Samstag, 15. Oktober 2011

"V1", ein "Weißmagier", hat "nichts mit dem Lamaismus/Buddhismus zu tun" ...

... weiß aber über gegenseitig sich vereinnahmende "Synthesen" zwischen Jesuitismus, Buddhismus, Freimaurerei und Anthroposophie

Der kenntnisreicher Blogkommentator/Gastblogautor "V1" - wie er selbst seinen Namen gelesen wissen will: "Vertretung 1" (- Vertretung von wem? - oder eher "Vatikanum 1"? - siehe unten) - hat bei Paperblog  unter anderem folgende Kommentare eingestellt und in ihnen auch auf unseren Blogbeitrag geantwortet.

Jutta Ditfurth - Buchtitel
(12.07.11:) Goethe verhöhnte Schiller mit diesem Gedicht "Bei Betrachtung von Schillers Schädel". Schillers Totenschädel war ein Souvenir auf Goethes Schreibtisch. Schiller weigerte sich zeitlebens bei den Illuminaten und Freimaurern mitzumachen.  Mehr dazu bei Jürgen Schings: Die Brüder des Marquis Posa. Schiller und der Geheimbund der Illuminaten.
Was "V1" von Jutta Ditfurth zitiert, erscheint uns - wieder einmal - sehr bemerkenswert, obwohl durch solche allgemeinen Bezüge allein seine sehr konkreten Thesen zu Lafontaine, soweit wir sehen, noch nicht besonders bekräftigt sind (Hervorhebung nicht im Original):
(13.10.11:) Naja, also Blogs werde ich keine schreiben. Aber wenn es nichts ausmacht, werde ich ein paar gedankliche Einwürfe machen.

Allein schon wie Lafontaine mit dem Begriff Jesuiten in diesem Interview mit der Welt-Online geschäkert hat, sagt für mich mehr als tausend Worte. An den vom Saulus zum Paulus geläuterten Bilderberg-Politiker Lafontaine glaub ich nicht. Für mich ist Lafontaine ganz klar kontrollierte Opposition. Wie es läuft, wenn jemand zu viel Einfluss in das politische Geschehen bekommt, zeigt ein Interview mit Jutta Ditfurth:

SPIEGEL ONLINE: Klingt nach Verschwörungstheorie.

Ditfurth: Ich habe die Einflussnahme der US-Regierung auf hiesige Politiker ja selbst erlebt: Als ich Bundesvorsitzende der Grünen war, wollte das US State Department Kontakt zu mir aufnehmen. Ich sagte: kein Interesse. Bei meiner Vortragsreise 1987 durch die USA haben sie es trotzdem versucht. In der Jesuiten Georgetown University in Washington stand ich plötzlich vor einem geladenen Publikum - darunter jede Menge Uniformträger und CIA-Mitarbeiter. Wir haben uns lautstark gestritten - ein ehemaliger Stadtkommandant von Berlin brüllte los: "Wenn wir gewollt hätten, hätte es die Grünen nie gegeben!" Mein Gastgeber von der Universität versuchte nach der Veranstaltung, mich dazu zu überreden, an einer Studie über die Grünen mitzuschreiben. Da hätten auch schon andere Grüne zugesagt - "gute Freunde" wie Otto Schily und Lukas Beckmann.

Die Gründungsmitglieder des CIA waren allesamt Malteserritter. Es ist schon irgendwie verwunderlich, wenn manche 0815 Herrmann Goedsche Verschwörungs-Anhänger glauben, dass die Weltpolitik einzig und allein von verrauchten Synagogen aus gesteuert werden soll. Die Urfassung der Weisen von Zion geht übrigens auf französische Jesuiten zurück. Und selbst 33rd degree AASR Fremason Henry Ford wurde, nachdem er die Protokolle in den Staaten publizierte, Ehrenmitglied in der Zion Lodge No 1.

