Donnerstag, 28. Februar 2019

Mein Film-Tagebuch 2014 bis 2017

Sehenswerte Filme - Bunt gemischt

Der Social-Media-Dienst "Google+", den ich eigentlich sehr mochte, wird eingestampft. Dort hatte ich in den letzten Jahren allerhand Kurzbeiträge eingestellt, die ich jetzt in verschiedenen Blogbeiträgen hier auf dem Blog sichern will, allerdings jetzt thematisch sortiert. In diesem Blogbeitrag soll - sozusagen - "Mein Film-Tagebuch 2014 bis 2017" eingestellt werden, also Bemerkungen und Gedanken über wertvollere Filme, die ich in dieser Zeit gesehen habe - gegenchronologisch angeordnet. Leider sind die meisten der hier erwähnten Filme dort, wo ich sie damals einmal frei zugänglich auf Youtube gesehen habe, jetzt nicht mehr frei zugänglich. Auch das kann einem zu denken geben. Frei zugänglich ist oft nur der sprichwörtliche "Schrott".

Abb. 1: Kino in Florenz - Fotograf: sailko

"Liebe muß verstanden sein" (1933)


Das ist ein so harmloser und fröhlicher Film, den kann man sich sogar mit achtjährigen Mädchen ansehen und sie haben einen riesigen Spaß daran. Verwechslungskomödie. Ein toller Spaß.

Hauptdarstellerin ist die jüdisch-ungarische Schauspielerin Rózsi Bársony-Sonnenschein, die ab 1935 Aufführungsverbot in Deutschland hatte, aber die Kriegszeit in Budapest überstand.

Sie starb 1977 und ist in Wien begraben.
24.11.2017

  1. https://de.wikipedia.org/wiki/Liebe_mu%C3%9F_verstanden_sein
  2. https://youtu.be/ZG_D2hap2BM

"Der Gasmann" (1941)


Alltag im Dritten Reich - Eingestreut in einen Spielfilm. Hitlergruß und Ariernachweis, hier einfach wie selbstverständlich zwischen die sonstige Handlung hinein gestreut. Zum Verständnis der Normalität des - für uns - Ungewöhnlichen ist ein solcher Spielfilm sicher ganz nützlich. Aber auch sonst hat der Film "Der Gasmann" aus dem Jahr 1941 mit Heinz Rühmann seinen Wert. Es handelt sich um die Verfilmung eines Romans von Heinrich Spoerl.
Google+, 6.6.2017

"Ein Mann mit Grundsätzen" (1943)


Über weite Strecken ein oberflächlicher, seichter Unterhaltungsfilm. Doch durch die Auflösung am Ende ergreifend.

- - - Dem Zweiten Weltkrieg parallel ging - so wird einem hier bewußt - eine gesellschaftliche Debatte darüber, ob eine beruflich erfolgreiche Frau auch eine gute Ehefrau sein könne. Allerhand Filme jener Jahre sind mit dieser Frage beschäftigt,  bzw. suchen das Publikum zu überzeugen: ja, sie kann es sein.

Immerhin interessant, wo es doch beruflich erfolgreiche, gute Ehefrauen schon eine Generation zuvor gegeben hatte.
Google+, 20.5.2017

"Die 4 Gesellen" (1938)


Einer der ersten Filme mit Ingrid Bergmann. Er ist wertvoll. 

"Fahrt ins Abenteuer" (Spielfilm, 1943)


Gerade habe ich den Spielfilm "Fahrt ins Abenteuer" aus dem Jahr 1943 gesehen. Erstaunlich, was für eine Fülle von "harmlosen" - aber doch keineswegs völlig wertlosen - Unterhaltungsfilmen bis 1945 produziert worden sind. Das wird einem erst bewußt, wenn man sich gegenwärtig diesbezüglich unter den auf Youtube hoch geladenen Spielfilmen aus dieser Zeit umtut. - Oft ist noch dazu erkennbar, daß diese ausgerechnet im DDR-Fernsehen ausgestrahlt wurden (wobei dann oft die jetzt hoch geladenen Aufnahmen entstanden sind). Alles das kann man ziemlich "interessant" finden.

In der Masse stechen diese Filme nämlich durchaus ab von der Masse des nach 1945 Produzierten. Ich denke, das läßt sich objektiv sagen. Und damit läßt sich auch sagen: Es geht also doch auch anders (als heute). Und es geht besser (als heute). So wird einem dabei erst voll bewußt.

