Dienstag, 3. Dezember 2013

Ein US-Präsidentschaftskandidat als Menschenschlächter

Kriegsverbrechen und Satanismus - ein Zusammenhang?

Bob Kerrey (geb. 1943) (engl.), Gouverneur des US-Bundesstaates Nebraska von 1982 bis 1986 und US-Senator für diesen Bundesstaat von 1989 bis 2001, war 1992 Konkurrent von Bill Clinton für die demokratische Präsidentschaftskandidatur. Bill Clinton und seine Frau sind von dem Mind control-Opfer und der US-Regierungsprostituierten Cathy O'Brien mit schweren Vorwürfen belastet worden, was rituellen Mißbrauch und Mitwisserschaft an demselben betrifft (siehe andere Blogbeiträge). 

Bob Kerrey war in jenem Bundesstaat Gouverneur, in dem zwei Jahre nach seiner Gouverneurszeit der bedeutendste Skandal in der Geschichte der USA bekannt wurde, der Franklin-Skandal und der Franklin Cover-Up-Skandal (also die "Franklin-Vertuschung" - vergleichbar der "Dutroux-Vertuschung"), in denen es um elitären Drogen- und Menschenhandel, elitäre Pädokriminalität und elitären Satanismus geht, begangen von den obersten Repräsentanten des politischen Lebens, des Wirtschaftslebens, des Journalismus, der Polizei und des Inlandsgeheimdienstes FBI des Bundesstaates Nebraska, angrenzender Bundesstaaten, sowie der USA überhaupt.

Abb.: 2007 - Menschenschlächter und Kriegsverbrecher Bob Kerrey (2.v.r.) hat höchste US-Tapferkeitsmedaille immer noch nicht abgelegt (Wiki)
Bob Kerrey (siehe Abbildung, 2.v.r.) hatte - soweit das bis heute bekannt ist - mit dem Franklin-Skandal - nichts zu tun. Aber er war Vietnamkriegs-Veteran. Das war immer schon bekannt. Und er hat in seiner eigenen Autobiographie sich auch irgendwann gezwungenermaßen dazu bekannt, einen Trupp Soldaten angeführt zu haben, der in einem vietnamesischen Dorf über zwanzig unbewaffnete vietnamesische Frauen und Kinder, sowie einen alten Mann ermordet hat. Obwohl er sagt, daß dieses von ihm zu verantwortende Kriegsverbrechen sein Leben verändert hätte, hatte er dabei zunächst merkwürdig allgemein von diesem Vorgang berichtet, ohne allzu viele Einzelheiten.

Allerdings hat schließlich auch die vientnamesische Regierung im Jahr 2002 darauf hingewiesen, in welcher brutalen Weise hier nicht nur wehrlose Frauen und Kinder ermordet wurden, sondern wie sie richtiggehend abgeschlachtet wurden. Das klingt schon auf dem englischsprachigen Wikipedia-Artikel zu Bob Kerrey an, wird aber in anderen Berichten noch deutlicher (New York Times Magazine 2001WSWS 2002). Danach erhielt zunächst ein 66 Jahre alter Vietnamese zwei Messerstiche in den Oberkörper. Nachdem er sich noch immer wehrte, drückte ihn zusätzlich Bob Kerrey mit dem Knie auf den Boden, damit ein Soldat seines Trupps dem Mann die Kehle aufschneiden konnte:
Kerrey put his knee on the man's chest, Klann says, as Klann drew his knife across his neck.
An diese Einzelheiten wollte sich Kerrey dann nicht mehr erinnern können. Eine vietnamesische Frau, die überleben konnte, erinnert sich:
"I was hiding behind a banana tree, and I saw them cut the man's neck, first here and then there. His head was still attached at the back." She says that she also saw the commandos kill what she remembers as a woman and three children with their knives. Lanh says the man and woman were the grandparents of the three young children.
Man müßte sich noch mal genauer mit dem Vietnamkrieg insgesamt beschäftigen. Aber wie kommen reguläre US-amerikanische Soldaten dazu, Zivilisten in einer derart bestialischen Weise mit Messern abzuschlachten? Und warum sitzen Kerrey und seine Männer eigentlich nicht hinter Gitter? Sondern werden immer noch gefeiert als quasi "Ritterkreuzträger" der USA? Warum wurden sie nicht vor Gericht gestellt? Man stelle sich doch nur einmal einen deutschen Bundeskanzleramts-Kandidaten vor, der so etwas - gut bezeugt - mit Juden getan hätte. Jenseits aller Vorstellung. Aber so etwas ist in den USA möglich. Heute.

