Montag, 13. Juni 2011

"Die hassen mich sowieso" - RAF-Terroristen decken den bundesdeutschen Verfassungsschutz

- Heute wie vor über 30 Jahren!!! Was für eine Schande!

Da muß man in der Tat - wie Verena Becker - zu "esoterischem" Schrifttum greifen, um damit fertig zu werden. Jedenfalls: Am 26. Mai 2011 hat im Prozeß gegen Verena Becker Michael “Bommi” Baumann ausgesagt (Buback bloggt). Seine Aussage darf sehr viel Aufmerksamkeit für sich beanspruchen. Denn man erhält durch sie - erneut (nach etwa Peter-Jürgen Boock) - einen sehr intimen Blick in die Erfahrungen von Menschen innerhalb und im Umfeld der RAF und mit der "eiskalten" RAF-Terroristin Verena Becker. Hier soll nur ein Beispiel aus der Wiedergabe der Zeugenaussage durch Michael Buback gegeben werden von mehreren, die zitierenswert wären (Hervorhebung nicht im Original):
Rechtsanwalt Ulrich Endres fragt den Zeugen, ob ihm von RAF-Seite gedroht worden sei, wenn er jetzt Aussagen mache. Michael Baumann antwortet: “Die hassen mich sowieso.” Ihm sei zu Ohren gekommen, dass man es nicht möchte, dass weiter nachgebohrt wird, ob jemand mit dem Verfassungsschutz zusammengearbeitet habe.
Michael Buback schreibt dazu:
Das scheint mir nur zu gut verständlich. Ein Zusammenwirken von RAF-Terroristen mit dem Geheimdienst ist für beide Seiten kein Thema, über das man gerne spricht. Für die RAF dürfte das Thema besonders unangenehm sein, eine Art “Ursünde”, wenn Terroristen mit dem Geheimdienst des Staates zusammengearbeitet haben, den sie nach außen hin als “Schweinestaat” bezeichnet und angeblich bekämpft haben.
Auch die Kommentare auf Michael Bubacks Blog dürfen mitunter mancherlei Aufmerksamkeit für sich beanspruchen. Schade, daß diese Möglichkeit nicht viel mehr genutzt wird. So schreibt ein "FW" am 8. Juni 2011 zu dem ebenzitierten Bericht:
Ich glaube nicht, dass die 1. Generation der RAF und deren Köpfe bewusst mit dem Geheimdienst zusammengearbeitet hatten. Im Gegenteil kannten sie ihre Feinde zu wenig. Genausowenig glaube ich, dass die 2. Generation der RAF und ihre Köpfe mit dem Geheimdienst zusammengearbeitet hatten. Hingegen weiß ich, dass der Kommunismus und der (rechte) Faschismus in der Tat Ideologien sind, die von derselben Elite ein Programm wurden, um das Volk zu kontrollieren. Sie haben in der Tat die RAF von Anfang an kontrolliert.
Da scheint es - neben Michael Baumann - noch einen anderen, früheren mißgeleiteten RAF-Sympathisanten zu geben,  der wenigstens versucht, sich an die Wahrheit heranzutasten. So unangenehm sie für ihn auch ist.

Nach Michael Baumanns Aussage wußte die DDR-Staatssicherheit übrigens "alles" über die Beziehungen zwischen der RAF und dem bundesdeutschen Verfassungsschutz, womit der letztzitierte Kommentar gut übereinzustimmen scheint. "Dass der Kommunismus und der (rechte) Faschismus in der Tat Ideologien sind, die von derselben Elite ein Programm wurden, um das Volk zu kontrollieren," langsam aber sicher scheint sich diese Erkenntnis, der dieser Blog schon länger anhängt, auszubreiten. 

Am 12. Juni wird zu dem nächstfolgenden Blogbeitrag von Michael Buback auch noch folgender Kommentar eingestellt, eine Aussage von Helmut Schmidt, die auch an anderen Stellen derzeit - und mit sehr viel Berechtigung - ihre Runde macht:
M. Buback liest diese Kommentare nicht, stimmts?
Hier ein Bonbon, grade wiedergefunden
Helmut Schmidt formulierte wörtlich im Interview mit der Zeit am 30.8.2007:
“ZEIT: Gab es denn eine besondere Form des Terrorismus in Deutschland durch Baader, Meinhof und die anderen?
Schmidt: Ich habe den Verdacht, dass sich alle Terrorismen, egal, ob die deutsche RAF, die italienischen Brigate Rosse, die Franzosen, Iren, Spanier oder Araber, in ihrer Menschenverachtung wenig nehmen. Sie werden übertroffen von bestimmten Formen von Staatsterrorismus.
ZEIT: Ist das Ihr Ernst? Wen meinen Sie?
Schmidt: Belassen wir es dabei. Aber ich meine wirklich, was ich sage.”
DIE PRESSE bohrt natuerlich nicht nach.
Testfrage: 9 Tage vor der Bundestagswahl explodiert in der BRD eine Bombe, toetet 13 Leute, verletzt, verstümmelt 200 Leute. WER WAR DER KANZLERKANDIDAT?
Seht ihr, das weiß der Durchschnittsbürger nicht, weil es VERTUSCHT wird. Warum vertuscht? Weil man die drei Buchstaben nicht erwähnen darf. CIA.
Hier wird ganz klar, daß Helmut Schmidt Verbrechen, von denen er weiß, vertuscht. Dazu paßt, daß er sich im satanistischen "Bohemian Grove" in Kalifornien, wie wir schon berichteten, immer ziemlich wohl gefühlt hat. Wie sollte er da wohl seine "guten Kameraden" vom Bohemian Grove, also zum Beispiel diverse US-Präsidentschaftskandidaten, einflußreiche Minister und Senatoren verraten wollen? Wir halten fest: Auch der "altersweise" Helmut Schmidt könnte reden! Und hat deshalb keineswegs das Ansehen verdient, das er sich bei vielen als "Elder Statesman" herausnimmt, und das ihm von den ebenso korrupten Medien zugesprochen wird.

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