Freitag, 10. Juni 2011

Jesuiten sahen den Zweiten Weltkrieg als "katholischen Krieg" an

Auf dem im vorigen Beitrag behandelten Executor57-Forum, genannt "Kalei", wird auffallend häufig über Jesuiten geredet. Wir halten fest: Sie sind schlicht Thema auf diesem Forum. Und zumeist im abträglichen Sinne, nämlich so als ob sich hier jesuitenfeindliche Satanisten austauschen würden. Wie gesagt: So als ob. Natürlich sind das dort keine. Sondern scherzhaft versteckt man sich hinter "tausend Masken" und tut nur so als ob. Nur einmal zur Kennzeichnung des gedanklichen Inhalts und des Tonfalls der folgende dortige "Gedankenaustausch" vom 26. Oktober 2010:
Wie schmecken eigentlich Niggerkinder? Nachdem es derart viele von denen gibt .... 
(Jack Daniels 26.10.2010 09:24)

Wie Jesuitenkinder. 
(Sabberfeind am 26. Oktober 2010 09:54:05)

Offizielle Jesuitenkinder wird es keine geben.
Trotzdem gibt es massenhaft Jesuitenkinder.
Jesuitenkinder gut duchgebraten haben ich noch nicht probiert.
Frag doch mal unseren Katzenfresser.
Der frisst alles. Auch Jesuitenkinder *fg* 
(Jesuitenkinder am 26. Oktober 2010 18:42:33)
Und in dieser herrlich geistreichen, "herzhaften", "scherzhaften" Weise geht es da auf dem Forum über Tage, über Wochen, über Monate, über Jahre. Und von solchen Blödmännern muß sich unser Blog hier im Internet anraunzen lassen. Und das scheint niemand kritisierenswert zu finden und offenbar behandelt Google ein solches Forum auch noch bevorzugt ...

Wie atmet man da auf, wenn man irgendwann einmal auf diesem Forum auf eine weiter zu verwendende Information stößt wie etwa den Hinweis auf die Buchveröffentlichung von Antonia Leugers aus dem Jahr 2009
"Jesuiten in Hitlers Wehrmacht - Kriegslegitimation und Kriegserfahrung".
Erschienen im renommierten Schöningh-Verlag. Man halte schon einmal diesen Begriff fest: "... Kriegslegitimation"! Jesuiten "legitimieren" einen Krieg. Nicht nur "irgendeinen". In der Verlagsvorstellung heißt es unumwunden:
Annähernd 700 Jesuiten dienten als Soldaten in der Wehrmacht. Im Krieg Hitlers führten sie ihren eigenen, "katholischen" Krieg. Ein unerwarteter Einblick in ein bisher unbekanntes Kapitel der Geschichte des Zweiten Weltkriegs. Der Jesuitenorden machte der Autorin die bisher gesperrten Akten zugänglich. Auf der Basis Tausender von Feldpostbriefen analysiert sie, wie diese Soldaten den Krieg legitimierten und erfuhren, wie die milites Christi sich selbst und den Gegner sahen (z. B. "Juden" als "Bolschewisten" und "Kommissare").
Auf dem Executor-Forum, auf dem man - schon dem Namen nach - viel mit Gewalterfahrung zu tun hat, heißt es dann noch weiter:
Was das von Jesuiten geführte Ustascha an Greueltaten anrichtete, war die SS geradezu ein "harmloser" Verein.
Ustascha-Kruzifix
Nicht wahr? So spricht der Satanist. Und er scheint gar nicht zu merken, daß in dem Buch von der Wehrmacht, nicht von der SS die Rede ist. Nicht zu viel plaudern, liebe Saturnanhänger! - Und was weiß nun dieser - etwaige - Saturnanhänger über Jesuiten in der SS? (Andere Saturnanhänger wußten da ja schon so einiges, siehe: "Ein vatikantreuer, satanistischer Freimaurer im Reichssicherheitshauptamt?".) Und in der "von Jesuiten geführten" (- ???, - hm hm hm!!!) SS sollen nicht ganz so viele Greueltaten angerichtet worden sein wie in der "von Jesuiten geführten" kroatischen Ustascha? Hören wir uns das einmal so an und lassen wir es so im Raum stehen. Es wird sicherlich Gelegenheiten geben, bei denen wir auf diese Thematik zurückkommen werden.

"Von Jesuiten geführte Wehrmacht" - ? "Von Jesuiten geführte SS" - ?

Jendefalls wird nach diesem denkwürdigen Diskussionsbeitrag "herzhaft" ein lateinisches Youtube-Kirchenlied eines "tapferen" Tempelritters eingestellt. - "Schöne, schaurige" lateinische Kirchengesänge, mit denen man gerne auch satanistische Rituale musikalisch unterlegt, wie Überlebende satanistischer Gewalt berichten. - Sind wir hier also mit den Jesuiten wieder einmal nur auf einen "feindlichen Bruder" von "Executoren" und saturnischen Kindermördern gestoßen? Die natürlich - natürlich! - allesamt nur so tun als ob - ?

