Dienstag, 26. Februar 2019

Unser "Ludendorff'scher Ansatz"

Öfffentlich ausgelotet auf Potentiale und Gefahren hin von Seiten eines - - - Satanisten!!!

Vorbemerkung: Im Juli 2013 veröffentlichte ich auf meinem Internetblog "Studiengruppe Naturalismus" einen Blogbeitrag (Stgr. Natr. 7/2013), der mir noch heute, 2019, so aktuell erscheint wie er damals war - vielleicht noch aktueller. Deshalb soll er hier auf dem Parallelblog - in leicht überarbeiteter Form - neu veröffentlicht werden. Es könnte durchaus Sinn machen, die vielschichtige Debatte dieses Blogbeitrages auf heutigem Stand weiter zu führen. Ggfs mache ich darüber auch noch einmal ein Video.

Abb. 1: R. Dawkins - Okkulte mögen ihn nicht
Schon im Oktober 2012 und im Januar 2013 sind zu unserer Blogarbeit von Seiten eines satanismusnahen Blogkommentators überraschend grundlegende uund zum Teil auch "informierte" Kommentare abgegeben worden. Er präsentierte sich unter den nichtssagenden Namen "Leser" und "Mal wieder" (1, 2). Da aus diesen Kommentaren vielleicht manches auch für die Gegenwart zu lernen ist, sollen sie in den wichtigeren Teilen hier noch einmal in einem eigenen Beitrag dokumentiert werden. Auch fiel uns erst bei der Zusammenstellung der folgenden Erörterung einige wesentlichere Dinge überhaupt ins Auge, die uns zuvor ganz entgangen waren.

Eine "inflationäre" "Metaphysik des Satanismus" ist "interessanter" (Oktober 2012)


Der Blogkommentator hatte sich erstmals kund getan am 22. Oktober 2012 in einem Kommentar zu einem meiner Blogbeiträge (1). Er machte dort - als der "Leser" - zunächst vermutlich nur, um einen Interesse weckenden "Anbeißer" zu liefern - die folgende, außerordentlich informiert klingende Bemerkung. Er schrieb (1):
Ernst von Salomon hat in seinem Buch "Der Fragebogen" unfreiwillig (?) eine Anspielung Ernst Jüngers auf Spenglers Mitgliedschaft in der oben genannten Loge überliefert:

"Als ich ihn, nachdem ich ihm lange Jahre nicht mehr begegnet war, eines Tages im Jahre 1937 zur Zeit des Nürnbergers Parteitages in Berlin auf der Straße traf, geschah dies just vor einem Kino, aus dem die Scharen der Besucher strömten. (...) Ich fragte ihn, was er treibe, er sagte: "Ich habe mir einen erhöhten Standort ausgesucht, von dem ich beobachtete, wie sich die Wanzen gegenseitig auffressen." Ich sagte etwas gereizt, nun, er habe sich immer gern auf einen anderen Stern zurückgezogen, worauf er sofort erwiderte: "Ja, auf einen relativ anständigen, auf den Mars oder die Venus, nicht auf den Saturn, der hat Nebelstreifen und außerdem sitzt da schon Spengler."

Nachzulesen ist dieses Zitat in einem alten Artikel der "Jungen Freiheit", der im Netz aufbewahrt ist.

http://www.geocities.ws/films4/derdoppelteernst.htm

Grundsätzlich finde ich Ihren Blog interessant, wenn mir auch die metaphysischen Grundlagen zu kurz kommen, weshalb ich auch nicht so ganz verstehe, was denn eigentlich mit dem "Satanismus", der hier als Gefahr andauernd beschworen wird, eigentlich gemeint ist.
In unserer Antwort behandelten wir die Einordnung dieses interessanten Zitates (siehe dort) und schrieben dann am 22. Oktober 2012 weiter (1):
Metaphysische Grundlagen? Dieser Blog vertritt ein konsequent naturalistisches Weltbild wie die Giordano Bruno-Stiftung, wie Richard Dawkins, wie die Mehrheit der heutigen Naturwissenschaftler. Für alle übernatürlichen "Kräfte" und "Einflüsse", für Magie und jegliche Sorte Okkultismus ist im modernen Weltbild kein Platz mehr.

Den Okkultismus und seine Wirkung, insbesondere wie er bis zum Satanismus führen kann, habe ich am besten erklärt und erläutert gefunden in dem Buch der Psychiaterin Mathilde Ludendorff "Induziertes Irresein durch Okkultlehren". Ich arbeite gerade an zwei Dokumentationsbänden über alle nicht in Buchform veröffentlichten Äußerungen der beiden Ludendorffs zu Satanismus, Okkultismus und Logen. Dabei hab ich viel gelernt.

Dabei habe ich auch gelernt, daß das Phänomen des Satanismus eine psychiatrische Seite hat ("Irresein", Verblödung), aber auch schlicht eine moralische Seite. Die MORAL des Satanismus ist - nach Mathilde Ludendorff - noch eine viel niedrig stehendere als die des (alt- und neutestamentarischen) Christentums. Und das scheint mir sehr treffend zu sein.

Mathilde Ludendorff hinwiederum schlägt in ihrer eigenen Philosophie eine konsequent mit dem modernen naturwissenschaftlichen Weltbild vereinbare Metaphysik vor. Also auch einen "Gottesbegriff", der dem "Gott Albert Einsteins" nahe steht, und den z. B. Richard Dawkins mit seinem Buch "Gotteswahn" grundsätzlich nicht angegriffen sehen wollte. Grob gesagt ist das der Gottesbegriff des Pantheismus. 
Darauf der "Leser" (Hervorhebung nicht im Original) (1):
Danke Herr Bading für Ihre Antwort auf meine implizite Frage, was denn eigentlich der metaphysische Standpunkt dieser Seite ist.

Sie vertreten also wie die Ludendorffs, mit denen ich mich in letzter Zeit etwas beschäftigt habe, weshalb ich auch auf Ihre Seite gestoßen bin, eine sozusagen "deflationäre" Metaphysik des Satanismus, wonach es keinen Satan gibt, sondern nur wahnhafte Anhänger einer eingebildeten metaphysischen Entität.

Allerdings stellt sich dann die Frage, warum der "Satanismus" eine so große Gefahr sein soll. Denn Wahnvorstellungen haben es doch an sich, an der Realität zu scheitern. Aber Sie gehen doch davon aus, daß die "Satanisten" die Realität meistern, da sie überaus mächtig sind, ja den Lauf der Weltgeschichte mitprägen,.

Die Ludendorffs versuchen diesen Widerspruch aufzulösen, indem sie von einer umfassenden jüdischen Verschwörung ausgehen, vor deren Hintergrund der "Satanismus" eine Suggestivlehre ist, mit der Nichtjuden für Hilfsdienste gewonnen werden. Sie aber, Herr Bading, scheinen von einer jüdischen Verschwörung nichts wissen zu wollen (ich habe allerdings auch nur einen kleinen Teil Ihrer Artikel gelesen, weshalb ich mich in meiner Einschätzung täuschen mag). Vor diesem Hintergrund ist es rätselhaft, wie der "Satanismus" so mächtig geworden ist.