Auch heute noch ist Schiller's Figur in Don Karlos, der Malteserritter Marquis von Posa, brandaktuell. Noch im zehnten Brief über Don Karlos konstatierte Schiller, dass er weder Freimaurer noch Illuminat sei. So etwas verdient Respekt. Schiller starb viel zu früh und sein angeblicher Freund Goethe schmähte ihn mit diesem widerlichen freimaurerischen Ritualgedicht "Bei Betrachtung von Schillers Schädel".
Leider werden - wie so oft bei "V1" - kaum Literaturnachweise gegeben. Woher hat er sein Wissen? Aber daß 

1. in der CIA starke katholische Einflüsse vorliegen, davon haben wir uns inzwischen - gerade auch auf die früheren Anregungen von "V1" hin - selbst überzeugt. Wenn der Neffe von Allen Dulles einer der bedeutendsten Jesuiten - und damit per se Mißbrauchsvertuscher - Nordamerikas war, sagt das eigentlich alles. Und daher wird uns auch verstehbar, warum der Allen Dulles 1945 beim Anrücken der Sowjets Richtung Adriaküste und Vatikan - plötzlich - Unterhandlungen mit der SS in Italien betrieb ("Operation Sunrise"). Und so vieles mehr (vatikanische Rattenlinien, das Büro des späteren BND-Chef Gehlens über dem Amtssitz des Oberkatholiken Adenauer, die Zentrale des BND ausgerechnet eingerichtet in jenem Ort, wo sich auch die Zentrale der deutschen Jesuiten befand, nämlich in Pullach, etc. pp.). Auch bei Cathy O'Brien findet man über Jesuiten in amerikanischen Geheimdienstkreisen sehr viel, was zu dieser Priesterkaste, die sich inzwischen selbst als eine "Gewalttäter-Organisation", in der Gewalt "systemtisch" betrieben wurde, kennzeichnet (siehe früherer Beitrag) paßgenau paßt. - Was hier nun von "V1"

2. über die Protokolle von Zion geschrieben wird, ist ein Thema, das wir hier auf dem Blog noch nie behandelt haben und auch nicht behandeln wollen. Wir nehmen es ebenfalls einfach so hin. Erscheint uns ziemlich unwahrscheinlich. (- Aber wieviel erscheint einem auf diesem Gebiet auf den ersten Blick "ziemlich unwahrscheinlich" und ist es dann doch nicht? - Klar, warum sollten die Jesuiten einer konkurrierenden Lobbygruppe in gefälschten "Protkollen von Zion" nicht die eigenen Methoden unterschieben? Klingt zunächst einmal plausibel ...)

Warum ist Schillers "Malteserritter Marquis Posa" "brandaktuell"?

3. Warum ein "Malteserritter Marquis Posa" heute "brandaktuell" sein soll, bleibt einem einstweilen verschlossen. Zumal es ja wohl kein antikatholischeres Bühnenwerk gibt, als den "Don Carlos". Weil der "Don Carlos" ein antikatholisches Bühnenwerk ist und weil die - katholischen (!!), vom Illuminatenorden mitinspirierten (??) - Malteserritter eine Art Konkurrenz zum Jesuitenorden darstellen? (-???) (Siehe dazu Kommentare und Anhang.)

Zu einem Paperblog-Beitrag über die Israel-Lobby, der nicht von uns ist, schreibt "V1":
Ich kenne entsprechende Stellungnahmen von jüdischen Historikeren wie Michael A. Hoffman, Henry Makow oder Noam Chomsky die sich sehr kritisch über den Zionismus äüßern. Aber sind die Aschkenasim die wirklichen Gatekkeeper hinter der Verschwörung, oder ist es vielmehr so, dass wir in einem römischen System leben, wo es Hofjuden schon immer gegeben hat? Rothschild war als Malteserritter Banker des Vatikans und der Rest des Rings der City of London wie Warburg, Schiff und Oppenheim sind auch als Knights of Maltas oder Knights of St. Gregory dem Papsttum verpflichtet. 

Der Name Castro ist zwar ein spanisch sephardisch Name, aber Raul und Fidel Castro sind definitiv keine Juden, sondern "brave" katholische Jesuitenzöglinge genau wie Robert Mugabe, Stalin und Co. Fra' Stalin ließ auch neben Trotzki auch andere Juden beseitigen, die an der Revolution beteiligt waren.

