Montag, 6. September 2010

Kritik an diesem Blog

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Einige Leser dieses Blogs behaupten, dieser Blog und andere wären zu abseitig und würden ja doch nicht gelesen, und der Bloginhaber solle seine Infos lieber an die Politiker selbst schicken. Das kann man als eine sehr kurzsichtige Sicht der Dinge erachten.

Der Bloginhaber dieses Blogs kann - seiner eigenen bescheidenen Meinung nach - nichts dafür, daß an anderen Stellen des gesellschaftlichen Diskurses, sei es wo immer es auch möglich wäre, auch in gedruckten Medien - so selten bis nie auf diesen Blog hingewiesen wird, noch nicht mal als Quellenhinweis. Aber nach Ansicht des Bloginhabers sind dafür die Verantwortlichen dieser Medien jeweils selbst verantwortlich.

Der Bloginhaber dieses Blogs weiß aus vielen privaten Zuschriften, daß einflußreiche Wissenschaftler, Evolutionsbiologen, die regelmäßige Kolumnen in großen Tageszeitungen schreiben, diesen Blog lesen. Denn sie haben den Bloginhaber angeschrieben. Wenn trotz solcher stillschweigenden Aufmerksamkeit unter Wissenschaftlern oder Journalisten den Informationen, die auf diesem Blog gegeben werden und den Beurteilungen keinen weiteren Raum im öffentlichen Diskurs eingeräumt wird, dann ist das eben so.

Wie Thilo Sarrazin gesagt hat, ist auch der Bloginhaber zunächst selbst an den Themen interessiert und klärt sie für sich selbst dadurch, daß er darüber schreibt. Wie Thilo Sarrazin sagt er sich: Wenn Verleger oder Journalisten sich dafür interessieren, werden sie ihn schon ansprechen. Wenn nicht, nicht.

Tun wir das Falsche? Tun wir nicht genug?

Genug. Eines ist aber sicher: Dem Bloginhaber geht es keineswegs darum, in zehn Jahren sagen zu können: "Aber ich hab euch das alles doch schon vor zehn Jahren gesagt." Nein, ihm geht es darum, die Möglichkeit zu bieten, sich jetzt, konkret mit den Dingen zu beschäftigen. Dazu werden viele Angebote gemacht. Auch Tagungen, bzw. informelle Bloggertreffen sind schon abgehalten worden mit kompetenten akademischen Referenten zur Humangenetik. Wer dazu außerdem noch Einladungen möchte, möge sich bitte melden.

Ansonsten fällt dem Bloginhaber halt nur ein, mal auf die Besucherstatistik hinzuweisen, die schon anläßlich der Jesuiten-Debatte im Februar deutlich nach oben ausschlug, und die das auch jetzt schon im August getan hat. Für September bahnt sich ähnliches an:

Da dieser Blog ein völlig kostenloses Angebot ist, profitiert der Bloginhaber finanziell von diesem Besucheranstieg nicht die Bohne. Und der Rest ist einfach nur Schweigen. Der Bloginhaber kennt kein Medium innerhalb oder außerhalb des Internets, das dichter und angemessener zur Sarrazin-Debatte Stellung nimmt als dieser Blog, abgesehen von den Stellungnahmen von Andreas Vonderach auf Sezession.de oder von Andreas Müller auf dem Blog Feuerbringer. Und abgesehen von den vereinzelten sehr wertvollen Beiträgen, die man in der Tagespresse finden kann, und auf die dieser Blog ständig versucht, ebenfalls aufmerksam zu machen.

Tue halt jeder, was er kann. Die grundlegenden Kenntnisse zu dieser Debatte muß man sich eh in Büchern anlesen. In dem Buch von Detlef Rost, in dem Buch von Charles Murray, in dem Buch von Nicholas Wade, in dem Buch von Rushton, in dem Buch von Andreas Vonderach - ---> oder wo immer sonst.

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