Grundsätzlich finde ich Ihren Blog interessant, und ich habe mir auch schon viele Fragen bezüglich bestimmter Personen gestellt, die Sie zu beantworten suchen. Doch eine wirklich befriedigende Erklärung der Weltgeschichte scheint sich mir mit dem “Satanismus“-Postulat nicht zu ergeben. Fast fände ich es interessanter, wenn man eine „inflationäre“ Metaphysik des Satanismus postuliert (mit funktionierender schwarzen Magie, mit echten Teufelspakten etc.), obwohl ich eigentlich selbst zum Agnostizismus neige. Denn dann hätte man wenigstens eine Erklärung dafür, daß eine kleine Gruppe so mächtig werden konnte und den Rest der Menschheit in eine Art Hypnose zu versetzen vermag.
Was mir auch aufgefallen ist, daß zwielichtige Personen wie Guido Grant in den schlimmsten Massenmmedien (Pro 7) vor den Gefahren des "Satanismus" warnen dürfen, obwohl nach den Anhängern der „Satanismus“-Verschwörungstheorie die Medien von "Satanisten" beherrscht werden. Und gerade im englischsprachigen Raum, gibt es viele Netzseiten, hinter denen angeblich Juden stecken (so z.B. „vigilant citizen“), die behaupten, daß unsere Welt von „Satanisten“ regiert wird. Also die These einer jüdischen Verschwörung scheint mir insgesamt plausibler zu sein als die einer „satanistischen Verschwörung“. Es ist ja auch auffällig, daß Judenkritiker in der BRD verfolgt werden, während die staatlich gestützten Kirchen gerne vor einem Neo-Satanismus warnen.
Bemerkenswert ebenfalls, daß der Kommenator den wichtigen Sachbuchautor Gudio Grandt zu einer "zwielichtigen Person" erklärt - lächerlich! Aber wie man insgesamt sieht, ein recht vielschichtiges Raisonnement, das hier ausgebreitet wird. Und das man eigentlich erst versteht, wenn man sich gut hineinversetzen kann in jemanden, der Satanismus nur dann für so weltgeschichtlich einflußreich halten kann, wenn der Teufel wirklich real existiert und durch magische Praktiken bekämpft werden kann ... Das hatte ich mir damals in der Erörterung gar nicht bewußt gemacht, war mir gar nicht aufgefallen und wird mir erst jetzt beim nachträglichen Zusammenstellen dieser Diskussion bewußt, diese Vielschichtigkeit. Wollen Satanisten eine neue, sich bildende alternative Öffentlichkeit unterwandern, müssen sie sich mit dem dort herrschenden Denken auseinandersetzen. Zugleich macht es für sie Sinn, das dort herrschende Denken dem eigenen Denken irgendwie zuzuordnen und dadurch vielleicht sogar leichter verführbare Gemüter auf seine Seite zu ziehen. Auf solche Dinge laufen die hier ausprobierten Argumente ja hinaus. Es ist leicht denkbar - bzw. ja oft deutlich genug - daß viele Autoren etwa des Kopp-Verlages so denken oder auch Leute bei Nuoviso und ähnlichen Videoportalen. Hören wir erst einmal weiter zu (1):
Ich habe mir noch keine abschließende Meinung zu dem Komplex gebildet, weshalb ich hier ein echter Fragender bin, und im Gegensatz zu Guido Grant kommen Sie mir recht ehrlich vor, weshalb ich mal hier meine grundsätzlichen Fragen artikulieren wollte.
Na, zum Glück, werden wir als ehrlich empfunden. Guido Grandt hingegen scheint als ein echt-satanistischer Satanismus-Kritiker angesehen zu werden. Einen "echten Fragenden" nennt er sich. Die These, daß es den Teufel wirklich gibt, und daß man durch "schwarze Magie" Dinge bewirken könne, findet dieser "Leser" dann aber "fast" "interessanter" und eine solche Erklärung plausibler. Diese Aussage fällt mir, wie gesagt, erst jetzt, beim erneuten Nachlesen erstmals wirklich in die Augen. Das ist eine für vernünftige Leute so schrille These, daß ich die bisher ganz überlesen hatte. Wäre sie mir gleich voll in die Augen gefallen, hätte ich wohl die ganze folgende Diskussion nicht ganz so ernsthaft fortgesetzt, wie ich sie fortgesetzt habe. Oder in ganz anderer Weise. Denn mit einer solchen Aussage fällt das proklamierte "Agnostikertum" natürlich mehr oder weniger in sich zusammen.

Es wäre dann eben zu sagen, daß der Agnostizismus dieses "Lesers" de facto gar kein Agnostizismus ist, sondern Glaube an "Supernaturales", "Übernatürliches". Hierbei wird einem auch erneut bewußt: Hinter Agnostizismus scheinen sich neuerdings viele zu verbergen, die, wenn man ihnen auf den Zahn fühlt, sich dann gar nicht mehr als so tolle Agnostiker herausstellen. Sondern z.B. als Okkult-Anhänger. (So womöglich auch auf dem Blog "Wissen bloggt", wo ich in den Kommentaren schon andeutungsweise auf ähnliche "Agnostiker" traf. Sicherlich übrigens auch in der sogenannten "Skeptiker"-Bewegung.) Nachtrag 2/2019: Auf Facebook traf ich im Januar 2018 kurzzeitig auf einen solchen "Agnostiker", der sich - wie dann andere feststellten - noch in ganz anderen Zusammenhängen des politischen Aktivismus aus dem Hintergrund heraus steuernd bewegte, der aber eine Argumentationsstruktur erkennen ließ, die sehr deutlich an die hier referierte erinnerte. Man hatte sprichwörtlich ein "Dejavu". Deshalb wird diese Facebook-Diskussion im letzten Abschnitt dieses Beitrages noch kurz dokumentiert. Ich antwortete jedenfalls am 22. Oktober 2012 (1):
Was für eine Moral aus dem Alten Testament folgt, und wie Menschen nach dieser Moral handeln müssen, die buchstabengläubig daran glauben, das ist ja offensichtlich. Und es ist zuletzt von R. Dawkins ("Gotteswahn") oder Peter Sloterdijk ("Zorn und Zeit") behandelt worden (etwa die Feindvernichtungsgebete). Auch Wolfgang Eggert hat in seinem 3-bändigen Werk "Geheimvatikan" darüber ausreichend viel zusammengetragen. Und schließlich schätze ich den amerikanischen Psychologen Kevin MacDonald und sein Buch "A Culture of Critique" von 1998 sehr, weshalb für mich alttestamentarische Einflüsse auf die Weltgeschichte die noch am leichtesten zu erklärenden zu sein scheinen, weshalb ich diese hier auf dem Blog und auch sonst nicht noch großartig glaube, thematisieren zu müssen. Auch Juri Slezkine hat darüber ja ausreichend aufgeklärt ("Das jüdische Jahrhundert"). (...)

Für die alttestamentarische Weltsicht ist Jehova, die jüdische Stammesgottheit, "Gott" und alle anderen, nichtjüdischen Götter sind Satan. Dieser Glaube hat in der Weltgeschichte in der Tat "Berge" versetzt, auch wenn man nur allein die Geschichte christlicher Völker betrachtet.

Warum soll Gotteswahn nicht tiefgreifenden Einfluß auf die Geschichte haben? Vielmehr: Es ist ja offensichtlich. Und soll ein solch tiefgreifender Einfluß ein Hinweis darauf sein, daß es nun DOCH nicht Gotteswahn ist? Darüber sind wir, glaube ich, hinaus.
Nachtrag 2/2019: Nun, ich war sehr naiv. Wir sind vermutlich keineswegs darüber hinaus. Ich bin immer wieder zu optimistisch! Der Mensch und die Menschheit "lieben" geradezu den Wahn. Warum? Die rauhe, ungefüge Wirklichkeit ist demgegenüber doch viel zu - - - "materialistisch"!!!! Nun, weiter in meinem damaligen Text, in dem ich mir nur deshalb so viel Mühe gab, weil ich gar nicht verstand, was für ein Denken bei meinem Gegenüber überhaupt vorlag. Ich hielt ihn ja banal für einen "Agnostiker" (1):
Ich muß noch einmal darauf hinweisen, daß ich es selbst schwer verständlich fand, anfangs, wie man eigentlich Satanist werden könnte, zumindest ein solcher, wie sie in "Vater unser im Himmel" und in ähnlichen Büchern beschrieben sind.

Im Grunde finden sich dazu in der Literatur bisher nur ganz wenig wirklich gute Erklärungsansätze. Mir jedenfalls ist bis heute kein besserer bekannt geworden als der von Mathilde Ludendorff.

Erich Ludendorff hat im Anschluß daran einen Leitartikel geschrieben mit der Überschrift "Verblödung als Befähigungsnachweis für Staatsmänner" (und zwar Ende 1932!). Sollte man nicht allgegenwärtig das Gefühl haben, daß derartige Verblödung ein solcher Befähigungsnachweis ist heute?

Wesentlich ist halt, was Mathilde Ludendorff dazu ausführt, daß Verblödung, induziertes Irresein meistens INSELARTIG vorliegt. Das heißt, auch hochintelligente Leute mit IQ von 160 können induziert irre sein, aber jeweils nur innerhalb ihres Wahnsystems, was nicht ausschließt, daß sie etwa zugleich gute Mathematiker oder Genetiker etc. pp. sind. Max Planck war inselartig verblödet, wenn er an den christlichen Gott glaubte - aber dennoch verdientermaßen Nobelpreisträger. Und so viele christ- und bibelgläubige Wissenschaftler seit dem okkultgläubigen Johannes Kepler bis heute.

