Dienstag, 17. März 2009

Der "metaphysische Naturalismus" und seine Skeptiker

Manche Wissenschafts-Journalisten, Wissenschaftler und Philosophen verwahren sich heutzutage immer noch eifrig und allzu oft "staatstragend" dagegen, dass von einem "methodischen" auf einen "metaphysischen Naturalismus" geschlossen werden dürfe. Das heißt, dass man die Naturwissenschaft nicht dazu benutzen dürfe, um sich Fragen nach dem Wesen der Welt zu beantworten. Da haben natürlich Theologen und Theologen-Sympathisanten so ihre Sorgen. Denn wo kämen wir denn da hin?

Physik-Doktorant Sven Kleßen vom Blog "Begrenzte Wissenschaft" hat sich nun dazu einmal, wie man finden kann, recht treffend geäußert. (1, 2) Wäre auch merkwürdig, wenn einem Physiker, der um die Verrücktheit des erforschbaren Universums im Größten und im Kleinsten und im Komplexen weiß, solche Sprüche nicht auf den Nerv und den Keks gehen würden.

Nebenbei kritisiert in den Kommentaren ein "El Schwalmo" (wohl bekannt vom "Freigeisterhaus" der Giordano-Bruno-Stiftung) die gegenwärtige atheistische Propaganda, den "Agitprop" eben jener Giordano-Bruno-Stiftung ganz wie das auch schon hier auf dem Blog geschehen ist (GA-j!). Schön, dass man auch mit dieser Kritik nicht so ganz allein da steht. Vielleicht bildet sich unter den Gebildeten der westlichen Welt ja doch mal allmählich ein Konsens heraus über einige recht wichtige Dinge in Bezug auf die Deutung der Stellung des Menschen in der Welt, in der Kosmologie und in der Evolution.

Ein Konsens jenseits vom "Agitprop" der einen wie der anderen Seite ...

1 Kommentar:

Noah K. hat gesagt…

Einen Fluss kann man begradigen, seine Kraft mit Dämmen bändigen.

Wir überschätzen unseren Verstand, unterschätzen den Einfluss unserer Psyche, missachten die Bedeutung des Bewusstseins.

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