Die Historiker Shlomo Sand und Isreal Finkelstein und der Linguist Paul Wexler haben eigentlich schon bewiesen, dass sephardische Juden und Aschkenasim nichts mit dem Land Israel zu tun haben, sondern einfache Konvertiten sind. Da brauch ich nicht mal mit Arthur Köstlers "Der dreizehnte Stamm" zu argumentieren.
Der Inhalt des letzten Absatzes - insbesondere die These von Arthur Koestler - ist schon längst durch die moderne Humangenetik widerlegt, wie man - etwa - auf Wikipedia nachlesen kann. Ob Arthur Koestler selbst je daran geglaubt hat? Ob seine These nicht der Irreführung dienen sollte? Sollten die aschkenasischen Juden wirklich so sehr das Wissen um ihre eigenen ethnischen Ursprünge verloren haben? Und warum greift V1 diese überholte These auf? Warum ist sie ihm wichtig? Auch diese Kommentare lassen wir einfach einmal so im Raum stehen. Die Israel-Lobby ist hier auf dem Blog nicht ein Thema, das wir "in extenso" behandeln wollen. Dazu haben unserer Meinung nach Kevin MacDonald, John Hartung, James Watson, Noam Chomsky, Wolfgang Eggert und viele andere zunächst alles Wesentliche gesagt. Es würde uns langweilig, wenn wir das hier alles wiederholen wollten. 

"Vertretung Nr. 1" von ungenannten "Weißmagiern"?

Und zu unseren Vermutungen über "V1" schreibt er selbst (14.10.11):
V1 hat sicher nichts mit dem Lamaismus/Buddhismus zu tun, da mir insbesondere der Lamaismus mit seinem schwarz-magischen Einfluss und der autokratische Führungsstil des Gottkönig Dalei Lama zutiefst suspekt sind. Bei den Vertretern der jesuitisch apostolischen Sukzession finden sich allerdings einige Jesuiten die gleichzeitig Zenmeister sind. Bestes Beispiel ist der ehemalige Chef des Lassalle-Haus Niklaus Brantschen SJ, welcher wiederum engstens mit Hans Küngs Weltethos für interreligiöse Begegnungen verbunden ist. Küng ist bei der Deutschen Freimaurerei hochangesehenen ( http://www.freimaurerei.de/rede-von-hans-kueng.html). Küng, Walter Kasper, Karl Lehmann und Ratzinger waren Schüler des Überjesuiten Karl Rahner, der wiederum als Architekt für V2 (Vatikanum2) gilt. Selbst Ratzinger war damals als Konzilsmitglied bei Ausarbeitung von V2 dabei.
Annie Besant höchstselbst bezeichnete Rudolf Steiner als Jesuiten. Der ganze Rummel um die Theosophen Jiddu Krishnamurti, Alice Bailey, Nicholas Roerich, Helena Petrovna Blavatsky und Co interessiert mich nicht. Dessen ungeachtet ist die theosophische Bewegung sehr einflussreich. Aus der Umgebung der Sankt Petersburger Roerich-Gesellschaft werden nahezu alle wichtigen russischen Posten aus Geheimdienst, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik besetzt. Roehrich und die Jesuiten ist Kapitel für sich.
Daß es viele Überschneidungen, gegenseitige Unterwanderungen, Vereinnahmungen, vereinnahmende "Synthesen" und gleichzeitige Rivalitäten gibt zwischen Jesuitismus, Buddhismus und Freimaurerei, auch völkischer Freimaurerei (und auch Islam) (- da gliedert sich sicherlich auch die Verbindung zwischen dem Präsidenten eines "Schurkenstaates", Ahmadinejad, und deutschen Holocaust-Leugnern ein), natürlich spielt da auch die kabbalagläubige, also okkultgläubige Priesterkaste des orthodoxen Judentums mit hinein (siehe "Israels Geheimvatikan" von Wolfgang Eggert), wird uns selbst allmählich immer besser erkennbar. 