Ich kann hier nicht all das wiederholen, was in dem kleinen Büchlein "Induziertes Irresein durch Okkultlehren" drinsteht. Aber ich halte die Ausführungen darin für durch und durch überzeugend. Okkultlehren wirken auf ALLE Seelenfähigkeiten. Auf das Denken und auch auf den Willen. Beide sollen gelähmt werden. Auch auf das FÜHLEN. So versucht z.B. Mazdaznan oder Yoga Glücksgefühle herzustellen, die mit der tatsächlichen Lage des jeweiligen Menschen gar nichts zu tun haben.

Die Okkultlogen und Psychosekten hatten Jahrhunderte Zeit, um die diesbezüglichen Techniken zu verfeinern und an die jeweiligen neuen geistigen Entwicklungen anzupassen. Ich bin grade auf ein Bild des niederländischen Malers Hieronymus Bosch ("Der verlorenen Sohn") gestoßen, auf dem schon ein Freimaurer dargestellt ist. Und lesen Sie dann mal den Wikipedia-Beitrag zu Hieronoymus Bosch. Okkulte Geheimlogen gab es schon damals, Ende des 14. Jahrhunderts, nicht erst mit Gründung der Freimaurerei 1717 oder so ähnlich. Das waren dann eben Rosenkreuzer oder Templer oder schlicht "Proselyten" gegen die schon die römischen Kaiser in den ersten Jahrhunderten Front machten, und aus denen nicht nur Christentum und Islam entstanden sein werden, sondern eben auch die Vorläufer von Freimaurerei, Rosenkreuzern, Templern usw.. Überall ist der Grundmythos die Wiedererrichtung des jüdischen Tempels in Jerusalem, das Sinnbild der religiösen Weltherrschaft des Judentums.

Aber die jüdische Priesterkaste ist bei weitem nicht die einzige Priesterkaste, die schwer okkultgläubig ist. Auch der gegenwärtige Papst glaubt an Prophezeiungen, an den Teufel, etc. pp. Und ebenso auch die tibetische Priesterkaste, von der ja so viele, wie ich glaube, berechtigterweise, annehmen, daß sie ebenfalls großen Einfluß auf die Weltgeschichte und -politik nimmt. Warum ist sonst so vielen Politikern daran gelegen, auf gutem Fuß mit dem Dalai Lama zu stehen (Jörg Haider etwa oder Roland Koch usw.).

Paul Köthner, Friedrich Hielscher, Karl Strünckmann, Harry Dörfel ... unzählige Logen-Ideologen sagten den Sieg "des Ostens" über "den Westen" voraus und stellten sich mit Vertretern der tibetischen Priesterkaste, bzw. des Buddhismus gut.
Gerade diese zuletzt genannten Leute werden es sein, um deren Behandlung willen sich der Kommentator für unsere Blogartikel interessierte. Er sollte auch unsere dreibändige Dokumentation dazu (3) durchblättern. Da findet er noch viele weitere Hinweise auf solche Leute.

"Sie sind zur Zeit nur ein einsamer Rufer in der Wüste" (Januar 2013)


Ein weiteres mal meldete sich der gleiche Kommentator dann einige Monate später wieder in einer Diskussion auf dem Internetblog von Guido Grandt (2), diesmal mit dem Namen "Mal wieder". Er meinte dort am 8. Januar 2013 unter anderem schon in erheblich flappsigerem, herabsetzenderem Ton äußern zu müssen:
Allerdings finde ich Ihren superludendorffschen Ansatz auch nicht toll. Und mit Dawkins kann man mich auch jagen.
Und:
Nur weil man den in den Systemmedien abgefeierten Dawkins, der mir intellektuell doch sehr beschränkt zu sein scheint (mit der Evolutionslehre kann man überhaupt keine metaphysische Position rechtfertigen, da eine solche keinen unmittelbaren Überlebensvorteil gewährt, weshalb jede evolutionär begründete Erkenntnistheorie auch absurd ist), nicht gut findet, und auch das Ludendorffsche Gedröhne von den “okkulten Suggestionen” als Wurzel allen Übels doch etwas naiv findet, muß man nicht Anhänger einer des Judentums oder seiner beiden Ableger sein (das meinen Sie doch mit “monotheistischen Okultlehren?).

Tatsächlich bin ich Agnostiker und bin deshalb auch nicht in einer Bringschuld, eine Alternative zu den von Ihnen genannten Autoren zu liefern.
Agnostiker ist wirklich eine tolle Maske. Vorderhand ist nicht leicht eine bessere zu denken für jemanden, der satanismusnah ist, sich aber dennoch an grundlegenderen  philosophischen und weltanschaulichen Debatten beteiligen will und dabei ernst genommen werden will. Weiter schreibt er (Hervorhebung nicht im Original) (2):
Wir hatten schon einmal auf Ihrem Blog das Vergnügen. Ich hatte damals keine Zeit, die angefangene Debatte zu beenden. Deshalb nun hier ein gutgemeinter Rat an Sie, den ich damals schon schreiben wollte: Ich glaube, daß man religiöse und metaphysische Debatten nicht zu sehr betonen sollte, wenn man ein politisches Anliegen hat. Und ein solches scheinen Sie doch zu haben. Sonst würden Sie Ihren Blog nicht “Gesellschaftlicher Aufbruch” nennen. Doch trotz Ihrer Bemühungen scheinen Sie keine Sympathisanten zu finden. Was mich selbst ein wenig überrascht, da ich viele Artikel bei Ihnen recht interessant finde (...), auch wenn ich Ihre Interpretation der angeführten Tatsachen fast nie teile. Etwas machen Sie also falsch. Und ich denke Ihr Fehler ist es, daß Sie das politische Pferd mit Ihren metaphysischen Thesen von hinten aufzäumen.

Daneben finde ich nicht gut, daß Sie gerade das Beste des Ludendorffschen Ehepaares, nämlich die konkreten geschichtlichen Analyse der Machenschaften des Judentums, in Ihrem Blog ziemlich unter den Teppich kehren, obwohl Sie doch auch die neuere judenkritische Literatur zumindest teilweise kennen, wie aus unserer vorherigen Debatte hervorging. Und ohne dieses Herzstück der Ludendorffschen Lehre wirkt dieses einfach nur verschroben. Ich finde, daß die Ludendorffer die Jesuiten und auch die Tibeter in ihrem Einfluß auf die Weltpolitik maßlos überschätzen, und diese Strömungen werden von Ihnen auch noch zuungunsten des Judentums überbewertet, weshalb die konkrete weltpolitische Lage sich aus Ihrem Blog auch nicht ansatzweise erahnen läßt.
Wir machen eben so gut wie alles falsch!!! :-) (In den Augen eines Satanisten!) Außer daß wir die richtigen "denkerisch-kulturellen Agenten der Inszenierung des Dritten Reiches" behandeln wie Oswald Spengler und die übrigen Logen-Ideologen auf seiner Linie (Hans Zehrer etwa [4].) Nebenbei gesagt haben diese eben auch nicht verzichtet auf "metaphysische Debatten" und Deutungen. Freilich! Klugerweise blieben sie im Zweifelsfall auch Agnostiker und haben sich sehr wohl gehütet, sich gar zu sehr mit einem konsequenten naturwissenschaftlichen Weltbild zu identifizieren. Das ist ja auch ganz "vernünftig". Und man sieht ja, wie erfolgreich man mit einem solchen Ansatz ist: Politik, Politik, Politik! Damit allein verändert man die Gesellschaft zu ihrem Besseren. Nicht mit metaphysischen Debatten. So die Meinung des satanismusnahen Kommentators ... Das müssen ja dann doch wohl gute Ratschläge sein, oder? Oder rät uns das - - - "der Teufel"? Man weiß es nicht!!! "Mal wieder" fährt auf dieser Linie jedenfalls fort (2):
Der Ludendorffsche Ansatz kann statt einer politischen Bewegung nur eine Sekte ins Leben rufen (die Ludendorffer waren auch nie mehr als eine Sekte, auch wenn man in den Anfängen noch das Zeug zu mehr hatte), aber mit Ihren Verzerrungen der Ludendorffschen Lehre sind Sie zur Zeit nur ein einsamer Rufer in der Wüste.
Man beachte, daß auch der Kommentator  hier die Worte "zur Zeit" einfügt. ... Ja, ja! ... (Du weißt Bescheid, ich weiß Bescheid - und allen macht's Vergnügen ...) Weiter schreibt er:
Na ja, letztlich ist das Ihre Sache, und da wir alle nicht wissen, wie man einen “gesellschaftlichen Aufbruch” bewerkstelligen soll (ich bin zur Zeit ehrlich gesagt ziemlich verzweifelt), sollten wir unsere Gegensätze auch nicht zu aggressiv betonen. Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie ein Gutes Neues Jahr!
"Mal wieder" gibt sich also die "Legende", daß er "ziemlich verzweifelt" sei. Darauf daß wir ihm das dann bald gar nicht mehr abnehmen konnten, haben wir im späteren Verlauf der Diskussion noch einmal ausdrücklich hingewiesen. Meine Antwort aber nun:
Vielen Dank für die ausführliche Antwort. Ich frage mich nur gerade, ob es sinnvoll ist, die Debatte an diesem Ort fortzuführen. Aber Herr Grandt kann ja ein Zeichen geben, falls er diesen nicht für geeignet ansieht. (...) 

