Sonntag, 15. Juli 2018

Laßt die Liebe wachsen, auch die Liebe zur Naturwissenschaft (Teil 1)




00:00 - Wie kann man Vertrauen in die Wissenschaft gewinnen? Aus der Wissenschaft kommt viel Negatives. Moderne Wissenschaft ist sehr abstrakt. 
01:34 - Wo wart ihr besser in der Schule: in Mathe oder in Deutsch?
03:20 - Nicht selten waren gerade die begabtesten Naturwissenschaftler - zum Beispiel - auch gute Musiker. Werner Heisenberg, Manfred Eigen.
05:30 - Stephen Hawking - "Eine kurze Geschichte der Zeit" (1988). "Die andere Bildung" (Ernst Peter Fischer), die "Dritte Kultur".
09:21 - Naturwissenschaft und Philosophie brauchen "Vermittler", um den Laien einen Zugang zu ihren Inhalten zu ebnen, zu ermöglichen, Menschen, die einen dort abholen, wo sie stehen. Meine wichtigsten "Vermittler" waren Gerold Adam (Konstanz) (mein Onkel) und 
10:33 - Rudolf Malter (Mainz).
12:36 - Meine lange währende Distanz gegenüber der Naturwissenschaft, Beispiele dafür.
13:55 - "Wenn ihr euch für Naturwissenschaft begeistern wollt, dann müßt ihr gleichzeitig sehr stark verliebt sein. Wer eine große Liebe erfährt im Leben, dem fällt es leichter, sich auf abstrakte Dinge einzulassen." "Man suche sich eine schöne Freundin, einen Freund, dann kann man sich auch für Naturwissenschaft begeistern." (Mein Tipp.)
15:05 - Ein Beispiel: Mein Pflanzenbestimmungs-Kurs im Grundstudium Biologie.
18:00 - Meine Bücher, meine Freunde: 
Hermann Haken - "Erfolgsgeheimnisse der Natur - Synergetik, die Lehre vom Zusammenwirken" (1981): Wie kann trotz Tendenz der Welt zum Wärmetod, zur Entropie in ihr Ordnung entstehen?
20:41 - Ilya Prigogine - "Dialog mit der Natur - Neue Wege naturwissenschaftlichen Denkens" (1980): Die neue Physik darüber, wie sich im Laufe der Zeit Systeme irreversibel verändern können.
22:16 - Manfred Eigen - "Das Spiel - Naturgesetze steuern den Zufall" (1975): Sein und Leben sind eine sehr gelungene, ja spannende Kombination von Zufall und Gesetzmäßigkeit.
26:20 - Harald Fritsch - "Vom Urknall zum Zerfall - Die Welt zwischen Anfang und Ende" (1983): Seine Frage: Warum nehmen so wenig Mitmenschen Anteil an den großen Wundern moderner Forschung?
27:00 - Vorlesen von Auszügen aus dem ersten Kapitel "Der Tanz mit dem Ozean".
35:44 - Auf die Menschen, die nach der großen Ganzheit der Welterfahrung suchen und fragen, auf die kommt es an. Und wenn sie sich von moderner Wissenschaft abwenden, ist modernes Leben mehr bedroht denn je.
37:05 - Und es geht mir um nichts anderes als darum, dagegen zu halten. Und dazu muß man bewegt von den wesentlicheren Dingen reden.
38:00 - Wer will sich denn noch für den Erhalt unserer großen Kultur einsetzen? Der drohende Zusammenbruch komplexer Gesellschaften. - - - Fortsetzung in Teil 2.

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