Jutta Ditfurth (Buchtitel)
Und auch von einer Petersburger Roerich-Gesellschaft haben wir einstweilen noch nie etwas gehört, betrachten diesen Hinweis zunächst als bedeutend und werden ihm nachgehen.

- Tja! "V1" agiert also, wenn wir ihn recht verstehen, als "Weißmagier" unabhängig von all solchen großen Lobbygruppen, bzw. Priesterkasten dieser Welt. Aber dafür "weiß" er unserer Ansicht nach zu viel. Als Vertreter Nr. 1 welches "Weißmagiers" sieht er sich denn dann selbst? 

"Antithese zu Alfred Rosenberg" ...?
Außerdem schreibt er noch (13.10.11):
Streicher und Rosenberg galten als Lutheraner. Rosenberg war neben seinem jesuitischen Rivalen Goebbels der Vorzeigeintellektuelle in der NSDAP. Aus Forschungszwecken habe ich auch Rosebergs "Der Mythus des 20. Jahrhunderts gelesen". Neben den rassistischen Äußerungen gibt Rosenberg in seinem Buch ein recht schwärmerisch-pathetische Sicht des Hellenismus und Herodots mystische Hyperborea wieder. Das Kapitel über die Jesuiten und rkK erzürnte Roms Titularbischof Alois Hudal so sehr, dass er das Buch auf den Index setzte. Just dieser Alois Hudal war für die Ausreise der Kriegsverbrecher Priebke, Barbie, Eichmann, Mengele und Co verantwortlich. Es würde mich nicht wundern, wenn der Illuminat Bormann und Hitler auch nach Südamerika entkommen sind.
Rosenberg erhoffte viel von einem "Fünften Evangelium", das auch in vielen Okkultkreisen damals eine Rolle spielte. (Ob heute noch, weiß ich nicht.) - Hm, wen das mit "Hitler in Südamerika" "nicht wundern" würde, der stellt sich natürlich auch hier in eine Reihe mit zahlreichen okkultgläubigen ("weißmagischen") Menschen, die das auch: "nicht wundern" würde. Weiter schreibt "V1":
Als Antithese zu Rosenberg lohnt es sich den Junghegelianer und Mentor von Marx Moses Hess "Rom und Jerusalem" zu lesen.
Sicherlich ein guter Ratschlag. Gerne mehr davon. - Aber Antithese zu welcher These? Nun, steht wohl in diesem genannten Buch drin. Keine Ahnung. - Nanu? Warum braucht man eigentlich eine "Antithese zu Rosenberg"? Jedenfalls: Um so mehr wir uns mit diesen Dingen beschäftigen, um so mehr stoßen wir auf Zusammenhänge, auf die wir "im Leben nicht gekommen wären". Zum Verständnis der derzeitigen Vorgänge in Europa und Asien werden sie aber mehr als wesentlich sein. Siehe deshalb auch die beiden Folgebeiträge "Priesterdiktatur Iran" und "Priesterdiktaturen zwischen Europa und Asien".

(leicht überarbeitet: 01.12.2011)

Anhang (Ergänzung vom 01.12.2011)

Das Buch "Die Brüder des Marquis Posa" von Hans-Jürgen Schings (1), auf das man oben von "V1" hingewiesen worden ist, macht einen eigentlich nicht wirklich schlauer. Oder müßte man es noch gründlicher lesen? Es wird von Schings zwar angesprochen, daß Schiller den Marquis Posa ausdrücklich "zum Ordens-, zum Malteserritter erhebt" (1, S. 6). (Aha, man wird "erhoben" dadurch!) Aber es wird nicht erörtert, warum gerade zum Malteserritter. Was brachte Schiller dazu, den Marquis Posa zu einem Malteserritter zu machen? Das ist ja auch offenbar nur im Verzeichnis der handelnden Personen am Anfang von "Don Carlos" erwähnt und spielt sonst keine Rolle (?). Es wird nur erwähnt, daß der Malteserorden damals - in Bayern - in Konkurrenz zum Jesuitenorden gestanden hätte, und daß seine Einführung in Bayern von den Illuminaten gefördert worden sei.