- Ob ich Fehler mache oder nicht, mache ich nicht in erster Linie von der Zahl meiner Leserschaft abhängig. Es KÖNNTE ein Kriterium sein. Aber in diesem Falle wohl eher nicht. Zumal mir Ihr Standpunkt noch nicht so recht verständlich wird. Denn ich kann mich gar nicht erinnern, daß ich auf meinen Blogs irgendwelche metaphysischen Standpunkte vertrete oder verteidigen würde. Allerdings ist mir – falls Sie das meinen – das Weltbild des Evolutionären Humanismus Selbstverständlichkeit. Wer sich dem gegenüber “agnostisch” verhalten will, der wird es vielleicht etwas mühsam haben auf meinem Blog. – Aber das muß ich hinnehmen. Das müßten dann ja auch alle sonstigen Evolutionären Humanisten hinnehmen. Irgendeinen Grundkonsens muß man immer voraussetzen. Und ich glaube, der Evolutionäre Humanismus ist diesbezüglich nicht der schlechteste. Mir ist er der fortschrittlichste heute. Mein erster begonnener Blog war und ist ein (Natur-)Wissenschaftsblog ("Studium generale"). Das war und wird immer mein wesentlichster Ausgangspunkt sein.

Auch wenn man das Ludendorff’schen Weltbild erörtern will, scheint mir der Evolutionäre Humanismus ein guter Ausgangspunkt und Rahmen zu sein. Überall jedenfalls, wo es durch christliche Brillen betrachtet wird, kommt oft recht Hanebüchenes heraus, wie man auch in der aktuellsten Literatur wieder feststellen kann. Und was – beispielsweise auch – das jüngst in der FAZ wieder erörterte Problem der Wehrmachtführung mit Erich Ludendorff während des Dritten Reiches betrifft. Das Militär des Dritten Reiches, auch der militärische Widerstand, standen dem Weltbild des Evolutionären Humanismus völlig verständnislos gegenüber.
All das hätte natürlich auch für "okkulte Brillen" gesagt werden können. Weiter:
Im übrigen: “Machenschaften des Judentums” lasse ich mir nicht vornehmlich durch die Ludendorffs erklären, sondern durch Wolfgang Eggert oder durch Kevin MacDonald oder durch sonstige Kritiker der Israel-Lobby. Das reicht auch völlig. Der Antisemitismus der Ludendorffs verdeckt viel zu viel die sonstigen gedanklichen Ansätze, die hier vorliegen. Das ist auch der Grund, weshalb ich ausgerechnet diese Analyse der Ludendorffs möglichst selten behandele. Am liebsten gar nicht. Das ist mir auch insgesamt geistig zu simpel geworden, nachdem es sogar von der Evolutionären Psychologie (Kevin MacDonald) gründlichst analysiert worden ist. Es gibt so viele andere spannende Themen.

Der Ludendorff’sche Ansatz verbindet insgesamt Hintergrundpolitik-Kritik mit etwas Positivem, im Bereich des Evolutionären Humanismus Liegenden. Vor allem auch mit einer völlig neu zu gebenden Moral. (Denn ohne die Erörterung einer neuen Moral wird alle Hintergrundpolitik-Kritik zum Ablaufen eines Hamsterrades, meiner Einschätzung nach.) Das ist es also, was mich an ihm interessiert. Und das ist es, was vergleichsweise selten sonst zu finden ist, so weit ich das überblicken kann.

Und ich glaube, mittelfristig werden das auch mehr Leute sehen außer mir selbst. Es erfordert halt die Überwindung zahlreicher psychischer Barrieren. Und das fällt nicht jedem leicht. Aber um so mehr sich das lächerliche Gefühl der Machtlosigkeit der großen Mehrheit ausbreitet gegenüber den Abstrusitäten der elitären Hintergrundpolitik, um so mehr werden die Leute doch danach fragen, was ihnen, der großen Mehrheit, wieder Macht geben könnte.
Darauf "Mal wieder":
Danke für die Antwort. Ich finde allerdings nicht, daß Sie auf alle meine Kritikpunkte eingegangen sind, so etwa nicht auf meine grundsätzliche Kritik einer evolutionären Erkenntnistheorie und einer evolutionär begründeten Metaphysik. Aber Sie haben natürlich Recht, daß dies vielleicht nicht der rechte Ort ist, die Debatte zu führen. Wahrscheinlich werde ich mich irgendwann mal wieder auf Ihrem Blog verewigen.

Durch Ihren Blog (soweit ich ihn kenne, zugegebenermaßen nur fragmentarisch) wird nicht genügend deutlich, daß Sie ein Anhänger der Thesen von Kevin MacDonald und Wolfgang (neuerdings wohl “Wolf”) Eggert zum Einfluß der Juden auf unsere Kultur sind, weshalb Sie vielleicht diese Unterbelichtung mal ändern sollten, um Verwirrung zu vermeiden. Tatsächlich könnte man meinen, irgendwelche obskuren “Satanisten”, vorzugsweise solche, die sie als “Nazis” bezeichnen, hätten die Zügel in der Hand. Damit spielen Sie den gegenwärtig Herrschenden in die Hände und einen gesellschaftlichen Aufbruch kann man so bestimmt nicht in die Wege leiten. Deshalb kann ich Ihren Optimismus, daß Sie irgendwann doch noch einmal die zunehmend unzufriedenen Massen erreichen, nicht teilen.
Auch hier wird deutlich: Der Kommentator will, daß man mit den einzigen und eigentlichen real existierenden Teufelsanhängern die von ihm so bezeichnete "jüdische Verschwörung" identifiziert. Da haben dann wohl Sympathisanten der tibetischen und/oder jesuitischen Priesterkaste einen dicken Stein in seinem satanismusnahen Brett. Aber man könnte sich auch daran erinnern, daß er sich in einer ähnlichen hintergrundpolitischen Einbindung bewegt, wie der von uns schon behandelte Harry Dörfel. Wie auch immer. Darauf jedenfalls wieder ich unter anderem (2):
Die Evolutionäre Erkenntnistheorie - sie bleibt einfach übrig, weil es keine sinnvollen Alternativen zu ihr gibt. Sie als Agnostiker sprechen sich ja offenbar frei von der Aufgabe, Alternativen zu Kritisiertem zu formulieren, dann können Sie sich auch hier schön rausmogeln. Aber mit moderner Wissenschaft ist heute nur noch die evolutionäre Erkenntnistheorie zu vereinbaren und jede Philosophie, die mit ihr im Einklang steht. Falls ich mich damit im Irrtum befinde, lassen Sie es mich wissen!
"Mal wieder" unter anderem (2):
Sie fragen, was ich angesichts der nun zu Tage tretenden Divergenzen überhaupt an Ihrem Blog interessant finde. Nun, ich interessiere mich für die Hintergründe des Nationalsozialismus. Sowohl die offizielle BRD Propaganda als auch die Geschichtserklärungen der sogenannten “Neonazis” erscheinen mir nicht sonderlich schlüssig. Viele Biographien der Protagonisten erscheinen mir seltsam, und auch die extreme Verräterei auf allen Ebenen im Laufe des Krieges erscheint mir angesichts dessen, was auf dem Spiele stand, rätselhaft. So frage ich mich schon länger, ob der ganze Zinnober nicht ganz anderen Zwecken diente, etwa der Gründung Israels. Der Blog “okkulte Nazis”, den Sie sicherlich kennen, weist auf viele Ungereimtheiten hin, wenn ich auch sein Interpretationsschema und seine Schlussfolgerungen für falsch halte:


