Dienstag, 28. Juli 2015

"Eine Milliarde Katholiken gegen 200 Ludendorffer - viel Spaß in der Bataille"

"Voran, Soldaten Christi" - "Im Namen des Kreuzes Kriegsdienste tun"
(Fortsetzung des Blogartikels "Rettet naturwissenschaftsnaher Katholizismus die europäischen Völker?" von vor fünf Tagen.)
/Bei den grün gefärbten Textstellen handelt es sich um nachträgliche Überarbeitungen vom 4. August 2015, deren Hintergrund an der entsprechenden Stelle erläutert ist./ Eine weitere Ergänzung vom 2. Oktober ist ganz unten in Blau./

In den Jahren 2006 und 2007 gab es mancherlei Diskussionen auf der ersten Internetseite des "Instituts für Staatspolitik". Diese wurde damals als einfacher Blog, als "Politisches Tagebuch", von Götz Kubitschek geführt. Damals waren die Diskussionen in den Kommentaren seines Blogs noch sehr frei und offen. Nur weniges wurde gelöscht. Im Gegensatz zu dem sehr stark regulierten Kommentarbereich auf der Internetseite des Instituts seit ihrer Neugestaltung durch Klaas Bähre. Diese neue "Herunterregulierung" des Kommentar-Bereiches war ganz offensichtlich eine unmittelbare Schlussfolgerung aus den Erfahrungen mit den vormaligen sehr freien Diskussionen dort gewesen.

Abb.: Giordano Bruno-Denkmal, Berlin
(Fotograf OTFW) **)
In diesen war 2006/07 die These erörtert worden, dass die modernen Erkenntnisse der Naturwissenschaften über Menschen und Völker zustimmungspflichtig sind, eine kopernikanische Wende darstellen und eine ungeheure Hilfe darstellen für die so sehr in ihrem Leben und in ihrer Fortexistenz bedrohten Völker der Nordhalbkugel. Es wurde vorgeschlagen, sie in den Vordergrund jeder politischen Argumentation zu stellen, da es einfach keine zugkräftigere Argumentation gäbe. Und es wurde erörtert, dass von allen Autoren, die die sogenannte "Konservative Revolution" (nach der Deutung von Armin Mohler) aufzuweisen hat, zur allgemeineren theoretischen Einordnung dieser kopernikanischen Wende Mathilde Ludendorff die brauchbarste wäre und jene Autorin, deren Argumentationsstrukturen durchgängig von allen die größte Nähe zur modernen Naturwissenschaft und zum evolutionären Denken aufweisen würden.

Diese Thesen stießen unter den Mitkommentatoren im Kommentarbereich auf mancherlei offene Ohren und Zustimmung. Und in einer Situation, in der die damalige Diskussion förmlich zu "kippen" drohte, weil man gegen die Argumente für eine positive Auswertung der Philosophie Mathilde Ludendorffs im Rahmen der dortigen Diskussionen nichts wirklich Zugkräftiges mehr vorzubringen wusste, stieß der damalige Mitkommentator Harki hervor:
Eine Milliarde Katholiken gegen 200 Ludendorffer, gut geschätzt - viel Spaß in der Bataille!
Das Wort fiel schwer, wie ein etwas ungefüger Stein in das heitere, aufmüpfige Geplätscher der damaligen Diskussion. Denn dass es eine argumentative Frontlinie gäbe zwischen Befürwortern einer Auseinandersetzung mit Mathilde Ludendorff und "Katholiken" - wer wäre so ohne weiteres auf eine solche Vermutung gekommen?

Harki erntete denn damals auch unter den Mitkommentatoren für diese Bemerkung mancherlei Spott und Häme. Diesen fiel es natürlich leicht, darauf hinzuweisen, dass die Zahl der Anhänger einer Erkenntnis in der Naturwissenschaft (und auch im naturwissenschaftsnahen philosophischen Denken) wenig darüber aussagt, ob diese Erkenntnis nun zukunftsträchtig ist oder nicht. So mag es eine Zeit gegeben haben, in der auch die Erkenntnisse von Nikolaus Kopernikus nicht mehr als zweihundert Anhänger gehabt haben in Europa. Und die Gegner seiner Erkenntnisse mögen ebenso gesagt haben: viel Spaß in der Bataille gegen Millionen Katholiken, die von der Bedeutung der hier vorliegenden Erkenntnisse nichts ahnen. Aber wie groß auch immer die Zahl der Katholiken in den folgenden Jahrhunderten gewesen sein mag und mit welchen Mitteln diese immer gearbeitet haben mögen, sie haben es nicht zu verhindern gewusst, dass auch die katholische Kirche selbst irgendwann die Wahrheit des kopernikanischen Weltbildes anzuerkennen gezwungen gewesen ist. Natürlich musste sie auf dem Altar ihres Dogmas zuvor noch einige Menschenopfer bringen, dreißigjährige Kriege führen und was derlei Teufeleien noch alles mehr gewesen sein mögen ... Aber das ist man ja von dieser Organisation gewohnt und hat bis heute nicht aufgehört (wenn man an den zehntausendfachen Seelenmord denkt, der in dieser Kirche bis mindestens 2010 stattgefunden hat).

