Donnerstag, 31. Mai 2018

Der veredelnde Einfluß der Frauen auf die Männer

- Wie kann er zustande kommen?


Das Verhältnis zwischen Mann und Frau ist in vielen Einzelheiten und Details noch einmal ganz neu "durchzudeklinieren". Denn auf diesem Gebiet ist so unglaublich viel "durcheinander" geraten.

In diesem Video ist von Problemen die Rede, die Menschen meiner (schon älteren) Generation miteinander haben können. Es kann aber gar nicht dumm sein, wenn sich auch heute noch sehr junge Menschen beiderlei Geschlechts mit solchen "Problemen" auseinander setzen, um zu sehen, was SIE künftig besser machen könnten, damit es in künftigen Generationen insgesamt wieder "besser" werden kann. Und das könnte eine ganze Menge sein.

Der grundlegende (und natürliche) Zusammenhang zwischen Mann und Frau ist derjenige, daß sich der Mann von einer Frau angezogen fühlt, sie attraktiv findet, sie anziehend findet, sich von ihr angezogen fühlt. Es kann durchaus von Fällen gesprochen werden, in denen Männer sich von sehr vielen, unterschiedlichen Frauen angezogen fühlen, sehr viele, unterschiedliche Frauen attraktiv finden - natürlicherweise. Es kann von Fällen gesprochen werden, in denen Männer sehr "sensibel" auf weibliche Gegenwart reagieren. Es ist das sicherlich zum Teil auch wie beim Hunger: Mit dem Appetit wächst - sozusagen - die "Wahllosigkeit" für das, was ein Mann als attraktiv empfindet.

Da idealistisch gesonnene Männer oft diejenigen sind, die sich sehr viel in Bezug auf die Frauenwelt versagen, die über weite Strecken ihres Lebens hinweg sehr asketisch leben und die daraus gewonnene Kraft in kulturell wertvolles Schaffen stecken, die also an der Vergeistigung ihrer sehr starken geschlechtlichen Antriebe arbeiten ("innerweltliche Askese"), gehören sie oftmals zu denjenigen, die am leichtesten durch die Frauenwelt ansprechbar sind, die am meisten Anlaß haben, sich Gedanken darüber zu machen, welchen Anregungen auf diesem Gebiet sie sich hingeben (wollen) und welchen nicht, welche diesbezüglichen "Anregungen" ihrer Seele gut tun und welche "Anregungen" weniger.

Es kann durchaus Männer geben, die fast ALLE Frauen attraktiv finden, die sich - in bestimmten Zuständen - von fast allen Frauen angeregt fühlen, auf fast alle Frauen reagieren. Es kann durchaus Männer geben, die es nicht nötig haben, sich eine beliebige Frau "schön zu trinken" (wie oft so boshaft gesagt wird), um sie begehrenswert zu empfinden.

So kann es auf der einen, der männlichen Seite aussehen, von der zumindest hier zugleich vorausgesetzt wird, daß es sich um eine auch kulturell wertvollere Personengruppe handelt. Wie nun kann es demgegenüber auf der weiblichen Seite aussehen?

Man möchte meinen, daß es dort nicht selten folgendermaßen aussieht: Da Frauen - natürlicherweise - einer Fülle von Männern begegnen, die sie, die Frauen, attraktiv finden, die sich von ihnen, den Frauen angezogen fühlen, werden sie oft in die Gelegenheit kommen, daß Männer ihrem inneren Angesprochensein durch sie Ausdruck verleihen. 

Aber an dieser Stelle kann es schon kompliziert werden.

Wenn Frauen es von ihrer frühen Jugendzeit an "gewohnt" sind, von sich aus die Initiative Männern gegenüber zu ergreifen, womöglich sogar Männern gegenüber, die weniger reif sind als sie selbst (und das gilt - zumal im Jugendalter - für fast alle Jungen ihres eigenen oder noch jüngeren Alters), werden sie womöglich nur selten oder niemals die Erfahrung gemacht haben, wie es ist, wenn Männer von SICH aus ihnen gegenüber ihr Angezogensein, ihr Begehren, ihre Freude über ihre Anwesenheit zum Ausdruck bringen.

Da gerade die wertvolleren Männer oft zugleich auch die introvertierteren Männer sind (oft, nicht immer), bekommen es Frauen mit solchen "Gewohnheiten" seit Jugendzeit womöglich über weite Strecken ihres Lebens gar nicht mit oder können es kaum - sozusagen sexuell - "genießen", in der Aufmerksamkeit von Männern zu stehen, mit der Aufmerksamkeit von Männern zu "spielen", sich in der Aufmerksamkeit von Männern zu "sonnen" und so weiter, also sich insgesamt überhaupt einzulassen auf das so vielfältige Spiel des Begehrens und Begehrtseins, aus dem DANN erst, nach und nach das eine oder andere Ernsthaftere sich ergeben und entwickeln kann.

Erst wo die Aktivität vom Mann ausgeht, hat die Frau die Möglichkeit zu antworten, zu reagieren, durch Verlockung und Zurückziehen das Spiel der Leidenschaften am Laufen zu halten, den Mann neugierig zu halten, seine Neugier, seine Abenteuerlust ständig neu zu nähren und ihr Anregung zu verleihen. Eine Frau, die mit sich im Reinen ist und die gelernt hat, NEIN sagen zu können, kann sich auf diesem Gebiet VIEL erlauben, ohne jemals irgendwo in irgendeine ernsthaftere Gefahr zu geraten, dem losen Spiel der Leidenschaften nun gar zu leicht zu erliegen. Vielmehr: Um so selbstbewußter und ernsthafter sie ist, um so wertvoller wird sie diese ihre Fähigkeit steigern, auf Männer in veredelndem, kultivierenden Sinne wirken zu können. ("Das ewig Weibliche zieht uns hinan.")

So wie die verlockensten Wahrheiten der Philosophie oder der Wissenschaft erst im aufwühlenderen Hin und Wider, im Wechselspiel von Ja und Nein gewonnen werden, so kann auch im Spiel der Geschlechter das Wertvollste, das Gehaltvollste im Hin und Wider, im Widerspiel von "Ja" und "Nein" genährt werden.

Es gibt Frauen, die haben eine unglaublich idealische Seite in sich, sie können lieben - unendlich. Aber viele solcher Frauen haben Schwierigkeiten, sich lieben zu LASSEN, überhaupt Begehren von Seiten des Mannes zuzulassen, auf sich, auf ihre Seele, auf ihre Sinne wirken zu lassen. Weil sie womöglich niemals in ihrem Leben in ein solches Wechselspiel hinein gekommen sind, sondern irgendwann in ihrer Jugend einfach ihr "Ersterlebnis" gehabt haben oder haben wollten, ganz ohne daß dieses - zumal aufgrund der großen Introvertiertheit beider Geschlechter in jungen Jahren - einen größeren Vorlauf im vielfältigen Flirt, im vielfältigen Für und Wider, im Gewähren und Verweigern gehabt hätte.

Auf dieses vielfältige Für und Wider kommt aber womöglich alles an, ALLES. Erst durch dieses wird sich der Mann irgendwann vollkommen gebunden fühlen an die Frau, wird ihr geradezu "verfallen" sein, wird ihr geradezu hörig werden können, was, wenn die Frau ein wertvoller Mensch ist und diese "Hörigkeit" nicht mißbraucht, von großem Wert für alle Beteiligten sein kann, von großem Wert für die aus dieser Verbindung hervorgehenden Kinder und für die größere Gemeinschaft, der diese beiden Menschen angehören.