Sollte das “Dritte Reich” eine Inszenierung gewesen sein, dann fragt sich natürlich auch, wie so etwas auf die Bühne gestellt werden konnte. Und gerade im denkerisch-kulturellen Sektor müsste sich vorher viele zwielichte Personen getummelt haben. Und zu vielen der Personen, die dann als Agenten der Inszenierung in Frage kämen, haben Sie Artikel verfaßt. Beim Suchen im Internet bin ich ein paar Mal auf Ihre Seite gestoßen und habe mich dann dort auch ein wenig umgesehen. Und zuminderst die dort angeführten Tatsachen fand ich interessant. Ihr Interpretationsschema mit dem regelmäßigen “Satanismus”-Vorwurf als Endlösung waren jedoch weniger attraktiv. Wir hatten ja schon einmal darüber gesprochen, daß ich als Agnostiker nicht so recht weiß, ob der Satanismus nur ein Mummenschanz der Elite ist oder ob er sich auf reale okkulte Kräfte bezieht. Ich stimme Ihnen zu, daß mein Agnostizismus ein bequemes Sichherausmogeln ist, aber ich kann mich einfach nicht entscheiden. Ihre Position, wonach Satanismus einerseits eine große Gefahr, andererseits ein ausgemachter Blödsinn ohne reale Grundlage ist, scheint mir jedoch auf jeden Fall nicht besonders durchdacht. Entweder oder!
Noch jetzt - am 28.2.2019 - während der (Neu-)Bearbeitung merke ich, daß ich nicht allen Implikationen dessen, was hier in wenigen Worten gesagt und angedeutet ist, bislang nachgespürt habe. So ist das, wenn "Eingeweihte" mit einem sprechen. Man überhört zunächst viel, bemerkt gar nicht, WAS die alles sagen, worauf das alles hinaus läuft. Man darf - geradezu ein wenig schaudernd - diese ganzen Sätze lesen.

Das Gehirn des Urmenschen - Nicht dazu evoluiert, um Philosophie und Wissenschaft zu betreiben ... ;-)


Der Diskutant interessiert sich für die Inszenierung des Dritten Reiches durch satanistische Okkultlogen, für die "Zombifizierung der Politik durch Okkultlogen". Das tat genauso der Hochgradfreimuarer, der "bedeutende lebende Magier" und Satanist Ralph Tegtmeier als Erstverleger des Buches "Das schwarze Reich", vermutlich auch als dessen Verfasser (wie in anderen Blogbeiträgen von mir behandelt). Und dabei interessiert sich der Diskutant vor allem für solche "denkerisch-kulturellen Agenten" einer solchen etwaigen Inszenierung wie Oswald Spengler, also für jene, die wir in unserer Dokumentation (3) und auf unserem Blog hier verallgemeinernd "Logen-Ideologen" benannten, bzw. als Okkultlogen- und Satanismus-nahe Schriftsteller und Künstler kennzeichneten. Die Reihe der "Agenten der Inszenierung", zu denen wir ja etwa auch, kurz bevor der "Leser" kommentierte, einen Menschen wie Hans Zehrer zählten (4) (was vielleicht erst seine Kommentare auslöste - ?), diese Reihe also wird ja auch auf unserem genannten Parallelblog immer länger. Wirklich eine hübsche "Galerie". Vermutlich wäre der Diskutant selbst in diese Galerie einzuordnen als Fortsetzer derselben. "Mal wieder" schreibt dann weiter:
Meinen Einwand bezüglich der evolutionären Erkenntnistheorie haben Sie leider völlig mißverstanden. Ich meinte, (...) daß es eine stimmige evolutionäre Erkenntnistheorie nicht geben kann. Eine solche postuliert vor dem Hintergrund der Darwinschen Grundprinzipien der Evolution, daß alle biologischen Entitäten, also auch das menschliche Gehirn, welches von diesen Theoretikern mit dem menschlichen Erkenntnisapparat gleichgesetzt wird, entstanden sind, weil sie einen Überlebensvorteil gewähren. Nun sind für den Urmenschen derartig abstrakte Theorien, wie sie Erkenntnistheorien oder Metaphysiken sind, aber nicht überlebenswichtig. Also scheint unser Gehirn nicht dafür geschaffen zu sein, Erkenntnistheorien oder Metaphysiken aufzustellen. Wie kann ein durch Zufall entstandener Apparat in solchen Fragen die Wahrheit erkennen? Die evolutionäre Erkenntnistheorie mündet also im Skeptizismus. Es liegt also eine reductio ad absurdum vor.
Das Gehirn des Urmenschen ist also nach Meinung von "Mal wieder" nicht dazu evoluiert, um Philosophie und Wissenschaft zu betreiben. Das ist ja sehr hübsch. Wenn dem so wäre, bliebe ja noch viel Platz für magisches Denken, Gottes- und Teufelswahn, nicht wahr? Herrlich!  Ist klar, daß sich satanismusnahe Leute gerne mit "Urmenschen" identifizieren. Völlig klar. Damals gab es Menschenopfer, damals gab es Kannibalismus. Damals gab es brutale Gewalt. Alles das, was heute, in der zivilisierten Welt - leider, leider!?! - nicht mehr erlaubt ist. Und was man deshalb nur bei Nacht und Nebel in abgelegenen Waldstücken, Fabrikhallen und ähnlichem praktizieren muß und bei höchsten Sicherheitsvorkehrungen durch weitreichenden, politisch-elitär vernetzten Täterschutz.

Trotzdem war es einmal ein wirklich saftigeres, naturwissenschaftliches und zugleich auch philosophisches Argument, das hier vorgebracht wurde. Und dieses allein erst rechtfertigt es, daß wir dieser ganzen Dikussion in einem eigenen Blogbeitrag so viel Raum geben. Das Argument zeigt, daß auch ein satanismusnaher Mensch nicht ganz vor dem Wissen, das wir heute über die Evolution des menschlichen Gehirns besitzen, intellektuell scheitern und sich vor die Wand fahren möchte. Er möchte seinen Okkultlglauben auf hohem argumentativem Niveau sich (und anderen, neu zu rekrutierenden) bewahren. Klar. Und: Sehr hübsch! Sehr, sehr hübsch. Nur macht er es sich damit beim heutigen Stand des Wissens viel zu einfach. Er fährt sogar mit hoher Geschwindigkeit gegen die Wand. Wir antworteten darauf jedenfalls, ohne darauf dann noch echte Gegenargumente auf dem heutigen Stand des Wissens zu hören:
1.
Kann sein, kann nicht. Aber warum soll das Argument eigentlich gegen die Evolutionäre Erkenntnistheorie sprechen? Es könnte höchstens sagen, daß die evolutionäre Erkenntnistheorie noch nicht vollständig genug ist oder Teilbereiche des Menschseins (sein Philosophieren) noch nicht ausreichend erklären kann. Das ist aber kein grundsätzlicher Einwand gegen diese Theorie. Zumal es ja nichts Besseres gibt.
Klar, für einen satanismusnahen "Agnostiker" gibt es durchaus ... "Besseres" ... Weiter:
2.
Auf den Einwand läßt sich auf vielen Ebenen und mit verschiedenen, neueren Forschungsentwicklungen antworten. So gibt es auch für “unnützliche” Eigenschaften in der Evolutionstheorie inzwischen Erklärungsansätze. So ist ja der Pfauenschwanz eine sehr “unnützliche” Eigenschaft. Oder das “Hirschgeweih”. Oder das übertriebene, “übermütige” Springen der Gazelle beim Fliehen vor dem Löwen. Und so noch Unzähliges mehr. (Das übertriebene, ganz “unnützliche” Aufdrängen von Freßgeschenken bei den in Gruppen lebenden Graudroßlingen in Israel, der Ausgangspunkt der ganzen folgenden Theorie.)

Und um auch solche Dinge erklären zu können, ist das Handicap-Prinzip entwickelt worden, das – unter anderem - Richard Dawkins in seiner Neuauflage von “Das egoistische Gen” sehr schön erklärt. Das aber auch von seinem Begründer Amoz Zahavi in dem Buch “Signale der Verständigung” (1998) breit ausgebreitet wird. Mein früherer Doktorvater Eckart Voland hat darüber geschrieben in dem Buch “Angeber haben mehr vom Leben”.