Vor diesem Hintergrund jedenfalls nahm sich die Bemerkung von Harki fast ein wenig hilflos aus. (Manch einen mag sie an den Ausruf "Die Welt geht unter" von Seiten eines hohen katholischen Würdenträgers erinnert haben, den dieser ausgestoßen haben soll, als 1866 der Sieg der Preußen über die Österreicher in der Schlacht von Königsgräz bekannt wurde.)

Dennoch muss der Autor dieser Zeilen seither so manches mal an diesen argumentativ ganz hilflosen Satz denken. Ein Satz, der argumentativ zwar völlig hilflos ist, der aber doch ganz offensichtlich ein "Machtdenken" ins Spiel bringt. Ein Machtdenken, das, nun, schlicht auf der Dummheit und Gleichgültigkeit von einer Milliarde Katholiken weltweit gegründet ist. Und wer wollte bestreiten, dass Dummheit und Gleichgültigkeit eine große Macht darstellen in der heutigen Welt und dass sie von gewissen Mächten gefördert werden, wo immer dies möglich ist? 

Und gerade in letzter Zeit gibt es für den Autor dieser Zeilen wieder häufiger Anlass, an diesen Satz zu denken. Denn allmählich rücken einem diese eine Milliarde Katholiken wirklich ein wenig zu arg auf die Pelle. Man fühlt sich in seinen ureigensten Anliegen in wachsendem Maße "umstellt" von naturwissenschaftsnahen Christen und Katholiken. Wie hält man sich diese bloß vom Leibe? Bekommt dieser Blog - selten genug! - einmal zustimmende Zuschriften zu seinen Anliegen, so ist er sich fast nie sicher, ob der Hintergrund derjenigen, die da schreiben, nicht letztlich doch ein christlicher, genauer gesagt, ein katholischer ist. Oft kommen die Zuschriften aus dem Rheinland, oft kommen sie aus Österreich. Wird dieser Blog denn anderswo nicht gelesen?

Und dort, wo man sich reichlich sicher ist, dass ein solcher christlicher Hintergrund nicht vorliegt oder außerordentlich kritisch und ablehnend gesehen wird, dort ist man mit viel weniger großer Hartnäckigkeit an den Themen dran, die hier auf dem Blog verfolgt werden. Die aber nichts mehr benötigen als Hartnäckigkeit. Oft wenden sich die klar nichtchristlichen Sympathisanten dann wieder bald ganz anderen Themen zu, nachdem sie kurzzeitig einmal Interesse für die Themen der hier betriebenen Blogs haben aufscheinen lassen.

Oder sind gar entsetzt über die Verschwörungstheorien, die hier betrieben werden über die christkatholische Unterwanderung der deutschen rechtskonservativen Szene und ihrer intellektuellen "Entmannung", Kastrierung, so möchte ich das mal nennen.

Alexander Benesch studierte an der Katholischen Universität Ingolstadt

Erst vor einigen Tagen wurde dem Schreiber dieser Zeilen bewusst, dass sogar einer der wenigen Infokrieger, die er wirklich als fast durchgängig schätzenswert empfand bislang, da sie dem Okkultismus, der Parawissenschaft, der Putin-Freundlichkeit in den "eigenen Reihen" ähnlich kritisch gegenüber stehen wie dieser Blog, da sie ähnlich wissenschaftsnah argumentieren wie dieser Blog, da sie ähnlich nüchtern und sachgemäß urteilen wie hier, ohne gar zu ausfällig zu werden, nämlich Alexander Benesch - dass dieser auf der Katholischen Universität Ingolstadt studiert hat. Wer wählt sich denn als freier Geist ausgerechnet eine solche Universität zum Studium aus, stellt sich einem hier doch ein wenig verstört die Frage. Sie wurde von jenem schwerkriminellen Erzbischof Josef Ratzinger gegründet, nachdem die Jahrzehnte langen Pläne zur Gründung einer solchen Katholischen Universität in Salzburg (auch dank der Bemühungen des Salzburger Großvaters dieser Zeilen) nicht zum Erfolg geführt hatten. Und da wird einem dann bewusst, dass man von Alexander Benesch selten ein kritisches Wort über die katholische Kirche hört oder über die etablierten christlichen Kirchen allgemein. Sondern dass er sich, wenn man genau hinhört, offenbar der christlichen Religion nach dem Luther-Wort "sola scripta", "die Schrift allein" verbunden fühlt.

Man fühlt sich - - - "bedrängt", wenn man das alles so beobachtet. Einzelfälle möchte man ja gar nicht so schwer in die Waagschale werfen. Aber das "Gesamtbild", das sich allmählich ergibt, ist irgendwie verstörend. Jetzt ähnliche Erfahrungen auf dem Blog "Projekt Ernstfall", den man ebenfalls bislang als einen der ganz seltenen Lichtblicke im deutschsprachigen Raum empfinden konnte (s.a. GA-j! 23.7.2015).