Es kommen aber noch andere Zusammenhänge hinzu: Wenn JUNGEN in die Pubertät kommen, sind sie sehr plötzlich zeugungsfähig und der starke Drang, zeugen zu wollen, ist eigentlich fast sofort und unmittelbar da. Da er so stark und heftig wirkt, ist es gerade den etwas Wertvolleren unter ihnen, fast völlig unmöglich, mit diesem starken Drang auch nur IRGENDWIE sinnvoll umzugehen. Darüber in Kommunikation mit IRGENDWEM zu treten, ist für sie fast unmöglich, es sei denn, es würde das in der niedrigst stehenden Weise, sprich in pornographischer Weise geschehen. Schon in jungen Jahren kann so der Junge in der Regel an primären Geschlechtsorganen interessiert sein und an allem, was damit zusammen hängt. Da er zugleich WEISS, daß das, was er da fühlt und erlebt, viel zu banal ist, als daß das auch nur irgendwie sinnvoll "auslebbar" ist, ziehen sich solche Jungen - und mit großem Recht - fast völlig auf sich zurück. Sie sind über Jahre für fast nichts "zu gebrauchen". Vielleicht noch für Fußballspielen oder für wildes "Überleben im Wald" und ähnliche Dinge. (Ich rede hier nicht von Computerspielen, weil die eh immer nur bescheuert sind.)

In diesem Alter sind MÄDCHEN ganz anders. Bei ihnen erwacht die Geschlechtlichkeit ganz anders und viel allmählicher. Es mag sein, daß dieses Erwachen auch bei den Mädchen heute - durch die vielen pornographischen "Anregungen" - deutlich beschleunigt wird. DENNOCH erleben sie das Geschlechtliche in der Regel einfach als etwas Wertvolles, Heiliges, Anziehendes, Wunderbares - ganz anders als gleichaltrige Jungen. Und da die Umwelt sie so neugierig macht auf all das, was es da an Wunderbarem, Faszinierendem, seelisch Berührendem, Bezauberndem gibt, wollen sie es eben oft auch schon möglichst bald erleben. - So ein Unfug! Vergeben sie sich damit womöglich nicht das Beste, was sie haben?

Ohne jemals von einem Mann wirklich und ernsthaft umworben worden zu sein, drängt es junge Mädchen oft aus ihrer Introvertiertheit heraus und sie suchen, auch nur "irgendwie" das Ersterlebnis zu haben, "so oder so". Wenn ein solches statt hat, ohne daß Mädchen zuvor jemals ernsthafter umworben worden sind, ohne daß es ein ernsthafteres Spiel gegeben hat des Gewährens und Versagens zwischen Mann und Frau, werden sie auch künftig in allem, was einer Beziehung nahe kommt, sich ähnlich verhalten. Sie verspüren die Neigung, mit einem Jungen oder Mann zu schlafen - und schon im nächsten Augenblick ist es geschehen. Nun, Männer können sich dabei fühlen wie Könige. Und was sie so leicht gewonnen haben, davon wollen sie noch MEHR. Natürlich nicht nur von diesem Mädchen. Es war ja schon gesagt worden: Es gibt so viele andere attraktive Mädchen. Ob nicht das nächste noch viel "toller" ist? Und weg sind sie.

Selbst wenn sie ein bisschen ernster und verantwortungsbewußter sind, sind sie bei den ersten größeren Schwierigkeiten in einer Beziehung "weg".

Und so wird sich niemals ein wertvolles Wechselspiel der Geschlechter miteinander und füreinander entfalten.

Ehrlich gesagt, glaube ich keinerlei Erfahrung übermitteln zu können, wie Frauen mit einer solchen, hier beschriebenen "Prägung" umgehen sollen, wenn sie von dieser "weg" wollen, wenn sie - in Geschlechterbeziehungen - sich anders verhalten wollen, wertvoller. Mein Gefühl sagt mir, daß sie irgendwie versuchen sollten auszuprobieren, wie es sich anfühlt zu "flirten", daß sie genauer darauf achten sollten, was eigentlich MÄNNER wollen, wie eigentlich Männer reagieren, auf sie, ob sie, die Frauen, Männer unglücklich machen können. Und wenn ja: wie? Und ob sie durch ein leichtes Umstellen ihres eigenen inneren Gefüges die Fröhlichkeit im Getriebe der Geschlechter aufrecht erhalten können. Ob nicht auch sie selbst glücklich darüber werden können, von Männern umworben zu sein, ganz unabhängig davon, ob daraus etwas Ernsthafteres wird oder nicht.

Es gibt so und so viele super attraktive Frauen, die sich entweder gar nicht attraktiv fühlen oder aber die die Tatsache, daß sie als begehrenswert von Männern empfunden werden, gar nicht auf sich wirken lassen (können!). Das ist die natürliche und typische Reaktion von Mädchen, die noch unreifer sind. Sie sind unglaublich herb, trotzig, lassen sich gar nicht auf irgendeinen Flirt ein. Wenn man ein solches Verhalten aber bei reifen Frauen vorfindet - und es ist vorzufinden - wird es unheimlich. Es waren das einmal jene jungen Mädchen, die trotz ihrer Unreife und Verschlossenheit DENNOCH mit einem Jungen schlafen wollten - was konnte daraus dann auch werden außer Banalitäten? Aber diese Banalitäten des Ersterlebnisses sind nun tief in solchen Frauen drin, da es sich - womöglich - um irreversible Prägungen handelt oder um Prägungen, die nur schwer neu auszurichten sind.

Womöglich ist es nicht leicht, Frauen kennen zu lernen, die sich solchen etwaigen Zusammenhängen offen und ehrlich stellen, die darüber auch nur ansatzweise mit sich reden lassen. Es ist für sie - womöglich - zu viel Leid damit verbunden, weshalb es für sie sehr schwer sein könnte, darüber mit jemanden in einen Heilungsprozeß zu kommen. Sie verschließen dann lieber alles und versuchen einfach, so weiterzuleben wie "bisher".

Mittwoch, 30. Mai 2018

"In den Gefilden der Gottoffenbarung" - Mathilde Ludendorff



In diesem Video wird aus einem der späteren philosophischen Bücher von Mathilde Ludendorff das Eingangskapitel und ein Teil des ersten Kapitels vorgelesen (1, S. 7-23). 

Es geschieht das, um einen Eindruck vom Original-Wortlaut dieser Philosophin und - sozusagen - vom "Stimmungsgehalt" ihrer philosophischen Bücher zu geben. 

Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, in diesem Video aus dem im Titel genannten Buch vorzulesen - überraschender Weise. Es war eine eher spontane Idee.

25:55 - Zwischendurch erfolgt unter anderem ein Hinweis auf den Biologen William D. Hamilton, den Begründer der Soziobiologie. Seine Erfahrung der "Entfremdung" in der modernen Naturwissenschaft dient als Beispiel für das von Mathilde Ludendorff darüber Gesagte.

///     Das Mahnwort "Sei stark!"      ///

44:00 - All das wird schließlich ergänzt durch das Vorlesen eines kurzen Abschnittes aus Ausführungen von Mathilde Ludendorff zu dem von ihr formulierten Mahnwort "Sei stark!" (2). Nämlich Ausführungen zur Hochwertung der körperlichen Gesundheit.
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  1. Ludendorff, Mathilde: In den Gefilden der Gottoffenbarung (1945 begonnen). Verlag Hohe Warte, Pähl 1959
  2. Ludendorff, Mathilde: Und du, liebe Jugend? Ludendorffs Verlag, München [1938]

Dienstag, 29. Mai 2018

Einführung in das philosophische Denken Mathilde Ludendorffs?