Eine Kritik aus einer anderen Richtung, die besagte, daß auch schon die Goebbel'sche Filmpolitik die Massen "abgelenkt" und "bloß unterhalten" habe, läßt sich jedenfalls von den Erfahrungen SEIT 1945 für Heutige kaum noch nachvollziehen. Aber sie kann doch auch ein Umstand sein, den man in der Einordnung mit berücksichtigen sollte.

Festzustellen ist jedenfalls ganz schlicht: Die ganzen Liebesschnulzen, Verfilmungen von "Arzt-Romanen" etc. pp., die HEUTE nach den 20-Uhr-Nachrichten (vor allem auch für Frauen) gesendet werden, sind tiefste Unkultur, weil Gehirn-erweichend bis zum Abwinken.

Und mit ziemlicher Sicherheit kann dem gegenüber gesagt werden: Solche Themen wurden vor 1945 oft viel wertvoller behandelt, so daß die Sphäre der Kultur (in Richtung von gar zu großer Seichtheit oder Kitsch oder bloßem Ansprechen der Sensationslust) eigentlich nur sehr selten verlassen wird. Und ich muß sagen - vor den Erfahrungen seither (also seit 1945): Das ist ein geradezu begeisternder Umstand.

"Und wieder ein Glück erlebt" ...


... möchte man mit Hölderlin sagen. Der Film "Operettenklänge" (Titel in Österreich), bzw. "Glück muß man haben" (Titel in Deutschland).

1945 war er fertig gestellt, Theo Lingen hatte Regie geführt. 1950 erlebte er in Österreich seine Uraufführung, 1954 in Deutschland. Im DDR-Fernsehen lief er 1987 das erste mal.

Und jetzt - ist er frei auf Youtube verfügbar. Eine unglaublich anrührende Geschichte. Und erst durch Recherche erfährt man: "Der Film erzählt Skizzen aus dem Leben des Wiener Komponisten Carl Millöcker – bis zur Entstehung seiner Operette Der arme Jonathan (1890)."

Carl Millöcker (1842-1899) war ein berühmter Wiener Operetten-Komponist. Von ihm stammt die Operette "Der Bettelstudent", von ihm stammt das Lied "Ach, ich hab sie ja nur auf die Schulter geküßt".

"Nationalsozialistisches Filmpolitik"