Aber wie können Menschen, die sich über angeblich selbst begangene Greueltaten fröhlich lustig machen, eigentlich andere als "feindlich" empfinden, die "ebenso" ... bloß mal eben - gegebenenfalls auch fröhlich - Greueltaten vollbracht haben, die Männer, Frauen und Kinder wahllos erschossen haben? Und die für abartige "Schwarze Pädagogik" und systematische, sprich bewußt ausgeübte sexuelle und sonstige Gewalt an Kindern - auch außerhalb von Kriegszeiten - mit nur allzu viel Berechtigung und immer noch viel zu wenig hell beleichtet am Pranger stehen heute? Und die immer noch keine ordentlichen Entschädigungen an die Überlebenden ihrer Taten bezahlen wollen? Die Finanzierung von pompösen Papstbesuchen in Berlin ist wichtiger ... Eines der Papstes, der ebenso wie viele Jesuiten einfach nur vor Gericht gestellt gehört in Deutschland und von dem wir nie wieder etwas hören wollen.

Kommentare:

V1 hat gesagt…

375355 Re: Ingo Badings neuester Kaleiblog: Satanisten unter sich - V1 26. Juni 2011 18:11:10

> viel plaudern, liebe Saturnanhänger! -

Falls du mich damit meinst, ich bin mit Sicherheit kein Saturnanhänger, da der Ableger von Grosches Fraternitas Saturni auf den ägyptische Memphis-Misraïm-Ritus zurückzuführen ist, der wiederum auf der Miste des Universalgelehrten, Ägyptologe und Jesuiten Athanasius Kircher gewachsen ist.

> Und was weiß nun dieser - etwaige - Saturnanhänger über Jesuiten in der SS?

Wenn du artig fragst, erzähle ich dir Geschichte von dem Malteserritter Heinrich Himmler, dessen Onkel ein hoher Jesuit und SS-Offizier war. Hätte man ihn vorher nicht gegrillt, wäre es sicher interessant gewesen, was Onkel Himmler in den Kriegsverbrecherprozess in Nürnberg ausgesagt hätte. Umso interessanter sind die Aussagen des SS-Brigadeführer und Generalmajor Walter Schellenberg in Bezug auf Jesuiten und der SS.

Die Jesuiten befehligten auch Ante Pavelićs Ustascha-Mordbanden.

Im übrigen will ich deine dämliche Katholenprobaganda nicht mehr lesen. Ich bin genau wie meine Vorfahren Protestant und mein Feind ist der Ultramontanismus der römisch katholischen Kirche. Dieser ganze NWO-Brei kommt nämlich aus dieser ECKE.

http://studgenpol.blogspot.com/search/label/Jesuiten

V1 hat gesagt…

375681 Re: Ingo Badings neuester Kaleiblog: Satanisten unter sich - V1 01. Juli 2011 16:11:25

@Ingo Bingo

Warum konzentrierst du dich derart auf die Saturnbruderschaft. Die Frage nach den Großorientlogen in Beziehung zu den Nazis ist da weit interessanter.

Zwar ist die Saturnbruderschaft sehr einflussreich und Michael Tsarion sah sie lange Zeit auch an der Spitze, aber selbst Tsarion hat diesbezüglich seine Meinung geändert und sieht heute die Jesuiten ab dem vierten Schwur an der Spitze der Pyramide.

Um deine Verschwörungstheorien über mich etwas anzuheizen offenbare ich dir jetzt, dass mein Großonkel ein Antiquus Mysticusque Ordo Rosæ Crucis im Rang eines Illuminanten war. Er war sogar kurzweilig Schüler des Hardcoremagiers Dr. Arnold Krumm-Heller.

Tom hat gesagt…

375698 Herzallerliebster Ingo Bading - Tom 01. Juli 2011 19:16:38

Dein heroischer Kampf gegen die Satanisten in Ehren auch wenn wir hier keine haben aber wäre es nicht lobenswert wenn du einmal gegen dieses räuberische Pack bloggen würdest?

Ich meine den P.F.,den W.,den Atomstromtrottel und das Diebsgesindel mit dem Sicherungskasten und der Doofspirale.

Kraft deiner technischen Vorbildung ist dir klar dass das alles vorsätzlicher Betrug ist und angezeigt gehört ehe dem dummen Untechnikvolk das gute Geld aus dem Sack gezogen wird.

(...)

Ingo Bading hat gesagt…

Also, weil man nicht weiß, wie lange die Kommentare auf dem "freundlichen" Executor57-Forum zugänglich bleiben, und da sie sich auf unseren Beitrag hier beziehen, haben sie wir mal hier in den Kommentaren eingestellt - mit Herkunftsangabe.

- - - Was wir dazu sagen sollen? Keine Ahnung.

Offenbar wollen uns die dortigen Kommentatoren mit diesen Kommentaren sagen, daß sie doch nicht so "dummes", verblödetetes Fußvolk sind, als die sie sich dort zumeist geben.