00:00:00 - Das letzte Wochenende.
00:01:18 - Gibt es eine gute Einführung in die Philosophie von Mathilde Ludendorff? Danach wurde schon mehrfach gefragt. Unter anderem von dem "deutschen Mädchen" ( https://deutsches-maedchen.com/ ).
00:02:20 - Hinweis auf Lore Waldvogel (1-4).
00:03:48 - Hinweis auf die  Lebenserinnerungen von Mathilde Ludendorff.
00:09:10 - Deren sechs Bände reichen nur bis zum Jahr 1933. Eine biographische Aufarbeitung der Jahre 1933 bis 1966 wurde in den letzten 15 Jahren massiv torpediert (- ... aber warum eigentlich? ...).
00:12:20 - Eine Einführung in die Philosophie von Mathilde Ludendorff könnte immer nur ein Versuch sein, über etwas zu reden, über das man nicht reden kann.
00:13:45 - Umdichten von christlichen in nichtchristliche Volkslied-Texte (Beispiele "Kein schöner Land in dieser Zeit", Gegenbeispiel: "Wo die Sterne glühen still in Gottes Hand").
00:17:35 - Gott ist jenseits von Raum und Zeit.
00:18:35 - Die Naturwissenschaft ist - philosophisch gesprochen - mit der "Maya", mit der Erscheinungswelt befaßt. Hier passen Begriff und Anschauung oft noch leicht zusammen. Das ist der Positivismus. Nicht aber passen sie leicht zusammen bei Kulturworten wie: Schönheit, das Gute, das Wahre, Gott, Tugend .... 00:21:45 - Deshalb spricht Mathilde Ludendorff unter anderem auch vom "Wahn umschatteten" Wort "Gott" (5).
00:24:00 - Ich erwähne Hölderlin und Hegel und beziehe mich auf ihre Worte (6): "Der Philosoph muß eben so viel ästhetische Kraft besitzen als der Dichter. Die Menschen ohne ästhetischen Sinn sind unsere Buchstabenphilosophen. Die Philosophie des Geistes ist eine ästhetische Philosophie. Man kann in nichts geistreich sein, selbst über Geschichte kann man nicht geistreich raisonnieren - ohne ästhetischen Sinn."
00:25:00 - Hilft - für sich genommen - die sogenannte "Arbeit am Begriff" weiter?

00:26:24 - Nein, ohne Liebe gesprochen ist jeder Begriff aus dem Bereich des Seelischen wertlos. Deshalb lautet die zentrale Frage: Können wir lieben? Es ist gar nicht so einfach zu lieben. Warum ist es so schwer zu lieben?
00:28:30 - Es gibt Vernunftehen.
00:30:00 - Einiges zu dem Lebensschicksal der deutschen Dichterin Agnes Miegel. Zwei Gedichte: "Der es gegeben, daß ich so jung dich fand ...", sowie: "... Und ich zermartre meinen Sinn
Was so an dir mein Herz bezwang."
SIND wir Aufgewachte? Oder schlafen wir womöglich - trotz "Aufwachen" - weiter? Ersetzen wir nur die Spinnerei der Umerziehung durch eine neue, einigermaßen verrückte Spinnereien?
Es gibt neuerdings viele völkische Gesundheitsapostel.
Bestimmt das Sein das Bewußtsein? Oder bestimmt das Bewußtsein das Sein?
Und wie wird das Dornröschen nun wach geküßt?
"Die seelischen Gefahren des Spielfilms" (Gerold Adam) betreffen auch Frauen - oder Frauen sogar besonders- ?
Der Froschkönig (Märchen der Gebrüder Grimm). Man vergleiche auch "die Froschniederungen derer, die im Sumpfe der Entartung leben" (Mathilde Ludendorff).
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1. http://www.theoccidentalobserver.net/2016/05/commemorating-mathilde-ludendorff-on-the-50th-anniversary-of-her-death/
2. http://studgenpol.blogspot.de/2016/05/im-occidental-observer-ein.html
3. https://youtu.be/RuH5j7e7Jl0
4. http://studgenpol.blogspot.de/2016/09/lore-waldvogel-spricht-uber-mathilde.html
5. Ludendorff, Mathilde: In den Gefilden der Gottoffenbarung. 1945 begonnen. Verlag Hohe Warte, Pähl 1959, S. 21ff
6. http://www.zeno.org/Philosophie/M/Hegel,+Georg+Wilhelm+Friedrich/%5BDas+%C3%A4lteste+Systemprogramm+des+deutschen+Idealismus%5D

Donnerstag, 24. Mai 2018

Deutsche Kultur - Vorlese-Stunde (2)






(00:00-00:47 Einleitung: Trompete)
(Gebrabbel)

02:35-03:38 - Gedicht "Abends wenn ich heimwärts schreite" von Alfred Huggenberger
03:40 - Verbundenheit mit früheren Generationen unseres Volkes
04:30 - Das deutsche Volk ging aus einem zahlenmäßig ganz kleinen Volk im Frühmittelalter hervor, sprich, die demographische Entwicklung ist nicht erfreulich, aber auch noch nicht "der" "Untergang"
06:26 "Erheb' die freche Stirne, Tyrannei" (Schiller, Wilhelm Tell)
07:30 - "Vor allem eins, mein Kind, sei treu und wahr" (von Robert Reinick)
09:00 - Immanuel Kant über Kinder
09:55 - "Dort wo der Eichen heimlich Raunen" (Erich Limpach)
11:00 - "Wie er wolle geküßet seyn" (Paul Fleming)
12:20 - Zitate aus Nietzsches Zarathustra
13:00-17:00 Walter Flex, sein Gedicht "Im Osten vor Wilna stand die Schlacht"
17:50 - Wohlauf Kameraden, aufs Pferd
20:00 - Poesie ist wichtiger als Politik

21:00 - Kann die Seele auch außerhalb des Körpers existieren?
21:30 - Gerhard Roth - Wie das Gehirn die Seele macht

32:00 - "Willst du dein Herz mir schenken" (Johannes Sebastian Bach)
34:35 - Theodor Storm - "Am grauen Strand, am grauen Meer"
Weitere Gedichte von Theodor Storm
38:18 - "Oktoberlied"
"Als ich dich kaum gesehn"
"Över de stillen Straten"
"So komme was da kommen mag"
Abschlusslied: "Över de stillen Straten"
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  1. http://studgenpol.blogspot.de/2013/07/abends-wenn-ich-heimwarts-schreite.html

Dienstag, 22. Mai 2018

Auf geht's, Leute, zurück in die Kirche!!!! - Mit NORBERT BOLZ!!!!!





Die "Isolationsangst" des 68er's Norbert Bolz.

07:10 - Der Comiczeichner Jamiri (Jan-Michael Richter) über Norbert Bolz.

00:11 - Die "außerweltliche Askese" des Mittelalters: "ora et labora" (Benediktinische Regel)

11:30 - Aurelius Augustinus - "Bekenntnisse". Gut, um zu verstehen, wie "Mittelalter" entstanden ist.

Bevölkerungs-Zusammenbruch in der Spätantike

Soziobiologische Erklärung der Kinderlosigkeit der katholischen Priester (siehe auch "Bevölkerungsweise" des Gerhard Mackenroth!!!)