Und der Illuminatenorden ist dann das Hauptthema des Buches. Und wie er "Jagd" auf Schiller machte, um ihn zum Mitglied zu gewinnen, ihn aber nicht gewinnen konnte. Im vorletzten Satz des Buches von Schings heißt es noch einmal als eine Art Resümee: "... Noch einmal verabschiedet Schiller den 'Ordensgeist'."

All das scheint weitgehend in Übereinstimmung zu stehen mit dem, was Mathilde Ludendorff über Schillers Leben schreibt (nicht über seinen Tod, über den "V1" zwar Andeutungen macht, der aber von Schings nicht behandelt wird - ?). Allerdings scheint Schings M. Ludendorff nicht selbst gelesen zu haben, wenn er unter Berufung auf Eugen Lennhoff's "Freimaurerlexikon" fälschlicherweise unterstellt, M. Ludendorff hätte behauptet, Schiller wäre Illuminat gewesen (1, S. 14f). Das haben Hermann Ahlwart und andere vermutet, wie M. Ludendorff selbst schreibt, sie selbst aber weist diese Vermutung - mit Begründung - zurück (2, S. 87). Und darin stimmen ja offfenbar der Autor Schings und "V1" mit ihr überein.


Schiller war ja nie Nobelpreisträger. Und hatte denn auch den "Ordensgeist" - im Gegensatz zu Nobelpreisträger Hermann Hesse - schon in Bezug auf den "Don Carlos" "verabschiedet", wie M. Ludendorff anhand eines Zitates aufzeigt (2, S. 85). Schiller sagt nämlich, daß er anhand des "Don Carlos" hatte zeigen wollen,
"wie auf viel kürzerem und vollkommenerem Wege das durch eine einzelne Persönlichkeit zu erreichen wäre, was die Maurerlogen zu erstreben vorgeben".
- "... was die Maurerlogen zu erstreben vorgeben"! Ist damit nicht alles gesagt? Warum der Marquis Posa also gerade als Malterserritter heute "brandaktuell" sein soll, muß einstweilen auch nach der Querschnitt- Lektüre des von V1 erwähnten Buches "Die Brüder des Marquis Posa" unklar bleiben.

____________________________________

  1. Schings, Hans-Jürgen: Die Brüder des Marquis Posa. Schiller und der Geheimbund der Illuminaten. Max Niemeyer Verlag, Tübingen 1996
  2. Ludendorff, Mathilde: Der ungesühnte Frevel an Luther, Lessing, Mozart und Schiller. Ein Beitrag zur Deutschen Kulturgeschichte. Ludendorffs Verlag, München 1936 (56. - 59. Tsd.)

Kommentare:

Ingo Bading hat gesagt…

Mir kommt grad der Gedanke: In Schillers "Don Carlos" empört sich ein Malteserritter gegen die kirchliche Hierarchie und wird der spanischen Inquisition (ebenso wie sein Freund Don Carlos) zum Fraß vorgeworfen. Wenn "V1" einen SOLCHEN Malteserritter als "brandaktuell" ansieht, dann sieht er sich möglicherweise

- entweder selbst als ein solcher Ritter an (oder weiß von solchen)

oder aber

- weiß von aufbegehrenden Rittern, die der kirchlichen Hierarchie "brandaktuell" ausgeliefert werden.

Dem Tenor nach deutet es eher auf ersteres.

Aber Magier denken in der Regel sehr dialektisch und bewegen sich in Kreisen, wo man sich gegenseitig belauert und unterwandert.

Ingo Bading hat gesagt…

... Es könnte natürlich auch die Identität - oder Interessenähnlichkeit - eines "V1" mit Leuten wie "E. R. Carmin" bestehen, die ihren kenntnisreichen Bestseller "Das schwarze Reich" das erste mal bei dem Obersatanisten Ralph Tegtmeier haben verlegen lassen. - Why not?

Anonym hat gesagt…

Es ist immer wieder erschütternd, wie schwer Denkprozesse geschädigt sein können.
Versuchen Sie es mit einer Therapie.

