Donnerstag, 1. Juni 2017

Ehret die Frauen!

Männer und Frauen - Ein viel erörtertes Thema

Dieser Beitrag entstand auf Anregung einer Blogleserin und Autorin. Sie meint, daß ein wesentlicher Gedanke in der alternativen Öffentlichkeit noch zu wenig erörtert worden ist, nämlich die Einsicht, die Johann Wolfgang von Goethe einst in die Worte gekleidet hat: "Das ewig Weibliche zieht uns hinan ..."



Schlimm genug übrigens, daß solche zentralen Merkmale der deutschen Kultur wie das Wissen um diesen Umstand auch in jenen Kreisen so gut wie gar nicht angesprochen wird, die mehr oder weniger erkannt haben, daß die Pflege und Weitergabe der deutschen Kultur ein wesentliches Anliegen ist, um den Manipulationen einer verbrecherischen, politischen Elite Gegenkräfte entgegen zu stellen.

Eines der wesentlichsten Merkmale der deutschen Kultur 


Wenn es einem wirklich ernst mit diesem Gedanken ist, dann sollte man zunächst einmal Kilometer breit klaffende Bildungslücken schließen, die die bewusst herbei geführte Unkultur unserer heutigen Zeit mit sich gebracht hat.




Es sind also einmal einige Gedicht-Bändchen von Schiller, Goethe, Hölderlin oder ähnlichen Autoren zu lesen. Dort stehen schon einige der wesentlichsten Dinge drin über ein angemessenes, beseeltes Verhältnis zwischen Mann und Frau. Echten Künstlern war dieses angemessene Verhältnis immer wichtig, denn ihnen war bewußt, daß dasselbe zu den tragenden Säulen gehört, aus denen Kultur überhaupt heraus gelebt, weiter gegeben und geschaffen wird. Ebenso ist es eine tragende Säule einer würdevollen Gestaltung des politischen Lebens.

Also muß den Kulturschöpfern an einer kulturvollen Gestaltung des Zusammenfindens und Zusammenlebens von Mann und Frau immer schon gelegen haben. 

Da aber offenbar in der alternativen Öffentlichkeit bislang niemand darüber redet, seien in diesen beiden Videos ein paar ganz unvorbereitete Worte dazu gesagt. Mit Verweisen auf Goethe und Schiller. Im zweiten Teil folgen Verweise auf Hölderlin und Susette Gontard. Auch wird der Gedanke geäußert, daß das Politische tot ist und daß nur noch aus dem Bereich des Kulturellen heraus eine gesellschaftliche Erneuerung erfolgen kann, und daß das Politische eher dazu dient, das so wesentliche Nachdenken über die kulturelle Erneuerung der Völker der Nordhalbkugel in den Hintergrund treten zu lassen (mehr dazu siehe der neue Blog: FuerKultur). - Quintessenz:
"Ehret die Frauen!, sie flechten und weben
Himmlische Rosen ins irdische Leben ......"
Es sei noch angemerkt, daß ich Gedichte gar nicht gerne vorlese, schon gar nicht solche. Mir ist natürlich bewußt, daß der ganze pathetische Tonfall nicht mehr in unsere Zeit paßt. Aber das ist nur äußerlich so. Der innere Gehalt ist bleibend und dauerhaft und steht über der Zeit. Ein ernsthaftes Lesen still für sich ist solchen Gedichten in jedem Fall angemessener. So wie es bessere Video's von anderen zu diesem Thema gibt, lösche ich meine wieder - versprochen! (Mit meinem Video zu Cioran habe ich das auch gerade gemacht.)

(Die Videoaufnahme mußte übrigens unterbrochen werden, weil die um einen herumwuselnde Tochter auch ihre Aufmerksamkeit haben wollte. Das mit dem "eisigen Herzen" hat sie auffallender Weise aufgeschnappt. Warum ihr wohl gerade diese Worte auffielen!? Ihr muß man das alles übrigens gar nicht sagen, in ihrem Lieblingsfilm "Drei Nüsse für Aschenbrödel" ist das alles sowieso enthalten. Sie ist sechs Jahre alt und trägt noch alle Ideale unbewußt in sich, die man als Erwachsener sich erst mühsam wieder erwerben und erarbeiten muß.)

Im Video wird auch auf den deutschen Schriftsteller Friedrich Franz von Unruh (1893-1986) (Wiki) hingewiesen und es wird aus seinem wertvollen Büchlein über Friedrich Hölderlin aus dem Jahr 1942 zitiert. Deshalb hier noch die entsprechenden Literaturangaben (1, 2). Ebenso zu weiterer, sehr empfehlenswerter Literatur zum Thema, die Frauenverehrung - sozusagen - spielend leicht macht, da sie aufzeigt, wie leicht es ist, für sie zu begeistern (3).

________________________________________________
  1. Kiesel, Helmuth: Rezension von Friedrich Franz von Unruh: "Werke". Kritische Werkausgabe, hrsg. von Leander Hotaki. Rombach Verlag, Freiburg, Berlin, Wien 2007. 6 Bde. in 7 Teilbdn., 3031 S., geb., 398,- [Euro]. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.11.2008, Nr. 270 / Seite 36, http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/belletristik/der-vergessene-bruder-1731166.html
  2. von Unruh, Friedrich Franz: Friedrich Hölderlin. Georg Truckenmüller Verlag, Stuttgart 1942, 1943
  3. Köhncke, Fritz: Die Frau in der germanischen Welt. Ihr Beispiel ein Segen für die Völker Europas. Verlag der Forschungsfragen unserer Zeit, Zeven 1968

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Deutsche Kultur - ein Schlagwort - leider.
Die regierende Klasse in Deutschland und deren Befehlsgeber hat einen unglaublichen Hass auf die deutsche Kultur, daß wirklich alles dazu getan wird, alles was nur im entferntesten den Deutschen kulturspendend sein könnte mit Stumpf und Stil auszurotten.

Zum Thema "Ehret die Frauen" gehört darum leider zeitgemäß das Thema "Frühsexualisierung der Kinder" und Pornographie. Beide aktuelle Themen zerstört bestimmte wichtige Gleichgewichte im Seelenleben des Menschen und damit auch die tiefere Kultur eines Volkes, was über kurz oder lang zur völligen Zerstörung dieses Volkes führen wird.

Das Gleichgewicht zwischen den Persönlichkeiten, den Repräsentationen als Mann und Frau des einen Lebens, darauf soll unsere Aufmerksamkeit und unser Bewußtsein ausgerichtet sein. Wenn dieses Gleichgewicht gestört wird, so führt das immer zu kleinen und großen und ernsten Verzerrungen im einzelnen Menschenleben und in den Gesellschaften der Menschen.

Wird dieses Gleichgewicht, geistlich, geistig, im Wort und in der Tat nicht gelebt, so können verschiedene wichtige Erfahrungen und Entwicklungen nicht gemacht und realisiert werden.

Ingo Bading hat gesagt…

Volle Zustimmung. Volle Zustimmung.

Von Kindheit an ist ein Müllberg über uns abgeladen worden. Nur wenn man wirklich alle Kraft daran setzt und einem nichts wichtiger ist als das, arbeitet man sich nach oben auf die Oberfläche durch.

Das ist unsere Aufgabe. So bescheuert es klingt. Und alles, was von dieser Aufgabe ablenkt, lenkt vom Wesentlichsten ab.

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