11:45 - Martin Luther formuliert die Forderung nach "innerweltlicher Askese". Berufsethik. Fragt nicht nach Belohnung. Allein durch Glaube. "Man muß das Gute tun, damit es in der Welt sei." (Marie von Ebner-Eschenbach)

19:15 - Positivismus - ist der gut oder schlecht? Auguste Comte in Reaktion auf G.F.W. Hegels spekulatives Denken.

/Inhaltsübersicht muß noch vervollständigt werden/

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1. Bolz, Norbert: Zurück zur Neuzeit. 2015
2. Bolz, Norber: Gnadenlose Neuzeit.
3. Weber, Max: Die protestantische Ethik und der "Geist" des Kapitalismus (1904/05)

Montag, 21. Mai 2018

Starke Frauen - Kämpferinnen



In diesem Video werden zahlreiche Beispiele für starke Frauen genannt und erörtert. Beispiele aus der deutschen Geschichte und aus der Geschichte der Menschheit insgesamt.

Es wird eine Tour d'horizon durch unsere reiche kulturelle Überlieferung gegeben. Von dieser haben sich viel zu viele Menschen viel zu stark entfremdet oder entfremden lassen.

Es werden behandelt Frauen in der Kunst, in der Vorgeschichte, in der Antike, in der Neuzeit.

Als Beispiele für starke Frauen werden erörtert: Jane Goodall, Dian Fossey, Birute Galdikas, Prinzessin Diana, Agnes Miegel, Anette von Droste-Hülshoff, Caroline von Humboldt, Königin Luise von Preußen, Bettina von Arnim, Lou Andreas-Salome, Leni Riefenstahl, Hanna Reitsch, Melita Gräfin Staufenberg, Lulu von Strauss und Torney, Ina Seidel, Marie Wollstonecraft, Jane Austen,  Anne-Sophie Mutter, Sumi Jo, Elisabeth Noelle-Neumann, Jeanne d'Arc.

Bei den meisten von ihnen wird versucht, in wenigen Worten einiges von ihrer Lebensleistung und der Art ihres Wirkens zu charakterisieren.

Ein Volk wie das deutsche, dessen Männer an der Front stehen, brauchte schon in zwei Weltkriegen immer Frauen, die in ALLEN Männerberufen ebenso leistungsfähig waren und sein können wie es Männer sind, auch in den "soldatischsten". In diesem Zusammenhang wird auf die deutschen Testpilotinnen des Zweiten Weltkrieges hingewiesen, die schon allein in der rein körperlich-psychischen Leistung ihren männlichen Kameraden in NICHTS nach standen.

Dieses Video versucht also vor allem, in massivem Angang jedes Herabsehen von Männern auf die Leistungsfähigkeit von Frauen im Überlebenskampf eines Volkes auszurotten. Ein solches Herabsehen hört man in Kreisen der heutigen patriotischen Bewegung zu oft durch. Sonst sollte man auch ein solches Video wie das vorliegende gar nicht für nötig halten.

Es wird auch die Frage erörtert, WOHER - geschlechter-psychologisch und religionsgeschichtlich - dieses Herabsehen von Männern auf Frauen kommt, woher diese Herabsetzung kommt. Es wurzelt in unvergeistigter Sexualität.

Besinnen wir uns doch einfach auf die selbstverständliche Hochachtung unserer germanischen Vorfahren gegenüber Frauen und den großen Respekt, den sie ihnen gegenüber lebten.

Sonntag, 20. Mai 2018

"Orwellzeit" hat recht // außerdem: // Liebesleben im ...

Hjacking, Evolution, starke Frauen, starke Männer - und alles sonst 



In diesem Video werden aktuelle Zuschriften und Kommentare zu meiner Internetarbeit zu verschiedensten Themen erörtert. Man suche sich interessierende Themen bitte gerne auch anhand der folgenden Übersicht heraus: 
00:00:00 - Wie kann man mit mir in Verbindung treten? Was läuft so im Hintergrund meiner Öffentlichkeitsarbeit? 
00:02:52 - Hinweis auf die Möglichkeit, sich in Guthmannshausen persönlich zu treffen ( http://deutsches-gedenken.de/ ). 
00:06:28 - Hörenswerter Vortrag des Humangenetikers Johannes Krause am 7.6.18 in Dresden (4).

HIJACKING DER PATRIOTISCHEN BEWEGUNG SEIT JAHRZEHNTEN

00:08:30 - Treffen in der "Bibliothek des Konservatismus" in Berlin? 
 00:08:51 - Der Videokanal von "Orwellzeit" von Philipp ist toll. Immer mehr Patrioten fragen inzwischen: Was machen Rechtschristen, Rechtskatholiken in der patriotischen Bewegung, und zwar seit Jahrzehnten? 
00:13:02 - Die Arbeit des "Instituts für Staatspolitik" (nicht "Zeitgeschichte"!), Götz Kubitschek, Ellen Kositza, Andreas Vonderach, Hans Becker von Sothen.
00:16:57 - Geheimkatholiken - Es gibt so viele Katholiken, die sich als Protestanten oder Heiden ausgeben, ohne es tatsächlich zu sein. Prominentes Beispiel: Klaus Berger (1). Karlheinz Weißmann. Die Rolle der Grabesritter, der Laienorganisation des Jesuitenordens.
00:19:50 - Prüfstein: Umgang mit den Erkenntnis-Fortschritten auf dem Gebiet der Naturwissenschaft. Die "Neue Rechte" ist ursprünglich gegründet worden von NEUHEIDEN und von sehr naturwissenschaftsnah denkenden Menschen: Stichwort "Biopolitik". Die "Neue Rechte" galt in den 1970er Jahren per se als neuheidnisch. Heute gilt sie - zumindest in Deutschland - per se als christlich. Sind da "unheimliche" Dinge geschehen? - Arthur Jensen, Alain de Benoist (2).
00:23:38 - Diese Jahre lange beklemmende Stille rund um Kevin MacDonald, rund um "The Bell Curve" im deutschsprachigen Raum, rund um die DNA-Revolution seit 2000. Volkmar Weiß, sein Buch "IQ-Falle". Steve Sailer (5), Henning Eichberg, "Rechristianisierung" der "Neuen Rechten". Eine ehrliche INHALTLICHE Debatte rund um Thilo Sarrazin hat das IfS seit 2010 nie geführt.
00:30:54 - Armin Mohler politischer Berater von F. J. Strauß. Katholiken-Sumpf, Eloge des Pädo-Joseph Ratzinger auf F. S. Strauß. Mord an Uwe Barschel - bis heute blickt eine ganze Partei verklemmt und erstarrt weg. Götz Kubitschek bezeichnet sich als "Rosengitter" ... 

EVOLUTION DES MENSCHEN IN DER SAVANNE

00:37:40 - Zuschriften, die ich erhalte zu meiner Blogarbeit ( Preussenlebt.blogspot.com ): Das Kriegsende im Elb-Havel-Winkel, Inferno 1945. Guthmannshausen.
00:42:06 - Erörterung neuer Kommentare zu Blogartikeln zu Evolution und Humanevolution (3). Savannen-Hypothese, "Out of Africa". Evolution ist das schönste Thema der Welt. Die Bedeutung der Naturwissenschaft. Wenn sich ein naturwissenschaftsnahes Menschen-, Völker- und Weltbild ausbreitet, ist die katholische Kirche - - - tot. - Die Wiederkäuer, unsere Freunde.
01:00:00 - Die Schimpansen-Forscherin Jane Goodall, eine rundum vorbildliche Frau, eine Frau, wie moderne Frauen sein können, eine Frau auch, die den Männern lange aus dem Weg gegangen ist. "Romantik, Jane und die Schimpansen - gibt es Zusammenhänge?" Liebesleben und Ansätze von Romantik im Urwald.