Ingo Bading hat gesagt…

Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Die Montagsdemos haben Fahrt aufgenommen.

Von der Hamburger Montagsdemo musste Jürgen Elsässer auf Druck von außen (Antifa Magdeburg, glaube ich) wieder ausgeladen werden. Andreas Popp erreicht es jetzt gerade (heute), dass Jürgen Elsässer in Berlin reden darf.

Erst gestern bin ich im Zuge der Recherchen zu meinem Buch "Hitler und die Astrologen" und der These von Saint-Yves d'Alveydre, daß Orakelgesellschaften die Regierungen "schützen" müssten (!!!), auf das Buch "Alexander Dugin und die rechtsextremen Netzwerke - Fakten und Hypothesen zu den internationalen Verflechtungen der russischen Neuen Rechten" (2007) gestoßen. Weil nämlich Dugin dem Gedanken von Saint-Yves d'Alveydre ("Synarchie") nahe zu stehen scheint und darüber auch eine Kontroverse mit Umberto Eco hatte anlässlich von dessen "Synarchie-" und Saint-Yves d'Alveydre-Romans "Das Foucaultsche Pendel" (1988).

Und ich frage mich da jetzt - räusper - grade, ob es eine Verbindung gibt zwischen Jürgen Elsässer und Alexander Dugin. Und ich finde, aha, ja, DASS es sie gibt (kann jeder leicht googeln). Und jetzt frage ich mich grade weiter, ob der Rudolf Steiner-Freund (?!) Andreas Popp mit seinen vielfältigen internationalen Kontakten, insbesondere auch nach Russland ebenfalls in diese Szenerie eingeordnet werden kann?

Wenn Dugin nicht nur Putin nahe stehen würde, sondern auch dem Patriarchen von Moskau, der die Putin'sche Politik insgeheim befürwortet, wenn nicht sogar orakelmäßig "beschützt", sowie den traditionellen Tibet-Verbindungen russischer Regierungen (ich wurde diesbezüglich schon 2011 - siehe dieser Blogartikel - auf die einflussreiche "Sankt Petersburger Roerich-Gesellschaft" hingewiesen von dem "Weißmagier" "V1"), dann wüsste ich die Putin-Begeisterung eines Jürgen Elsässer und all jener in den alternativen Medien, die auf seiner Linie liegen, besser einzuordnen.

Räusper. Nur mal so als Gedanke in den Raum geworfen. In der Ukraine jedenfalls, das kann man leicht feststellen, wenn man deutschsprachige Presseartikel meist katholischer Provenienz zu den Suchworten "Patriarch Moskau" studiert, tobt ein Religionskrieg zwischen dem dort stark missionierenden Jesuitenorden und dem Kiewer, dem Papst in Rom unterstellten Patriarchen und dem Patriarchen von Moskau, der sich von diesem "religiösen Imperialismus" bedroht fühlt, aber womöglich - siehe das genannte Buch - mit Dugin für einen ähnlichen religiösen Imperialismus steht, für ein russisch dominiertes Kontinentalreich von Dublin bis Wladiwostok.

Ingo Bading hat gesagt…

Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Die Montagsdemos haben Fahrt aufgenommen.

Von der Hamburger Montagsdemo musste Jürgen Elsässer auf Druck von außen (Antifa Magdeburg, glaube ich) wieder ausgeladen werden. Andreas Popp erreicht es jetzt gerade (heute), dass Jürgen Elsässer in Berlin reden darf.

Erst gestern bin ich im Zuge der Recherchen zu meinem Buch "Hitler und die Astrologen" und der These von Saint-Yves d'Alveydre, daß Orakelgesellschaften die Regierungen "schützen" müssten (!!!), auf das Buch "Alexander Dugin und die rechtsextremen Netzwerke - Fakten und Hypothesen zu den internationalen Verflechtungen der russischen Neuen Rechten" (2007) gestoßen. Weil nämlich Dugin dem Gedanken von Saint-Yves d'Alveydre ("Synarchie") nahe zu stehen scheint und darüber auch eine Kontroverse mit Umberto Eco hatte anlässlich von dessen "Synarchie-" und Saint-Yves d'Alveydre-Romans "Das Foucaultsche Pendel" (1988).

