

Aber für alle anderen geht dem achten Meistergrad, so dieser Verleger (im Buch "Insider" genannt), eine gründliche "Ausbildung" in den verschiedensten Zweigen der Logen-Magie und -Esoterik und der öffentlich gar nicht erhältlichen Logen-Geheimschriften voraus (1, S. 153):
Insider: Schauen Sie mal: Das sind meistens wohlsituierte Leute, und die haben sich natürlich auch entsprechend abgeschirmt. Und das ist mir auch verständlich und das respektieren wir auch ...
Autoren: Das geht ja rein bis in die Politik ...
Insider: Ja, natürlich.
In die Hochgrade kommt nur der, der sich vorher gründlich okkult hat verblöden lassen - als "Absicherung"

Die Grandts weiter:
Auf den rituellen Mißbrauch angesprochen, sagt er, daß dies natürlich eine ganz "brisante" Richtung sei. "Bloß eben müßten da erst mal die Voraussetzungen da sein!"
Insider: Voraussetzungen fangen bei der Arbeit am eigenen Ich an. Da gibt es ... vergleichbare Bücher, hier im europäischen gibt es keine offiziellen zu kaufen. Ich habe im Privatbesitz einige, aber die bekommt man nur unter der Hand. Wenn man gewisse Beziehungen zu Logen oder Orden hat, sonst kommt man gar nicht da ran. (...)
Die Sexualmagie (...) Sie müssen schon die achte - in der Regel ist es so üblich in den Logen und Orden - Meisterstufe erst einmal haben ... ehe Sie überhaupt ... Wenn Sie in Ausbildung sind, und Sie lassen sich gehen, dann fliegen Sie sofort raus, verstehen Sie? (...)
Der Verleger erläutert die Ordens- und Logen-Ausbildung noch ein wenig:
Das bedeutet erst mal Arbeit am Selbst ... die Beherrschung des eigenen Ichs, des Körpers, mit dem Geist geht es weiter über Trance-Techniken (...). Alles mögliche, was eben dazu gehört. Und erst - auch Schutzpraktiken vor allem, das ist das Wichtigste überhaupt - wenn das alles beherrscht wird, dann geht es auf die Spezialgebiete zu. Und dann ... erst einmal eine Einführung überhaupt in die Magie ... in die zeremonielle Magie. (...) Aber wie gesagt, das ist ein ziemlich langer Weg. (...)
"Verschwiegenheit ist doch das A und O!"

Sprich: Um so mehr man sich okkult verblöden läßt - und das kann in der Tat ein "langer Weg" sein -, um so größer ist die Wahrscheinlichkeit, daß man bis in die Hochgrade aufsteigt. Und an anderer Stelle sagt dieser Verleger - wobei es immer unausgesprochen um die rituelle "Arbeit" mit Kinder geht (1, S. 161):
Ich weiß also nur von Gruppen, die alles mögliche, also mit Sexualmagie, Blutmagie machen, aber meistens nicht hunderprozentig darüber sprechen. Wo ich das also nicht hunderprozentig weiß. Wissen Sie, es ist ganz klar, die machen das dann in ihrem Rahmen und sagen dann nein ... Die wollen sich nicht in ihre Karten schauen lassen, so ungefähr ... Die sprechen zwar von Schwarzer Magie und Blutmagie (...), bei einigen glaube ich schon (...). Und O.T.O. auch. (...) Aber O.T.O. ist primitiv gegen andere. Saturnleute (gemeint ist der Ordo Saturni und die Fraternitas Saturni, d. Verf.) zum Beispiel, da gibt es schon längst wieder ganz verschiedene Richtungen. Also von einfacher ... Blut- und Sexualmagie eben bis hin, was Sie eben meinen. Das sind aber nicht die, die ... entsprechend sich darüber unterhalten .... (...) Die berufen sich ja alle auf Crowley und bei Crowley war ja alles drinne, einschließlich Inzest usw.!
Will heißen: Crowley ist das Erkennungszeichen aller untereinander. Und der Verleger noch einmal an anderer Stelle (1, S. 163):
Deshalb ist es doch das A und O: Verschwiegenheit.
Da redet der Verleger natürlich 100 Prozent wie ein Freimaurer. Aber nicht wie einer, der selbst schon den achten Meistergrad erreicht hätte. Über die Fraternitas Saturni berichten die Brüder Grandt übrigens an anderer Stelle "nach Angaben eines Aussteigers" (1, S. 206):
Einer der Köpfe der Gruppe (Szene-Name "Don Giovanni, Großmeister der Fraternitas Saturni") soll bis zu seiner Pensionierung Mitte der 80er Jahre Oberinspektor beim Bochumer Ordnungsamt gewesen sein - ein schönes Paradoxon! Aussteiger fürchten die Beziehungen der Neo-Satanisten zu Bochumer Zuhälter-Kreisen. Anscheinend hat sich "Don Giovanni" als zuständiger städtischer Bediensteter für die Konzessionierung von Kneipen und Nachlokalen in der Halb- und Unterwelt einige Freunde gemacht.
Abschließend sei noch ein Zeitungsartikel zitiert, den die Grandts in der Einleitung bringen, und der sehr schön zeigt, daß die Polizei sehr wohl immer wieder wieder Ansatzmöglichkeiten hat zur Strafverfolgung. Ansatzmöglichkeiten, die dann fast nie weiter verfolgt werden:
Teufelsanbeter locken Kinder mit Drogen

In Kufstein treibt eine Satans-Sekte ihr Unwesen. Die Teufelsjünger treffen sich regelmäßig nachts auf dem "Kalvarienberg" zu Schwarzen Messen. Dabei soll es auch zu Sex-Ritualen mit Kindern kommen. Seit Monaten geht in dem sonst so ruhigen Städtchen Mysteriöses vor sich. Eine kleine Gruppe Männer und Frauen huldigt in spiritistischen Zusammenkünften dem Teufel. Ein Augenzeuge: "Es ist richtig gruselig, diese Zeremonien mit anzusehen." Auf die Spur kam die Gendamerie dem Treiben per Zufall. Zwei Streifenbeamte sahen auf dem "Kalvarienberg" ein Licht. Sie glaubten an ein verbotenes Lagerfeuer und platzten in eine Teufelsmesse. Doch die Sektenmitglieder konnten in letzter Sekunde entkommen. Inzwischen laufen die Ermittlungen auf Hochtouren. Angeblich beschaffen sich die Satansjünger die Kinder für ihre Sex-Rituale aus der Kufsteiner Drogen-Szene. Sie versprechen den Minderjährigen LSD und machen sie so für ihre Zwecke gefügig. Fall das nicht wirkt, versuchen es die Sektenmitglieder mit Drohungen.

Aus: "tz" (Tageszeitung München), 21.12.1994 (zit. nach 1, S. 15f)
Damit sind nur einige Schlaglichter aus diesem Buch genannt. Es enthält viel weiteres wichtiges Wissen.


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  1. Grandt, Guido und Michael: Schwarzbuch Satanismus. Knaur, München 1996 (Pattloch Verlag, Augsburg 1995)
  2. Weber, Heike L.; Smith, Skye: Indicators of ritual abuse. (Eine Tonbandkassette.) Ritualistic Abuse Consultancy, P.O.Box 94 Warrawong, N.S.W. 2502, 1994
  3. Wegener, Franz: Weishaar und der Geheimbund der Guoten. Ariosophie und Kabbala. Kulturförderverein Ruhrg, 2005 (Google Bücher)   

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