Von 317 stotternden Kindern, die in London in der Behandlung von Logopäden waren, sind ein Fünftel vor dem fünften Lebensjahr zweisprachig aufgewachsen. (Morgenpost) Schon im Oktober letzten Jahres war berichtet worden, daß zweisprachig erzogene Kinder etwas verzögert die Unterscheidung von bestimmten Lauten erlernen. (Stud. gen.) Aber dieser neue Befund spricht wohl noch eine weitaus deutlichere Sprache.
Graswurzelbewegung, garantiert echt - seit 2007 ohne Kunstrasen-Anteile
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Wichtige Blogbeiträge
Beliebte Posts (*darunter finden sich leider selten neuere Beiträge*)
-
In diesem Beitrag sollen die satanistischen Kreise im Umfeld der okkulten Freimaurerloge "Fraternitas Saturnis" und ähnlicher Ers...
-
Im folgenden eine geordnete Liste jener Quellen zum Thema Satanismus - schriftlicher und filmischer Art - die hier auf dem Blog schon ausge...
-
Wenn das eigene Leben zum "Roman" wird, kann dann ein Roman nicht auch einmal zum Leben werden? Abb. 1: Eine Studien-Zeichnung des...
-
Peter Sloterdijk's "Du mußt dein Leben ändern" (2009) und Mathilde Ludendorff's "Selbstschöpfung" (1927) - Ein...
-
"Der Untergang" - nicht im Führerbunker, sondern rund um das ehemalige Generalstabsgebäude im Spreebogen - Eine Zusammenstellung...
3 Kommentare:
Hier fehlt die Angabe der Basisrate: Wie viele Zweisprachige Kinder gab es in dieser Gegend? Ausserdem: Wie wurde die Stichprobe ausgewählt? Wie wurde Stottern diagnostiziert bzw. die Diagnose bestätigt?
Halten Sie den Zusammenhang zwischen Zweisprachigkeit und Stottern aus Ihren Kenntnissen heraus für nicht plausibel? Ich selbst bin der Frage nicht genau nachgegangen bislang und hab mir auch die Originalartikel nicht angeschaut.
Der Originalartikel wird aber der folgende sein:
http://adc.bmj.com/content/early/2008/09/09/adc.2007.134114.abstract
Leider hab ich grad keinen freien Zugriff darauf. (Vielleicht in ein paar Tagen/Wochen.) Aber der Abstract ist schon sehr ausführlich:
"The sample of 317 children had 69 bilinguals (prevalence rate of bilingualism in the stuttering sample was 21.8%). ..."
Hier noch ein paar andere Links über diese Forschungen von Peter Howell. Dieser Bericht ist etwas ausführlicher:
http://uepo.de/2008/09/11/fruhe-zweisprachigkeit-erhoht-stotter-risiko/
Die Homepage's von Peter Howell, bzw. seiner Forschungsgruppe, jeweils mit Publikationsliste:
http://www.speech.psychol.ucl.ac.uk/
http://www.icn.ucl.ac.uk/Staff-Lists/MemberDetails.php?Title=Prof&FirstName=Peter&LastName=Howell
Aus der Liste geht auch hervor, daß der Artikel kritischen Einwänden begegnet ist, denen die Autoren geantwortet haben. Dem wäre nachzugehen.
Hier noch ein Buch von 1983:
http://www.uni-saarland.de/fak4/bilingualFam/27_11_Teil%201.htm
Für Stottern gibt es aber offenbar auch eine genetische Veranlagung:
http://www.sueddeutsche.de/wissen/sprachfehler-gen-mutation-laesst-menschen-stottern-1.59646
Kommentar veröffentlichen