Und, ja, da müssen wir uns nun auch sagen: Natürlich müssten sich unter eine Milliarde Katholiken weltweit, darunter 30 Millionen deutschsprachigen allerhand hintergrundpolitikritische und naturwissenschaftlich interessierte, belesene, intelligente jüngere Leute finden, die man unterschwelliger oder auch sehr bewusst davon überzeugen könnte, denen man Anreize geben könnte dafür, die Meinung zu vertreten, dass der Fortbestand der katholischen Kirche weltweit und der Pfründe, von denen man mit ihr lebt, davon abhängen, dass eine christentumsfreie, volkserhaltende Deutung unseres modernen naturwissenschaftsnahen Menschen- und Völkerbildes vor allem innerhalb Deutschlands nicht an Boden gewinnt, und dass deshalb die Aufmerksamkeit all jener, die sich auf eine solche Deutung richten könnten, in Richtung katholische Kirche und Christentum umgelenkt werden sollte. (Wenn denn schon nichts anderes mehr möglich sein sollte, sagen wir auf der Linie "Wir amüsieren uns zu Tode" nach dem Stile der herrlichen christkatholischen "Entertainer" Harald Schmidt, Stefan Raab, Johannes B. Kerner und wie sie alle heißen.)

Ein "authentischer Meinungsumschwung" naturwissenschaftsnaher Menschen hin zur katholischen Kirche?

Ich weiß, das klingt den meisten Lesern, die das so unbedarft lesen, wie eine der krudesten "Verschwörungstheorien", die sie je gehört haben. Damit wird man leben müssen. Wer so wie der Inhaber dieses Blogs an vielen Fronten der geistigen Auseinandersetzung weiter vorne steht, weil er nicht nur die modernste Naturwissenschaft breit zur Kenntnis nimmt, sondern sie auch auf die politischen Verhältnisse der Gegenwart anzuwenden weiß, der lernt und erfährt eben auch mehr als jene, die sich im "Hinterland" aufhalten. Und der ist irgendwann gezwungen, aus seinen vielfältigen und vielschichtigen Erfahrungen seine Schlussfolgerungen zu ziehen. Schlussfolgerungen, die sich ihm ab und an auch geradezu blitzartig aufdrängen müssen.

So etwa vorgestern, als er aus Österreich von einem noch jüngeren und noch recht neuen Blogsympathisanten zu den Inhalten des letzten Blogbeitrages eine Zuschrift bekam, in der die Ansicht vertreten und begründet wurde, dass es sich bei den neuen Blogbeiträgen auf dem Internetblog "Projekt Ernstfall" nicht notwendig um eine strategische Planung zur Konvertierung von Nicht-Christen handeln würde (wie zuvor von unserer Seite aus vermutet), sondern eher um einen "authentischen Meinungsumschwung". Diese Einschätzung wurde dann noch länger erläutert, unter anderem mit dem Gedanken, dass das "katholische Abendland vor der Aufklärung" das einzige System gewesen wäre, das "nicht von Okkultreligionen (oder offenem Satanismus, z.B. der Punier) gelenkt" gewesen wäre. Diese Zuschrift war hier anstelle der grün gefärbten Ausführungen - mit seiner Zustimmung - ausführlicher zitiert worden. Aber schließlich wollte der Schreiber, dass das Zitat hier wieder herausgenommen werden sollte, da es in den weiteren Abschnitten dieses Blogbeitrages (siehe unten) recht emotional kritisiert worden war und da der Schreiber sich nicht zum Feindbild hochstilisiert sehen wollte. Deshalb war zunächst der ganze Blogbeitrag wieder herausgenommen worden, ich hatte dem Schreiber aber auch geschrieben:
Ich kann Dir nur sagen, dass Du mit einer mittelalterfreundlichen Haltung unter Menschen wie mir immer zwangsläufig zu einer Art Feindbild werden musst. Ich hatte mir schon überlegt, was ich Dir sagen wollte: Ich hatte sagen wollen: Lass uns über alles Mittelalterliche nicht mehr reden. Lass uns über Wissenschaft oder sonst was reden. Aber bei Mittelalter hältst Du jemandem wie mir ein rotes Tuch vor. Da gehe ich an die Decke. Denn es gibt noch viel zu viel Mittelalter heute. Woran unsere Zeit leidet, ist eigentlich allein Mittelalter.
Und ich bin heute, am 4. August, doch der Meinung, dass diese Debatte geführt werden muss, und dass ich deshalb diesen Blogbeitrag nicht gänzlich unveröffentlicht lassen kann und auch nicht will. Ich fände es überhaupt besser, wenn mehr in den Kommentaren dieses Blogs selbst diskutiert würde, also öffentlich, als in privaten Zuschriften, obwohl sie allgemeine Bedeutung haben. Deshalb veröffentliche ich diesen Blogbeitrag heute, am 4. August, neu ohne dieses ausführliche Zitat, wodurch allerdings die Überzeugungskraft dieses Blogbeitrages nicht mehr so groß sein kann. Auch werde ich weiter unten einige gar zu deutliche emotionale Bewertungen herausnehmen, aber dennoch mit dem eben schon genannten Verweis: Wer Mittelalter der Aufklärung gegenüber bevorzugt, muss immer mit solchen Emotionen rechnen, zumindest von Seiten solcher Menschen wie des Inhabers dieses Blogs.