Mit Messern einen alten Mann, Frauen und Kinder ermordet

Dann nahm dieser Trupp von Soldaten im Zentrum des Dorfes noch weitere 15 Frauen und Kinder fest. Und brachte sie um, angeblich - so einer der Soldaten des damaligen Trupps heute - aus folgendem Grund:
They were deep in enemy territory with 15 or so people they felt they could not take prisoner. Yet, if they let the people go, they might alert enemy soldiers. "Our chances would have been slim to none to get out alive," Klann says. They debated their options, Klann says, and finally decided to "kill them and get out of there."
Diese sollen also nun erschossen worden sein. Als hätten Schüsse nicht die vietnamesichen Männer beim Vietkong alarmieren können und den Rückweg des Trupps gefährden können! Auch diese Begründung ist doch hanebüchen.  Nein, hier scheint nichts anderes eine Rolle gespielt zu haben als pure Mordlust. Über dieses Kriegsverbrechen ist vor zwölf Jahren auch in den deutschen Medien berichtet worden (Spiegel 2001):
Die Ermordung von Zivilisten - auch um sich selbst zu schützen - wäre nach amerikanischen Gesetzen ein schweres Kriegsverbrechen. Mit Recht kann Kerrey allerdings darauf hinweisen, daß es damals im Mekong-Delta durchaus üblich war, auch Zivilisten umzubringen, mit denen man Kontakt hatte, um den Erfolg eines Auftrags nicht zu gefährden. Sie galten pauschal als Sympathisanten des Vietcong.
Sprich, diese Verbrechen wurden von Vorgesetzten und Kriegsgerichten dort niemals verfolgt. Und damit scheint die Sache erledigt zu sein und brauchen sie auch heute nicht verfolgt zu werden. Wie absurd ist das denn? Was für ein weltweites Sonderrecht nehmen sich denn die USA hier heraus? Eine "Sozialistische Zeitung" schreibt 2004 darüber:
Ebensowenig gab es eine länger anhaltende Empörung darüber, daß ein geständiger Kriegsverbrecher, Bob Kerrey, als Präsident der einst liberalen New Yorker New School University fungiert. 
Die Story ist gestorben, nicht weil alles geklärt und gesagt war, sondern weil sie erstickt wurde. Erstickt in Mitgefühl für den hochdekorierten Kerrey, 57 Jahre alt, einen gedankenvollen, sympathischen Mann; gewürgt von der herrischen Rührseligkeit alter Kameraden, die Nicht-Vietnamveteranen jedes Klagerecht absprachen; und verstummt in dem Ekel vor dem Aufreißen von Narben, die My Lai hinterließ.
Auch die "Welt" entschuldigt ja hier quasi noch. - - - Was aber uns an dem Vorgang vor allem interessiert, ist, daß allmählich genauer den Zusammenhängen nachgegangen werden sollte zwischen Elitärem Satanismus und Pädokriminalität (in Friedenszeiten) einerseits und ähnlich gelagerten Verbrechen in Kriegszeiten andererseits. Womöglich gibt es zwischen beiden Tätergruppen mehr Überschneidungen, als man sich gegenwärtig noch vorzustellen wagt. Selbst wenn dieser Zusammenhang in diesem Einzelfall nicht vorliegen sollte, so wäre das wohl für die Armeeleitung in Vietnam und das Kriegsministerium in Washington wohl keinesfalls mehr so ohne weiteres auszuschließen.
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  1. Decamp, John W.: The Franklin Cover-Up. Child Abuse, Satanism, and Murder in Nebraska. 1992, erweitere Neuauflage 1996, 2006 (Amazon.com) [die bedeutendste Staatsaffäre in der Geschichte der USA; gibt es an vielen Stellen als freies pdf. im Netz, ein Must-Read]

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