Sonntag, 3. November 2013

"Mein Denkmal ist ein anderes ..."

Nochmals zum Völkerschlachtdenkmal von Leipzig

In Zuschriften werden unsere Beiträge über das Völkerschlachtdenkmal von Leipzig kritisiert. Es würden in ihnen zu viele verschiedene Themen durcheinander geworfen. Nun, solche Leser haben unsere Blogartikel insgesamt noch nicht sehr genau gelesen. Und sie haben noch nicht kapiert, daß in Okkultlogen und Okkultverlagen überhaupt sehr viele Themen durcheinander geworfen und gemixt werden. - Ergänzung 23.11.13: Nein, erst nachträglich wurde klar, daß diese Zuschriften - wieder einmal - von einem Freimaurer verfaßt worden waren. Dann passen sie ja eh ins Bild und hätten gar nicht so sehr beachtet werden brauchen. Denn da scheinen ja manchen Leuten unsere Bewertungen doch ziemlich an die Nieren zu gehen. Sie bevorzugen bei diesen Themen einen anderen "Mix" als jenen, der ihnen hier geboten wird. Schon klar ... 

Solche Zuschriften geben uns aber doch auch einmal Anlaß zu betonen, daß wir bezüglich der freimaurerischen Symbolik und der freimaurerischen Hintergründe des Völkerschlachtdenkmals von Leipzig in keiner Weise etwas "Erschöpfendes" hatten sagen wollen. Wir hatten nach unserem Verständnis nur "die Spitze des Eisberges" behandelt. Wir wollten auch anderen noch etwas zu tun lassen. Da aber Folgebeiträge unseres Wissens bisher nicht erschienen sind - etwa von Seiten investigativer Journalisten und Hintergrundpolitik-Kritiker - seien in diesem Beitrag einige letztes Jahr selbst gemachte Fotos von diesem Denkmal eingestellt von der "sonstigen" figürlichen Plastik an diesem Denkmal. (Also außer dem großen völkermordenden Würgeengel von Leipzig an der Vorderfront, den wir so stark in den Vordergrund gestellt hatten unserer bisherigen Behandlung.) Und auch dies wiederum nur, um einige wenige, rein visuelle "Eindrücke" zu geben.

So stellten sich die Erbauer des Völkerschlachtdenkmals von Leipzig 1913 "Freiheitskämpfer" vor. Beziehungsweise, wie wir ja heute wissen: Tempelritter. Was ja für diese - so abstrus - das gleiche zu sein scheint.

Abb. 1: "Freiheitskämpfer"


Abb. 2: "Freiheitskämpfer"


Abb.3: "Freiheitskämpfer"
Sollten die Mörderbanden der SA des Jahres 1933, die Mörderbanden der SS des Jahres 1934, die in den 1960er Jahren "kalt amnestierten" Organisatoren der SS-Einsatzkommandos für Polen und Rußland - oder sonstige Abteilungen des "Reichssicherheitshauptamtes" und seiner "Topographie des Terrors" - einmal urlaubsweise einen "Betriebsausflug" nach Leipzig gemacht haben - man hätte sich doch womöglich gut "wieder erkennen" können in diesen Figuren. 

Das Denkmal ist voller Symbolik. Natürlich stellen diese Figuren jeweils Logenversammlungen dar. Aber warum steht hinter jeweils zwei Freimaurern, bzw. Tempelrittern noch ein großes Gesicht im Hintergrund? Sind das "die Großen, die dahinter stehen"? Die die Befehle geben?

Abb. 4: Gneisenau - Preußischer Reformer
"Ohne Zeichen und Mysterien" - Gneisenau lehnt dankend ab

August Neidhard von Gneisenau (1760 - 1831) (Dt. Biographie) jedenfalls, einer der bedeutensten Generäle des Freiheitskrieges gegen Napoleon, der Stabschef Blüchers, der als erster als Sieger der Schlacht von Leipzig in die Stadt Leipzig einzog, und der entscheidend später auch noch zum Sieg über Napoleon bei Waterloo beigetragen hat ("Ich wollte, es wäre Nacht oder die Preußen kämen"), hat sich als Freiheitskämpfer nicht mit der Freimaurerei, mit Tempelrittern und ähnlichen Klüngeln identifiziert:
Ein Mitglied des Tugendbundes ist er nie gewesen, er schrieb später seinem Freunde, dem hannöverschen Minister Grafen Münster: "Mein Bund ist ein anderer ohne Zeichen und Mysterien; Gleichgesinntheit mit Männern, die der Herrschaft des Fremdlings nicht unterworfen sein wollen."
Solche Leute hätten wohl allen Anlaß gehabt, dankend abzuwinken bei solchen, sie ehrenden Denkmälern ... Sie hätten allen Anlaß gehabt zu sagen:
"Mein Denkmal ist ein anderes, ohne Zeichen und Mysterien; es würde aufrufen zu Gleichgesinntheit unter Frauen und Männer, die der Herrschaft international vernetzter, elitärer, blutrünstiger, völkervernichtender Satanisten nicht unterworfen sein wollen."
Abb. 5: "Gefallener Engel", Schloß bei Kiev (Secret.tv, bei 7`30)
Ergänzung (8.12.2013): Von einer Blogleserin werde ich darauf hingewiesen, daß diese Figuren des Völkerschlachtdenkmals in der Haltung einige Ähnlichkeiten aufweisen mit den Figuren "gefallener Engel" im Schloß eines russischen Oligarchen mit Namen Satanowski in der Nähe von Kiew entsprechend der Filmaufnahmen in einer auch sonst sehenswerten, aktuellen 40-minütigen russischen Fernseh-Dokumentation "Freimaurer in Rußland" (Secret.tv, bei 7`30).

Abb. 6: "Gefallener Engel", Schloß bei Kiev (Secret.tv, bei 7`30)
Damit bekämen natürlich die Figuren des Völkerschlachtdenkmals eine überraschend konkrete Deutung. Eine Deutung zumal, die angesichts des Erzengels Michael auf der Vorderfront keineswegs gar zu fernliegend sein bräuchte.

Abb. 7: "Gefallener Engel", Schloß bei Kiev (Secret.tv, bei 7`30)


(Letzte Ergänzung 8.12.2013) 

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