Anlässlich der Erstveröffentlichung dieses Blogbeitrages (am 28. Juli) wurde jedenfalls nach dem längeren, nun gestrichenen Zitat weiter geschrieben: Dem Schreiber dieser Zeilen scheint gar nicht voll bewusst zu sein, was er da schreibt und wem er das schreibt. Ich habe darauf gerade geantwortet:
In aller gebotenen Zurückhaltung nur so viel: Menschen, die mit einem breiten naturwissenschaftlichen Hintergrund heute zu solchen Entscheidungen kommen, gehören nicht gerade zu dem Lesepublikum, über das ich mich am meisten freue. Mit allem Verlaub gesagt. Denn wer sein kritisches Denken an der Garderobe abgibt, wenn es um Religion geht, was soll man von dem denn noch halten?
In Deinem PS beziehst Du Dich positiv auf das Unsterblichkeits-Zitat von Ernst Jünger so wie es auf dem Blog "Ernstfall" gebracht wird. Das hatte ich mir bisher gar nicht so genau angeschaut. Es ist unglaublich flach. Wenn ich nur dann keine Angst vor dem Tod habe, wenn ich an ein Leben nach dem Tod glaube,
- ja, und wer glaubt denn daran? Glauben wir jetzt daran, weil wir "Helden" sein wollen, "mutig" sein wollen und nicht deshalb, weil wir auch sonst daran glauben würden? /Kopfschüttel, gestrichenes Wort, Kopfschüttel/ ... -
mein Gott, dann ist dieser Mut doch wohl auch nicht viel wert. Und das soll Ernst Jünger gesagt haben? Es vergrößert meinen Eindruck davon, wie flach dieser Autor ist - oder zumindest sein kann.
Ja, und was soll ich sagen: Wie flach jene sind, die sich positiv auf solche Zitate beziehen. 

Wir umarmen euch zu Tode

Leider können aufgrund des Wegfalls der genannten Zuschrift die weiteren Ausführungen nicht mehr so überzeugend ausfallen, wie zuvor. Das muss dann halt in Kauf genommen werden. Aber noch mal allen Mittelalter-Freunden ins Stammbuch: Wenn Ihr Eure Meinungen nicht veröffentlicht sehen wollt, dann schreibt sie bitte auch diesem Blog nicht! Es gab schon in früheren Jahren Mittelalter-Freunde, die dann ihre eigenen Meinungen nicht mehr öffentlich lesen wollten im Internet, nachdem wir sie hier auf dem Blog kommentiert hatten. Ich nenne in diesem Zusammenhang nur unseren - innigst geliebten - Blogleser "Stephen Boy" aus Braunschweig. Aber nun weiter im Ursprungstext:

In der rechtskonservativen Szene sammeln sich spätestens seit den Gründungen der Institute in Weikersheim und in Schnellroda und seit der Grabert-Verlag in Tübingen immer weiter in die unseriöse, fast indiskutable, sowie Altmänner- und Internet-abstinente Ecke gedrängt worden ist (wobei auch dort dann immer mehr Christkatholiken zu Wort kommen und dem Papsttum das Wort reden)*) - in ihr also sammeln sich ohne Frage derzeit ständig mehr Christen an, bewusste Christen. Sie muss einem bald richtiggehend umarmt und umstellt vorkommen.

Es werden ständig mehr statt weniger! Was soll das? Das hat doch System. Da muss doch irgendwo ein "Nest" sein. Haben denn alle ihren Verstand verloren oder an der Garderobe abgelegt? Wo sind denn noch Leute, die nüchtern bleiben? Man fragt sich auch: Was sucht ihr ausgerechnet hier? Wenn ihr schon vernünftige, naturwissenschaftsnahe Gedanken habt, warum missioniert ihr dann nicht innerhalb der katholischen Kirche? Eine Milliarde Katholiken warten auf modernes, naturwissenschaftsnahes Gedankengut. Da wäre doch dann das gegebene Arbeitsgebiet. Ihr aber richtet euch in euren Diskussionen ausgerechnet und ganz "ergebnisoffen" (zwei gestrichene Wörtchen) ständig an Nichtchristen. Warum ausgerechnet und auch noch so zielgerichtet an Nichtchristen? Was soll das? Da habe ich plötzlich Sympathisanten, die mir schreiben, dass das "katholische Abendland vor der Aufklärung" das einzige System gewesen wäre, das "nicht von Okkultreligionen (oder offenem Satanismus, z.B. der Punier) gelenkt" gewesen wäre.