Dadurch daß ich mir ein Handicap gebe, und mit diesem DENNOCH überlebe, gebe ich meinen Fortpflanzungspartnern und meinen Feinden ein bestimmtes Signal zu meinem eigenen – und oft auch ihrem – Vorteil, auch wenn das Signal selbst unvorteilhaft ist. 

Ich nenne es für meinen Privatgebrauch das “Halbstarken-Prinzip der Evolution”. Oder “das Übermut-Prinzip” der Evolution. Viele Tiere machen aus Übermut mehr, als zweckmäßig wäre, "vergessen" ganz das Sparsamkeitsprinzip. Und zum Schluß stellt sich doch heraus, daß es Vorteile hatte.

Also könnte auch das menschlichen Gehirn zunächst einfach aus “Übermut” evoluiert sein. Und erst später hat sich seine Nützlichkeit herausgestellt für diverse Diskussionen auf hintergrundpolitikkritischen Blogs …

3.
In der Evolution ist so viel Überraschendes, Unvorhergesehenes geschehen. Da wäre es ja fast eine Ausnahme, wenn es mit dem menschlichen Gehirn anders wäre. Und gerade bezüglich all des Unvorhergesehenen gibt es ja seit Jahrzehnten noch mehr Erklärungsmodelle. Etwa das, wie Komplexität überhaupt evoluiert. Nämlich nach der Komplexitätstheorie, nach der in Ungleichgewichtssystemen ein Flügelschlag in Australien usw.. Der Wirbelsturm in Afrika (Gehirn) läßt sich auch nicht mit dem Flügelschlag des Schmetterlings in Australien erklären, sonst wäre die Wettervorhersage schon wesentlich weiter. Auch das wäre ein Erklärungsansatz. 

Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. 

Durch das unvorhergesehene Zusammentreffen verschiedener Systemeigenschaften entstehen unvorhersehbare neue Systemeigenschaften. Fulguration, glaube ich, nennt das Konrad Lorenz in “Die Rückseite des Spiegels”, die Grundlagenschrift der Evolutionären Erkenntnistheorie.

Aber die Evolution von “unvorhersehbarer” Komplexität aus einfacheren Vorstufen geschieht auf allen Stufen der Weltall-Entwicklung und der biologischen Evolution, ja schon bei der Weltall-Entstehung selbst.
4.
Muß natürlich an einer der ersten Stellen die "Social Brain-Hypothese" u.a. von Robin Dunbar erwähnt werden, wonach die Evolution der Größe des Gehirns über den gesamten Primatenstammbaum hinweg gut korreliert mit der Größe der Gruppe, in der die jeweilige Art lebt (wobei wie in diesen Forschungen üblich und notwendig die unterschiedlichen Körpergrößen, die auch die Gehirngröße beeinflussen, herausgerechnet sind).

Womit nahegelegt wird, daß das menschliche Großhirn evoluiert ist, um die Probleme des Zusammenlebens in Gruppen zu lösen. In diesem Zusammenhang hat sich der Begriff “Dunbar's Number” eingebürgert, wonach das menschliche Großhirn gut angepaßt ist an eine Gruppengröße von 150. Und diese Gruppengröße findet sich in vielen menschlichen Zusammenhängen wieder, wie verschiedene Forschungsgruppen aufgezeigt haben. Das alles ist schön dargelegt in Dunbar's Buch “Klatsch und Tratsch”, weil damit in Zusammenhang auch die Evolution der menschlichen Sprache geklärt werden kann als ein Ersatz für das soziale Fellkraulen ("grooming"), das in den Gruppen höherer Primaten vorherrscht.

Und Dunbar konnte vor einigen Jahren auch zeigen, daß über den gesamten Säugetierstammbaum hinweg Gehirngröße zwar nicht mit Gruppengröße, aber mit monogamer Lebensweise korreliert. Was darauf aufmerksam macht, daß die psychisch-sozialen Herausforderungen des Zusammenlebens in Gruppen aus den Herausforderungen hervorgegangen sind und mit ihnen zu tun haben, die im Zusammenleben monogamer Paare bestehen.

So wie sich auch sprachlich aus Klatsch und Tratsch philosophische Systeme herausbilden konnten nach und nach, so wurde das menschliche Großhirn nach und nach dann auch sonst für die Bearbeitung philosophischer Systeme und der Einsteinschen Relativitätstheorie befähigt, denn die IQ-Evolution ging auch in den letzten fünftausend und tausend Jahren weiter und korreliert ja beispielsweise mit dem Bruttosozialprodukt eines Landes.
Und ich ergänzte (im folgenden leicht überarbeitet zur besseren Verständlichkeit):
5.
daß wir - nach den humangenetischen Erkenntnissen erst der letzten zehn Jahre - nicht genetisch identisch sind mit unseren Vorfahren vor 100.000, 50.000, noch nicht einmal vor 8.000 Jahren. Die frühesten Ackerbauern in Europa, die Bandkeramiker, sind laut ancient-DNA-Forschung ausgestorben. Wir stammen ab von den bronzezeitlichen bäuerlichen und städtischen Kulturen Mitteleuropas. Und diese stammen unter anderem ab von der Trichterbecherkultur, die sich – wohl – von Ostholstein aus ab 4.300 v. Ztr. rund um die Ostsee ausbreitete. (Ergänzung 2/2019: Inzwischen falsifiziert! Wir stammen ab vornehmlich von den Indogermanen von der Mittleren Wolga. Und weil bei ihrer Entstehung und danach so viel Selektion stattfand ...) Deshalb z.B. können wir im Gegensatz zu europäischen Vorgängerbevölkerungen angeborenermaßen als Erwachsene Rohmilch verdauen. Und wenn wir uns in der Eigenschaft Rohmilchverdauung von anderen Vorgängerbevölkerungen unterscheiden, dann natürlich auch in zahllosen anderen Eigenschaften. Jüngste Humanevolution nennt man das. Die Lehre, daß (genetische) “Steinzeitjäger Düsenjäger” fliegen würden, mit der Metro fahren würden oder evolutionäre Erkenntnistheorie entwickeln würden, ist – das ist etwa seit dem Jahr 2006 allgemeiner bekannt – durch die vollständige Sequenzierung des menschlichen Genoms widerlegt worden.
Ergänzung 2/2019: Durch den "polygenic score" kann inzwischen sogar der erst in den letzten tausend Jahren evoluierte Gruppenunterschied in der angeborenen Intelligenz zwischen aschkenasischen Juden und ihren Wirtsvölkern dingfest gemacht werden, das heißt, im Genom aufgezeigt werden. Weiter:
Und wenn diese Erkenntnis, die Sie auch bei dem von Ihnen nicht beliebten Richard Dawkins schon im Jahr 2004 in “Ancesteors Tale” nachlesen können (Kapitel “Die Geschichte der Grashüpfer”) – läuft auch unter dem Stichwort: “Lewontin’s Fallacy” –, noch nicht an ihr Ohr gedrungen sein sollte, machen Sie bitte nicht (etwa wieder) meinen Blog "Studium generale" dafür verantwortlich. Denn dort ist immer wieder über all das, was ich hier sage, berichtet worden. Aber vielleicht erkennen Sie dann darin ein Beispiel dafür, daß auch modernste Wissenschaft – mitunter – nur selten breit in der allgemeinen Presse behandelt wird, selbst wenn (oder weil?) sie einen Thilo Sarrazin in grundlegenderen wissenschaftlichen Aussagen rundum bestätigen würde.

Noch einmal: Die Humanevolution geht weiter. Das aschkenasische Judentum, das es genetisch und kulturell erst 1000 Jahre gibt, unterscheidet sich genetisch eklatant von seiner Vorgängerbevölkerung, dem geschichtlich älteren sephardischen Judentum. Und in dieser Eigenschaft sieht ja auch Thilo Sarrazin besondere Qualitäten. Aber natürlich gilt es nicht nur für ein Volk auf der Erde, daß die Evolution weitergeht.