Wie ich gerade sehe, wird meinen bisherigen Einschätzungen auf dem Wikipedia-Artikel "Nationalsozialistische Filmpolitik" inzwischen eigentlich auch nirgendwo widersprochen. Ich möchte da einmal längere Zitate bringen. Es heißt da:
"In den Kurz- und Spielfilmen lassen sich politisch-propagandistische Inhalte grundsätzlich seltener nachweisen als in den nichtfiktionalen Genres. Der Filmhistoriker Gerd Albrecht, der in den späten 1960er Jahren die erste umfangreiche Datenerhebung zum NS-Spielfilm durchführte, bezifferte den Anteil der Propagandafilme an der gesamten Spielfilmproduktion auf 14,1 %. Wenn man ein vollständigeres Sample zugrunde legt, als Albrecht zur Verfügung stand – z. B. hat er keine internationalen Koproduktionen berücksichtigt –, beträgt der Anteil der Propagandafilme sogar nur 12,7 %."
Wenn das nicht eine Aussage ist. Im weiteren wird der Eindruck, den man heute auf Youtube sammeln kann, gut bestätigt:
"Die größte Gruppe innerhalb der Spielfilmproduktion der NS-Zeit bilden die heiteren Filme. 569 Filme – das sind 47,2 % der Gesamtproduktion – lassen sich als Komödie, Verwechslungslustspiel, Schwank, Groteske, Satire oder ähnliches einstufen. Daß die Zugehörigkeit zum heiteren Genre nicht immer ideologische Unbedenklichkeit garantiert, zeigen etwa die zeitgenössischen Militärkomödien (z. B. Soldaten – Kameraden, 1936), aber auch Lustspiele wie Robert und Bertram (1939) und Venus vor Gericht (1941), in denen starke antisemitische Momente vorhanden sind. In der Mehrzahl der heiteren Filme, für die Die Feuerzangenbowle das bekannteste und noch heute populärste Beispiel bildet, finden sich jedoch kaum Hinweise auf nationalsozialistische Propaganda."
Und was uns mindestens genauso wichtig ist: Es finden sich auch kaum Hinweise auf sonstige bodenlose Seichtheit und Unkultur. Und weiter:
"Die zweite große Gruppe bilden Filme, die vor allem an ein weibliches Publikum adressiert sind. 508 NS-Spielfilme (42,2 %) sind Liebes- oder Ehefilme bzw. lassen sich einem der verwandten Genres – wie Frauenfilm, psychologischer Film, Sittenfilm, Arztfilm, Schicksalsfilm, Jungmädchenfilm usw. – zuordnen. Auch in dieser Gruppe gibt es Filme, die eine hochbrisante Mischung aus Propaganda und Unterhaltung boten: z. B. Annemarie (1936), Wunschkonzert (1940), Auf Wiedersehen, Franziska! (1941) und Die große Liebe (1942). Wunschkonzert und Die große Liebe waren sogar die kommerziell erfolgreichsten Filme der gesamten NS-Zeit. Diesen offensichtlich mit NS-Ideologie angereicherten Filmen stand jedoch wiederum eine Vielzahl von weitgehend unauffälligen Filmen gegenüber, die – wie Der Schritt vom Wege (1939) oder Romanze in Moll (1943) – noch heute ihr Publikum finden."
Wir können ergänzen: "... die noch heute ihr Publikum finden dürfen". :) Aber das ja sogar schon, soweit man sieht, in der DDR! Und hier wird sogar noch deutlicher gesagt:
"Das Menschenbild der NS-Spielfilme stimmt mit den Vorgaben der nationalsozialistischen Ideologie nur selten eng überein. (...) Die Mehrzahl der weiblichen Hauptfiguren kinderlos und berufstätig."
An solchen Umständen wird wohl schon manche berechtigtere zeitgenössische Kritik angesetzt haben, über deren Existenz ich oben mutmaßte. Interessant übrigens, dass Goebbels irgendwann jede Filmkritik verbot. Auch DAS ist interessant! Und:
"Unter den männlichen Hauptfiguren bilden nicht Soldaten und Helden, sondern ganz alltägliche Zivilisten die wichtigste Gruppe, besonders solche Männer, die als Liebhaber zwar etwas ungeschickt und hölzern, dafür jedoch durch und durch nett und verläßlich sind."
Und eine vorwiegend männliche Zuschauergruppe wurde folgendermaßen angesprochen:
"Wenn Liebes- und Ehefilme auf der Skala der Filmgenres den weiblichen Pol markieren, so findet man am „männlichen“ Ende die aktionsbetonten Genres. 333 NS-Spielfilme (27,6 %) sind Abenteuer-, Kriminal-, Kriegs-, Spionage- oder Sensationsfilme. Der Anteil der Propagandafilme ist in dieser Gruppe auffällig hoch, es sind 75 Einzelfilme, also fast ein Viertel aller vornehmlich für ein männliches Publikum produzierten Spielfilme."
Und:
"179 NS-Spielfilme (14,8 %) sind im Hochgebirgs- oder Dorfmilieu angesiedelt, darunter klassische Heimatfilme wie Der Jäger von Fall (1936), Der Edelweißkönig (1938) und Die Geierwally (1940). Fast 90 % dieser Filme weisen keine offene Propaganda auf."
Und dann noch folgendes:
"Eine Sondergruppe stellen die Filmbiografien und Historienfilme dar, die an der Spielfilmproduktion der NS-Zeit einen Anteil von 5,9 % haben. Auffällig viele dieser Filme besitzen politisch-propagandistischen Charakter; fast alle der 19 Historienfilme, von denen viele den preußischen Königshof zum Schauplatz haben, nutzen die Gelegenheit zu einer Geschichtslektion im Sinne der nationalsozialistischen Ideologie. Von den 52 Filmbiografien enthält fast jede zweite propagandistische Elemente, bilden die Helden dieser Filme in ihrer Gesamtheit doch sozusagen eine „Hall of Fame“ von – in den Augen der nationalsozialistischen Machthaber – herausragenden Deutschen. Obwohl Filmbiografien und Historienfilme von den Nationalsozialisten besonders häufig als Propagandamedium genutzt worden sind, sind sie andererseits keine Erfindung des NS-Kinos, sondern Teil einer langen Tradition des Genres, die bereits vor dem Ersten Weltkrieg einsetzt, weit in die Geschichte des Nachkriegsfilms hinein reicht und keineswegs auf Deutschland beschränkt war."
Ich glaube also, man darf sich von der Spielfilm-Produktion in der Zeit des Dritten Reiches durchaus - was die Masse betrifft - begeistert zeigen. Eben immer, wie gesagt, vor dem Hintergrund dessen, was nach 1945 geschah.

Ich möchte sogar noch weiter gehen. Aus künstlerischer Sicht ist den Schauspielern nicht zum Vorwurf zu machen, dass sie vor 1945 beim deutschen Film mitgearbeitet haben --- sondern danach. 

