Samstag, 6. Februar 2016

Beseelungswissen

Ein viel zu stark unterbelichtetes Thema innerhalb der alternativen Öffentlichkeit


Der Begriff "Beseelungswissen" ist dem Buch von Peter Sloeterdijk entnommen "Du musst Dein Leben ändern" (1). Der bekannte Bremer Hirnforscher Gerhard Roth hat ein neues Buch herausgebracht mit dem Titel "Wie das Gehirn die Seele macht". Es ist also möglich, über Seele und Beseelungswissen zu reden, ohne gleich in religiöse oder esoterische Verschwurbeltheit abzudriften. Warum reden wir dann dennoch so wenig darüber? Warum gibt es darüber auch in der alternativen Öffentlichkeit so wenig Verständigung?

Sind nicht gerade diese Fragen für eine alternative Öffentlichkeit besonders wichtig? Nämlich Fragen wie: Wie wird man ein beseelter Mensch? Wie werden Gesellschaften beseelte Gesellschaften? Oder umgekehrt: Wie entseelt man Menschen? Wie werden Gesellschaften entseelt? Und jeweils mit welchen Folgen?

In diesem Videoblog werden in einem ersten Schritt Argumente zusammengetragen gegen die sich ausbreitende Verkopfung, gegen das Denken um zu viele Ecken, gegen zu übertriebenes "Theoretisieren" in den Reihen der alternativen Öffentlichkeit. Diese Phänomene scheinen sich auszubreiten als Folge des bleibenden Gefühls von Machtlosigkeit und Ohnmacht, des Gefühls, "überrollt zu werden" und nicht wirksam gegensteuern zu können.
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  1. Bading, Ingo: "Beseelungswissen" - Bei Peter Sloterdijk und bei Mathilde Ludendorff. Peter Sloterdijk's "Du mußt dein Leben ändern" (2009) und Mathilde Ludendorff's "Selbstschöpfung" (1927) - Einige erste Vergleichspunkte. Auf: Gesellschaftlicher Aufbruch - jetzt!, 16. März 2015, http://studgenpol.blogspot.de/2015/03/beseelungswissen-bei-peter-sloterdijk.html

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