01:08:15 - Die Wikinger auf den Azoren-Inseln.

URHEIMAT DER INDOGERMANEN

01:09:44 - Die Frage nach der Urheimat der Indogermanen = Kurganvolk in der Ukraine? Wie war grob der Forschungs-Weg bezüglich der Indogermanen? Marija Gimbutas ( Gerold Adam ), David Anthony. Kulturelle und genetische Einflüsse über den Kaukasus hinweg von Süden nach Norden. Johannes Krause. 
01:25:35 - Erörterung einiger Kommentare auf meinem Youtube-Kanal.

STARKE FRAUEN - SCHWACHE FRAUEN 

01:28:47 - Frauen und die eine oder andere Schwäche derselben. Rangkämpfe bei Schimpansen. Ehefrauen von Professoren. Salon-Kultur und Frauen. ICH bin gegen ALLE Abwertung von Frauen. Die drei Männer von Mathilde Ludendorff. "Kinder sind nicht wichtig" (sondern selbstverständlich). Wilhelm Heinrich Riehl. Elly Ney, Lou Andreas-Salomé, die Freundin Nietzsches und Rilkes. Gesunde Körper sind wichtig - gesunde Seelen ... viel, viel mehr. 
01:52:30 - Schönheit kommt von innen.

EVOLUTION DES VERANTWORTUNGSBEWUSSTSEINS

01:54:00 - Weitere Youtube-Kommentare. Verbot der Fraktur-Schrift 1941 als Verzicht-Politik Hitlers. Otto Skorzeny - warum hatten seine Kommandounternehmen Erfolg und war er gefürchtet? Evolution des Verantwortungsbewußtseins im Zusammenhang konkurrierender Gruppen: Richard D. Alexander. 
02:07:30 - Die Kommentare von Delly Fina: toll. 
02:09:41 - Als Abschluss: "Morgensonne lächelt auf mein Land"

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  1. http://www.zeit.de/2005/43/KlausBerger, https://de.wikipedia.org/wiki/Klaus_Berger_(Theologe)
  2. Bading, Ingo: Alain de Benoist, http://studgenpol.blogspot.de/2015/10/alain-de-benoist-er-hat-biologische.html
  3. Bading, Ingo: Altruismus und Tierstaaten - In welchen Erdepochen evoluierten sie in der jeweiligen Tiergruppe?http://studgendeutsch.blogspot.de/2018/02/altruismus-und-tierstaaten-in-welchen.html
  4. Ausstellung in Dresden: http://www.dhmd.de/veranstaltungen/kalender/veranstaltungsdetails/127/2018-06-07/
  5. Sailer, Steve: https://www.vdare.com/articles/you-have-to-tell-the-truth-the-bell-curve-after-ten-years

Samstag, 19. Mai 2018

Deutsche Kultur - Vorlese-Stunde (1)





Vorlesen aus dem "Herzhaften Soldaten-Kalender" von 1944 (1).
(02:05 bis zum Schluß) 

Aus dem Inhalt: 
Zur Kinderlehre wird's genügen,
Lehrt ihr das A und O verstehn,
Die Mädchen: einen Mann zu kriegen,
Die Buben: ihren Mann zu stehn.

(Paul Heyse)

Es werden Gedichte und Prosastücke vorgelesen von: 

Josef Weinheber
Friedrich von Sallet
Heinrich von Kleist
Detlev v. Liliencron
Wilhelm Raabe
Agnes Miegel
Ernst von Dombrowski
Ina Seidel
und
Hans Kloepfer.

Weiterer Auszug: 
Drum sag ich: keiner steh still in der Welt!
Wen's antreibt, nur vorwärts, schnell!
Wer ein Held kann werden, der werd' ein Held,
Und wär's auch ein Schneidergesell!
(Friedrich von Sallet, aus: Der Derfflinger) 

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*) Eine junge Dame in meinem Haushalt bat, in meinem Video mitwirken zu dürfen. :-)
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1. Herzhafter Soldaten-Kalender 1944. Zusammengestellt und mit 54 Holzschnitten versehen von Ernst von Dombrowski. Neudruck Rudolf Schneider Verlag, München 1975

Freitag, 18. Mai 2018

Junge Liebe - Über die so langen Wege ....

.... von Gedanken zu Worten und von Worten zu Taten










"Tatenarm und gedankenvoll", so hat Friedrich Hölderlin die Deutschen beschrieben als eine ihrer wesentlichsten Stärken, aber mitunter natürlich auch als - - - Schwäche. Von solchen Stärken und Schwächen im Liebesleben ist in diesem Video die Rede.

ICH für meinen Teil bin BEGEISTERT von dieser Eigenschaft und bin begeistert von Jugend, die diesen Gedanken noch zu leben weiß. Nicht jeder Gedanke muß Wort werden, nicht jedes Wort muß Tat werden.  Und wo sollte das mehr gelten als in Liebesdingen?

An einer Stelle beziehe ich mich auf ein Wort von Heinrich Heine. Es lautet vollständig:

"Der Gedanke geht der Tat voraus wie der Blitz dem Donner. Der deutsche Donner ist freilich auch ein Deutscher und ist nicht sehr gelenkig und kommt etwas langsam herangerollt; aber kommen wird er, und wenn ihr es einst krachen hört, wie es noch niemals in der Weltgeschichte gekracht hat, so wißt: der deutsche Donner hat endlich sein Ziel erreicht. Bei diesem Geräusche werden die Adler aus der Luft tot niederfallen, und die Löwen in den fernsten Wüsten Afrikas werden sich in ihre königlichen Höhlen verkriechen. Es wird ein Stück aufgeführt werden in Deutschland, wogegen die französische Revolution nur wie eine harmlose Idylle erscheinen möchte." 

(aus: "Zur Geschichte der Religion und Philosophie in Deutschland", 1837)

Diese Worte spiegeln in vielen Teilen typisches jüdisches Denken über Revolution wider. Friedrich Schiller hat die deutsche Art von Revolution im "Wilhelm Tell" dargestellt ("Nein, eine Grenze hat Tyrannenmacht ..."). Und auch Hölderlin, Erich und Mathilde Ludendorff wollten eine Revolution mehr aus dem Innern heraus, mehr in der Stille als aus dem lauten Getöse heraus. In der Stille, in der stillsten Stille, da liegen die größten Kräfte des Deutschseins.

Denn: Wo VIELE Gedanken sind, GUTE Gedanken sind, da braucht es doch oft gar keiner Worte, oder? Und wo VIELE Worte sind, GUTE Worte sind, dort braucht es doch oft - und auf lange Zeiten hin - gar keiner Taten, oder? .... ;-) ..... ODER - ??? Und schließlich: Dort, wo VIELE GUTE Gedanken VIELEN GUTEN Worten vorausgegangen sind, dort münden viele gute Worte vielleicht, schließlich - und ganz wie selbstverständlich - in eine große, goldene, erhabene Tat, in eine Tat, die DANN nur noch Verkündigung vorheriger Gedanken und Worte ist - wohlerwogen und ganz aus Gold.

Deshalb: Gönnen wir Deutsche es uns doch, auf dem Gebiet der Liebe, des Heiligsten, das wir haben, "tatenarm und gedankenvoll" zu sein, zumal in unserer Jugend. Wenn ich das sage, sage ich dann nicht in anderen Worten dasselbe, was in dem Wort "Rein blieben und reif werden" enthalten ist?