Der unter "V1" bloggende Kommentator SCHEINT (zunächst) viel zu wissen. Warum ist es ihm nicht wichtig, die Öffentlichkeit darüber wirklich umfassend aufzuklären? Warum versteckt er sich hinter Pseudonym? Warum treibt er sich gerade auf einem so demonstrativ unmoralischen Forum herum - mit so vorgeblich wertvollem Wissen?

Warum nennt er keine Literaturangaben, aus denen er sein Wissen bezieht? Oder seine sonstigen Quellen?

Wenn es auf dem Executor-Forum KEINE Satanisten gibt, warum brabbelt dann der "Tom" so verblödetes Zeug, um diese Frage zu beantworten? Wozu sollte man das sonst nötig haben, als seine Leser gerade zu dieser Frage zu vera-------?

Ingo Bading hat gesagt…

Dem ersten Augenschein nach ist Gewährsmann Michael Tsarion schwer okkultgläubig. Aber Okkultgläubige kommen natürlich oft leichter an Geheimwissen dran, als wir "Normalsterblichen", klar.

Der Hinweis zu "Himmlers Onkel" ist aber zunächst einmal wesentlich spannender, leitet er uns - über Google - doch auf diesen Blogbeitrag:

http://vatican-assassins.blogspot.com/2010_08_01_archive.html

der einem sehr, SEHR plausibel erscheint. Immer mehr nämlich verstehen auch wir den CIA - und kommen uns dabei unglaublich "frech" vor - als eine Unterabteilung des Jesuitenordens an (siehe Bemerkung bezüglich des Neffen von Allen Dulles im aktuellen Blog-Beitrag). Wir lesen also:

"... Der Katholik Hitler selbst sprach von dem Katholiken Himmler als 'unserem Ignatius von Loyola', der die SS nach dem Vorbild des Jesuitenordens organisiert hatte.

Und schließlich wurde eine der zentralen Positionen im gefürchteten SD des Reichsführers SS, dem zentralen Sicherheitsdienst der SS (der Modell stand für den später mit Hilfe des repatriierten Nazi-Generals Reinhard Gehlen erfolgten Aufbau der CIA), mit einem Priester besetzt: einem früheren Dozenten zu Aspekten des Trienter Konzils am Bayerischen Landesgericht, einem der Günstlinge des Jesuitengenerals, einem ranghohen SS-Offizier und dem Onkel von Heinrich Himmler – dem Jesuiten Himmler, der durch Martin Bormann jeden Schritt Hitlers unter Kontrolle hatte."

Reinhard Gehlen arbeitete nach dem Krieg im Dachgeschoß des Wohnsitzes des Katholiken Adenauer. So kommt aus allem nach und nach das Widersprüchliche heraus und kann auf einen gemeinsamen Nenner zurückgeführt werden: den Jesuitenorden.

All das macht alles Sinn. Selbst bei kritischster Betrachtung, die wir uns inzwischen angewöhnt haben, ist man TROTZDEM wieder und wieder geneigt, den Jesuitenorden als harmloser anzusehen, als er in Wirklichkeit nach sein mag. Das ist auch rein psychologisch interessant.

Und auf diesem Blogbeitrag findet man auch die entsprechenden Hinweise zu Walter Schellenberg.

Ok, und auch der Hinweis zu Krumm-Heller erscheint brauchbar: Freimaurerei, O.T.O. ... - Wer hätte gedacht, auf diesem Executor-Forum noch so viele brauchbare Hinweise zu bekommen?

Da kann man ja nur sagen: Nur weiter so!

Ingo Bading hat gesagt…

Interessant auch der Hinweis darauf, daß die Fraternitas Saturnis auf den Jesuiten Athansius Kircher (1602 - 1680) zurückgeführt werden kann, über den es auf Wikipedia u.a. heißt:

"1652 argumentiert er, dass die antike ägyptische Sprache von Adam und Eva gesprochen wurde, dass Hermes Trismegistos und Moses ein und dieselbe Person gewesen, und die ägyptischen Hieroglyphen okkulte Symbole seien, die nicht wörtlich übersetzt, sondern nur allegorisch (sinnbildlich) ausgelegt werden könnten, daher ihre wahren Gehalte nur dem Eingeweihten vorbehalten seien."

Das sind überraschend frühe Hinweise nicht nur auf (Richtung Satanismus tendierenden) Okkultismus an sich, sondern zudem auch noch auf einen solchen INNERHALB des Jesuitenordens.

All das paßt auch zu den von uns schon behandelten katholischen Bezügen bei Großmeister Amenophis der Fraternitas Saturnis.

Stephen Boy hat gesagt…

Man liest, Herr Bading, Ihr Geschriebsel ist nicht sehr geschätzt.
Kann ich verstehen.
Aber ein Kalauer am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen!

Stephen Boy hat gesagt…

Man sollte sie in einem Lehruch über Paranoia aufnehmen!

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