Sympathisanten, die so /gestrichenes Wörtchen/ tun, als würden sie nicht merken, dass das katholische Abendland ("vor der Aufklärung"!!!) der Ausdruck von Satanismus, Okkultismus und induziertem Irresein, von Religionsverbrechen en masse, pur und per se ist. Die die Stirn haben zu behaupten, es gäbe auch satanismusfreie Traditionen in der katholischen Kirche. Und diese wären die einzige Rettung. /Gestrichenes Wörtchen./ Und die dann die Stirn haben, einem Blog wie diesem zu schreiben, sie würden nicht notwendig von einer strategischen Planung zur Konvertierung von Nicht-Christen ausgehen, sondern eher von einem "authentischen Meinungsumschwung".

/Ein Absatz gestrichen./

Und nun, andererseits wird es zwangsläufig immer mehr von solchartigen naturwissenschaftsnah argumentierenden Menschen geben müssen, wenn die katholische Kirche ihren eigenen Untergang hinauszögern will, wenn das derzeitige christkatholische politische System auf der Nordhalbkugel, das für den abstrusesten Multikulti-Wahn der Weltgeschichte in der Gegenwart verantwortlich ist, noch möglichst lange stabil bleiben soll. Denn diese Stabilität wird eigentlich nur von einem zugkräftigen, tatkräftigen Gedanken gefährdet. Eine Gefahr, die bekämpft werden muss wie einstmals das Weltbild des Nikolaus Kopernikus. Und das ist der naturwissenschaftsnahe Gedanke von christentumsfreien, okkultismusfreien gruppenevolutionären Strategien im Sinne der Volkserhaltung der gewachsenen Völker auf der Nordhalbkugel.

Ergänzung, 2. Oktober 2015:

Hübsch, gerade stellen wir fest: Den Internetblog "Projekt Ernstfall" gibt es gar nicht mehr. Er wurde also aus dem Netz genommen gerade in dem Augenblick, in dem der Ernstfall mehr als jemals eingetreten ist. Wie ernst kann es den Betreibern also mit ihrem Projekt gewesen sein, muss man sich da fragen. Wieder einmal verschwindet etwas aus dem Internet, nachdem wir unseren kritischen Blick darauf geworfen hatten. Soll der Blog Projekt Ernstfall der diesbezüglichen Liste hinzugefügt werden?

Das Bedauerliche bei solchen Löschungen - oder Erfreuliche für die Löscher? - ist dabei ja auch immer, dass unsere dortigen Kommentare dort mitgelöscht wurden. Das galt übrigens schon für die Löschung des ersten Blogs von Michael Blume (auf Twoday), ebenso für die Löschung des ersten Blogs von Götz Kubitschek ("Politisches Tagebuch"). Ich hätte als Betreiber dieser Blogs niemals dieselben aus dem Netz nehmen können - schon aus Rücksicht auf die vielen Menschen, die sich die Mühe gemacht haben, dort Kommentare zu schreiben. Schon einfach, weil sie einen Teil von "Netzgeschichte" darstellen. Beide genannten Blogs haben mir viel bedeutet damals.

Projekt Ernstfall hat diese Bedeutung eigentlich nie erlangt. Wohlweißlich!? :) Aber erst indem man jetzt seinem Verbleiben hinterher recherchiert, erfährt man, dass der Politologie-Student Thomas Schmidt aus Köln Mitbetreiber und Autor dieses Blogs war, wegen der Qualität seiner dortigen Beiträge "zum Ritter" geschlagen worden ist, indem er seit Dezember 2012 "bei der Sezession analysieren darf". Welche Ehre!!! (Und ohne "Ritterschläge" geht es ja in diesen ritterlichen Kreisen nicht.) Laut seiner Beiträge auf "Sezession" scheint er aber nicht der Verfasser der naturwissenschaftlichen Beiträge auf "Projekt Ernstfall" gewesen zu sein. Insofern scheint er auch sonst als inhaltlich eher blass zu vernachlässigen zu sein. Kölner Raum passt freilich. Da wird man dann auch nicht allzu weit zu fahren haben müssen, um seine "feierlichen, aber gleichzeitig ernsten und schlichten" katholischen Gottesdienste unter Glaubenskriegern (sagen wir deutlicher: jesutitennahen Grabesrittern etc.) feiern zu können.