Wenn wir es uns gönnen, so dem Deutschsein nach und nach immer näher zu kommen, werden wir - zumal in Jugendzeiten - niemals etwas verkehrt machen. Verpassen tun wir dabei gar nichts - außer in den meisten Fällen: die schalste Oberflächlichkeit.

Donnerstag, 10. Mai 2018

Otto von Bismarck - Sein Wirken ein Segen für die Völker Europas


Otto von Bismarck - Sein Wirken ein Segen für die Völker Europas

Einige Kommentare zu meinem letzten Video machen darauf aufmerksam, daß es auch einmal sinnvoll sein könnte, ein Video über Otto von Bismarck zu erstellen. 

Während meines Geschichtsstudiums habe ich mich an der Universität Mainz und an der Freien Universität Berlin sehr intensiv mit Otto von Bismarck beschäftigt und mit sehr unterschiedlichen Aspekten seines Lebens und seiner Politik, etwa mit seiner religiösen Entwicklung, aber auch mit vielen Detailfragen seiner Außenpolitik nach 1871.

Aufgrund dieses früheren intensiven Studiums kann ich mit großer Wärme die sehr kleine, aber feine Bismarck-Biographie meines verehrten Mainzer Hochschullehrers Ekkhard Verchau empfehlen (1), der ich mindestens ebenso viele Anregungen verdanke wie den damals so berühmten Verchau-Seminaren und dem ("zwanglosen") Verchau-Kreis an der Universität.

Ekkhard Verchau versuchte immer, akademisches Leben auch jenseits des formellen Lehrbetriebes zu fördern durch geselliges Beisammensein. Das ist eine Form akademischen Lebens, die ich sonst in dieser Form während meiner Studienzeit nie wieder kennengelernt habe. Wir sind zusammen zur Weinprobe nach Oppenheim gefahren, haben gemeinsam an einer Waldführung eines Försters teilgenommen und haben uns auch außerhalb des Lehrbetriebes gegenseitig wissenschaftliche und menschliche Anregungen gegeben.

In dem Verchau-Kreis bewegte sich damals übrigens auch der heute bekannte deutsche Historiker Sönke Neitzel. Während ich an meiner Magisterarbeit bei Professor Winfried Baumgart arbeitete, arbeitete er, obwohl ein oder zwei Jahre jünger, schon an seiner Doktorarbeit - ebenfalls beim Baumgart.

Im zweiten Teil des Videos wird ein - wie ich finde: wertvoller - Aufsatz behandelt (2) über die Bedeutung der Freundschaft im Leben von Otto von Bismarck und für den durchschlagenden und langfristigen Erfolg seiner Politik. Die Bedeutung dieses - mehr dem außer-rationalen Bereich angehörenden - Phänomens der Freundschaft wird in dem genannten Aufsatz sehr eindrucksvoll herausgearbeitet. Es gehört dieses Phänomen - so wie auch die Religiosität Bismarcks - in den Bereich des (außer-rationalen) menschlichen Wert-Erlebnisses (wie Konrad Lorenz sagen würde), also in den Bereich jener menschlichen Erfahrung, die Menschen erst im tieferen Sinne zu Menschen macht.

Es dürfte doch von nicht geringem Wert sein, sich darüber zu verständigen, worin - historisch gesehen - deutsches Nationalbewußtsein eigentlich überhaupt gründet und was Deutsch-Sein ausmacht.

Wer könnte uns darüber eher Auskunft geben als einer deutschesten aller Deutschen, nämlich: Otto von Bismarck.
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  1. Verchau, Ekkhard: Otto von Bismarck. Droemer Knaur, München 1981
  2. Rösner, Heinrich: Bismarcks engste Freunde. Wie Freundschaft an den Schicksalen von Völkern gestaltet. In: Mensch & Maß, Folge 6, 23.3.2001, S. 241-254, https://www.academia.edu/36600455/Bismarcks_engste_Freunde_-_Wie_Freundschaft_an_den_Schicksalen_von_V%C3%B6lkern_gestaltet

Sonntag, 6. Mai 2018

Zur Rassegenetik der Migräne .... ;-)



Migräne als evolutionäre Anpassung an kühle Erdregionen - oder doch eher an angeborene höhere Intelligenz?

Weiteres behandeltes Thema: "Kollektive Traumata", Trauer-Verarbeitung.

0:00: Einleitung: Es ist anstrengend, über das deutsche Schicksal zu sprechen oder AUS dem deutschen Schicksal heraus.

7:25: Meine Gensequenzierung bei 23andme und MyHeritage.

8:42: Hinweis auf die wertvolle Facebook-Gruppe "Archäologie in Deutschland".

9:45: Aktueller Artikel in "Spektrum der Wissenschaft" über Migräne (1). Dazu paßt, daß ich gerade gestern den ganzen Tag lang schwere Migräne gehabt habe, scheinbar weil mein Kopf die Erfahrungen mit Video-Produktion der letzten Wochen verarbeiten muß, wo unter anderem artikuliert worden war: Streß, Not, Leid und Todesnot unseres Volkes und unserer Kultur. Es ist unmöglich, in heutigen Zeiten als Deutscher leidfrei zu leben.

12:20: Kann es Sinn machen, in Zeiten der Todesnot unseres Volkes persönliches Leid nur privat zu verarbeiten?

12:43: Gerold Adam, mein Vorbild, hat seinen frühen Tod mit 63 Jahren schon mehrere Jahre zuvor vorausgesehen, weil er wußte, daß er sich total verausgabt und jede Stunde und jede Minute den wertvollsten Anliegen widmet, denen man sich in unserem Volk und unserer Kultur widmen kann.

14:50: F. Hölderlin sagt im "Hyperion": "Ich hatt es nie so ganz erfahren, jenes alte feste Schicksalswort, daß eine neue Seligkeit dem Herzen aufgeht, wenn es aushält und die Mitternacht des Grams durchduldet, und daß, wie Nachtigallgesang im Dunkeln, göttlich erst in tiefem Leid das Lebenslied der Welt uns tönt."

15:40: Der Ossi-Spruch "Es war nicht alles schlecht" - ist er nur lustig? Dabei ist das ja der Wessi-Spruch ebenfalls jeden Tag: "Es war nicht alles schlecht". Unser Volk hat erlebt im Westen Dressur und Versklavung durch VERWÖHNUNG, im Osten Dressur und Versklavung durch TERROR und EINSCHÜCHTERUNG (2). Und 1989 haben wir uns NICHT für den "Dritten Weg" zwischen Ost und West entschieden unter beiderseitiger Aufarbeitung der inneren und äußeren Versklavungen, denen wir unterworfen waren und immer noch sind.

18:15: Ich beziehe mich auf das Wort des sächsischen Kabarettisten Uwe Steimle: "Kennen Sie den Unterschied zwischen den Russen und dem Westen? ... DIE RUSSEN SIND WIR LOSGEWORDEN." (!!!) - Mann, in so wenige Worte kann man die deutsche Problematik zusammenfassen.

18:30: Eine neue Forschungsstudie über Migräne (1, 3) und das Gen TRPM8. Ich schaue gleich in meine eigenen sequenzierten Gene (4, 5) und finde .... - daß ich für das hier neu ausgewertete SNP rs10166942 .... T/T ...... habe, also die evolutionär jüngere Variante, verbreitet auf der Nordhalbkugel, die mit häufigerer Migräne einher geht. Vielen Dank auch, Evolution. Da habe ich eine Gemeinsamkeit mit unseren indogermanischen Vorfahren, ja, mit unseren osteuropäischen Eiszeit-Jäger-Vorfahren insgesamt (wie es scheint), auch mit Ostasiaten, nicht aber mit Afrikanern. Übrigens hatten diese abgeleitete Variante weder die Neandertaler noch die Denisova-Menschen (!) (obwohl sie doch auch in kühlen Erdregionen lebten!).