Insofern: Ja, wir sind genetisch anpaßt an die Fähigkeit, die evolutionäre Erkenntnistheorie entwickeln zu können, weil es seit Jahrmillionen eine Gen-Kultur-Koevolution gibt, das heißt, seit Tiere und Menschen individuell lernen können, bildet die dadurch entwickelte Kultur einen Selektionsfaktor für Gene, was nach mancherlei humangenetischen Theorien, die Evolution und Gehirnevolution beschleunigt hat (noch ein weiteres sehr konkretes Argument).
Grob gesagt hätte man noch sagen können, daß die meisten Völker der Nordhalbkugel genetisch angepaßt sind an mehrheitlich bäuerliche Lebensweise, während die aschkenasischen Juden vielleicht schon seit tausend Jahren genetisch angepaßt sind an die Dienstleistungsgesellschaft. Beide Lebensweisen und die genetische Anpassung an diese ermöglichten bekanntlich die Entwicklung von Wissenschaft und Philosophie. "Mal wieder" antwortete darauf zwar noch. Aber nicht mehr so vergleichsweise kenntnisreich, wie er sich zu hintergrundpolitik-kritischen Thesen zu äußern wußte. So daß darauf einzugehen, hier nicht mehr von großem Interesse ist.

Vielleicht könnte ergänzend darauf hingewiesen werden, daß Naturgesetze den Zufall steuern (Manfred Eigen / Das Spiel), auch in der Evolution und Humanevolution. Daß sie den Zufall also weder außer Kraft setzen, noch auch von ihm außer Kraft gesetzt werden.

Immerhin interessant, wo der naturwissenschaftliche Kenntnisstand mancher satanismusnaher, auf dem Gebiet der Hintergrundpolitik vergleichsweise kenntnisreicher Leute, angekommen ist heute. Sie dürften, was diesen Kenntnisstand angeht, noch manches nachzuholen haben, was Leuten wie Steven Pinker, Nicholas Wade und vielen anderen Angehörigen des aschkenasischen Judentums schon seit 2005/06 mit der Veröffentlichung des Artikels "Natural History of Ashkenazy Intelligence" klar geworden ist. - "Mal wieder" kann ja "mal wieder" vorbei kommen, wenn er sich mit diesem Kenntnisstand etwas umfassender auseinandergesetzt hat. Womöglich erachtet er dann auch aus diesem Kenntnisstand heraus die Auseinandersetzung mit der Deutung der Evolution und Humanevolution, wie sie in der Philosophie von Mathilde Ludendorff vorgelegt worden ist, als keineswegs mehr so obsolet oder gar "kontraproduktiv", als wie er sie bislang zu erachten geneigt gewesen sein mag. Womöglich halt.

Darauf, als "einsamer Rufer in der Wüste" zu gelten, legen wir jedenfalls keinerlei gesteigerten Wert. Wer die Erörterungen auf ernsthaftem Niveau voranzutreiben gewillt ist, ist immer willkommen, wie erkennbar sein dürfte. Ergänzung: Nun, so ganz "einsamer Rufer in der Wüste" wie noch im Jahr 2013 ist dieser Blog und sein Videokanal seit 2018 ja nicht mehr.

Das Dritte Reich, eine Inszenierung



Unsere Schlußfolgerungen, wie einer solchen Inszenierung künftig besser als früher begegnet werden könnte, stimmt der Kommentator also nicht zu. Er meint, anstatt mit Aufklärung, einem naturwissenschaftsnahen Weltbild und daran anschließendem Philosophieren einem solchen "Satanswerk" eher mit "weißer Magie" beikommen zu können. So also, wie es - nach Trevor Ravenscroft - schon zuvor zum Beispiel Rudolf Steiner und seine Anhänger versucht haben sollen. Bekanntlich - wenn: dann erfolglos. (.... Übrigens!)
Jedenfalls hieße das, daß man eine künftige "Hitler-Inszenierung" nur dadurch verhindern könnte, daß man sich sehr intensiv mit "Magie" beschäftigen würde. So scheint uns jedenfalls die Schlußfolgerung aus dem von dem Kommentator Gesagten zu sein.

Auch meint er, daß man seine Bestrebungen in Richtung eines politischen Aufbruchs nicht "verkomplizieren" sollte dadurch, daß man zu viele weltanschauliche, bzw. metaphysische Fragen aufwirft. Von Leuten, die in ihrem innersten Herzen eigentlich dem Satanismus nahe stehen, die aber nach außen den "Agnostiker" hervorkehren, und die sich vergleichsweise breit mit Wissenschaft, Politik und Hintergrundpolitik beschäftigen, wird man sicherlich viel lernen können - so wie schon oft während des 20. Jahrhunderts.

Und natürlich muß man auch aus einer solchen Haltung heraus ganz "agnostisch" etwa einen Richard Dawkins und sein Buch "Gotteswahn" - - - hassen wie die Pest. Und genau das finden wir auch bei diesem Diskutanten wieder.

Auch möchte er die Anhängerschaft des von ihm für möglich gehaltenen real existierenden Satans vor allem mit der von ihm so genannten "jüdischen Verschwörung" identifiziert sehen. Und über diese redet er gerne und auffallend - natürlich unter Pseudonym! - in einem hetzerischen antisemitischen Tonfall. Statt einfach und nüchtern festzustellen, daß derjenige, der buchstabengläubig an das Alte Testament glaubt (also nicht nur Juden), per se satansgläubig ist. Und daß ein solcher "Gotteswahn" eben von Richard Dawkins öffentlichkeitswirksam zurückgewiesen worden ist. Aber all das möchte der "Leser" so nicht. Damit kann man womöglich nicht in einem solchen Sinne "Stimmung" machen, wie es der "Leser" gerne hätte. Natürlich immer zum Besten unserer Gesellschaft. Natüüüüüüüürlich.

Die "Initiative Grundeinkommen" - Im Jahr 2009 aus dem Hintergrund heraus an die Wand gefahren - von derselben Person?


Vermutlich dieser Mensch befreundete sich mit mir auf Facebook unter einem Namen, der mir zuvor noch nicht begegnet war (der aber einem meiner wachen Facebook-Freunde durchaus bekannt war, wie wenig später klar wurde). Hier soll er der Einfachheit halber XYZ genannt werden. Dieser Mensch gab sich auf meinem Profil zunächst ganz harmlos als am Thema Elitärer Satanismus interessiert. Er gab da den ganz Naiven und fragte - im Januar 2018: "Die Herrschaft der Satanisten ist auch mein Gefühl - wo gibt es das gesicherte Wissen dazu?" Er entfesselte dazu eine ausführlichere Debatte auf meinem Profil. Das ging solange, bis halt einer meiner wachen Facebook-Freunde auf diese Debatte aufmerksam wurde und diesem Menschen einige "impertinente" Fragen stellte, da ihm der Name außerordentlich gut in Zusammenhang mit sehr schlechten Erfahrungen in Erinnerung geblieben war. Dieser Mensch hatte - nach den persönlichen Erfahrungen meines Facebook-Freundes - schon 2009 im Umfeld der "Initiative Grundeinkommen" Menschen finanziert, die sich an die Spitze dieser Bewegung setzten (unter anderem im Zusammenhang mit einer Initiative, die sich "Global Chance - Now" nannte), und die sich so verhielten, daß diese ganze Neue Soziale Bewegung mehr oder weniger forciert und bewußt gegen die Wand gefahren wurde und alle Sympathisanten - von denen es ja viele gab - sich konsterniert abwandten.

Mit diesem Vorwurf konfrontiert, antwortertete der gute XYZ: "Dazu darf ich Ihnen sagen, daß die Geisteskrankheit des Narzissmus (von der einer der Hauptakteure ganz unzweifelhaft befallen ist) natürlich auch ohne Bezahlung durch Dritte erfolgreich Organisationen zerstört." Er hat also den Vorwurf meines Facebook-Freundes keineswegs klar zurück gewiesen. Aber ihn natürlich auch ebensowenig klar bestätigt. Er verhält sich taktisch und im Vagen. Später meinte er, er hätte durch diese Narzisten allerhand Geld verloren. Das ist doch dann schon einmal eine brauchbare Aussage. Mit ganz konkreten Tatsachen diesbezüglich konfrontiert, antwortete er dann schließlich: "Ach, ich bin die finstre Macht, jetzt habe ich es verstanden, alles gute noch und bleiben sie schön wachsam."