Und ich frage mich da jetzt - räusper - grade, ob es eine Verbindung gibt zwischen Jürgen Elsässer und Alexander Dugin. Und ich finde, aha, ja, DASS es sie gibt (kann jeder leicht googeln). Und jetzt frage ich mich grade weiter, ob der Rudolf Steiner-Freund (?!) Andreas Popp mit seinen vielfältigen internationalen Kontakten, insbesondere auch nach Russland ebenfalls in diese Szenerie eingeordnet werden kann?

Wenn Dugin nicht nur Putin nahe stehen würde, sondern auch dem Patriarchen von Moskau, der die Putin'sche Politik insgeheim befürwortet, wenn nicht sogar orakelmäßig "beschützt", sowie den traditionellen Tibet-Verbindungen russischer Regierungen (ich wurde diesbezüglich schon 2011 - siehe dieser Blogartikel - auf die einflussreiche "Sankt Petersburger Roerich-Gesellschaft" hingewiesen von dem "Weißmagier" "V1"), dann wüsste ich die Putin-Begeisterung eines Jürgen Elsässer und all jener in den alternativen Medien, die auf seiner Linie liegen, besser einzuordnen.

Räusper. Nur mal so als Gedanke in den Raum geworfen. In der Ukraine jedenfalls, das kann man leicht feststellen, wenn man deutschsprachige Presseartikel meist katholischer Provenienz zu den Suchworten "Patriarch Moskau" studiert, tobt ein Religionskrieg zwischen dem dort stark missionierenden Jesuitenorden und dem Kiewer, dem Papst in Rom unterstellten Patriarchen einerseits und dem Patriarchen von Moskau andererseits, der sich von diesem "religiösen Imperialismus" der ersteren bedroht fühlt, aber womöglich - siehe das genannte Buch - mit Dugin für einen ähnlichen religiösen Imperialismus steht, für ein russisch dominiertes Kontinentalreich von Dublin bis Wladiwostok.

Ingo Bading hat gesagt…

Auf Amazon gibt es 176 Kundenrezensionen vom "Foucaultschen Pendel".

Aber soweit ich sehe, ist das Buch "Alexander Dugin und die rechtsextremen Netzwerke" eines der ersten Bücher überhaupt, das wenigstens andeutungsweise unterstellt, dass Umberto Eco nicht eine PARODIE auf Verschwörungstheorien geschrieben hat, sondern schlicht eine reale Verschwörung schildert, die darum auch Umberto Eco selbst sehr gut bekannt ist und sein muss. Dass also Umberto Eco selbst ein Teil der Verschwörung ist, die er schildert und damit Werbung für sie macht.

In dem Buch heißt es (S. 84f):

"Eco konnte die für seinen Roman dokumentierten Hintergrundkenntnisse auch deshalb erwerben, weil zur Entstehungszeit des Buchs ein enger Austausch zwischen französischen und italienischen Esoterikern stattfand, geleitet von den Wertvorstellungen des "faschistischen Guru" (Eco) Julius Evola.

Es ist bemerkenswert, dass Eco aus der Fülle des esoterischen Angebots, das Italien in jenen Jahren überflutete, jene Beispiele wählte, die auch für die Parvulesco-Dugin-Bewegung charakteristisch sind. (...) Die Templer, um die es in Ecos Buch vor allem geht, spielen auch in der Parvulesco-Dugin-Bewegung eine Rolle. (...)

Dass es wirklich geheime Verbindungen in der Nachfolge d'Alveydres gibt - das ist die Pointe von Ecos Buch. Dugin hat z.B. (...) ein Kapitel Saint-Yves d'Alveydre gewidmet. (...) Gibt es die Synarchen wirklich?"

Und das Buch bejaht diese Frage dann, die natürlich auch noch aus vielerlei anderer Hinsicht bejaht werden kann, als es dieses Buch tut. Darüber gibt es ja eine umfangreiche Literatur.

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