25:18: Die Firma MyHeritage, die z.T. hervorragende Dienstleistungen anbietet, ist eine israelische Firma. Leider ist die isländische Firma DeCodeGenetics, die ebenfalls "consumer genetics", also Mitmach-Genetik angeboten hatte (6), wirtschaftlich gegen die Wand gefahren worden, so daß heute 23andme und MyHeritage beide eine markt-dominierende Position einnehmen. Denke sich dazu jeder, was er will. Oliver Janich denkt sich ja auch seinen Teil dazu und redet sogar darüber.

32:18: Die restlichen 11 Minuten sind Gesang - (nur) für die, die es mögen. ;-) ........

(Wir sitzen zu Pferde bei Tag und bei Nacht, Die blauen Dragoner, Es geht eine helle Flöte, Bist du nit bei mir, Die Gedanken sind frei, In dem Kerker saßen)
____________________________________________
  1. Dönges, Jan: Migräne - Der Preis für unsere Kältetoleranz. In: Spektrum der Wissenschaft, 03.05.2018,  https://www.spektrum.de/news/der-preis-fuer-unsere-kaeltetoleranz/1563004
  2. Lorenz, Konrad: Die acht Totsünden der zivilisierten Menschheit. 1973
  3. Human local adaptation of the TRPM8 cold receptor along a latitudinal cline. By Felix M. Key , Muslihudeen A. Abdul-Aziz, Roger Mundry, Benjamin M. Peter, Aarthi Sekar, Mauro D’Amato, Megan Y. Dennis, Joshua M. Schmidt, Aida M. Andrés Published: May 3, 2018,  http://journals.plos.org/plosgenetics/article?id=10.1371/journal.pgen.1007298
  4. https://opensnp.org/snps/rs10166942
  5. https://www.snpedia.com/index.php/Rs10166942
  6. http://studgenpol.blogspot.de/2011/10/deutsche-journalisten-sind-arschlocher.html

Donnerstag, 3. Mai 2018

Die Satanisten

- Die Vernichtung lebensfroher, tatfroher Völker 

Elitärer Satanismus - ein furchtbares Thema - und ein persönlicher Bericht dazu. 


Anfang 2011 stieß ich auf dieses Thema das erste mal. 2011 und 2012 habe ich sehr viel über diese Themen auf meinem Internetblog "Gesellschaftlicher Aufbruch - jetzt!" veröffentlicht. In den weiteren Folgejahren ging ich dann noch vielen Implikationen und Schlußfolgerungen dieses Themas für die deutsche Zeitgeschichte nach.

In diesem Video erzähle ich, wie ich - seit 2008 - schrittweise auf dieses Thema kam und welche Erfahrungen ich mit der Behandlung dieses Themas gemacht habe. Ich gebe also so eine Art Zusammenfassung, einen Überblick über meine Blogarbeit zu diesen Themen insbesondere seit 2011.

Es ist ein persönlicher Bericht. Vermutlich kann ich Menschen, die in der alternativen Öffentlichkeit belesen sind oder sich viele Dokumentationen angesehen haben, dabei nur wenig Neues sagen. 

Aber vielleicht auch ihnen einiges Neue über die auch heute noch viel zu wenig bekannten satanischen und okkulten Hintergründe nicht nur des Dritten Reiches selbst, sondern auch der völkischen Bewegung, bzw. der deutschen Rechtskonservativen (der Neuen Nationalisten, der "Kommenden" ...), also über die Hintergründe von Literaten wie Ernst Jünger, Oswald Spengler, Werner Best, Friedrich Hielscher, Armin Mohler, sowie übrigens auch diverser "Spiegel"- und "Welt"-Historiker, die nach 1945 Jahrzehnte lang tapfer an der Vertuschung und Verharmlosung von Regierungs-Kriminalität vor wie nach 1933, vor wie nach 1945 gearbeitet haben. (Sie sind jene, die in Orwell'schen Wahrheitsministerien sitzen und die Geschichte umschreiben.)

Die Eliten haben sich über all diese Epochen-Jahre hinweg in wesentlichen Teilen gar nicht gewechselt (gilt ja auch für 1989).

Aber auch wem ich sonst nichts Neues sagen könnte, würde in diesem Video ein wenig über meinen persönlichen Zugang zum Thema erfahren, auch über meine persönlichen Erfahrungen im Umgang mit "spontanen" Telefonanrufen von prominenten Jesuiten spät abends, mit persönlichen Reaktionen von Hochgrad-Freimaurern, Anthroposophen und Satanisten, die allesamt auf ihre Art auf meine Blogarbeit reagierten und mir ihre Reaktionen zur Kenntnis gelangen ließen oder sonst zu "spüren" gaben, gerne auch durch anonyme Kommentare auf meinem Blog, durch Email-Zuschriften, durch Drohungen oder durch diverse Stellungnahmen und Reaktionen im Internet.

Auch habe ich mehrere Zuschriften von Überlebenden ritueller Gewalt erhalten, bzw. mich mit ihnen über die Thematik ausgetauscht.

Im letzten Jahr habe ich auch mehrere Blogartikel über Gerwald Claus-Brunner veröffentlicht. Das Video wartet - wie eben auch viele meiner Blogartikel - mit einer Fülle von Details auf. 

Aber eben das forderte eben auch Erich Ludendorff von den Deutschen: "Wühlt in der Geschichte." 

Aber beim Sprechen über das Thema wurde mir wieder bewußt, daß es keinen Sinn macht, nonchalant und im flapsigen Ton über diese Verbrechen zu sprechen. Wie spricht man angemessen über DIESE Verbrechen? Und mit dem Wissen, daß unter uns hunderte, tausende von Menschen leben, die Überlebende dieser Gewalttaten sind, die jeden Tag an ihnen leiden, an denen Seelenmord verübt wird, die versklavt werden. 

Bislang scheint so gut wie kein einziges Kind aus den Fängen dieser Mafia - - - durch "Aufklärung" gerettet worden zu sein. Wir lassen das jeden Tag zu. Jeden Tag.

Mit dem unablässigen Bewußtsein, mit dem links- und rechtsextremistische Gewalttaten bekämpft werden, mit einem mindestens ebenso starken Bewußtsein müßte diese Regierungskriminalität bekämpft werden. Sie wird nicht bekämpft? Und warum?

Dienstag, 1. Mai 2018

"Bist du nit ba mir" - - - Liebe im Aufbruch unserer Zeit




Ihr lieben Zuschauer, heute rede ich - zumindest am Ende - über ganz persönliche Dinge. Einleitend und am Ende singe ich das schöne Kärntner Volkslied "Bist du nit bei mir" (1, 2).