Er machte sich im Höllentempo aus dem Staube. Ich wurde nicht einmal eben nur "entfreundet", sondern - sicherheitshalber! - sogleich auch noch blockiert. Ebenso mein genannter Facebook-Freund. Keine Diskussion erwünscht. So harmlos und locker wie er anfangs tat, konnte er also mit den Dingen, mit denen er da konfrontiert worden war, wenn hartnäckig weiter gefragt wurde, dann doch nicht mehr umgehen. Wir alle, die das damals beobachteten, mußten schon ganz schön lachen. Die Staubwolke, die er zurück ließ, hat schon ganz schön gestunken.
Aber genau diese verräterische Diskussion veranlaßte mich, auch noch einmal auf die (wenigen) gemeinsamen Aktivitäten mit diesem XYZ auf Facebook zurück zu blicken, die nun nämlich - "mal wieder" - in einem ganz anderen Licht erschienen. Diese faßte ich dort dann folgendermaßen zusammen:
Vor drei Tagen teilte er (...) meinen Eintrag zu "Darwin's Dilemma" weiter (ein Film auf Youtube). Das empfand ich als ein eher ungewöhnliches Geschehen. Ich wunderte mich schon, wie jemand, mit dem ich noch nie Kontakt hatte, gleich ein so abseitiges Thema von mir weiter teilen würde und nahm zunächst an, er hätte nach entsprechenden Stichworten auf Facebook gegoogelt. (...) Interessant finde ich noch, daß er meinen Link weiter teilte mit Worten, die gar nicht dem Sinn entsprachen, mit dem ich die genannte Dokumentation "Darwins Dilemma" weiter gegeben hatte. Er schrieb: "Also doch ein Konstrukteur an Bord? Der Film hat mich als Agnostiker sehr bewegt, auch weil er mir schon laenger offene Fragen bestaetigt." Schon diese Worte waren mir auffällig. Denn mit "Agnostikern" habe ich in den letzten Jahren immer dann zu tun gehabt, wenn sich wenig später herausstellte, daß diese Leute auch mehr oder weniger offen mit Satanismus sympathisierten. Das waren aber anonyme Kommentatoren auf meinem Blog vor allerhand Jahren. Ich möchte aber nun nicht mehr ausschließen, daß bei diesen damals Personenidentität mit - XYZ - besteht. (...) Auch damals hatte sich jemand als "Agnostiker" bezeichnet, bei dem dann doch ziemlich unverhüllt Sympathie mit Satanismus, also mit Glaube an Übernatürlichem auftrat. Auch hier aktuell wieder ziemlich unverhüllt Glaube an einen übernatürlichen "Konstrukteur". Von diesem ließ er sich auch nicht in meinem Kommentar abbringen, in dem ich darauf hinwies, daß die Wissenschaft heute von Selbstorganisation der Materie und des Kosmos ausgeht und die Annahme "auswärtiger" Konstrukteure verwirft. Darauf gab es bislang keine Antworten mehr. - (...)  Ich darf im übrigen darauf verweisen, daß MEIN Blog zwar nicht "Global Chance - Now" fordert, aber schon ein Jahr vor der Gründung dieses Vereins, im Mai 2008 unter dem Namen "Gesellschaftlichen Aufbruch - jetzt!" ins Netz ging, und daß genau dieser Blog, nachdem ich im Januar 2011 auf ihm begonnen hatte, sehr intensiv das Thema Satanismus zu bearbeiten, im Sommer 2011 viele Wochen oder Monate lang unautorisiert in englischer Sprache gespiegelt worden war unter dem Titel "Social Change Now". Ich glaubte damals Hinweise dafür sehen zu können, daß er von Ralph Tegtmeier selbst oder seinem Umfeld gespiegelt worden war, da mit solchen Blog-"Spiegelungen" ja auch gut "Black Hat Suchmaschinen-Optimierung" betrieben werden kann, für die Satanisten-Guru Ralph Tegtmeier als Spezialist gilt, und über die er - am Preis abzulesende - elitäre, sprich sündteure Seminare gab (und vermutlich auch noch gibt).
Zu den zuletzt genannten Vorgängen siehe (5). Mein hier erwähnter Beitrag vom 28.1.2018 zu "Darwins Dilemma" lautete:
Darwins Dilemma - Eine Dokumentation über die Kambrische Revolution

Eine ganz neue frei verfügbare Dokumentation über die "Kambrische Revolution". Vieles, was in dieser Dokumentation berichtet wird, ist auch mir, der ich Biologie studiert habe und vieles davon schon einmal gehört habe, ganz neu. Unglaublich eindrucksvoll, diese Dokumentation. Zum Beispiel werden ab Minute 28'11 die 3,8 Millionen Jahre Leben hier auf der Erde auf einen 24-Stunden-Tag komprimiert, um zu zeigen, wie plötzlich die Kambrische Revolution stattgefunden hat. Und wahrlich plötzlich scheint sie stattgefunden zu haben.

Schön auch, daß immer wieder der - meines Erachtens - geniale Simon Conway Morris zu Wort kommt. Man merkt, daß er absolut fasziniert ist von seinem Forschungsbereich. Erstaunlich ist auch, daß die Paläontologen inzwischen zu der Meinung gekommen sind, daß unsere Fossilienbericht einigermaßen vollständig ist, daß es also nicht mehr viele grundlegende Lebensformen oder Übergangsformen geben kann, die wir noch nicht kennen.

Und dieser Umstand wirft natürlich tatsächlich sehr grundlegende Fragen zur Evolutionsforschung auf. Charles Darwin sagte selbst, daß wenn man keine Übergangsformen fände, die die Kambrische Revolution erklären würden, dieser Umstand als wesentlicher Einwand gegen seine gesamte Theorie anerkannt werden müsse.

Aha, ganz am Schluß wird klar, daß der Film "Intelligent Design" bewirbt. Nun, den Schluß man nicht als so wichtig nehmen. Der Film bis dahin ist trotzdem gut. Bei diesem Anlaß entdeckt man aber sowieso, daß es auf Youtube noch mehrere andere Dokumentationen über die "Kambrische Revolution" gibt.

1. Allen, W. Peter (Textbuch); Allen, Lad; Bueno, Chris; Franzel, Larry: Darwins Dilemma - Das Geheimnis des Kambrischen Fossilberichts. 2009. Deutsche Bearbeitung "Drei Linden Filmproduktion". Veröffentlicht auf Youtube am 28.11.2017, https://www.youtube.com/watch?v=WcM08HSXINo


/Letzte Überarbeitung:
28.2.2019/
_______________________________________
  1. Bading, Ingo: Oswald Spengler - Mitglied der Fraternitas Saturni? Auf: Gesellschaftlicher Aufbruch - jetzt!, April 2011, http://studgenpol.blogspot.de/2011/04/oswald-spengler-mitglied-fraternitas.html
  2. Grandt, Guido: Nostradamus: „2013 – Jahr der Not“. Auf: Guido Grandt-Blog, 28. Dezember 2012, mit 35 Kommentaren, https://guidograndt.wordpress.com/2012/12/28/nostradamus-2013-jahr-der-not/
  3. Erich Ludendorff, Mathilde Ludendorff und Mitarbeiter: Satanistische Okkultlogen in der Weltpolitik. Völkische Hintergrundpolitik-Kritik der Jahre 1927 bis 1972. 3 Bände. Zusammengestellt und erläutert von Ingo Bading. Berlin 2013 [Reihe "Quellen und Forschungen zur Geschichte des naturalistischen Denkens und der Hintergrundpolitik-Kritik  im 20. Jahrhundert", Bd. 1.1 - 3]; auf: http://www.lulu.com/spotlight/studium_generale; s.a.: GA-j!, 23.2.2013
  4. Bading, Ingo: Hans Zehrer - Ein Logen-Ideologe verführt zur Diktatur - Wie die Axel Springer-Leute vor 1933 ihre "Neue Wirklichkeit" von 1945 herbeiführten. Auf: GA-j!, 10.9.2012, http://studgenpol.blogspot.de/2012/09/hans-zehrer-ein-logen-ideologe-verfuhrt.html
  5. Bading, Ingo: Wir geistigen "Bodybuilder" im Kampf gegen den Satanismus ... Merkwürdige Art der Kommentierung unserer Satanismus-Beiträge von Seiten eines amerikanisch-deutschen Satanisten (- ?). GA-j!, 10. Mai 2011, https://studgenpol.blogspot.com/2011/05/ein-satanist-antwortet-auf-unsere.html 

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