Google+, 18.4.17

"Ein Mann wie Maximilian" (Spielfilm, 1944)


Selbst oberflächlichere Filme bereut man nicht, gesehen zu haben, wenn sie nicht gar zu tief unter Niveau - oder gar in Kitsch - absinken. Der Film "Ein Mann wie Maximilian" (1944) (Erstaufführung März 1945) tut das nicht.

Vor allem die Schauspielerin Karin Hardt hinterlässt Eindruck (sie spielt die frisch verheiratete Ehefrau). Damals war sie mit dem Schauspieler Rolf von Goth verheiratet. 

Google+, 11.4.17

"Der schwarze Husar" (1932)


Ein deutscher Historienfilm. Auf Wikipedia heißt es:

"Im Kinojahr 1931/32 wurden in der Weimarer Republik acht 'vaterländische Filme' uraufgeführt, die UFA produzierte dabei neben 'Der schwarze Husar' noch den Film Yorck und setzte damit zum einen das Genre der Filme mit 'nationalem Inhalt' fort, mit deren Produktion sie bereits in den 1920er Jahren begonnen hatte."
Google+, 7.4.17
  1. https://de.wikipedia.org/wiki/Der_schwarze_Husar_(1932)
  2. Der schwarze Husar, 1932, https://youtu.be/xjbFYhfhEBs 

Engel mit dem Saitenspiel (1944)


Ein sehr schöner Film von Heinz Rühmann aus dem Jahr 1944. (Von ihm, nicht mit ihm.)
30.3.17

Maischberger trifft Riefenstahl 2002


Dieses Interview von Sandra Maischberger mit Leni Riefenstahl  im Jahr 2002, dem Jahr des 100. Geburtstages von Leni Riefenstahl und ein Jahr vor ihrem Tod, kannte ich noch nicht.

Man sieht hier noch einmal jene Leni Riefenstahl, die man schon in der mehrstündigen Film-Dokumentation "Macht der Bilder" von 1993 als so außerordentlich faszinierend, ja, begeisternd kennen lernen konnte. Was sie hier am Ende über die Penthesilea sagt, wusste ich nicht oder war mir nicht mehr bewusst.

Wie so häufig empfindet man das Verhalten von Sandra Maischberger ein bisschen störend. Während man sie als Zuschauer schon verstanden hat, was Leni Riefenstahl sagen will, fragt die Maischberger noch einmal nach und noch einmal und noch einmal - und jedes mal weitgehend verständnislos. - Unheimlich.

Leni Riefenstahl war ein sehr, sehr guter Mensch. Das Sensorium für eine solchen Menschen ist bei der Frau Maischberger nicht in jedem Fall im vollen Umfang vorhanden. ....
23.3.17 
  1. "Die Maßlosigkeit, die in mir ist – Sandra Maischberger trifft Leni Riefenstahl", 2002, https://youtu.be/xjgYS8uXwFk

Amateurfilme als historische Quelle zum Dritten Reich


Ein Vortrag über Amateurfilme als historische Quelle zum Dritten Reich. Enthält eine schöne Sequenz über eine Kanufahrt auf der Oder von Ratibor in Oberschlesien abwärts im Jahr 1939. Enthält auch Sequenzen von der Erschießung von Juden. Es wird auch erwähnt, dass sich bis heute nur wenig Filmaufnahmen von dem Geschehen in Konzentrationslagern erhalten haben.
22.9.16

"Geronimo - Eine Legende" (1993)


Dies ist ein sehr wertvoller Film. Die Apachen unter Geronimo. Ein Volk, das um sein Überleben kämpft. Für jeden dieser Indianer war es normal, völlig normal, ERST an das eigene Volk zu denken. Und dann - - - lange, lange später an sich. Und sie zwangen Mit- und Nachlebenden bis heute Bewunderung dafür ab. Warum bewundern wir bei anderen - was wir bei uns selbst verteufeln? Ernste Männer sind es. Auch alle überlieferten historischen Fotos von Geronimo sagen nichts anderes als das: tiefer Ernst. Wir sollten uns wirklich auf etwas anderes besinnen und uns diese Indianer zum Vorbild nehmen-
  1. https://de.wikipedia.org/wiki/Geronimo_%E2%80%93_Eine_Legende
10.7.16

"Wie sagen wir es unseren Kindern" (1949)


Ein sehenswerter Film aus dem Jahr 1949.
  1. https://www.murnau-stiftung.de/movie/1004
7.6.16

Alt-Berlin in den 1930er Jahren


Schon ein schöner Film!, https://youtu.be/sK6mxLL2M84
23.11.15

"Die Anstalt" vom 20.10.15


ALLES, was zur Flüchtlingskrise zu sagen ist, ALLES wird gesagt in "Die Anstalt" vom 20. Oktober ab 29. Sendeminute bis 39. Sendeminute im "Zweiten Deutschen Fernsehen". Eine der seltenen Gelegenheiten, bei denen man sich freuen kann darüber, dass man GEZ zahlt.