_____________________________________________
*) alles Merkmale übrigens, die auch auf die offizielle Ludendorff-Bewegung zutreffen
**) Erläuterung zur Abbildung: Wann immer ich jemals das Giordano-Bruno-Denkmal an der überdachten (!) Stelle eines Zugangs zur U-Bahn am Potsdamer Platz in Berlin gesehen habe - also von seiner Aufstellung an - hatte ich den Eindruck, dass das nur von einem Mittelalter-Freund geschaffen worden sein kann und nur von Mittelalter-Freunden aufgestellt worden sein kann. Mit allem Verlaub gesagt. Weshalb diese Abbildung womöglich deutlicher zum Ausdruck bringen kann, was mit diesem Blogbeitrag gesagt werden soll als mit allen Worten. Ja, es scheint mir umgekehrt geradezu so zu sein, als ob der Sinn und die Aussage dieses Denkmales niemals zuvor treffender erläutert worden ist, als mit Ausführungen zu jenen Zeiterscheinungen und -strömungen, deren Charakterisierung das Anliegen des vorliegenden Blogbeitrages ist.
Ein Denkmal für jenen Mann, von dem nicht nur die so wahre und treffende Äußerung überliefert ist, dass Deutschland das "Vaterland von Strebertum und Anmaßung" ist, "von plattem Hochmut und gewalttätiger Unterdrückung, der Tyrannei, der Unterwürfigkeit und der Ausbeutung", sondern, der in seiner Abschiedsrede an der Universität Wittenberg im Jahr 1588 vor dem versammelten Senat die geistige Größe Deutschlands rühmte. Man habe ihm früher Deutschland fast nur als ein Land geschildert, in dem man zu viel trinke. Heute wisse er, dass die Weisheit ihren Sitz aus Griechenland und Italien nach Deutschland verlegt habe. Er rühmt Nikolaus von Kues: "Wo findet sich ein Mann vergleichbar dem Cusaner, der je größer, um so weniger vergänglich ist?" Er sei sogar größer als Pythagoras. Die Deutschen würden einst die Führung in den Wissenschaften übernehmen: "Hier in Deutschland hat sich die Weisheit ihr Heim errichtet."
"Gebe Jupiter, dass die Deutschen sich ihrer Kräfte bewusst werden und, enthaltsam, ihren ganzen Eifer nur auf große Dinge richten, so werden sie nicht Menschen, sondern Heroen sein. Göttlich ist der Geist dieses Volkes, das nur in den Wissenschaften den ersten Rang nicht einnimmt, die ihm nicht zusagen." "Hier an dieser Stätte hat euer Mitbürger und Herkules über die ehernen Pforten der Hölle den Sieg davon getragen. (...) Du hast, o Luther, das Licht geschaut, das Licht erkannt, du hast die Stimme des göttlichen Geistes gehört, hast ihrem Befehl gehorcht, du bist dem (...) grausamen Feinde ohne Waffe entgegengetreten, hast ihn mit dem lebendigen Worte bekämpft, zurück geschlagen, niedergeschmettert und besiegt."
Und er beendete seine Ansprache mit den Worten: "So lebt denn wohl, ihr Wälder! Wie manche Stunde habe ich unter euren Laubgewölben verträumt! Euch, ihr Faune, Satyrn und Götter des Waldes, euch allen rufe ich zu: Hegt diese Fluren, segnet diese Äcker, bewachet diese Herden, bewahret den an gottbegnadeten Geistern so reichen deutschen Boden. (...) Und du, geliebte deutsche Erde, du Auge der Welt, du Fackel des Universums: sooft du auch im Umschwunge der Planeten dich noch der Nacht zuwenden magst, kehre immer wieder zum Lichte zurück und bringe diesem Vaterlande so vieler Heroen immer glücklichere Tage, Monate, Jahre, Jahrhunderte."
Ich empfinde es als die stärkstmögliche Konterkarikatur, Umkehrung aller seiner Anliegen, wenn ihm Deutschland dann - als Dank? - ein solches Denkmal aufstellt. Es wird so den einen oder anderen Grund dafür geben. Womöglich gibt es Menschen, die sich solche Scheiterhaufen zurückwünschen wie jenen, auf dem Giordano Bruno verbrannt worden ist. Warum sonst ein solches Denkmal./

Kommentare:

Ingo Bading hat gesagt…

Ich will hier noch einstellen, was im Zuge solcher hier angeschnittener Debatten von mir alles geäußert werden kann:

Über das katholische, vordindustrielle Leben auf dem Land kann SEHR VIEL Positives gesagt werden. Ich habe mal Urlaub gemacht im Allgäu in einem Ort, der früher Urlaubsort war, heute aber gar nicht mehr, und wo es einen Bauern gab, bei dem wir Milch geholt haben, der uns damals sehr beeindruckt hat. Das Rosenkranz-Beten unter solchen Menschen hat mir gefallen und vieles dergleichen mehr, was man in verstädtertem Christentum und Katholizismus alles nicht mehr findet. Ähnliches kann man auch sagen, wenn man Bücher über die Hutterer in Kandada oder die Amischen in USA liest. Wenn man das Buch von Michael Holzach über die Hutterer liest, wird man am Ende eine klare Antwort auf die Frage bekommen, ob und wie sozusagen "gemeinschaftsfördernes Mittelalter" heute noch eine sinnvolle Alternative ist.