Um die behandelte Thematik - das Universum der Ehe - noch von einer ganz anderen Richtung aus zu beleuchten, sei hingewiesen auf die folgenden Worte von Rudi Dutschke (3, S. 167f):
"Schon der Entschluß zur Ehe sollte gefaßt werden auf der Grundlage einer Kooperation für die Zukunft, unter dem Aspekt der Veränderung dieser Gesellschaft. (...)
Hans und Grete, wie die sich verbinden, das ist bestimmt durch ihre gesellschaftliche Bewußtlosigkeit und ist bestimmt durch den Druck, der auf die Menschen dieser Gesellschaft ausgeübt wird. Wir (Studenten) aber haben die Chance, ein bischen zu begreifen von dieser Gesellschaft. Da ist der Liebeszusammenhang schon eingebettet in den Kampfzusammenhang, gegen diese Gesellschaft zu kämpfen. Und das ist die Grundlage für eine Ehe, die sich prinzipiell von der Hans-und-Grete-Ehe unterscheidet." 
Bitte anstatt "Studenten" lesen "wir Patrioten". Dutschke war übrigens ein Patriot (4). Weiter Rudi Dutschke (4, S. 169f):
"Ich habe die Resexualisierung gefordert, aber nicht die Pseudo-Sexualisierung, wie sie gegenwärtig praktiziert wird. Jeden Tag kann man neuen Sex sehen, und jeden Tag wird man angereizt. Alles das sind Momente repressiver Sexualisierung, welche die Entfaltung individueller Sexualität gar nicht zulassen, denn die Gesellschaft eignet sich das Triebleben des einzelnen in repressiver Form an, um es sich nicht in subversiver Form entfalten zu lassen.
Vorm Fernsehapparat, im Kino oder in der Bar oder in den Mini-Bars, was geschieht dort? Der Mann wird total angereizt. Überall wird entkleidet. Und so geschieht etwas, was gerade repressive Sexualität auszeichnet. Man kann damit nicht kooperieren. Man sagt dann bloß: Oh, was für eine reizlose Frau habe ich! Indem der Mann das sagt, stellt sich das Problem der Verdrängung. Wenn der Mann sublimieren würde, dann würde er überlegen: Was bedeutet das Zusammenleben mit meiner Frau? Unter welchen Bedingungen habe ich es angefangen? Welche Hoffnungen habe ich gehabt? Welche sexuellen Hoffnungen? Welche intellektuellen Hoffnungen? Dagegen stellen sich ihm nicht die Fragen: Wie soll meine Entwicklung sein, wie wollen wir zusammenbleiben, wie wollen wir uns entfalten, gemeinsam entfalten? Das Problem stellt sich ihm nicht. Er sieht bloß die scheinbar bessere Sex-Bombe."
Rudi Dutschke "ertrank" 1979 in der Badewanne - in der Badewanne. Er hatte nicht mehr Zeit, Friedrich Hölderlin als einen innovativen Denker auch für das Verhältnis zwischen Mann und Frau zu entdecken, schon gar nicht die Philosophie und Seelenlehre von Mathilde Ludendorff, die - schon - sehr sinnvoll sein könnte als gemeinsame weltanschauliche Grundlage, wenn man eine gemeinsame, wertvolle, möglichst beseelte, seelisch gehaltvolle Ehe eingehen möchte, eine Ehe, die über Höhen und Tiefen trägt, und die beide Ehegatten über tiefe Entfremdungen hinweg immer näher und näher dem Göttlichen bringt, dem, was unsere Kultur hervorgebracht hat, dem, was unser Universum hervorgebracht hat.

Denn "vDodenstein" brachte ganz recht in einem Kommentar zu meinem vorletzten Video das schöne Goethe-Wort: "Im Innern ist ein Universum auch". Im Innern unserer Seelen, im Innern unserer Welt. Finden wir wieder zurück in dieses Universum, in das Universum der Seele, der deutschen Seele, des Weltgeistes überhaupt? Dort allein sind wir doch zu Hause, nirgendwo sonst. Im Universum der beseelten Liebe und des tiefen Glückes nach Zeiten unglaublich tiefen gegenseitigen Unverständnisses zwischen Mann und Frau und zwischen uns und unserem besseren Ich.
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  1. Weitere Kärtner Volkslieder: http://studgenpol.blogspot.de/2013/08/auf-da-fratn-verschlaft-die-sun.html
  2. "Bist du nit ba mir". Totengedenken am Wiener Heldenplatz 2009, https://youtu.be/aIbyMTK03-g
  3. Dutschke, Rudi: Mein langer Marsch. Reden, Schriften, Tagebücher aus zwanzig Jahren. Hrsg. von G. Dutschke-Klotz, H. Gollwitzer u. J. Miermeister. rororo aktuell Reinbeck bei Hamburg (1979?)
  4. Dutschke, Gretchen: Wir hatten ein barbarisch, schönes Leben. Eine Biographie. Kiepenheuer & Wisch 1996

Mathilde Ludendorff - und die heutige religiöse Frage


/ Einleitend zum Mitsingen:
"Im Wald ist schon der helle Tag"
(von Hans Baumann). /

Gestern habe ich einen Abend lang in einer sehr angeregten Gesprächsrunde verbracht. Es wurde einiges aus den Lebenserinnerungen von Mathilde Ludendorff vorgelesen zu den Jahren 1923 und 1924. Daran schlossen sich vielfältige Gespräche und Fragen an, von denen einige im Video zunächst nur kurz aufgegriffen werden.

So kam unter vielen anderen die Frage auf, welche Weltanschauung Mathilde Ludendorff eigentlich vertreten hat. Um ihre Philosophie grob einzuordnen, kann man sie dem Pantheismus zuordnen. Aber im Gespräch kam auch die Frage auf, wie das zu verstehen sein könnte, wenn es am Anfang ihres Buches "Schöpfungsgeschichte" heißt: "Am Anfang war der Wille Gottes zur Bewußtheit".

Es könnte nun schon wichtig sein, wenn man diesen Satz und ihren Grundansatz des Philosophierens richtig verstehen möchte, sich klar zu machen, daß Mathilde Ludendorffs Philosophie sich sehr bewußt in ein 2.500 Jahre altes Philosophieren einordnet, und daß ihr Philosophieren - insbesondere in Auseinandersetzung mit Immanuel Kant und Arthur Schopenhauer - dann schließlich auch sehr eigene und selbstständige Wege gegangen ist.

Philosophieren an sich fängt aber nicht mit dogmatischen "Setzungen" an (wie bei monotheistischen Religionen), sondern ihnen liegt das völlig ergebnisoffene griechische "logo di donai" zugrunde, das "Sich Rechenschaft geben" über alles, was ist.

Und von daher stellt sich auch die Frage, wie diese Welt geworden ist. Der Mensch stellt diese Frage mit seiner Vernunft. Aber diese Vernunft stößt an Grenzen, die Immanuel Kant - nach Meinung der meisten heutigen Philosophen und auch nach Meinung von Mathilde Ludendorff - festgestellt hat. Das eigentliche Philosophieren nun fängt an diesen Grenzen an. Und es ist dann zu klären, was über alles das gesagt werden kann, was "jenseits" dieser Grenzen der Vernunft liegt.

Es muß aber klar sein, daß dieses "jenseits" der Vernunft nach moderner Auffassung und auch nach Auffassung von Mathilde Ludendorff nicht jenes übernatürliche "Jenseits", jene übernatürliche Gottvorstellung der christlichen Kirchen sein kann. Denn das letztere unternimmt unzulässige Grenzüberschreitungen hinweg über die der Vernunft gesetzten Grenzen.

Diese Fragen müssen in weiteren Videos noch einmal aufgegriffen werden (1, 2). Auch kam die Frage auf, welche Stellung Adolf Hitler gegenüber der religiösen Frage eingenommen hat. Und so schwirren derzeit viele Fragen durch den Raum.
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  1. Ludendorff, Mathilde: Ein Wort der Kritik an Kant und Schopenhauer.
  2. Ludendorff, Mathilde: Der Irrtum des Pantheismus und seiner Moral.
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