- Ob das, was da gesagt wird, auch bei der Pegida in Dresden angekommen ist? Und ob jetzt endlich - ALLE gemeinsam: die Deutschen, die Syrer, ... - auf DIE hinweisen, die EIGENTLICH schuldig sind, anstatt sich in Talkshows gegenseitig metaphorisch und auf den Straßen tatsächlich die Schädel einzuschlagen?

Ob es wenigstens - wie in der "Anstalt" gespielt - WENIGSTENS die CSU in Bayern um diese Dinge kümmert. Ob man merkt, dass die großen Medien AUSSERHALB "der Anstalt" bei diesem Spiel trotzdem immer weiter mitmachen?

  1. https://youtu.be/YLr65tP1W44
4.11.15

Hermann Hesse liest


Darüber ist nichts zu sagen. Es ist schön, Hermann Hesse zuzuhören.
  1. Hermann Hesse liest - Über das Glück, https://youtu.be/7rLsb3w8ZaM
29.10.15

"Ewiger Rembrandt" (1942)

11.3.2015

Der Massenselbstmord von Demmin, Mai 1945

11.3.2015

Der gebieterische Ruf (1944)  


Kann man sich ansehen. Erstklassiger Film.
31.12.14

"Der Verräter" (1936)


Vom Drehbuch her ein ziemlich schlichter Geheimdienst-Film.

Was hier im Film schon 1936 zur Darstellung kam, ist nichts anderes, als was in jener Zeit und seither im großen Stil betrieben wurde und wird. Landesverrat mit und ohne "Stil". Erstaunlich, für wie normal das schon damals im Film gehalten und dargestellt wurde.

Wilhelm Canaris und seine Leute von der Wehrmacht-Abwehr (die eine wichtige Rolle spielt im Film) ebenso wie die damaligen Gestapo-Leute (die ebenfalls eine wichtige Rolle spielen) werden sich an vielen Stellen in diesem Film fast historisch genau wieder gesehen haben.

Sollte der Film "einstimmen" auf all die Dinge, die schon geschahen oder noch kommen würden ... - ?
20.12.14

"Jugendliebe" (1944)


Ein reichlich holpriges, fast unbeholfenes, klischeehaftes Drehbuch. Aber dennoch insgesamt ein liebenswerter, nicht oberflächlicher Film, den man  nicht bereut, gesehen zu haben.
20.12.14

"Dreimal Komödie" (1945)


Ein schöner, sehr sehenswerter, sehr unterhaltsamer Film.
20.12.14

"Das Mädchen vom Moorhof" (1935)


Sehr gelungene, "milieu-genaue" Verfilmung einer Novelle von Selma Lagerlöff. Die Filmhandlung erschüttert schon in den ersten Minuten. Ein sehr wertvoller Film.
20.12.14

"Franz Schubert - Ein unvollendetes Leben" (1954)


Dieser Film hat mich sehr bewegt. Dabei habe ich das letzte Drittel noch gar nicht gesehen. Der ist schon mit 31 Jahren gestorben, der Schubert!  Musiker verändern die Welt vielleicht mehr als alle anderen Menschen.

Ich will deshalb auch noch einmal nach und nach recherchieren, ob es nicht noch mehr solcher toller Verfilmungen von Musiker-Biographien gibt. Karl Marx hat den bekannten Satz geprägt: "Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert, es kömmt drauf an sie zu verändern." Für Musiker, so wird einem gerade bewußt, würde dieser bekannte Satz gar nicht gelten, denn für sie gilt: "Musiker haben die Welt nicht nur verschieden interpretiert, sondern sie DAMIT zugleich auch verändert." Und dieser Umstand gilt, so fällt einem in diesem Zusammenhang auf, eigentlich für alle großen kulturellen, wissenschaftlichen und philosophischen Leistungen. Denn jeder Wechsel im WIE der Art, wie wir die Welt wahrnehmen, ÄNDERT die Welt zugleich auch.

Der Satz von Karl Marx drückt also - genau besehen - nicht jenes Vertrauen gegenüber Philosophie, Wissenschaft und Kultur aus, wie es ihnen eigentlich zukäme.

Übrigens wird die genannte große Macht der Musik auch einer der Gründe dafür sein, daß sich elitäre Satanisten und Pädokriminelle gerade auch der Musikbranche so angenommen haben ...
7.12.14

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