Michael Holzach findet eigentlich ALLES an ihrem Leben besser als in seinem eigenen Leben, ALLES. Bis auf EINE Sache: Nämlich dass sie nicht "wissen" wollen. Dass sie zwar das moderne Wissen der Ärzte in Anspruch nehmen und auch auf dem Gebiet der Landwirtschaft. Dass sie aber NICHTS von dem wissen wollen, was ihren Bibelglauben auch nur ansatzweise infrage stellen würde. Michael Holzach hat ein Jahr lang unter ihnen gelebt, er weiß, wovon er redet. Er hat DENNOCH gesagt, dass ihm der Preis zu hoch ist, dass das WISSEN, das er als moderner Mensch hat und für das er sich als moderner Mensch interessiert all die Leiden, all die Unbill aufwiegt, die er - durch die ekelhaften gesellschaftlichen Umstände bedingt - auf sich nehmen muss, um MIT diesem zu leben und sich nicht (wie die Hutterer) von ihm zurückzuziehen.

Unsere Aufgabe ist heute: die traditionelle, vorindustrielle und uns angemessene Lebensweise in Familie und Gemeinde wiederzugewinnen im EINKLANG mit dem Wissen unserer modernen Zeit und nicht unter Verzicht desselben. Und dabei sind keinerlei Halbheiten möglich. Ich kann nicht mit einem Bein im Mittelalter stehen und mit dem anderen im 21. Jahrhundert, wenn ich es ANDERS mache als die Hutterer oder Amischen. Es ist ja überhaupt kein vergleichbares sonstiges erprobtes Lebensmodell dafür bekannt. Das traditionelle Leben in zurückgezogenen Alpendörfern ist ebenso auf dem Rückzug wie im katholischen Mexiko oder sonstwo. Es kann offensichtlich nur stabilisiert werden, auch demographisch durch RIGIDEN Wissensverzicht, so wie es die buchstabengläubigen Christen bei den Amischen und Hutteren machen. Andere Beispiele sind mir aus heutiger Zeit nicht bekannt.

Wer einen seit 500 Jahren in den protestantischen Völkern der Nordhalbkugel und auch in der großen Mehrheit der Katholiken dasselbst herausgebildeten gesellschaftlichen Konsens infrage gestellt dahingehend, dass Aufklärung und Neuzeit besser sind als Mittelalter, ok, also, wer da mit sanftmütigen Erörterungen rechnet, scheint mir nicht ganz begriffen zu haben, was er damit alles infrage stellen will. Wenn man etwa gar - wie es auch vorkommt - die moderne naturwissenschaftliche Entwicklung der Neuzeit im Wesentlichen auf die Freimaurerei zurückführt. Mir stehen da die Haare zu Berge. Ich kann das auch ganz emotionslos sagen.

Aus meiner Sicht stellt man sich mit solchen Thesen außerhalb des Rahmens jeder sinnvoll zu führenden Debatte. Mir ist die Zeit dafür zu schade. Ganz ehrlich. Es gibt da nichts zu tabuisieren, wie mir mitunter vorgeworfen wird. Es ist einfach ein Zeitproblem. Ich habe Null Lust, all die Debatten der Aufklärung und der Neuzeit noch EINMAL zu führen. Ohne diese Debatten ständen wir nie dort, wo wir heute stehen und man könnte noch nicht einmal über Blog und Internet voneinander wissen.

Ingo Bading hat gesagt…

Die Emotionen dienen in aufgeklärten Gesellschaften auch einfach der zeitlichen Abkürzung sinnloser Debatten. Zumindest bei mir. Dass diese Debatten niemals tabusiert worden sind, wird man doch der 500 Jahre alten Geistesgeschichte der Neuzeit entnehmen können. Allein solche Debatten hätte es im Mittelalter gar nicht geben können. Für Leute, die solche Dinge sagen, wie ich, gab es damals nur den Scheiterhaufen. Auch noch im Jahr 1600.

Wie kann man Totalitarismen der Neuzeit vorwerfen im GEGENSATZ zu "Mittelalter", wo doch die katholische Kirche selbst Totalitarismus per se. "Kein Gott außer Gott". "Du sollst keine anderen Götter neben mir haben." Wie soll es denn noch totalitärer werden? Darüber besteht doch heute der gleiche Konsens wie über den Kommunismus und Stalinismus. Der gleiche Konsens wie über den Nationalsozialismus. Und da will man die katholische Kirche als ALTERNATIVE zur Neuzeit formulieren? Nein, die totalitären Strömungen der Neuzeit sind ein AUSFLUSS des Monotheismus. Der Monotheismus ist der stabilisierende Faktor in ALLEN geheimen Männerbünden, die nicht vorwiegend vom Buddhismus inspiriert sind. Und auch bspw. Rudolf Steiner ist mindestens gleichstark vom Monotheismus wie von asiatischem Gedankengut inspiriert.

