Dienstag, 5. Juni 2012

Läßt Lafontaine fallen wie eine heiße Kartoffel - Gregor Gysi

Gerade jetzt, wo die Linke europaweit an politischer Bedeutung gewinnt

Einige Eindrücke vom Parteitag der "Linken" in Göttingen am Wochenende ...


Menschlich und sachlich am meisten überzeugend war und ist - und das nicht zum ersten mal - Oskar Lafontaine. (Hier übrigens noch der Schluß seiner Rede.) 

Gregor Gysi lamentiert, aber erläutert doch manche Zustände innerhalb der Partei, und macht vor allem klar, daß die "linken" Parteien in ganz Europa, vor allem auch in Griechenland, nach Deutschland blicken (a, b). Sarah Wagenknecht gibt sich überlegt und "vernünftig", dabei weiß jeder, daß sie weiterhin auf Warteposition steht. Dietmar Bartsch gibt sich hart und kämpferisch, wenig wohlwollend für irgendjemanden. Er wird nicht gewählt. Und läßt sich von seinen Anhängern über seine Niederlage trösten.

Was man über all dies bloß denken soll? - - -

Wenn man es doch recht versteht, hat sich Oskar Lafontaine diesmal nicht durchsetzen können, weil Gregor Gysi ihn nicht mehr so vorbehaltlos unterstützt hat, wie Gysi das in früheren Jahren getan hat. Daß Gysi Lafontaine gerade in der Minute wie eine heiße Kartoffel fallen läßt, wo die "linken" Parteien überall in Europa in entscheidendem Maße an politischer Bedeutung gewinnen, ist schon mehr als auffällig. Und noch mehr auffällig ist, daß Gysi in seiner Rede ganz offensichtlich von seinen eigentlichen Motiven für seine Handlungsweise nichts erkennbar werden läßt. Außer Lammentieren.

Ein großer Rest bleibt Schweigen. Ein Kollege aus der Anwaltskanzlei von Gregor Gysi verteidigt übrigens derzeit gerade Verena Becker in Stuttgart-Stammheim. Von diesen RAF- und DDR-Regimegegner-Anwälten hat man ja auch irgendwann mal genug ... Man spürt es doch hindurch: Überall nur "Regie, Regie, Regie".

Kommentare:

stephenboy hat gesagt…
Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.
stephenboy hat gesagt…

Solange sie die größte Errungenschaft abendländischer Religionsgeschichte, den Katholizismus, so diffamieren, sollte niemand mit ihnen reden, und es geschieht auch kaum.

Ingo Bading hat gesagt…

so, so, die Freimaurerei darf ich - - - "diffamieren"? "Interessant".

Ich merke schon, Sie dürfen tatsächlich keinerlei inhaltliche Äußerungen machen. Und ich sollte Sie auch nicht dazu verleiten. Denn mit jedem Wort, das Inhalt hat, "verraten" Sie sich mehr.

Daß Ihre emotionale Mitte der Katholizismus ist, war mir so auch noch nicht bewußt. Aber das ist ja, wie ich inzwischen immer häufiger merken konnte, ein Zustand, den man bei vielen Menschen am wenigsten vermutet und ihn dann doch - "wieder einmal" - zu vermuten oder zu entdecken gezwungen ist.

Interessant nicht, daß viele Menschen heute gezwungen sind, "die größte Errungenschaft abendländischer Religionsgeschichte" nicht mehr auf wehenden Fahnen vor sich hertragen zu können - obwohl sie's - letztlich - ja doch so gerne tun würden.

Ja, wirklich "schade", daß sich diese "größte Errungenschaft" heute so oft so bedeckt halten muß und mit ihr eigentlich so ganz unangemessenen Methoden ihren Einfluß aufrecht erhalten und geltend machen muß.

Naja, danke. Jetzt kann ich besser einordnen, "wes' Geistes Kind" Ihre sonstigen inhaltlosen Kommentare "ad personam" sind.

Ich werde versuchen, sie dem Gründer Ihrer Sekte nicht nachzutragen.

Ingo Bading hat gesagt…

Danke, übrigens, daß Sie nur von "Religionsgeschichte" sprechen und nicht von Geistesgeschichte überhaupt. Da bleibt ja noch Spielraum für andere "größte Errungenschaften". :-)

Und daß Sie nur von "europäischer" sprechen. Auch da bleibt noch Spielraum. :-)

Allerdings immer ein Spielraum, der mehr diffamiert werden kann, als "die größte Errungenschaft der abendländischen Religionsgeschichte".

Wäre ich einer Ihrer Ordensoberen, würde ich in Ihre Beurteilung hineinschreiben: Er ist noch kein vollkommener Jesuit. Aber er kann noch einer werden.

Was mir leid täte, wenn Sie sich solcher Dressur sollten unterworfen haben und weiterhin unterwerfen wollten. Das sollte heute niemand mehr tun. Das Leben ist schöner ohne eine solche. Auch würdiger.

Ich kann mir vorstellen, daß die Versuchungen und Verleitungen groß sind. Sowohl, einer werden zu wollen, ebenso, wie aussteigen zu wollen. Aber Ihre Restzweifel, was diese Versuchungen betrifft, werden Sie sicherlich auch noch besiegen.

Es ist gut, wenn von jemanden gesagt werden kann: "Er zog seiner Straße fröhlich." Dieses Wort kenne ich eigentlich von Gorch Fock aus seinem Roman "Seefahrt ist not!", aber Google belehrt mich grade, daß es Worte aus der Apostelgeschichte sind. Wieder was gelernt. NOCH eine "Errungenschaft"! :-)

Wenn Sie auch nicht vom Christentum sprachen als der "größten Errungenschaft der abendländischen Religionsgeschichte", wie ich dabei merke. Worüber Jesus vielleicht doch nicht ganz so erbaut wäre. Diesen Satz sollte man, wie ich sehe, als guter Christ vielleicht doch noch mal überdenken.

stephenboy hat gesagt…

Sie sind ein Wirrkop Herr Bading und gehören in Behandlung.
Immerhin hab ich sie jetzt provozieren können. Ist gar nicht so schwer.
Sie kämpfen gegen ihren Schatten und werden unterliegen.

Ich bin übrigens kein Freimaurer, könnte ihnen aber sagen, wer "der große Illuminati" oder "arische Engel" (Luzifer) wahrscheinlich ist. Wenn sie schon Dunkelmänner suchen, googeln sie unter "illuminati terrorism" und schauen sie sich die Videos an.
Ansonsten gute Besserung und Medikamente nicht vergessen!"

stephenboy hat gesagt…

Ludendorff kannte die Illuminati zu wenig.
Schauen Sie mal kräftig ins Internet.
Mit Jesuiten hab ich nichts zu tun, dass sind Freimaurer ähnliche Pseudo Katholiken.(Illuminati)
Ich stehe auf der Grundlage des wahren katholischen Glaubens, wie von Johannes Paul II vertreten.
Wenn Sie eine Frage haben, einfach stellen!

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