Ich habe schon vor Jahren ein Schlagwort auf diesem Blog eingeführt, das heißt "Neues deutsches Mittelalter". Für mich gehört DIESE Diskussion hier mit dazu. Ich finde, solche Diskussionen ziehen die ALLGEMEINE Diskussion, die zu führen ist, unglaublich herab. Denn es gibt wahrlich wichtigere Dinge als DAS zu erörtern. Es gehört das für mich in die gleiche Kategorie wie die Debatten um den Islam. Boah! Der Islam, so eine verkorkste alte Religion, das soll überhaupt noch Gegenstand moderner gesellschaftlicher Debatten sein? Das ist alles Zeichen dafür, dass wir in ein neues deutsches Mittelalter geführt werden sollen.

Und jetzt soll es sinnvoll sein, dafür auch noch eifrig Argumente zu sammeln? Und dann soll emotionslos und in alle Ruhe das Für und Wider abgewogen werden?

Wozu noch Mittelalter, wenn doch mit der Philosophie Mathilde Ludendorffs eine durchdeklinierte, moderne, volkserhaltende, die Evolution weiterführende, religiös inspirierte Weltanschauung GIBT, die schonend mit den seelischen Ressourcen umgeht, die die Ehe hochwertet usw., welche wir in vorindustriellen Agrargesellschaften als vorliegend erkennen, die aber NICHT den tiefen Graben aushebt zwischen Wissen einerseits und religiösem Gemeinschaftsleben andererseits. -?

Ingo Bading hat gesagt…

Übrigens klingt es so durch, als wollte man den vorchristlichen, heidnischen Puniern Satanismus unterstellen, weil es bei ihnen Kinderopfer gibt. Das halte ich für ein ganz unzulässiges Vorgehen. Kinderopfer gab es vielen antiken Kulturen des Mittelmeerraumes und darüber hinaus. Welche weltanschaulichen, religiösen, ideologischen Hintergründe diese hatten, ist meistens nur wenig bekannt. Wenn man jetzt aber sagt, das wäre Satanismus, würde man klar eine christliche Sichtweise darauf übernehmen, für die ja jeder Gott Satan ist, der nicht der monotheistische, sprich jüdische Gott ist.

Es wird ja vielmehr gesagt werden können, dass die antiken Religionen - außer der jüdischen - wenig "Feinde" oder "feindliche Götter", böse Kräfte (sprich Teufel oder Satan) kennen. Das entspricht ja gar nicht der religiös toleranten Geisteswelt der Antike.

Deshalb wüsste ich auch nicht, wie man dort besonders leicht jenen Satanismus wiederfinden sollte, den wir aus der Gegenwart doch inzwischen ziemlich gut kennen und wie er so gut zum Monotheismus passt, bzw. gerne auch als Parallel- und Alternativ-Entwicklung zum Monotheismus beschrieben werden kann.

Es ist auch sehr plausibel, dass Hijacking christentumskritischer und -feindlicher Bewegungen schon im Mittelalter besonders gern damit gearbeitet haben könnte, der gehijackten Bewegung Satanismus zu UNTERSCHIEBEN. (Sagen wir bei den Albigensern, Katharern und wie sie alle hießen. Sowie sie sich - aus offiziell katholischer Sicht - "dem Teufel verschrieben" - waren sie - aus eben dieser Sicht "Satanisten" und sich konnten - über Hijacking - gerne auch für sich dieses Selbstverständnis übernehmen (um so okkulter weiß/schwarzmagischer man dachte, um so leichter).

Ingo Bading hat gesagt…

Hübsch, gerade stellen wir fest: Den Internetblog "Projekt Ernstfall" gibt es gar nicht mehr. Er wurde also aus dem Netz genommen gerade in dem Augenblick, in dem der Ernstfall mehr als jemals eingetreten ist. Wie ernst kann es den Betreibern also mit ihrem Projekt gewesen sein, muss man sich da fragen. Wieder einmal verschwindet etwas aus dem Internet, nachdem wir unseren kritischen Blick darauf geworfen hatten. Soll der Blog Projekt Ernstfall der diesbezüglichen Liste
http://studgenpol.blogspot.de/2013/01/husch-husch-zuruck-in-die-hohlen.html
hinzugefügt werden?

Und erst indem man seinem Verbleiben hinterher recherchiert, erfährt man, dass wegen der Qualität der dortigen Beiträge der Politologie-Student Thomas Schmidt aus Köln Mitbetreiber und Autor dieses Blogs war, und schon im Dezember 2012 "zum Ritter" geschlagen worden ist, indem er "jetzt bei der Sezession analysieren darf". (Ohne "Ritterschläge" geht es ja in diesen ritterlichen Kreisen nicht.)
https://cundars.wordpress.com/2013/01/03/bringen-uns-die-identitaren-den-volkstod/

Laut seiner Beiträge auf "Sezession" scheint er nicht die naturwissenschaftlichen Beiträge auf "Projekt Ernstfall" verfasst zu haben, insofern wird er auch sonst als inhaltlich eher blass zu vernachlässigen sein.

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